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Feminismus

Dieses Thema im Forum "Umfrage-Forum" wurde erstellt von User 70315, 2 Juni 2008.

  1. User 70315
    User 70315 (28)
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    Verheiratet
    was haltet ihr von dieser richtung? ist feminismus überhaupt notwendig?
    was haltet ihr von selbsternannten feministinnen wie charlotte roche? denkt ihr, die bewegen was oder ist das eher totales marketing?

    nun eure meinung :zwinker:
     
    #1
    User 70315, 2 Juni 2008
  2. Gemässiger Feminismus ist sicher notwendig, fast alles braucht eine Lobby und hier ist es auch wichtig, dass es eine gibt.

    Allerdings ist es leider sehr oft der Fall, dass es um Gleichstellung und nicht um Gleichberechtigung geht – welches aber klar als Gleichberechtigung deklariert wird.

    In einigen Dingen ist eine Gleichstellung sicherlich löblich(Lohn usw).


    Solche Leute sind schlau wenn sie damit Geld machen und wenn sie auch wirklich dran glauben ist es sicherlich auch gut.
    Sonst sind mir solche Gestalten oft egal.
     
    #2
    Chosylämmchen, 2 Juni 2008
  3. wellenreiten
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    nicht angegeben
    ich finde es wichtig, dass jeder die gleichen chancen und möglichkeiten hat (und damit auch verpflichtungen) völlig unabhängig davon, ob es nun um mann-frau geht oder um sonstwas. wer sich dafür einsätzen will, prima.

    aber radikale formen des feminismus finde ich absolut peinlich. das ist noch lächerlicher als machogehabe, weil man es unbedingt auf der "anderen seite" fortsetzen muss.

    und ich finde erwartete übertriebene frauensolidarität auch ziemlich nervig, dass man sich nicht über sein eigenes geschlecht aufregen oder witze machen darf, weil "man ist ja eine frau".
     
    #3
    wellenreiten, 2 Juni 2008
  4. BABY_TARZAN_90
    Sehr bekannt hier
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    Jede Protestbewegung wird früher oder später vermarktet. Das ändert aber nichts daran, dass Frauen weitweit immer noch benachteiligt sind. Man weiss, dass (über die ganze Welt gerechnet) der weitaus grössere Teil der Arbeit von Frauen geleistet wird. Und dann kann man wieder lesen, dass im Iran ein Mann für ein Jahr hinter Gitter kommt, weil er Unterschriften für die rechtliche Gleichstellung der frau gesammelt hat.

    In unserem Land haben die Frauen siebzig Jahre lang gegen männliche Borniertheit kämpfen müssen, um endlich das Wahlrecht zu bekommen. Da verwundert es mich wenig, wenn der Feminismus ein bisschen zynisch und sarkastisch geworden ist.

    Insofern ist der Feminismus immer noch dringend nötig. Den Geschäftszweig des Feminismus, der sich im Luxusgärtchen unseres Literaturbetriebs abspielt, brauche ich dagegen nicht ernst zu nehmen.
     
    #4
    BABY_TARZAN_90, 2 Juni 2008
  5. Schmusekatze05
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    Verheiratet
    Irgendwie kann ich dem Feminismus nicht viel abgewinnen, und zwar aus dem Grund, dass meistens die Frauen nicht gleichgestellt sein wollen, sondern bessergestellt.
    Irgendwie habe ich, wenn ich das Wort Gleichberechtigung höre meistens das Gefühl, da will jemand die Rosinen abschöpfen, aber die Pflichten nicht mitnehmen.
     
    #5
    Schmusekatze05, 2 Juni 2008
  6. Hilfiger
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    offene Beziehung
    Fürchterlich sind diejenigen, die sich unter dem Deckmantel der Emanzipation die kleinen Rosinen rauspicken, aber die Ungleichheit einfach akzeptieren, weil sie glauben, dass sie daran eh nichts ändern können bzw. es sich zuwenig vor Augen halten. Viele Frauen setzen ja noch immer Tür aufhalten oder für die Frau bezahlen voraus.
     
    #6
    Hilfiger, 2 Juni 2008
  7. Samaire
    Verbringt hier viel Zeit
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    nicht angegeben
    Ich entscheide mich mal für das Wort "Emanzipation", "Feminismus" hat generell so was Negatives *find*...

    Ich halte Emanzipation grundsätzlich für wichtig und notwendig, aber es soll in einem vernünftigen Rahmen bleiben. Eine grundsätzliche Gleichstellung von Mann und Frau in ALLEN Belangen ist schlicht nicht möglich - und zudem unsinnig.

    Hingegeben bin ich absolut dafür, dass gleiche Löhne für gleiche Arbeit bezahlt werden, vernünftige Kinderbetreuungsstätten eingerichtet werden, überhaupt Frauen insgesamt vergleichbare Chancen wie Männer haben sollen - insbesondere im beruflichen Umfeld. Und ich wünsche mir generell mehr Toleranz. Ich bin beim besten Willen nicht für übertriebenes "ich muss alles toll finden", aber ich finde schon, dass Frauen sich selbst - und auch sich gegenseitig - oft im Weg stehen. Solange das nicht bessert, kann man auch nicht erwarten, dass Männer offener und toleranter werden.

    Selbstverständlich bin ich auch generell gegen die Unterdrückung von Frauen, sei diese offensichtlich oder weniger offensichtlich. Was man von gewissen Ländern immer mal wieder liest und hört, ist einfach nur traurig, tragisch und bedenklich.

    Selbst halte ich mich für ziemlich emanzipiert, aber nicht im Sinne der Rosinenpickerei. Ich hasse es, eingeladen zu werden und ich hasse es, wenn man mir die Tür aufhält oder wenn man glaubt, mich mit lahmen Komplimenten zu was-auch-immer bezirzen zu können (ja, das funktioniert immer noch bei sehr vielen Frauen). Ich will als Wesen auf gleicher Stufe betrachtet werden - mit allen Vor-, aber eben auch mit allen Nachteilen.
     
    #7
    Samaire, 2 Juni 2008
  8. Batrick
    Batrick (29)
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    nicht angegeben
    Genau meine Meinung!:smile:
     
    #8
    Batrick, 2 Juni 2008
  9. xoxo
    Sophisticated Sexaholic
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    Verheiratet
    was haltet ihr von dieser richtung?
    Ich halte sehr viel von dieser Bewegung. Nicht alles ist gut, einiges ist übertrieben, aber generell schadet sie nicht.

    ist feminismus überhaupt notwendig?
    Und wie. Innerlich glauben noch zu viele Männer, dass die Frau hinter den Herd gehört. Ich sehe das immer mal wieder in alltäglichen Situationen, in normalen Unterhaltungen. Sobald das Thema Gleichberechtigung bzw. Feminismus angesprochen wird … :eek: Außerdem will ich für den selben Job das selbe Gehalt bekommen !! Das ist mir am allerwichtigsten. Außerdem gefällt mir die Unterscheidung geiler Hengst vs. Schlampe wenn eine Person viele Sexpartner hatte kein bisschen. Und ich schreibe immer –innen wenn es angebracht ist, ich hasse das Wort „Weib“ und Männer sollten auch Vaterschaftsurlaub nehmen.

    Off-Topic:
    Ist das (bereits) Soft Feminism ?


    was haltet ihr von selbsternannten feministinnen wie charlotte roche?
    Ach, von der halte ich nicht sonderlich viel …

    denkt ihr, die bewegen was oder ist das eher totales marketing?
    Es ist totales Marketing welches etwas bewirkt. :ratlos:
     
    #9
    xoxo, 2 Juni 2008
  10. Miss_Marple
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    nicht angegeben
    Da haben mir zwei aus der Seele gesprochen.

    Der Feminismus (ist echt ein ekliges Wort, klingt fast wie eine Krankheit) hat zweifellos viel erreicht in den letzten 150 Jahren, was dringend nötig und gut und richtig war.
    Es ist für uns heute doch fast nicht mehr vorstellbar, dass in Deutschland Frauen erst seit 1919 wählen dürfen - in der Schweiz sogar erst seit 1971, in einem Kanton sogar erst 1990!

    Wenn es heute noch in vielen Bereichen hakt, Beispiel Lohn, dann ist das sicher noch eine Baustelle, an der weiter gearbeitet werden muss.
    Aber weitgehende Gleichberechtigung und übersteigerter Feminismus bishin zur offenen Bevorzugung von Frauen (im Job erlebe ich das oft) sind zwei Paar Stiefel.

    Ja. Aber wenn ich das fordere, muss ich als Frau auch die gleiche Leistung bringen und auf meinen "Röckchenbonus", den es zumindest im öffentlichen Dienst gibt, verzichten.

    Stimm ich dir im Prinzip zu. Man könnte da jetzt mal diskutieren woher das wohl kommt und ob es nicht vielleicht nachvollziehbare Erklärungen für diese Unterscheidung gibt... aber ist ja hier nicht das Thema.

    Das wiederum finde ich kleinlich. Ich sag auch gerne "Scheißkerl", wenn mich einer ärgert. Das drückt meine Gefühle dann besser aus als "blöder Mann". "Weib" muss nicht per se abfällig sein :zwinker:
    Männer können doch bereits in Elternzeit gehen. Dass die Bedingungen dafür noch nicht überall gleich gut sind, ist ganz klar, aber das ist ein Bereich, der doch derzeit stark im Umbruch ist. Ich seh keinen Grund, darauf rumzuhacken. Das wird schon... :smile:
    Allerdings ist es nunmal einfach biologisch bedingt zunächst mal die Mutter, die sich in der allerersten Zeit um den Nachwuchs kümmert, jedenfalls mal bei der überwiegenden Mehrzahl aller Säugetiere. Das hat auch gute Gründe. Nichtsdestotrotz ist es natürlich gut und wichtig, dass man den Frauen die schnelle Rückkehr in den Job erleichtert und Männern eine Babyauszeit schmackhaft macht.

    Off-Topic:
    Ist das (bereits) Soft Feminism ?
    Nein. Nur ne gesunde Einstellung zur eigenen Weiblichkeit :-D
     
    #10
    Miss_Marple, 2 Juni 2008
  11. User 76250
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    Word!

    Das Paradebeispiel für eine Frau, die ihren Job nur deshalb bekommen hat, weil sie behauptet, Eierstöcke zu haben, ist Angela Merkel. "Es wird Zeit, dass mal eine Frau Bundeskanzler wird" - das war die Bankrotterklärung des bundesdeutschen Wählerviehs schlechthin. Solche Etwasse wie die Päpstin der Feministinnen, Alice Schwarzer (und die Bezeichnung passt, denn die ist so erzkonservativ feministisch wie der Papst erzkonservativ katholisch - andere nennen es rückständig), sind mit ihren überzogenen Äußerungen der Grund dafür, dass selbst bei Gleichstellung von Männern und Frauen kein Einverständnis existieren wird, denn es geht solchen Frauen nicht um Kompetenz und Fähigkeiten, sondern nur noch darum, dass die Eierstöcke an die Macht kommen und die Eier ins zweite Glied rücken. Und dass die Welt mit Frauen an der Macht friedlicher wäre, ist die Behauptung von Blauäugigen - immerhin wäre Deutschland mit einer damaligen Bundeskanzlerin Merkel schon seit 2003 im Krieg mit dem Irak. Die Amazonen sind kein Mythos...
     
    #11
    User 76250, 2 Juni 2008
  12. Samaire
    Verbringt hier viel Zeit
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    nicht angegeben
    Richtig, sehe und erlebe ich auch immer und immer wieder so. Allerdings kenne ich auch sehr (!) viele Frauen, die genau das wollen. Wohlgemerkt die meisten davon Akademikerinnen und erst recht noch welche, die was studiert haben, das nach "Karriere" fast schreit. Verstehe ich zwar nicht, ist aber wirklich so.


    P.S. Charlotte Roche ist für mich keine Feministin. Da gehört ein bisschen mehr dazu, als Buch über die Verwendung von Körperflüssigkeiten zu schreiben.
     
    #12
    Samaire, 3 Juni 2008
  13. Schweinebacke
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    Es braucht Gleichberechtigung, in manchen Bereichen wie der Bundeswehr ist das ganze allerdings schon übers Ziel hinaus geschossen und Männer werden ebenso gnadenlos benachteiligt wie früher die Frauen. Und da ließen sich durchaus noch weitere Beispiele finden (z.B. Scheidungsrecht/Sorgerecht, z.T. der Umgang mit Jungen in der Schule,...).
     
    #13
    Schweinebacke, 3 Juni 2008
  14. User 77547
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    Ich finde Feminismus gut! Heimchen am Herd sind stinklangweilig. Und Benachteiligungen z.B. im Job (weniger Geld für gleiche Arbeit) ist sowieso inakzeptabel. Ich mag auch diesen ganzen pseudowissenschaftlichen Geschlechterstereotypenscheiß nicht (Warum Frauen nicht einparken können etc.) oder dassMänner Helden sind, wenn sie sich durch die Welt vögeln....Frauen aber Schlampen.

    Es geht mir aber zu weit, wenn das ganze in Männerbenachteiligung umschlägt. z.B. wenn Männer einen Job nicht bekommen, weil irgendeine "Frauenbeauftragte" der Meinung ist, dass es eine Bewerberin mit gleicher Qualifikation gibt...auch wenn das keineswegs der Fall ist. Hab sowas gerade an meiner Uni erlebt. Wieso soll der entsprechende Mann für ein paar hundert Jahre Frauenbenachteiligung büßen:mad:

    Zwei Dinge noch:
    Oben hat jemand geschrieben, dass absolute Gleichberechtigung nicht möglich sei. Warum eigentlich nicht?

    Und "Weib" finde ich übrigens keineswegs abwertend. Vielleicht sollte man mal eine Umfrage starten, was die Leute so mit "Weib" assozieren.
    Für mich sind "Weiber" stark, sexy, selbstbewusst....Vollblutweiber eben....nicht solche Mäuschen und Tussis. :zwinker: Ich liebe "Weiber"

    Charlotte Roches Buch hab ich nicht gelesen. Vieles von dem, was sie so von sich gibt, mag ja Marketing sein. Ich habe aber ein Interview mit ihr gelesen und da fand ich manche Sachen schon richtig: z.B. diesen Hygienefimmel mancher Frauen und dass sich viele Frauen in ihrer Sexualität (auch in der Sprache über ihre Sexualität) zu stark an Männern orientieren und zu wenig an sich selbst. Da ist meiner Meinung schon was dran....trifft natürlich nicht für alle zu.

    Mir ist vor Jahren mal so eine Mädchenzeitschrift ("Mädchen" hieß die wohl) in die Hände gefallen und da hat mich fast der Schlag getroffen.....in 2/3 des Heftes ging es darum, wie man den Jungs gefallen kann...und die Zielgruppe sind so 12-14 Jährige. Das ganze wirkte auf mich bieder, wenig selbstbewusst, total an Jungs orientiert....meine Güte, dachte ich mir, da hat aber der Feminismus ziemlich versagt :zwinker:
     
    #14
    User 77547, 3 Juni 2008
  15. Samaire
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    Das war ich. Imho ist das deshalb nicht möglich - und auch nicht nötig - weil es auch bei allen Gleichberechtigungsbemühungen einfach noch biologische Unterschiede zwischen Mann und Frau gibt, die nicht von der Hand zu weisen sind. Was nützt es mir, wenn ich nun alle Frauen zur Bundeswehr zwinge? Sie sind und bleiben körperlich deutlich schwächer. Und es sind nunmal nach wie vor die Frauen, die schwanger werden können und nicht die Männer. Solche Dinge meine ich. Das hat denn auch nichts mit Rosinenpickerei zu tun, sondern das sind Unterschiede, die schon immer da waren und wohl auch noch sehr lange oder immer bleiben werden. Ich halte wenig davon, jedes erdenkliche Verhalten mit Evolution begründen zu wollen - wir sind nicht mehr im Neandertal und haben hoffentlich geistig ein paar Forschritte gemacht. Trotdzem gibt es sicher noch tief verankerte Ansichten, die sich - jetzt ganz allgemein gesehen - nicht von der Hand weisen lassen. Die sollte man auch nicht vollständig ausser Acht lassen - wenngleich man sie mit Vorbehalt geniessen sollte, wie ich finde.
     
    #15
    Samaire, 3 Juni 2008
  16. User 44981
    User 44981 (29)
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    Single
    Grundsätzlich finde ich es gut, dass Frauen für Gleichberechtigung kämpfen, da es ja leider teilweise wirklich notwendig ist.
    Gleiches Geld für gleiche Arbeit, gleiche Chancen auf dem Arbeitsmarkt, etc. halte ich für absolut notwendig.

    Allerdings gibt es genügend Dinge, die als "Gleichberechtigung" vermarktet werden, die damit nichts zu tun haben.
    Wenn es gleiche Rechte geben soll (was ich befürworte), muss es auch gleiche Pflichten für Männer und Frauen geben und die übertriebenen "Feministinnen" dürfen sich nicht nur die Rosinen aus dem Kuchen picken... Gleiche Rechte - Ja gerne, aber wenn jemand gleiche Pflichten fordert, ist er gleich frauenfeindlich...

    Allerdings gibt es einfach auch einige Dinge, bei denen Gleichberechtigung an ihre Grenzen stößt:
    Es gibt nun mal biologische Unterschiede zwischen Mann und Frau! - Es gibt nun mal z.B. einfach Berufe, die auf Grund ihrer körperlichen Anforderungen eher für Männer geeignet sind - Da wäre z.B. eine Frauenquote einfach kontraproduktiv.
    Und vor allem können nur Frauen Kinder bekommen und auch nur Frauen haben Brüste, um ihren Kindern die passende Nahrung zu geben (ich halte irgendwelche "Muttermilch-Ersatzprodukte" für nicht erstrebenswert), so dass ich es hier einfach sinnvoll finde, wenn es trotz allen Gleichberechtigungs-Bemühungen immer noch normal ist, dass wenigstens während der Stillzeit die Mütter für ihre Kinder da sind. - Danach kann sich natürlich auch der Mann um das Kind kümmern - aber davor ist ein Mann einfach kein vollwertiger Mutterersatz (genau so wenig wie eine Kindertagesstätte, o.ä., was ich persönlich für Kleinkinder unter 3 Jahren sowieso nicht besonders gut finde...)
     
    #16
    User 44981, 3 Juni 2008
  17. BenNation
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    Verdammt, du hast jetzt alles gesagt, was ich sagen wollte... unglaublich O.O Echt passend.

    Ich denke, es geht immer viel zu sehr in die Extreme. Wenn sich die Frauen emanzipieren wollen, endet das in Männerhass und die Männer sind auch nicht besser. Niemand scheint die Dinge wirklich ausgewogen betrachten zu wollen. Das ist alles, was ich noch anfügen kann.
     
    #17
    BenNation, 3 Juni 2008
  18. User 77547
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    Verheiratet
    Mich würde mal interessieren, wo Feminismus in "Männerhass" mündet....das scheint mir doch recht selten der Fall zu sein.
    Wie gesagt, es gibt bisweilen Auswüchse (z.B. dieses "Gender Mainstreaming"), aber im Großen und Ganzen find ich Feminismus und Feministinnen gut!
     
    #18
    User 77547, 3 Juni 2008
  19. wellenreiten
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    nicht angegeben
    was auch noch solch eine völlig peinliche form der emanzipation ist (irgendwo habe ich das hier schon mal geschrieben):

    frauen, die nach gleichberechtigung schreien, aber dann über ihre zu kleinen titten jammern oder den zu dicken hintern, weil das der männerwelt ja nicht gefallen könnte, sich für männer sexy anziehen usw. usf.

    entweder ich will unabhängig sein, oder ich lasse es eben bleiben.
     
    #19
    wellenreiten, 3 Juni 2008
  20. Samaire
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    nicht angegeben
    Genau darum mag ich das Wort Feminismus nicht. Ich finde, das hat einen generell negativen Touch. Klingt so nach Kampflesbe (man möge mir diesen Ausdruck verzeihen und ich hoffe, man weiss, wie ich das meine :smile:).

    Emanzipation: gut und sehr wichtig. Überzogener Feminismus und Männerhass: mies. Und zudem äusserst kontraproduktiv.

    Ich muss aber auch sagen, dass sehr viele Männer mit emanzipierten Frauen schon noch so ihre Mühe haben... Zumindest sind das meine Erfahrungen im direkten, indirekten, nahen und fernen Umfeld.

    Oooooh ja, damit hast du vollkommen recht!

    Ich weiss schon, warum man so was von mir nie hört :grin: :grin:
     
    #20
    Samaire, 3 Juni 2008

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