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Fernbeziehung, immer dicke Tränen zum Abschied

Dieses Thema im Forum "Beziehung & Partnerschaft" wurde erstellt von josline, 17 Dezember 2009.

  1. josline
    josline (49)
    Sorgt für Gesprächsstoff
    1
    26
    0
    in einer Beziehung
    :rolleyes:Hallo und seid alle gegrüßt,
    ich bin hier schon öfters mal zu Gast gewesen und habe die Themen verfolgt.
    Nun habe ich aber auch mal ein kleines Anliegen und vielleicht kennt auch Jemand von Euch diese Situation.
    Ich lebe seit drei Monaten in einer neuen Beziehung und mein jetziger Freund wohnt leider etwas weiter weg von mir und ist auch noch gerade dabei sich beruflich zu verändern.
    Mit anderen Worten, ich sehe ihn nur sehr selten. Wenn es gut läuft sind es etwa drei bis vier Mal im Monat.
    Nun war er heute bei mir und wir werden uns über die kommenden Feiertage leider nicht sehen könne, da er familiäre Verpflichtungen hat.
    Irgendwann im Januar werden wir uns wiedersehen. Uns ist Beiden bewusst, dass wir uns viel zu selten sehen, aber leider ist es zur Zeit nicht anders möglich. Und wir hoffen Beide, dass wir noch einen gemeinsamen Weg finden werden, damit wir uns öfters sehen können. Zwischenzeitlich werden wir uns wieder mailen und uns vermissen.
    Ich bin mittlerweile jedes mal sehr traurig, wenn er sich auf den Weg nach Hause macht und frage mich langsam, ob wir wirklich noch einen Weg finden werden.
    Je weniger ich ihn sehe, umso mehr vermiss ich ihn.
    Lebt Jemand von Euch in einer solchen Beziehung und wenn ja, wie kommt Ihr damit klar? Es ist doch wirklich sehr schwer, oder?
    Vielleicht hat ja auch Jemand einen Tipp für mich oder erzählt doch einfach mal, wie Ihr die Partnerlose Zeit verarbeitet.
    Ich bin sehr gespannt auf Eure Antworten und schon mal vielen Dank.

    Liebe Grüße
    Josline
     
    #1
    josline, 17 Dezember 2009
  2. Lily87
    Gast
    0
    Ich lenke mich ab. Und markiere am Kalender den Tag, an dem wir uns wieder sehen (sehen uns momentan alle 4-5 Monate...) die letzten 4 Monate vergingen rasend schnell (hinterher gesehen), aber nun, 4 Wochen vor der gemeinsamen Zeit (sehen uns mehrere Wochen) kommt es mir so vor, als ob die Zeit in Zeitlupenschnelle vergeht.

    Mehr kann ich leider nicht machen. Dauernd daran denken bringt auch nichts. :knuddel:

    Du kannst mir ja eine PN schreiben, wenn du magst. :smile:
     
    #2
    Lily87, 17 Dezember 2009
  3. Sit|it|ojo
    Gast
    0
    Ich führe zwar keine Beziehung habe aber jemand der mir sehr viel bedeutet und recht weit weg von mir wohnt. Ich kann dich vollkommen verstehen, wenn es um den Trennungsschmerz geht. Man merkt es mir wahrscheinlich nicht an, dass mich das beschäftigt aber es ist schon verdammt unschön seinen Partner am Bahnhof abzuliefern oder selbst in Zug/ Auto einzusteigen. Viel machen kann man dagegen nun auch nicht, denn die Entfernung lässt sich ja nicht wegdenken - leider.

    Es ist auf alle Fälle eine Mehrbelastung und fordert von einem ziemlich viel. Besonders, wenn man nicht nur schöne Zeiten erlebt und sich öfters auch mal anzickt. Das Gefühl, zu wissen, das man nichts tun kann ist verdammt unschön und oftmals würde man am liebsten im Augenblick eines Bruchteils die Entfernung überwinden wollen und nur bei dem Partner sein. Die Sehnsucht führt auch manchmal dazu, dass man eher negativ reagiert obwohl man dem Partner nur Gutes tun möchte. Ihr seht euch aber noch Verhältnis mäßig oft, für eine Fernbeziehung.

    Ich würde dir aber dazu raten dein Partner nicht mit SMS/Anrufen etc. zu überhäufen. Sowas kommt meißt nie gut an! Klar muss man sich da in gewissen Momenten zügeln, die einem dann wiederrum als sehr quälend erscheinen. Ebenso muss man das "komische" Gefühl ertragen können, wenn etwas gefallen ist was den Gegenüber wohl nicht sehr fröhlich gestimmt hat. Man muss definitiv mit der Entfernung klar kommen. Wenn ich mich mal scheiße fühle, erinnere ich mich gern einfach an die Momente in dem man sich ganz nah war. Oder ich denke an eine sorgenfreie Insel auf der ich mit meinem "Mädel" liege und einfach nur genieße.

    Du kannst dich natürlich auch von der Sehnsucht ablenken mit allen möglichen Dingen. Zeitweise sollte man seiner Sehnsucht aber einfach nachgehen, damit man merkt, das man den Jenigen gern hat. Etwas was man nicht öfters um sich hat, kann leicht in Vergessenheit geraten und nichts ist quälender als der Gedanke nicht mehr zu wissen, ob man dem anderen überhaupt wichtig ist.

    lg
     
    #3
    Sit|it|ojo, 17 Dezember 2009
  4. Schattenflamme
    Öfters im Forum
    1.181
    73
    100
    nicht angegeben
    Hey, kannst mir auch gern ne PN schreiben. Wir sehen uns in Uni-Zeiten so ca. einmal im Monat, in den Ferien dann öfter...

    Geht jetzt auch schon einige Zeit - und ich hätte es nicht gedacht, aber man "gewöhnt" sich ein bisschen. Nie ganz, aber ein bisschen.

    Es hilft, sich bewusst zu machen, dass es grade so die einzige Lösung ist. Es gibt keine Wahl zwischen "so oder zusammen wohnen" sondern nur zwischen "so oder gar nicht" - da fällt die Wahl nicht schwer.

    Wie kommuniziert ihr denn noch, Skype, Telefonieren, SMS? - Ich muss sagen, mir helfen grad SMS total, weil man immer wieder zeigt, dass man aneinander denkt.

    Eine Fernbeziehung muss in vielen Dingen anders sein als eine "vor Ort" Beziehung, damit sie leben kann. Sie braucht mehr Planung, Absprachen, mehr erzählen. Wenn du dich jeden zweiten Tag siehst, dann wirst du sowieso mitbekommen, was im Partner grad so vorgeht - in einer Fernbeziehung muss man lernen zu fragen und zu erzählen. Sich auch mal zum Telefonieren verabreden, weil regelmäßiger Kontakt einfach wichtig ist. Und dann - sich gegenseitig überraschen. Einfach mal ein kleines Geschenk schicken (nicht unbedingt rosa Plüschherzen, sondern irgendwas, das man zufällig findet bei dem man sofort an den anderen denken muss, zb. ein Buch, von dem du dir sicher bist, dass es ihn interessiert, oder ein Zeitungsartikel, der dich fasziniert hat - es muss nichts großes sein!).
    Und dann ist noch gaaaanz wichtig: Füreinander da sein. Das sollte man in jeder Beziehung aber einer Fernbeziehung ist es schwieriger, sich dieses Gefühl zu geben. Also: Mal morgens mit einem Anruf wecken (wenn man weiß, wann der andere wach ist!), mal spontan kommen, wenn es wirklich wichtig ist etc.

    Sonst Tipps zum Zeit-Überbrücken: Man sollte es nicht übertreiben, aber es macht Spaß sich zu zweit auszumalen, was man beim nächsten treffen alles miteinander machen wird - je nach Geschmack kann das von Freizeitaktivitäten draußen über gemeinsames Essen kochen bis zu sexuellen Wünschen gehen.

    Und was ganz wichtig ist: Nicht so leben, als wäre man nur "zur Hälfte" da. Du bist auch ohne ihn vollständig, kannst glücklich sein und was erleben. Es gibt keinen Grund, zu Hause zu sitzen, weil dein Freund nicht da ist - im Gegenteil. In einer Fernbeziehung hast du mehr Zeit für dich und für Freunde. Auch wenn du jetzt vielleicht meinst, du hättest es lieber, wenn es anders wäre - es ist so und du solltest das Beste daraus machen! Geh mit Freunden aus, triff dich mit Freunden, hab deinen Spaß auch ohne Freund. (Ganz nebenbei: Sorgt auch dafür, dass du am Telefon was zu erzählen hast... Natürlich solltest du es nicht deshalb machen.)

    Das wär erstmal alles was mir einfällt. (ach ja: NIE machen: Beim Streit einfach das Telefon auflegen. Es ist total gemein, der andere fühlt sich vollkommen hilflos und hat ja keine Möglichkeit dich zu erreichen - in einer "Vor Ort Beziehung" wäre soetwas nicht möglich - und dem Streit so aus dem Weg zu gehen bringt auch nichts, dann kann man wirklich gleich Schluss machen...)

    LG
     
    #4
    Schattenflamme, 17 Dezember 2009
    • Danke (import) Danke (import) x 1
  5. BrooklynBridge
    Planet-Liebe-Team
    Moderator
    5.855
    598
    5.377
    nicht angegeben
    Führe jetzt seit etwas mehr als zwei Monaten eine Fernbeziehung (ca. 700km!) und habe sie seit wir zusammengekommen sind und den paar Tagen danach nicht mehr gesehen (wenn man mal die Webcam außen vor lässt).
    Hmmm das ist nicht immer leicht, man muss halt Geduld haben und die Hoffnung, dass es einmal mehr wird, finde ich. Sehe sie in eineinhalb Wochen wieder... es kostet schon Kraft, aber es lohnt sich dennoch :smile:.
     
    #5
    BrooklynBridge, 17 Dezember 2009
  6. DuracellHaeschen
    Sorgt für Gesprächsstoff
    130
    43
    10
    vergeben und glücklich
    Ich lebe jetzt seit 2 Jahren in einer Fernbeziehung. Es ist oft nicht einfach. Da ich jedes zweite Wochenende arbeiten muss sehen wir uns auch nicht allzu oft. Im Moment meist alle 4 Wochen.
    Ich kann dich gut verstehen. Mit der Zeit gewöhnt man sich echt ein bisschen daran, aber wenn ich abends alleine ins Bett gehe, dann macht mich das jedes Mal fertig.
    Eine Lösung gegen den Kummer und die Sehnsucht gibt es sicher nicht. Aber was mir immer gut tut, dass sind meine Freunde.
    Wenn ich mal wieder ein Tief habe, wenn ich weiß, das es noch sooooo unendlich lang dauert bis wir uns wiedersehen, dann schnapp ich mir meine Mädels und wir gehen ins Kino, Essen oder machen nen DVD Abend.

    Mein Vorschlag wäre,bringt Alltag in die Situation und schafft Rituale!

    Bei uns ist es zum Beispiel so, dass er mir jeden Tag eine SMS schreibt und ich ruf ihn jeden Abend an. Klar, wir telefonieren nicht immer allzu lang, aber es reicht mir meist, seine Stimme einmal am Tag zu hören.

    Solche Sachen helfen mir immer, dann kann ich mich den ganzen Tag darauf freuen mit ihm zu sprechen :smile:


    Das mach ich auch immer :smile:

    :jaa: Auf jedenfall :smile:




    Ich wünsch dir viel Glück und hoffe, das es bei euch klappt.
    Mir darfst du natürlich auch PMs schreiben, wenn dir danach ist zu reden :smile:

    Liebe Grüße
     
    #6
    DuracellHaeschen, 17 Dezember 2009
  7. User 53748
    User 53748 (28)
    Meistens hier zu finden
    1.188
    133
    59
    in einer Beziehung
    Hey, ich lebe auch in einer Art Fernbeziehung, aber so krass wie bei vielen hier ist es dann doch nicht. Wir sehen uns i.d.R. jedes Wochenende. Es ist nur verdammt schwer weil wir fast drei Jahre zusammen sind und ich es einfach nicht anders kenne, als das man sich jeden Tag (!) sieht.
    Ich bin also auch noch in der "ich muss mich dran gewöhnen"Phase. Ich finde Schattenflammes Beitrag wirklich sehr gelungen. Genau das ist es nämlich. Ich muss auch noch erkenne, das meine Zeit auch ohne ihn wertvoll und schön sein kann, auch wenn ich mir wünsche immer bei ihm zu sein. Was gegen quälende Abschiede hilft: es nicht dramatisieren, wenn einem das Verabschieden schwer fällt, dann das möglichst kurz halten oder so gestalten, wie man meint es fällt einem leichter. Keine Ahnung, das könnte ja auch sein, das du früh aufstehst, ihm einen schönen Frühstückstisch deckst, einen kurzen Brief dalässt und dich dann davonstehlst weil du eine "Szene" vermeiden willst. Vielleicht hilft dir so eine romantische Idee um über den "Verlust" hinwegzukommen das du ihn dann erst mal nicht mehr siehst :zwinker:
    Auch nicht vergessen: Es gibt ein Widersehen! und : So wie es ist wird es kein Dauerzustand sein! Auch wenn noch etwa drei Jahre Fernbeziehung vor mir liegen, wenn man liebt und wirklich will ist das soo ein kurzer Zeitraum. Theoretisch hat man sich doch dann noch das ganze Leben über :smile:
    Versuch wirklich das Beste aus deiner freien Zeit zu machen, sie gut auszufüllen. Dann denkt man auch nicht so sehr an den Partner. Lerne, treffe Freunde, gehe nebenbei arbeiten, Sport machen, was dir halt gefällt. Und plant euer Widersehen - zumindest ein bisschen. (Platz für spontanes oder gammeln sollte auch da sein :zwinker:) Wenn man sich wiedersieht braucht man Zeit um zwei verschiedene Leben wieder zueinander zu bringen. Macht euch dafür am Besten ein ruhiges Ritual wie Spazieren gehen oder zusammen kochen, was euch dann hilft, wieder neu zueinanderzufinden.
     
    #7
    User 53748, 17 Dezember 2009
  8. ViolaAnn
    ViolaAnn (26)
    Verbringt hier viel Zeit
    946
    113
    67
    Verheiratet
    Mein Ersten Freund hatte ich mit 14. Ich Hessen er Sachsen-Anhalt haben uns immer gesehen wenn ich ferien hatte und er Urlaub. also alle 3-4 Monate! Hielt 1 1/2 jahre... selbst als es dann aus war, dachte ich nicht nie wieder eine Fernbeziehung.

    Mein Jetziger Freund wohnt in Berlin und ich immer noch in Hessen.

    Mittlerweile sind wir mehr als 3 Jahre zusammen. Und es klappt einfach wunderbar.
    Dennoch wollen wir sobald wie möglich zusammen ziehen. Aber bis dahin werden wir es noch aushalten.

    Finde es sogar vom vorteil weil man dann Sachen wie Job oder Schule in ruhe machen kann, ohne das der Partner ständig um einen ist.

    LG ViolaAnn
     
    #8
    ViolaAnn, 17 Dezember 2009
  9. User 46728
    Beiträge füllen Bücher
    5.180
    248
    677
    vergeben und glücklich
    Off-Topic:
    Auch per PM ansprechbar:smile:


    Danke, richtig!

    Ich hab wirklich viel Erfahrung mit FB. Meine Freunde fragen mittlerweile, wenn ich nen neuen Freund habe, nicht mehr "wer ist es?", sondern "wo wohnt er":grin:
    Ich muss echt sagen-es ist nicht das Beste, aber ich finde es auch nicht sonderlich schrecklich. Am Liebsten sind mir eig WE-Bez, ich stehe auf meine Freiheiten:smile:
    Meine Fernbeziehungen: 350 km (8 Monate, 1. große Liebe), 500 km (3 Monate, aber sehr viel länger einander geliebt), 450 km (1,5 Jahre, vll 2. große Liebe). Dazu kamen 1 WE-Bez und 2 normale. Aber alle kamen NICHT ursprünglich aus meiner Stadt. Also Schema ist immer gleich:smile: Ich schließe (bis zu ner gewissen Entfernung) keine Beziehung aufgrund der Entfenrung aus. Kanada war mir zb zu weit weg.
    Keine der Beziehungen ging aufgrund der Entfernung auseinander. Wir kamen sehr gut mit klar und waren etwas Besonderes füreinander. Die 500-km-Beziehung scheiterte zb aufgrund unserer Situationen. Ich hatte keinen Führerschein, er kein Auto, die Fahrt dauerte 10 Std, 10 mal umsteigen, 100 €, durch ganz Deutschland und wir waren mitten im Abi. Nach dem Abiball gings auseinander. Er bewarb sich aber für die Uni in meiner Stadt-wir sahen wieder eine Zukunft, er wurde aber nicht genommen.
    Heute bin ich mit den Jungs befreundet und kann mit gutem Gewissen sagen "wir waren verdammt glücklich!"

    Eins kannst mir glauben: FB sind-wenn man s richtig anstellt, also meistens-VIEL intensiver als andere Beziehungsformen.

    Hilfreich sind gemeinsame Rituale: zusammen (an versch. Orten) TV schauen, abends vor dem Schlafen gehen telefonieren, manchmal den Anderen überraschender Weise wecken. Einfach mal ne SMS schicken mit "Du, ich denk grad an dich!" Das bedeutet einem so viel.
    Ich hab oftmals das Gefühl, dass Nahbeziehungs-Paare nicht schätzen, was sie haben, wenn sie mal wieder meckern, dass sie sich schon seit 3 Tagen nicht gesehen haben, weil der doofe Partner wieder arbeiten muss. Na dann ist das so..
    Ganz wichtig: Kommunikation.. Über alles sprechen! Den Partner am Alltag teilnehmen lassen! Ihn an Entscheidungen teilnehmen lassen... Denn ein Alltag kommt bei euch so schnell nicht.
    Ich habe meine Partner unterschiedlich oft gesehen: 350km: alle 2-3 Wo für ein WE durchschnittlich.
    450 km: alle 2-3 Wo für 3-5 Tage, wenn er Urlaub hatte auch mal 10 Tage am Stück.
    Wir haben auch mal Kurzurlaube gemacht. Oder einfach mal in jedem Besuch eine andere Stadt besucht-selbst wenn s nur fürs Feiern ist. Die Beziehungen waren unglaublich intensiver als andere. Ich wurde oft dafür bewundert, was ich für Beziehungen hatte.
    Und das Leben habe ich an den Tagen nicht verändert. Wir haben immer einen Abend für Freunde reserviert, einen Anderen für uns. Nen Mittag zu 2. was gemacht, nen Anderen mit Freunden zum Sport gegangen.

    Wichtig: Perspektive.. Ohne geht nix. Gut, in der 1. haber wir uns keine Gedanken vorher gemacht, wir waren in der 12. Aber es war unausgesprochen immer klar, dass irgendwann man in eine Stadt ziehen wird.. Aber in weiterer Ferne wg dem Alter. Mit dem 2. wars auch irgendwann abgesprochen, dass er sich in meiner Stadt bewerben wird. Und mit dem 3. (da war ich schon Stundentin und er in der Berufswelt) haben wir ziemlich schnell drüber gesprochen und dann immer wieder.
     
    #9
    User 46728, 17 Dezember 2009
  10. CCFly
    CCFly (36)
    live und direkt
    12.443
    218
    263
    Verheiratet
    ja ich hatte eine solche beziehung. im internet kennengelernt, verliebt, er mich besucht, beziehung angefangen und das trotz 700 km zwischen uns. wir haben oft und lange telefoniert, im messenger gechattet, im skype rumgehangen mit webcam, briefe und emails geschrieben, aber das ersetzt natürlich nicht die persönliche begegnung. leider war er in seiner heimat noch in den abschlussprüfungen der uni und hatte gleich danach seine diplomarbeit. dadurch konnten wir uns leider auch nur alle 4-5 wochen sehen und dann nur paar tage. 1 1/2 jahre ging das so, bis er etwas näher zu mir zog (er machte an einer anderen uni ein praktikum) und wir uns dann wenigstens 2 monate lang jedes wochenende sehen konnten. danach war er 2 monate im ausland und das war besonders hart, weil er selten anrufen konnte und dann nur kurz, auch wegen der zeitverschiebung (er war in asien im urwald in einem forschungsprojekt beteiligt). manchmal hatte er auch zeit, eine mail zu schreiben, aber es war insgesamt wenig kontakt. es kamen aber bessere zeiten. er ist anschließend in meine stadt gezogen, auf arbeitssuche, ein jahr später war er aber wieder wegen einem bewerbungstraining 4 monate in einer anderen stadt und wir konnten uns wieder nur alle 1-2 wochen sehen. danach fand er einen job in wieder ner anderen stadt und ich beschloss, mit ihm zusammenzuziehen, und das hab ich auch gemacht. seit einem jahr wohne ich mit ihm in einer wohnung. und ich bin froh, dass die fernbeziehung vorbei ist. es war wirklich hart für uns. wir haben auch jedesmal geweint bei der trennung. aber man darf die hoffnung nicht aufgeben, es kann ja jederzeit eine wende einkehren. zum guten.
     
    #10
    CCFly, 18 Dezember 2009
  11. User 38494
    Sehr bekannt hier
    3.928
    168
    395
    Verheiratet
    meine frau und ich haben über ein jahr lang eine fernbeziehung geführt.
    während der zeit haben wir uns JEDES wochenende gesehen.

    einmal kam sie die 400 km für ganze 3 stunden besuch hochgefahren. :jaa:

    natürlich wird es mit der zeit immer schmerzlicher wenn man sich wieder voneinander verabschieden muss und eigentlich doch viel lieber miteinander auch den alltag erleben möchte, aber mir hat diese zeit eigentlich sehr viel gebracht und auch geholfen mich langsam daran zu gewöhnen so eine feste beziehung eingehen zu können.

    man lebt quasi nur von wochenende zu wochenende.
    ist man getrennt, dann gibt und gab es immer sehr lange telefonate und hat sich immer mehr aufs nächste wochenende gefreut.

    alles in allem möchte ich diese zeit nicht missen.
    sie hat mir gezeigt, das ich verliebt bin und was verliebtsein ist.
     
    #11
    User 38494, 18 Dezember 2009
    • Danke (import) Danke (import) x 1

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