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Fiction oder Faction? Teil 4

Dieses Thema im Forum "Geschichten, Gedichte und Nachdenkliches" wurde erstellt von Bea, 1 Mai 2002.

  1. Bea
    Bea (30)
    Verbringt hier viel Zeit
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    vergeben und glücklich
    Das letzte Mal

    „Natürlich würde ich mich nicht umbringen!“, hatte ich dir damals versprochen. Du wusstest, dass du nicht mehr lange zu leben hast. Obwohl du immer das starke Mädchen gespielt hast, warst du in Wirklichkeit schwach und zerbrechlich. Ich liebte dich über alles und erkannte nicht, wie schlecht es um dich stand. Dann der Anruf deiner Mutter: du lagst im Sterben und wolltest mich noch einmal sehen.
    Diagnose: Lungenkrebs.
    Ich stand regungslos und lauschte auf das regelmäßige Tuten im Hörer Wie eine Flutwelle überkam mich die Wahrheit: Dein Pessimismus war richtig gewesen. „Warum?“, dachte ich immer wieder. „Warum du? Warum hattest du mir nichts gesagt?“
    Ich packte ein paar Sachen zusammen, schrieb meinen Eltern einen Zettel, wo ich war, und machte mich auf den Weg zu dir. Deine Mutter holte mich am Bahnhof ab und brachte mich ins Krankenhaus.
    Eigentlich war gerade keine Besuchszeit, aber der Chefarzt erlaubte mir zu dir zu gehen, weil es dein letzter Wunsch war, mich noch mal zu sehen. Als ich in dein Zimmer kam, schliefst du gerade. Ich stellte mir einen Stuhl neben dein Bett und hielt deine Hand fest. Du hingst an mehreren Tropfen, aber ich sah genau, dass dein Lebenswille ungebrochen war. Dein Gesicht schien um einige Jahre gealtert und wirkte blass. Ich fing an dein Gesicht zu streicheln und zauberte damit ein wunderschönes Lächeln herbei. Als es bereits dämmerte, bist du aufgewacht. Ich war zum Umfallen müde, da ich die ganze Nacht durchwacht hatte, aber ich versuchte tapfer zu sein, lächelte dich an und drückte sanft deine Hand.
    „Du bist da...“, dein Satz wurde von einem Hustenanfall erstickt. „Sch...“ Ich versuchte dich zu beruhigen. „Du kommst wieder auf die Beine!“ Ich versuchte überzeugt zu klingen, aber insgeheim glaubte ich nicht mehr daran. Ich streichelte weiter deine Wangen und redete beruhigend auf dich ein. Langsam hast du wieder die Augen geschlossen und sanft aber bestimmt den Kopf geschüttelt. Jetzt schien es, als hättest du keine Lust mehr zu leben. „Du?“ Leise vernahm ich deine Stimme. „Ja?“ Ich beugte mich zu dir runter. „Tust du mir einen Gefallen?“ „Natürlich! Jeden!“ Ich meinte es wirklich so und drückte dir einen sanften Kuss auf die Lippen. „Ich will..“, du holtest tief Luft, „... noch einmal mit dir schlafen!“ Ich sah dich erstaunt an. „Hier? Jetzt? Glaubst du nicht, dass es dir schaden wird?“ Ich versuchte dich davon abzubringen, obwohl ich dir deinen Wunsch wirklich gerne erfüllen würde. Du seufztest. „Es kann auch sein, dass ich daran sterbe... aber... wenn dann will ich glücklich sterben.“ Du hast die Augen geöffnet und mich bittend und liebevoll zugleich angeschaut. Ich schmolz dahin. Ich beugte mich über dich und verwickelte dich in einen leidenschaftlichen Kuss. Meine linke Hand wanderte über deinen Körper. Ich ließ sie unter dein Nachthemd gleiten und streichelte deinen Bauch. Du schienst vorsorglich deinen Slip ausgezogen zu haben. Ich wanderte küssend über deine Wangen zu deinem Hals und striff gleichzeitig dein Nachthemd so hoch, dass deine Brüste frei lagen, welche ich jetzt liebevoll liebkoste. Du hattest wieder die Augen geschlossen und hast meine Bemühungen genossen. Ich ließ meinen Mund über deinen Oberkörper gleiten und verweilte schließlich bei deinem Busen, während sich meine Hand zu deiner Perle vorarbeitete. Bevor ich dich weiter erregte, zog ich meine Hose und die Boxershorts aus. Du betrachtetest lächelnd meine steil aufgerichtete Pracht. Ich fuhr fort, deine Brüste zu küssen und stimulierte deine Klitoris. Dein Mund war leicht geöffnet und du hast immer schneller geatmet. Du schienst es wirklich zu genießen, aber ich wollte dich nicht zu sehr belasten. Ich kniete mich auf dein Bett und küsste mich abwärts, während ich meine zweite Hand auf eine Brust legte und diese streichelte. Ich ließ meine Zunge über deine Schamlippen gleiten und schmeckte ein letztes Mal dein kühles Nass. Ich arbeitete mich aufwärts zu deiner Perle und verwöhnte dich zärtlich. Deine Erregung stieg immer mehr. Ich ließ einen Finger in dich gleiten. Ich spürte dein Verlangen, legte mich über dich und drang in dich ein. Du hast mir deine Hüfte entgegen gedrückt und deine Arme um mich geschlungen. Ich sah mit Entsetzten, wie du dich von den Tropfen losrisst, nur um dieses eine Mal so schön wie damals zu erlegen. Ich bewegte mich langsam in dir. Du hast immer mehr gekeucht. Nach wenigen Stößen kam ich in dir. Dass wir kein Kondom benutzt hatten, war, glaube ich, in dieser Situation belanglos. Du hast dich an mich gedrückt und noch mit deiner verbleibenden Kraft deine letzten Worte in mein Ohr geflüstert: „Bring dich nicht um! Ich lebe in dir weiter!“ Nach einer kurzen Pause fügtest du hinzu: „Ich liebe dich!“. Aber der letzte Satz, der über deine Lippen kam, war „Vergiss mich nicht!“.
    Ich frage dich: Wie könnte ich dich vergessen, die du bis zuletzt gekämpft hast? Du hast dich mit einem Lächeln von dieser Welt verabschiedet. Es schien fast so, als wärst du glücklich.
    Ob ich dich jemals wiedersehe? Ich weiß es nicht... Aber für dich werde ich weiterleben. Ich werde dir deinen Wunsch erfüllen, mein geliebtes Mädchen!!
    (c) Beate Mirbeth
     
    #1
    Bea, 1 Mai 2002
  2. ich halt
    Gast
    0
    chön :blablabla
    ich weiss nich würdest du in dieser situation genauso reagieren und mit ihm ihr schlafen???
    ich weiss net??
     
    #2
    ich halt, 3 Oktober 2002
  3. Bea
    Bea (30)
    Verbringt hier viel Zeit Themenstarter
    1.311
    121
    0
    vergeben und glücklich
    Hab ich ja auch nie behauptet, oder? Deswegen heißt es ja auch "Fiction oder Faction" Sprich: Wirklichkeit oder Erfunden?

    *grinz* ;-) Aber die Idee ist doch nicht schlecht *mal selbstlob hier aussprech*
     
    #3
    Bea, 3 Oktober 2002
  4. ich halt
    Gast
    0
    jo stimmt
    :grin:
     
    #4
    ich halt, 4 Oktober 2002

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