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Film: Stunde des Jägers

Dieses Thema im Forum "Musik, Filme, Computer und andere Medien" wurde erstellt von krava, 21 Juni 2009.

  1. krava
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    Gestern hab ich zum ca. fünften Mal "Stunde des Jägers" gesehen (zum dritten Mal richtig, zweimal bin ich auch schon eingeschlafen :grin:).
    Mein Freund ist total begeistert von dem Film, mich dagegen packt er absolut nicht und ich hab das Gefühl, ich versteh ihn auch nicht richtig.

    Kennt ihn jemand von euch und kann mir weiterhelfen?
    Erkenne ich einen tieferen Sinn des Films nicht oder gibt es gar keinen?

    Abgesehen davon, dass er extrem blutig ist... Allein deshalb ist er schon nichts für meine Nerven.
    Was mich am meisten packt, ist der Sountrack. :ratlos:

    Bitte melden, wer den Film kennt und versteh! :grin:
     
    #1
    krava, 21 Juni 2009
  2. User 67627
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    Warum muss ein Film denn einen tieferen Sinn haben?


    Er ist meiner Ansicht nach OK, erinnert mich ein wenig an Rambo, nur mit ein bisschen mehr Spannung und Blut.

    Man könnte natürlich als Moral herausfinden, dass es nicht gerade sinnvoll ist, Menschen zum Killer auszubilden. :grin:
     
    #2
    User 67627, 21 Juni 2009
  3. krava
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    Sorry vielleicht hab ich mich falsch ausgedrückt. Einen tieferen Sinn nicht unbedingt, aber wenigstens irgendeine Art Moral; etwas, das man aus dem Film lernt oder wo man hinterher zumindest sagen kann: Darum gings! :smile:
    Rambo finde ich da 100x besser. Hab alle inzwischen 4 Teile mehrfach gesehen und vor allem den ersten Teil finde ich persönlich spannender als Stunde des Jägers.
    So weit war ich auch.
    Theoretisch scheint es so zu sein, dass Menschen, die einmal zum Töten animiert worden sind damit nicht mehr aufhören können. Bzw. dass er nicht mehr zwischen Krieg und Nichtkrieg unterscheiden kann.

    Gut finde ich, dass Aaron (oder wie er heißt) herausstellt bzw. herausstellen will, dass der Mensch nur rein zufällig die höchste Spezies ist. Was ihn aber wohl nicht dazu bemächtigt, wahllos zu töten.

    P.S. Verstehst du das mit Gott und Abraham, was da am Anfang und am Ende gesagt wird?
     
    #3
    krava, 21 Juni 2009
  4. User 67627
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    Ähm...daran kann ich mich gar nicht erinnern :schuechte

    Für mich ist das einfach ein Actionthriller ohne besonderen Tiefgang. Eine Menschenjagd mit relativ viel Gewalt, aber ohne moralischen Hintergedanken.
    Man sollte da nicht zuviel hineininterpretieren. :smile:
     
    #4
    User 67627, 21 Juni 2009
  5. krava
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    Ich bin schon beruhigt, dass du das auch so siehst.
    Für mich stellt er sich eben auch so dar als gäbe es keinen tieferen Sinn, keine große Botschaft o.ä.
    Ich dachte nur, es gäbe vielleicht eine, die ich nur nicht sehe. :grin:
     
    #5
    krava, 21 Juni 2009
  6. brainforce
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    so schauts aus - es ist einer dieser Filme die sich selbst wichtiger nehmen als sie sind... und dann gibt es diese Sorte von Leuten die aufgrund der Selbstbeweihräucherung etwas in den Film hineininterpretieren müssen.

    Der Film ist schlichtweg ein Unterhaltungsfilm - genau hierfür wurden Kinofilme konzipiert... nicht um den Leuten hochgeistige Ergüsse zu liefern.
     
    #6
    brainforce, 21 Juni 2009
  7. krava
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    Das stimmt wohl, aber es gibt doch ettliche Filme, die beides miteinander verknüpfen.
     
    #7
    krava, 21 Juni 2009
  8. brainforce
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    joa dennoch bleiben sie meistens eher "oberflächlich".

    Wenn ich mich z.B. ernsthaft mit dem Holocaust auseinandersetzen möchte mach ich das nicht anhand eines Spielfilm wie z.B. "Schindlers Liste" - er würde (so blöd es in dem Fall klingt) eher als schmückendes Beiwerk dienen.:ratlos:
     
    #8
    brainforce, 21 Juni 2009
  9. Bavid Dowie
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    vergeben und glücklich
    Was für eine fürchterlich ignorante Aussage!
     
    #9
    Bavid Dowie, 21 Juni 2009
  10. brainforce
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    nein ist es nicht! - ein Film bleibt letztlich ein Film auch wenn eher wahre Begebenheiten zeigt! Sich mit einem Thema ernsthaft zu beschäftigen bedeutet mehr als 90 Min. Spielfilm!
     
    #10
    brainforce, 21 Juni 2009
  11. User 85637
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    Entspricht einfach den Tatsachen. Ein Film kann vielleicht Interesse wecken, sich mit einem Thema näher auseinander zusetzen, aber er reicht an sich einfach nicht aus.
     
    #11
    User 85637, 22 Juni 2009
  12. User 29377
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    Einmal das. Und im Idealfall kann er sogar schon mal einen groben Gesamtüberblick über das Thema bieten (zuletzt z.B. Baader-Meinhof, Zodiac, ...). Um wirklich informiert zu sein, ist das aber klar zu wenig.
    Bei der Stunde des Jägers suchte ich aber jeglichen tieferen Sinn vergeblich (allerdings auch nur ein mal gesehen). Ist für mich halt eher ein wenig bedeutsamer Actioner, nicht mal ein sonderlich guter. Würde dem vielleicht so 6/10 verpassen.
    Und das, obwohl ich sowohl T. Lee Jones, als vor allem auch B. Del Toro sehr schätze .... tja, gute Schauspieler alleine machen eben noch keinen guten Film.
     
    #12
    User 29377, 22 Juni 2009
  13. User 10802
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    nicht angegeben
    Zum Film an sich:

    Hab den einmal gesehen und fand ihn eher schlecht... Maximal 5/10. Ist für mich wirklich ein Durchschnitts-Actioner nach Rambo-Vorbild, formal sehr gut, inhaltlich sehr leer - viel zu verstehen gibt's da nicht.

    Die Verbindung von Zitat und Handlung ist ja auch recht offensichtlich - Der Vater der seinen Sohn opfern soll, der Ausbilder der den jagen muss, den er so geschaffen hat. The Story in a nutshell.

    Off-Topic:
    Zu der anderen Diskussion hier: Es stimmt, dass sich große, vor allem geschichtliche Themen nicht in aller Komplexität in Filme pressen lassen - wer sich wirklich informieren will, sollte das mit Sachbüchern zu den jeweiligen Themen tun.

    Was Film aber leisten kann, und das geht für mich über bloße Unterhaltung hinaus, ist die Emotionalisierung von bloßen Fakten aus Geschichtsbüchern. Ein guter Film gibt eine Ahnung, was Handelnde gefühlt haben und bringt uns näher an und in das Geschehen, lässt uns Situationen spüren - das führt meiner Meinung nach bei sehr guten Filmen auch näher ans Verstehen einer Situation. Man denke an die Einstiegsszene von Saving Private Ryan (den ich ansonsten nicht sonderlich mag). Eichingers Untergang und Baader-Meinhoff-Komplex sind für mich Beispiele von Filmen die das nicht tun - weil sie zu nah an den Fakten hängen und zu wenig Mut haben uns in die Gefühlswelt der Protagonisten einzubeziehen. Was bleibt ist nur Beobachten, statt Hineinversetzen.

    Ja, Film komprimiert Handlungen - Film kann aber dadurch möglichweise auch die Essenz einer Geschichte herausdestillieren und uns Denkanstösse mit auf den Weg geben. Film kann uns näher in fremde Perspektiven und Situationen versetzen. Das reicht sicher nicht, um voll über ein Thema informiert zu sein. Bei sehr guten Filmen geht das für mich aber durchaus über bloße Unterhaltung hinaus.

    Greetz,
    Brainie
     
    #13
    User 10802, 22 Juni 2009
  14. krava
    krava (35)
    Verhütungsberaterin mit Herz & Hund Themenstarter
    42.913
    898
    9.083
    Verliebt
    Ich bin ja froh, dass nicht nur ich den Film so "flach" finde.

    Gute Ansätze hat er definitiv, aber die verlaufen sich eben irgendwo im Sand.
    Trotzdem ist er anscheinend gut genug, dass mein Freund und ich seit 2 Tagen permanent darüber diskutieren. :grin:
     
    #14
    krava, 22 Juni 2009
  15. hellgrau
    Gast
    0
    Wieso denn? Mann kann sich doch auch "nur" 90 Minuten lang ernsthaft mit einem Thema beschäftigen. Es gibt wohl keinen Film, der den Anspruch erhebt ein erstnes Thema vollständig abzuhandeln.
    Genauso gibt es auch kein Buch, keinen Menschen und keine Diskusionsrunde die das tut. Wo ist da das Problem? Einem Film abzusprechen, sich mit Themen "ernsthaft" zu beschäftigen nur weil er typischerweise unter 2 Stunden dauert, kann ich nicht verstehen.
    Kann ein Theaterstück, welches in ein Reklamheft passt das dann auch nicht? Die kurzen Stücke lese ich schneller, als in 2 Stunden. Was ist mit einem aufgeführten Stück? Das ist zwar technisch anspruchsvoller, vom Ablauf her aber einem Film recht ähnlich. Geht das da auch nicht?
    Filme haben einen gewissen "technischen Rahmen" und einen sehr hohen "Kompressionsfaktor". In 90Minuten Film kann sehr sehr viel Zeit und Aufwand investiert werden. Und durch die Nachbearbeitung besteht natürlich auch die Möglichkeit z.B. unterhaltsame Action zu produzieren. Life wird das sehr viel schwerer. (geht aber)
    Und viele Filme nutzen das und erzeugen ein Unterhaltungsprodukt. Warum auch nicht. Aber wieso sollte sich ein Film nicht ernsthaft mit einem Thema auseinandersetzen können? Es ist doch eine Frage des Inhalts, des filmisch umgesetzten Materials. Klar, wenn man einen Haufen Promis nimmt, einen Regisseur, der irgendwas wiedererwecken will und dann während der ersten Brainstormsession bereits zu drehen anfängt, dann wirds eher schwierig und wohl nur Action ohne Tiefgang mit Fehlern und Löchern. Aber so muss man es ja nicht machen.

    -- -- hellgrau
     
    #15
    hellgrau, 22 Juni 2009

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