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  • Malin
    Malin (30)
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    15 Juni 2009
    #1

    Finanzielle Übergangslösung gesucht- Staatsexamen-Referendariat

    Es ist zwar noch etwas über ein Jahr hin, trotzdem spukt es mir gerade im Kopf herum...
    Mein vorraussichtlich letztes Semester dauert bis 30.9.2010
    Dann hab ich Oktober/November Staatsexamen. Sprich ich könnte erst auf Dezember einen Job suchen.
    Am 1.Februar beginnt das Refrendariat.

    Ich bekomme also im August das letzte mal BaföG wovon ich dann im September lebe. Wenn ich aber erst im Dezember jobbe, bekomme ich dieses Geld ja erst Ende Dezember frühestens. Ich steh also Oktober, November, Dezember komplett ohne Geld da...

    Kann ich da in irgendeiner Weise finanzielle Hilfe bekommen?
    Und noch was: bekomme ich im Ref noch Kindergeld wenn ich um 800€ netto verdiene?
     
  • User 36025
    Verbringt hier viel Zeit
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    nicht angegeben
    15 Juni 2009
    #2
    wieviel bafög bekommst du denn, dass du da momentan ohne probleme von leben und dein studium finanzieren kannst?
    hast du nicht noch andere einnahmequellen oder etwas erspartes (das man für solche fälle haben sollte)?

    ich kenne mich mit den bafög-sätzen leider nicht so aus.
    aber du musst ja das bafög teilweise wieder zurück zahlen und da wirst du doch jetzt auch schon einen teil zurücklegen, damit du auch was von deinen ersten löhnen hast? notfalls nimm das geld, auch wenn es anders geplant war?

    ansonsten haste ja noch ein jahr zum sparen :zwinker:
     
  • Malin
    Malin (30)
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    15 Juni 2009
    #3
    ich bekomme den Höchstsatz von 584€.
    Ich lebe von rund 700€ im Monat, muss davon Miete und alles bezahlen. Da bleibt nix über was ich großartig zurück legen könnte...
     
  • User 36025
    Verbringt hier viel Zeit
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    nicht angegeben
    15 Juni 2009
    #4
    hm oh man.
    wenn du den höchstsatz bekommst, gehst du aller wahrscheinlichkeit nach nicht arbeiten? hat das einen bestimmten grund? wenn das geld so knapp ist, wäre das ja naheliegend.

    eine freundin von mir, die nach dem studium keinen job gefunden hat (jetzt unabhängig von refrendariat und so, weils kein lehramt studium war) hat jedenfalls keinerlei unterstüzung vom staat bekommen, da sie noch nicht 1jahr gearbeitet hat und somit kein anspruch auf arbeitslosengeld.

    aber vielleicht waren hier schon einige in einer ähnlichen situation wie du.

    ich versuche, immer etwas zu sparen, weil ich auch nicht weiß, wie schnell ich nach dem studium einen job bekomme.
     
  • Asti
    Verbringt hier viel Zeit
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    nicht angegeben
    15 Juni 2009
    #5
    Kindergeld bekommst du, wenn du im gesamten Jahr unter ca. 7.600 € netto Einkommen hast. Bafög zählt nicht als Einkommen und bei nem 400 € Job kommste auch nur auf knappe 5000 € jährlich, also sollte es keine Probleme geben, wenn du dann im Dezember noch was verdienst. Es sei denn, du verdienst dich da innerhalb von nem Monat dumm und dämlich :zwinker:
    Ganz wichtig: Du musst dein Einkommen unbedingt im Auge haben. Wenn du merkst, dass du mitten im Jahr über diese 7.600 € kommst, dann musst du dein Kindergeld umgehend abmelden. Solltest du nämlich auch nur minimal über diesem Freibetrag liegen, haste ne Kindergeldsperre am Hals.

    Ansonsten kannst du Hilfe zum Studienabschluss beantragen, dass ist ein Extra-Zuschuss für die Examenszeit.
    Hier steht dazu mehr. Alternativ Bafög-AMt oder Studentenwerk, die kennen sich ja auch aus :zwinker:
     
  • Malin
    Malin (30)
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    Single
    15 Juni 2009
    #6
    @Asti
    Danke.
    Ich meinte KiGeld während meinem Ref, wo ich ca. 800€ netto verdiene. Aber da lieg ich dann wohl über dem Freibetrag...

    Die Sache mit der Studienabschlußhilfe verwirrt mich. Ich schließe ja mein Studium in der Regelstudienzeit ab, allerdings sind die Termine für Examen und Beginn des Refs ja erst in den Monaten danach und diese Termine liegen nicht in meiner Entscheidung. Versteh grad die Logik nicht, dass ich keinen Anspruch habe, obwohl ich doch die Regelstudienzeit garnicht überschreite ...
     
  • Asti
    Verbringt hier viel Zeit
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    nicht angegeben
    15 Juni 2009
    #7
    Da würd ich mal beim Bafögamt nachfragen.
     
  • Starla
    Gast
    0
    15 Juni 2009
    #8
    Der Höchstsatz ist 643 Euro. Gehst Du denn momentan arbeiten? Ansonsten könntest Du - da es sich ja nur um überschaubare 3 Monate handelt - jetzt schon anfangen, Dir einen Nebenjob zu suchen und Geld zurückzulegen.
     
  • Malin
    Malin (30)
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    15 Juni 2009
    #9
    Ja, wenn man nicht über die Eltern versichert ist. Ansonsten 584.
     
  • JohnnyLooove
    Verbringt hier viel Zeit
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    nicht angegeben
    15 Juni 2009
    #10
    Off-Topic:
    du bist 21, wie schnell studiert man denn heute?! Alle Staatsexamensstudiengänge, die ich kenne haben doch mindestens 8 Semester Regestudienzeit
     
  • Daucus-Zentrus
    Verbringt hier viel Zeit
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    nicht angegeben
    15 Juni 2009
    #11
    1.) Das Prüfungssemester, in dem du deine letzten Examensprüfungen machst, zählt auch zur Regelstudienzeit. Warum bekommst du dann kein BAFöG mehr? (Kenn mich da nicht aus.)

    2.) Wenn nach der BAFöG-Zeit ca. 600€ verdienst (also die tollen Tipps bisher irgendwie nutzen kannst :zwinker:) , kannst du zus. Wohngeld beantragen. Dabei solltest du aber berücksichtigen, dass du den Antrag dafür schon ca. 6 Monate vor dem Tag stellen solltest, an dem du das Geld benötigst.

    3.) Wenn du einen Job suchst, schau doch mal, ob du nicht bereits als Lehrerin an irgend einer Schule eine Vertretungsstelle bekommst. Da verdienst du schon mal Geld in deinem Beruf, sammelst direkt Erfahrungen und kannst dir die Zeit zwischen deiner letzten Examensprüfung und dem Ref.-Beginn evtl. sogar für die Ref.-Zeit teilweise anrechnen lassen.
     
  • Malin
    Malin (30)
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    15 Juni 2009
    #12
    daskann eigentlich nicht sein. Wenn ich Examen mache, bin ich meines Wissens nichtmal mehr immatrikuliert. Außerdem würde sich die eigentliche Studienzeit auf 5 Semester reduzieren und das ist wirklich unrealistisch...

    mir fällt grad noch ein, dass ich in dieser Übergangszeit noch ein Betriebs/Sozialpraktikum machen muss... hab ich ganz vergessen...da kann ich die Sache mit dem Geld verdienen eigentlich gleich vergessrn. na toll.
     
  • User 7157
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    nicht angegeben
    15 Juni 2009
    #13
    Also beim juristischen StEx kann man ohne Probleme eingeschrieben bleiben während des Examens. Denke dass es beim Lehramt-Examen auch so ist.

    Wie lang geht denn dein Praktikum? Und ist es täglich? Sonst kannst du ja auch ein bisschen nebenher kellnern oder so. Hab mir sagen lassen, dass man mit dem Trinkgeld oft schon ganz ordentlich verdient. Oder wie wärs, wenn du dir jetzt schon einen kleinen nebejob suchst und das geld zurücklegst? Nur auf staatliche Hilfe würde ich mich jedenfalls nicht verlassen.
     
  • Levana
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    15 Juni 2009
    #14
    Du kannst dich doch ab dem 01.10. arbeitslos melden? Hast du denn dann 1 Jahr voll gearbeitet im Ref?
     
  • User 7157
    Sehr bekannt hier
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    nicht angegeben
    15 Juni 2009
    #15
    Das Ref beginnt doch erst im Feb. 2011.
     
  • Levana
    Verbringt hier viel Zeit
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    Single
    15 Juni 2009
    #16
    Oh sorry ... hab ich gar nicht gelesen ...
     
  • Malin
    Malin (30)
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    16 Juni 2009
    #17
    in dem Praktikum arbeite ich einen Monat Vollzeit.
    Dass ich versuchen sollte ein wenig zurück zu legen für die Zeit ist klar! Nur ist meine Frage eben, OB es für diese Situation staatliche Hilfen gibt und falls ja welche?
    Ich werde bei Gelegenheit mal beim BaföG Amt nachfragen.
     
  • Grottenolmin
    Benutzer gesperrt
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    nicht angegeben
    16 Juni 2009
    #18
    Du solltest übrigens auch berücksichtigen, dass du beim Ref vermutlich erst am ENDE des ersten Arbeitsmonats zum ersten Mal Geld bekommen wirst, das heißt, du musst genug haben, um diesen ersten Monat noch irgendwie zu überbrücken. Gerade falls da noch ein Umzug mit Wohnungskaution etc... dazukommen sollte, aber auch generell, was die "ganz normalen" Lebenshaltungskosten angeht, solltest du das auf jeden Fall mit einplanen!
     
  • Tinkerbellw
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    16 Juni 2009
    #19
    ich weiß nicht, ob sie in iherm bundesland schon beamtin auf Probe ist oder nicht, aber falls ja, meien schwester hat in NRW auch in der Ausbildungszeit ihr Geld am Monatsanfang bekommen, da es bei Beamten kein gehalt ist sondern irgendwie anders läuft und das gibt es halt auch schon für noch nicht erbrachte Leistungen!
     
  • User 7157
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    16 Juni 2009
    #20
    Wenn dann wohl ALG II und Wohngeld.
    Unter welchen Voraussetzungen das bewilligt wird, weiß ich aber nicht. Google doch mal, ob du was bezüglich des Wohngeldes für deine Stadt findest, dann kannst du selbst errechnen, ob du was bekommst (hatte da für meine Stadt so eine Tabelle gefunden). Wegen ALG II würde ich bei der ARGE nachfragen.
     

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