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finanzielle unterstützung in schwangerschaft?

Dieses Thema im Forum "Schwangerschaft, Geburt & Erziehung" wurde erstellt von Amy_Lee, 1 Januar 2008.

  1. Amy_Lee
    Amy_Lee (32)
    Verbringt hier viel Zeit
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    Verlobt
    ich bin seit fast zwei jahren mit meinem freund zusammen.seit langem hege ich einen riesen babywunsch.wenn es nach mir ging,würde ich sofort die Pille absetzen aber mein freund hat angst vor der zukunft in finanzieller sicht.ich bin arzthelferin und arbeite zur zeit nur 30stunden und dieser beruf wird sowieso sehr schlecht bezahlt.mein freund ist kaufmann und verdient durchschnittlich gut für seinen beruf.die sache ist nur so,dass ich ab bekanntgabe meiner schwangerschaft aufhören müsste zu arbeiten.das ist berufsbedingt das problem haben auch zahnarzthelferinnen denk ich wegen ansteckung vom patienten.was würde ich an finanzieller unterstützung vom staat bekommen,wenn ich angenommen im 2.monat wäre und aufhören müsste zu arbeiten?kennt sich da jemand aus?diese frage beschäftigt uns seit langem...
     
    #1
    Amy_Lee, 1 Januar 2008
  2. User 25480
    Verbringt hier viel Zeit
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    vergeben und glücklich
    Ist das dann nicht so, wenn du berufsbedingt arbeitsunfähig geschrieben wirst für den Rest der Schwangerschaft, dass du dann nach 6 Wochen Lohnfortzahlung weiter das Geld von deiner Krankenkasse bekommst?
    Ob das allerdings dann der volle Satz ist, oder auf 60-65% gemindert, weiß ich nicht.
     
    #2
    User 25480, 1 Januar 2008
  3. Amy_Lee
    Amy_Lee (32)
    Verbringt hier viel Zeit Themenstarter
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    Verlobt
    ja genau das wissen wir eben nicht.mutterschaftsgeld gibt es nämlich erst 6wochen vor der entbindung.im internet kann ich auch nix dazu finden...
     
    #3
    Amy_Lee, 1 Januar 2008
  4. gyurimo
    gyurimo (46)
    Verbringt hier viel Zeit
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    vergeben und glücklich
    Beschäftigungsverbote für werdende Mütter

    Die Beschäftigungsverbote gehören zu den wichtigsten Inhalten des Mutterschutzgesetzes (MuSchG). Die Mutterschutzfrist von 6 Wochen vor (§ 3 Abs. 2 Mutterschutzgesetz) bzw. 8 Wochen nach der Geburt (bei Früh- oder Mehrlingsgeburten 12 Wochen nachher) ist allgemein bekannt. Eine "Frühgeburt" ist juristisch übrigens eine Entbindung, bei der das Neugeborene ein Geburtsgewicht unter 2500 Gramm hat.

    Viele Schwangerere wissen jedoch nichts von der Möglichkeit des individuellen Beschäftigungsverbots, das zu jedem Zeitpunkt in der Schwangerschaft vom Arzt erteilt werden kann.In. §3 Abs. 1 Mutterschutzgesetz heißt es:

    Werdende Mütter dürfen nicht beschäftigt werden, soweit nach ärztlichem Zeugnis Leben oder Gesundheit von Mutter und Kind bei Fortdauer der Beschäftigung gefährdet ist.

    Beispiele für ein Beschäftigungsverbot nach Abs. 1 sind u.a. Risikoschwangerschaften, Gefahr der Frühgeburt, Mehrlingsgeburten, Muttermundschwäche, Übelkeit, Rückenschmerzen etc.

    Da häufig die Grenze zwischen schwangerschafts- und krankheitsbedingten Gefährdungen fließend sind, sind in Zweifelsfällen von den Ärzten Beschäftigungsverbote nach Abs. 1 auszusprechen.

    Das individuelle Beschäftigungsverbot ist vom Gesetzgeber gewollt, damit beim kleinsten Risiko für Frau oder Kind die Frau aufhört zu arbeiten und nicht weiterarbeitet, da sie vielleicht befürchtet, bei Krankschreibung nur das geringere Krankengeld zu bekommen. Aus diesem Grund gibt es für den Fall des Beschäftigungsverbots auch den Anspruch auf Mutterschutzlohn nach § 11 MuSchG, d.h. die Frau bekommt weiterhin ihren vollen Lohn und nicht das geringere Krankengeld. Insbesondere wenn frühzeitig in der Schwangerschaft ein Beschäftigungsverbot verhängt wird anstatt einer Krankschreibung, ist der finanzielle Vorteil für die Frau beträchtlich.

    Aus: Eltern- u. Mutterschutzrecht, Basiskommentar, Inge Böttcher u. Bettina Graue, Bund-Verlag 1999
     
    #4
    gyurimo, 1 Januar 2008
  5. Amy_Lee
    Amy_Lee (32)
    Verbringt hier viel Zeit Themenstarter
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    Verlobt
    danke das wollte ich hören.dann kanns ja losgehen:zwinker:
     
    #5
    Amy_Lee, 1 Januar 2008
  6. User 69081
    User 69081 (31)
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    Viel Spaß und Erfolg ;-)
     
    #6
    User 69081, 1 Januar 2008
  7. Beastie
    Beastialische Beiträge
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    Single
    kann aber sein, dass du kein beschäftigungsverbot bekommst, wenn du zb auch vorne sitzen kannst und patienten empfängst
     
    #7
    Beastie, 2 Januar 2008

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