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Findet ihr Frauen, die abtreiben, weil Verhütung nicht klappte, schlampig?

Dieses Thema im Forum "Umfrage-Forum" wurde erstellt von Theresamaus, 28 April 2009.

Status des Themas:
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  1. Theresamaus
    Benutzer gesperrt
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    35
    nicht angegeben
    Ich will hier keine Grundsatzdiskussion über die Ethik der Abtreibung. Stattdessen geht es mir mehr darum, ob ihr Frauen, die abtreiben, ohne dass es eine medizinische Notwendigkeit dazu besteht oder ohne vergewaltigt worden zu sein, einfach schlampig findet. Denn sie ist schwanger geworden, weil die Verhütung nicht funktioniert hat. Was ist eure Meinung dazu?
     
    #1
    Theresamaus, 28 April 2009
  2. Fuchs
    Planet-Liebe-Team
    Moderator
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    Solange es die Ausnahme bleibt, kann ich daran nichts Schlampiges finden. Keine Verhütungsmethode garantiert 100%ige Sicherheit.
     
    #2
    Fuchs, 28 April 2009
  3. CCFly
    CCFly (36)
    live und direkt
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    Verheiratet
    schlampig nicht. aber unwissend, was korrekte Verhütung betrifft.
     
    #3
    CCFly, 28 April 2009
  4. User 32843
    User 32843 (29)
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    nicht angegeben
    Genau so. Ausser sie hat sie nicht richtig angewendet weil sie zu faul ist / keine Lust hatte / zu betrunken war. Dann finde ich es doch schlampig.
     
    #4
    User 32843, 28 April 2009
  5. Nevery
    Nevery (30)
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    quatsch. selbst mit korrekter Verhütung kann etwas daneben gehen.

    in dem sinne: konsequent und folgerichtig, abzutreiben, wenn ein kind nicht ins leben passt. würde ich auch machen, keine frage.
     
    #5
    Nevery, 29 April 2009
  6. Beastie
    Beastialische Beiträge
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    Single
    eigentlich nicht...

    also ich finde, es kommt drauf an, warum die verhütung nicht funktioniert hat.
    unwissenheit (zb wechselwirkung mit der Pille und johanniskraut) kann ich besser ''vertragen'' als dummheit (pille vergessen, PD nich genommen, Kondom zwei mal benutzt, nur mal kurz reingesteckt oder sowas eben)
     
    #6
    Beastie, 29 April 2009
  7. krava
    krava (35)
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    Verliebt
    Seh ich nicht so.

    Schlampig finde ich solche Frauen dann nicht, aber egoistisch.
     
    #7
    krava, 29 April 2009
  8. Nevery
    Nevery (30)
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    in einer Beziehung
    kondome sehe ich z.b. als sicher an. an und für sich. allerdings renne ich nicht dreimal am tag mit nem benutzten kondom in die küche um zu gucken obs tatsächlich dicht war.. und abgesehen von den offensichtlichen malen wos gerissen ist (3 mal in 4 jahren) hab ich einmal per zufall festgestellt dass es doch nen minikleinen riss hatte. klar, pille danach usw. aber dennoch... rein theoretisch hätte da ja noch öfter so nen miniriss sein können, wer weiss. allerdings sehe ich 1 von etwa 900 mal sowas eben doch noch als recht sicher an und vertraue kondomen an und für sich.
     
    #8
    Nevery, 29 April 2009
  9. User 44981
    User 44981 (29)
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    Ich würde eine solche Frau nicht als "schlampig" bezeichnen.

    Nichts desto trotz kann ich ihr verhalten nicht verstehen und finde es nicht gut.

    Ich habe da einfach eine völlig andere Einstellung:
    Wer Sex hat (ich beziehe mich auf Mann und Frau und egal, ob mit oder ohne Verhütung) muss sich einfach darüber im klaren sein, dass immer die Möglichkeit einer nachfolgenden Schwangerschaft besteht, deren Konsequenzen man dann eben auch zu tragen hat.

    Wer nicht dazu bereit ist, eventuelle Konsequenzen zu tragen, ist meiner Meinung nach einfach nicht reif genug, um Sex zu haben.
     
    #9
    User 44981, 29 April 2009
  10. wellenreiten
    Benutzer gesperrt
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    nicht angegeben
    was soll das mit schlampig zu tun haben? es besteht die option abzutreiben, also kann frau dieses auch nutzen und 100% sicherheit hat man nun einmal nicht.

    ich finde es eher extrem dämlich, wenn man es dauernd darauf ankommen lässt und sich halt sagt "naja, falls was passiert, wird es eben weggemacht"...

    soll heißen: wenn jemand sein leben absolut nicht mit kindern verbringen möchte (z.b. weil man kinder gar nicht mag), soll er niemals sex haben? wie weltfremd :rolleyes:
     
    #10
    wellenreiten, 29 April 2009
  11. User 44981
    User 44981 (29)
    Planet-Liebe Berühmtheit
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    Ich weiß, dass das sehr viele Leute anders sehen und handhaben und das ist natürlich auch ihre Sache.

    Für mich (auf Grund meiner persönlichen moralischen Überzeugung) kommt eine Abtreibung ohne wichtige medizinische Gründe (z.B. Mutter würde bei der Geburt höchstwahrscheinlich sterben; Kind hat auf Grund extrem schwerer Behinderung keine Überlebenschance, o.Ä.) einfach nicht in Frage.

    Von daher möchte ich konsequenterweise auch nur dann Sex haben, wenn ich im extrem unwahrscheinlichen Fall einer Schwangerschaft trotz Verhütung auch dazu bereit bin, die Konsequenzen zu tragen. (Und dazu wäre ich inzwischen auch bereit. - Denn auch wenn ein Kind in meine derzeitige Situation eigentlich überhaupt nicht reinpassen würde, wäre es trotzdem auch nicht völlig unmöglich, es zu versorgen - es wäre nur ein extrem hoher Aufwand)
     
    #11
    User 44981, 29 April 2009
  12. Lily87
    Gast
    0
    nicht schlampig, aber bescheuert... *duck und weg*

    Sehe ich auch so...
     
    #12
    Lily87, 29 April 2009
  13. objekt.f
    objekt.f (26)
    Verbringt hier viel Zeit
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    Single
    Nein im Gegenteil, finde ich verantwortungsbewusst.
    Denn was nutzt es ein Kind in die Welt zu setzen, wenn man es weder haben wollte, noch ernähren kann?
     
    #13
    objekt.f, 29 April 2009
  14. User 12900
    where logic cannot intervene
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    nicht angegeben
    Sehe ich auch so, vorausgesetzt, sie ist nicht wirklich selber Schuld an der Schwangerschaft (Einnahmefehler etc.) und gehört (wie ja sooooo viele Leute in den Talkshows :engel: ) zu dem minimalen Prozentsatz, bei dem trotz korrekter Verhütung etwas passiert ist...
     
    #14
    User 12900, 30 April 2009
  15. User 15352
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    Verheiratet
    Sehe ich genauso.

    Wer partout kein Kind haben möchte und trotzdem Sex will, soll meinetwegen doppelt und dreifach verhüten (Pille + Kondom + NFP) - dann kann da eigentlich nichts schieflaufen.
    Und wer niemals Kinder will, kann sich doch auch sterilisieren lassen.

    Ich bin absolut gegen Abtreibung - außer, die Gesundheit der werdenden Mutter ist ernsthaft bedroht oder das Kind durch eine Vergewaltigung entstanden. Ansonsten kann ich es absolut nicht nachvollziehen. Man das Baby doch immer noch zu Adoption freigeben anstatt den bequemen Weg zu wählen und es "wegmachen" zu lassen?!
     
    #15
    User 15352, 30 April 2009
  16. Miss_Marple
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    nicht angegeben
    "Schlampig" finde ich Abtreibung nicht. Übel ist, wenn Abtreibung als selbstverständliche Form der Notfallverhütung gebraucht wird - aber das dürften die absoluten Ausnahmen sein.

    Ich finde es schade, wenn Frauen, die eigentlich selbständig, finanziell abgesichert und "reif" genug sind (und das sind, wenn man bereit ist, Kompromisse einzugehen und Abstriche zu machen, ab einem gewissen Alter fast alle irgendwie), ein ungeplantes Kind abtreiben.

    Es gibt Situationen, in denen ein Kind extrem unpassend ist, keine Frage. In den allermeisten Fällen könnte man das aber irgendwie gebacken bekommen, davon bin ich überzeugt.
    Dann zu sagen, passt mir nicht, wirft meine Karriere/meine Lebensplanung über den Haufen, ruiniert meinen Körper oder ähnliches, das finde ich bitter und egoistisch. Und traurig, wenn es schon im Vorfeld so eingeplant und als selbstverständliche Optimallösung im Falle eines Falles angesehen wird.

    Wenn eine Frau ungewollt schwanger wird und sich dann dazu durchringt, das Kind abzutreiben, weil sie die Schwangerschaft schon in eine solche Existenzkrise (seelisch, finanziell, beruflich... egal) bringen würde, dass es einfach nicht geht - dann ist das wie gesagt schade, aber ich kann das akzeptieren.

    Die Einstellung, "wenn was passiert, dann wirds halt weggemacht, schließlich hab ich ja verhütet und bin meiner Verantwortungspflicht nachgekommen", finde ich einfach nur traurig.
    Und ich glaube auch nicht, dass alle, die sie hier vertreten, im Falle eines positiven Schwangerschaftstests sofort spontan und ohne langes Zögern so entscheiden würden. Es ist fast nicht möglich, sich in die Situation einer ungewollten Schwangerschaft hineinzuversetzen, wenn man noch nie betroffen war :schuechte_alt:
     
    #16
    Miss_Marple, 3 Mai 2009
  17. *Tigerchen*
    Sorgt für Gesprächsstoff
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    26
    0
    vergeben und glücklich
    Also als schlampig sehe ich solche Frauen nicht. Aber als egoistisch. Ja klar, es kann trotz Verhütung was passieren. Ich habe selbst jahrelang absolut regelmäßig die Pille genommen und wurde trotzdem schwanger!

    Hab mir aber damals gesagt, wenn sich ein Kind so dermaßen einschleicht, dass es gar nicht hätte passieren können, dann hat das seinen Grund. Dann wollte dieses kleine Wesen zu mir und bei mir leben.

    Also ich könnte mein eigenes Kind nie umbringen. Es ist ein Teil von mir! Und der andere Teil meist von einem Partner, den man liebt.

    Ok ok, bin schon ruhig, sollte ja keine Diskussion werden.

    Kann jedenfalls nicht verstehen, wenn man abtreibt, weil die Verhütung versagt hat. Oder weil man sagt, man kann das Kind nicht ernähren. Hier in Deutschland bekommt man wirklich viel Unterstützung.
    Am schlimmsten finde ich Frauen, die bewusst nicht verhüten und dann einfach eben mal so abtreiben lassen. Das ist für mich echt das Letzte.

    So, bin weg bevor ich mich zu sehr aufrege...
     
    #17
    *Tigerchen*, 3 Mai 2009
  18. many--
    many-- (32)
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    1.358
    Verheiratet
    Der Bauch gehört der Mutter. Wenn sie von der Möglichkeit der Abtreibung Gebrauch machen will, dann ist das (innerhalb der üblichen Spielräume) ihr Recht. Und es ist ein absoluter Segen, dass dies so ist; lieber gar kein Kind als ein unerwünschtes Kind, von dem sich Mutter/Eltern gestört fühlt/fühlen und dies das Kind auch spüren lässt/lassen.

    Als Mann würde ich es mir prinzipiell nicht erlauben, Frauen in dieser Hinsicht irgendwelche Vorwürfe oder Vorgaben zu machen, denn als glorreicher Träger des Y-Chromosoms bin ich beim Sex ja generell fein raus, ich muss die "Konsequenzen" höchstens bezahlen - als Frau hingegen stünden körperliche, emotionale und soziale Schwierigkeiten auf dem Programm, wenn es zum "Ernstfall" kommen sollte. Da könnte ich als Mann schön reden - "Blabla, du must Verantwortung übernehmen, du musst dir über die Konsequenzen im klaren sein, du darfst kein Leben töten, bla" - ich muss ja nicht 9 Monate lang körperlich engeschränkt herum laufen, einen schmerzhaften Geburtsvorgang erleben und danach meine Zukunftspläne begraben zugunsten der Aufzucht eines Lebewesens, zu dem ich mich emotional vielleicht gar nicht verbunden fühle. - Ganz zu schweigen von den Blicken der bürgerlichen, dünkelhaften Gesellschaft. "Oh, Kind ohne Vater? So eine ist sie also..."

    Fazit: Verhütungsfehler können absolut passieren, ob verschuldet oder unverschuldet: es kommt vor. Wenn dabei etwas schief geht, ist eine Abtreibung für mich nicht unmoralischer als das Nehmen der Pille oder das Benutzen von Kondomen an sich - man will die Entstehung eines Kindes vermeiden, weil man selber kein Interesse daran hat, und das ist das gute Recht der entscheidungtreffenden Person.
    Wer Verhütungsmittel nimmt, sollte sich mal überlegen, warum er Abtreibung dann ausschließt.
     
    #18
    many--, 3 Mai 2009
  19. Lily87
    Gast
    0
    Kann die Pille wirklich versagen, wenn man sie ordentlich nimmt? :schuechte_alt:

    many: ich versteh dich nicht. Warum sollte man nicht gegen Abtreibung sein, wenn man verhütet? Beim Ersteren wird ein bereits entstandenes Leben (ja für mich ist es Leben) getötet, beim Zweiteren wird es im Normalfall verhindert, dass ein Lebewesen überhaupt entsteht. Ich sehe da einen riesen Unterschied.
     
    #19
    Lily87, 3 Mai 2009
  20. User 44981
    User 44981 (29)
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    2.106
    Single
    Dazu habe ich persönlich eine andere Einstellung:
    Wenn ich mit einer Frau Sex habe, bin ich mir dessen bewusst, dass sie dadurch schwanger werden kann und bin dazu bereit, im unwahrscheinlichen Falle einer ungewollten Schwangerschaft, mit vollem Einsatz für unser und damit auch mein Kind da zu sein.
    Und dieser volle Einsatz besteht sicherlich nicht nur aus einem finanziellen Beitrag, sondern auch aus persönlichem Einsatz; Verzicht auf alle möglichen Dinge zum Wohle unseres Kindes, usw.
    Allerdings impliziert das auch, dass ich nur Sex in einer festen Beziehung habe, in der eine gemeinsame Zukunft durchaus vorstellbar ist.

    Für mich wäre es eine absolute Horrorvorstellung, in einem solchen Falle "fein raus" zu sein, mich aus der Verantwortung zu ziehen und nur für mein Kind zu zahlen.

    Von daher würde ich niemals nach dem Muster "du musst Verantwortung übernehmen", argumentieren, sondern nur nach dem Muster "wir müssen Verantwortung übernehmen und ich bin dazu bereit, fast alles, was in meiner Macht steht, dafür zu tun, dass wir dieser Verantwortung gerecht werden."

    Auch wenn die Entscheidung, abzutreiben oder nicht abzutreiben letztendlich Sache der Frau ist (eben weil sie die körperliche Last einer Schwangerschaft tragen muss und nicht ich), kann ich es mir nicht vorstellen, mit einer Entscheidung Pro Abtreibung wirklich zurecht zu kommen.
    Zwischen Verhütung und Abtreibung ist meiner Meinung nach ein sehr großer Unterschied:
    Bei der Verhütung wird die Entstehung entstehenden Lebens verhindert, während bei der Abtreibung schon lange etwas entstanden ist, was man je nach Zeitpunkt und persönlicher Einstellung als Leben oder zumindest als entstehendes Leben bezeichnen kann.
     
    #20
    User 44981, 3 Mai 2009

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