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Fragen Vorstellungsgespräch

Dieses Thema im Forum "Off-Topic-Location" wurde erstellt von Heftklammer, 1 Juli 2008.

  1. Heftklammer
    Verbringt hier viel Zeit
    73
    91
    0
    vergeben und glücklich
    Hallöchen,

    mir fallen einfach keine fragen ein, was ICH am ende eines vorstellungsgespräches fragen könnte? die frage kommt doch auch immer, ob man noch fragen hat.
    mir fallen nur zwei ein:
    wieviele mitarbeiter sind in der abteilung xy eingesetzt?
    ist mein zukünftiger arbeitsplatz ein einzelbüro oder großraumbüro (wieviele?)

    kann man das fragen? und was noch?

    LG
     
    #1
    Heftklammer, 1 Juli 2008
  2. twinkeling-star
    Sehr bekannt hier
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    Single
    die frage der anzahl der mitarbeiter in der abteilung ist ok, aber nicht wirklich geistreich.

    die frage zu den büroräumlichkeiten ist ein wenig ungeschickt. je nachdem um welche position es sich handelt kann man fragen ob man den arbeitsplatz sehen darf (ist aber eher in technischen bereichen oder bei führungspositionen üblich, das zu fragen).

    klassische frage, wenn sie es nicht von sich selber ansprechen, wie es weiter geht. ob es in eine zweite bewerbungsrunde geht oder wann man mit einer entscheidung rechnen darf.

    gibt es in der nächsten zeit wichtige projekte der firma oder innerhalb der abteilung bzw. welche projekte in der nächsten zeit anstehen. allerdings vorher schlau machen, ob zu den projekten der firma nicht etwas veröffentlicht wurde.

    es ist übrigens schwer fragen ohne einen hintergrund zu finden, die fragen sollten sich nämlich schon auf die tätigkeit, die firma, die position beziehen.
     
    #2
    twinkeling-star, 1 Juli 2008
  3. Klinchen
    Klinchen (33)
    Verbringt hier viel Zeit
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    121
    1
    vergeben und glücklich
    Was ich schon gefragt habe, weil es im Gespräch nicht angesprochen wurde:

    - Gehalt
    - Arbeitszeiten
    - geplanter Arbeitsbeginn
    - gibt es Weiterbildungsmöglichkeiten (Kurse etc.)
     
    #3
    Klinchen, 1 Juli 2008
  4. User 37284
    User 37284 (31)
    Benutzer gesperrt
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    248
    474
    vergeben und glücklich
    ist immer eine ganz schlechte Frage, die man bestmöglich nicht stellen sollte!
     
    #4
    User 37284, 1 Juli 2008
  5. Subway
    Planet-Liebe Berühmtheit
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    Verheiratet
    Dem Widerspreche ich. Das Gehalt ist eine wichtige Frage, jeder Chef weiß, dass man nicht umsonst arbeiten wird und die Gehaltsfrage muss von beiden Seiten abgeklärt sein.

    Meine Fragen wären:
    - Gehalt
    - Arbeitszeiten
    - Urlaubstage
    - Überstunden und Gleitzeit
    - Probezeit
     
    #5
    Subway, 1 Juli 2008
  6. twinkeling-star
    Sehr bekannt hier
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    Single
    und ich wiederspreche wieder.

    gehalt soll und darf definitiv nicht von seiten des bewerbers angesprochen werden. das wirkt für den arbeitgeber ob man geldgierig ist und ja nur wegen des geldes arbeitet.
    natürlich weiß der arbeitgeber das man nicht umsonst arbeitet, dennoch soll man es in einem ersten gespräch nicht ansprechen.
    wenn es einen zweiten termin für ein gespräch gibt, gehen hier häufig schon vertragsverhandlungen mit rein, da darf der arbeitnehmer auch das gehalt ansprechen.

    heute ist es ja häufig schon so, das man seine gehaltsvorstellung bei der schriftlichen bewerbung mit angibt. damit kennt der arbeitgeber schon den rahmen.

    man sollte sich für das gespräch aber einen gehaltsrahmen oder eine gehaltsvorstellung zurecht legen, falls der arbeitgeber fragt.

    - Arbeitszeiten
    - Urlaubstage
    sollte man ebenso nicht ansprechen, das sieht nach, wieviel freizeit bleibt mir denn noch übrig, wenn ich hier arbeite aus.

    - Überstunden und Gleitzeit
    schwierig. kann man ansprechen, aber sollte man in einem ersten gespräch ebenso nicht nennen. sieht auch ein wenig nach freizeitgestaltung aus.

    - Probezeit
    absolut zulässige frage.

    eigentlich kann man da einen geschickteren weg gehen, was gehalt, urlaub, gleitzeit, überstunden angeht.
    das erste gespräch ist erfolgt.
    man erhält eine zusage, bis der vertrag auf dem tisch liegt vergehen ja noch ein paar tage.
    hierbei ergibt sich automatisch die möglichkeit telefonisch eckdaten wie arbeitszeit etc. abzufragen oder nach einen zugehörigen tarifvertrag fragen aus dem man alle daten ziehen kann. (die zusage hat man ja in der tasche). bis auf das gehalt ergeben sich bei den arbeitszeiten ja keine verhandlungen, die sind ja fix.

    ansonsten muß man den ersten vertrag nicht unterschreiben, sondern kann noch in verhandlungen treten oder das angebot noch ablehnen.
     
    #6
    twinkeling-star, 1 Juli 2008
  7. Bärchen72
    Bärchen72 (44)
    Verbringt hier viel Zeit
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    36
    Verheiratet
    Wenn es zwei Gesprächsrunden gibt, kann das Thema Gehalt bis zur zweiten Runde warten.

    Oft gibt es aber nur eine Gesprächsrunde, dann sollte das Thema Gehalt selbstverständlich auch in dem Gespräch angesprochen werden.
     
    #7
    Bärchen72, 1 Juli 2008
  8. Subway
    Planet-Liebe Berühmtheit
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    Verheiratet
    Ich weiß ja nicht in welcher Branche du bist, zumindest in der IT Branche ist das absolut unüblich und würde wohl keinen Chef milde stimmen, wenn man nach der Zusage nochmal anfängt über den Vertrag zu diskutieren.
    Die vertraglichen Details sollten VOR dem Erstellen des Vertrages bekannt sein: Gehalt, Arbeitszeiten, alles...

    Ich sag doch zu keinem: Mach mal den Vertrag fertig, wenn ich nicht die Eckpunkte des Vertrages kenn?

    Was werde ich machen?
    Wie lange mache ich es?
    Für was mache ich es?
     
    #8
    Subway, 1 Juli 2008
  9. twinkeling-star
    Sehr bekannt hier
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    168
    269
    Single
    genau aus der it-branche kam ein:
    wir würden ihnen dann einen vertragsentwurf per e-mail vorab zu schicken, den können sie sich dann in ruhe durchlesen und wir können noch über einzelne punkte verhandeln.

    genau in der it-branche (eines der größten unternehmen in deutschland) habe ich für einen zukünftigen mitarbeiter 2 verträge erstellt, weil nach der ersten zusendung nochmal verhandlungen angesetzt wurden.

    du hast aber in meinem punkt etwas überlesen, wenn man die zusage hat, ist häufig der vertrag ja noch gar nicht geschrieben, weil man ja noch gar nicht weiß, ob der arbeitnehmer auch zusagt.
    und da ist auch ein guter zeitpunkt in diesem zeitfenster, das man sich selber zum überlegen gönnt, eckdaten, tarfiverträge oder ähnliches anzufordern.

    zudem ist es ja auch so, das häufig von arbeitgeberseite diese eckpunkte angesprochen werden. wenn der arbeitgeber im gespräch den anfang macht, dann kann man natürlich verhandeln und kann auch alles mit rein nehmen.
    der arbeitnehmer sollte nur von sich aus nicht die thematik ansprechen.
     
    #9
    twinkeling-star, 1 Juli 2008
  10. Subway
    Planet-Liebe Berühmtheit
    5.921
    398
    2.212
    Verheiratet
    Dann werden wir uns bei dem Punkt wohl einfach nicht einig. :zwinker:

    In meinen Augen stellen diese Fragen eben ein realistisches herangehen an die Sache zur Schau. Ernsthaftes Interesse am Beruf und dessen Konditionen.
    In deinen Augen halt eher die negativen Dinge wie "macht es nur fürs Geld" und so weiter.
     
    #10
    Subway, 1 Juli 2008
  11. Samaire
    Verbringt hier viel Zeit
    3.555
    123
    19
    nicht angegeben
    Ich sehe das wie Subway. Die Frage nach dem Gehalt sollte sicher nicht gleich die zweite Frage nach dem ersten Vorstellen sein (tatsächlich schon erlebt...!). Wenn aber das Gehalt überhaupt nicht erwähnt wird, dann bringe ich das sehr wohl auf. Spätestens in einem zweiten Gespräch, beim ersten evtl. noch nicht (je nachdem, wie ich den Gesprächspartner einschätze). Wenn meine Vorstellungen nämlich nicht einmal annähernd im Grobrahmen der Vorstellungen der Firma liegen, dann kann ich mir und der Firma die Zeit für weitere Gespräche definitiv und dankend sparen. Ich habe kein Interesse, Gespräche weiterzuführen, bei denen die Konditionen nicht einigermassen abgeklärt sind, ich will auch nicht erst in letzter Instanz wissen, ob ich nun 40 oder 45h pro Woche arbeiten muss. Wieso sollte ich erst beim Vertragsentwurf entscheiden, ob mir ein Job passt oder nicht? Bis es nämlich so weit ist, habe ich viel zu viel Zeit investiert und wenn man sich nicht findet, na dann danke. Ehrlichkeit und Offenheit von Anfang an erspart insbesondere auch der Firma einiges an Arbeit. Abgesehen davon kenne ich es auch nicht so, dass man einen Entwurf schickt und dann mal langsam über Gehalt und sonstige Rahmenbedingungen zu diskutieren anfängt, das ist doch ein äusserst seltsames Vorgehen (okay gut, in D gibt es da ja - so glaube ich - mehr Vorschriften und mehr Gewerkschaften, aber in einer praktisch vollständig freien Wirtschaft wie in der CH würde das so nicht funktionieren).
     
    #11
    Samaire, 1 Juli 2008
  12. User 65149
    Meistens hier zu finden
    289
    128
    170
    nicht angegeben
    Stimmt so nicht ganz. Alle meine Wirtschaftslehrer meinten, dass diese Frage zu einem Vorstellungsgespräch gehört - unabhängig davon, ob der Bewerber sie stellt oder eben anders herum.

    Allerdings sollte es - meiner Meinung nach - relativ klar sein, dass man nicht sofort nach der Bezahlung fragt und auch schöner ''verpackt''. Kann sonst ''geldgeil'' rüberkommen.
     
    #12
    User 65149, 1 Juli 2008
  13. Heftklammer
    Verbringt hier viel Zeit Themenstarter
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    91
    0
    vergeben und glücklich
    ich denke ich werd nach dem gehalt fragen wenn es nicht von seitens des AG kommt. aber wie kann man denn die frage gut verpacken?

    dann wollte ich noch fragen ob es gleitzeit oder geregelte arbeitszeiten gibt und nach der probezeit.

    3 fragen sind okay?
     
    #13
    Heftklammer, 2 Juli 2008
  14. User 16351
    Verbringt hier viel Zeit
    418
    101
    0
    vergeben und glücklich
    Geschickt verpacken braucht man da nichts.
    Jemand der nicht nach dem Gehalt fragt und auf den ersten Kontoauszug wartet, würde von mir erst gar nicht eingestellt.
    Derartige Ja-Sager und Duckmäuse finde ich furchtbar.
    Es ist doch klar, dass man den Job nicht haben möchte, weil man die Firma so geil findet und gerne umsonst arbeitet.
    Lohn ist keine freiwillige Entschädigung, die dir gegönnt wird. Du hast einen Anspruch darauf, für deine Leistungen angemessen bezahlt zu werden.

    Gehaltsverhandlungen zeigen gerade das Persönlichkeitsprofil:
    "Verkauft" der Bewerber sich unter Wert, ist er bissig, kann er "Nein" sagen?

    Wenn im Gespräch nicht automatisch über das Gehalt gesprochen wird, frage ich direkt nach dem Brutto(-Stunden)lohn und gehe, wenn der mir nicht passt bzw. keine Verhandlung oder Entwicklung möglich ist.

    Du kannst dem Arbeitgeber, sofern es sinnvoll ist, Löcher in den Bauch fragen.
    Ich hätte keine Lust jemanden einzustellen, dem nach 2 Wochen auffällt, dass ihn die Arbeitszeiten oder sonstige Randbedingungen stören.
    Wie gesagt: Die Frage muss nur intelligent und auf deine konkrete Tätigkeit bezogen sein.
    Fragen nach Aufstiegschancen, Gehaltsentwicklung, Fortbildungen, Arbeitszeiten etc. zeigen doch nur, dass der Arbeitnehmer eine eigenständige Persönlichkeit ist, die Ziele und Ansprüche hat und bereit ist, diese durchzusetzen.

    Klar ist, dass es nicht die erste Frage ist. Auch sollte man sich über die in der Branche (bzw. dem Betrieb) üblichen Gehälter informiert haben.
    Dann wägt man seine persönlichen Qualifikationen ab und überlegt, welches Gehalt realistisch ist und schließt die arbeitsplatzbezogenen Fragen zum Schluss mit der Gehaltsfrage ab.
     
    #14
    User 16351, 2 Juli 2008

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