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fragen zu 400€-jobs?

Dieses Thema im Forum "Off-Topic-Location" wurde erstellt von benediktus, 14 Januar 2007.

  1. benediktus
    benediktus (32)
    Verbringt hier viel Zeit
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    nicht angegeben
    ich habe einige fragen zu 400€-jobs? im krankheitsfall gilt dann ebenso die "lohnfortzahlung im krankheitsfall" wie bei normalen arbeitsverhältnissen?

    im voraus vielen dank :smile:
     
    #1
    benediktus, 14 Januar 2007
  2. DieKleene
    DieKleene (31)
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    vergeben und glücklich
    Hallo,

    auch geringfügig Beschäftigte haben im Krankheitsfall nach dem Entgeltfortzahlungsgesetz Anspruch auf Entgeltfortzahlung. Dieser Anspruch entsteht erst, wenn das Arbeitsverhältnis seit mindestens vier Wochen Bestand hat.

    Hoffe das hilft dir!
     
    #2
    DieKleene, 14 Januar 2007
  3. User 18889
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    nicht angegeben
    Also ich weiß nur, dass eigentlich bei fast allen 400 €-Jobs mit Stundenzettel gearbeitet wird. Ist man krank, sammelt man keine Stunden und bekommt kein Geld. Alles andere wäre ja auch unlogisch.
     
    #3
    User 18889, 14 Januar 2007
  4. User 20526
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    Ich hab in meinem 400€-Job auch Geld bekommen, als ich krank war. Deshalb hab ich mich in den 2 Wochen Kündigungsfrist am Ende einfach krankschreiben lassen. :cool1:
     
    #4
    User 20526, 14 Januar 2007
  5. Chérie
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    #5
    Chérie, 14 Januar 2007
  6. metamorphosen
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    vergeben und glücklich
    Man hat einen gesetzlichen Anspruch auf Lohnfortzahlung. Wenn man an den Tagen oder Stunden, an denen man sonst gearbeitet hätte krank ist bekommt man das Geld trotzdem. Wenn keine klaren Arbeitszeiten festgelegt sind, dann wird das wahrscheinlich schwieriger sein.
     
    #6
    metamorphosen, 14 Januar 2007
  7. Tweety
    Gast
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    In meinem Aushilfsvertrag steht extra drin, dass ich im Krankheitsfall keinen Anspruch auf meinen Lohn habe. Ich bekomme nur für die Stunden Geld, die ich auch gearbeitet habe.

    Keine Ahnung wie es aussieht, wenn es im Vertrag nicht festgelegt ist oder überhaupt kein Vertrag besteht, aber bei den meisten 400€-Jobs wird es dann wohl kein Geld geben. Ist doch ähnlich mit Urlaubsgeld, was dir soweit ich weiss, eigentlich zusteht, aber die allerwenigsten auch bekommen.
     
    #7
    Tweety, 14 Januar 2007
  8. Baerchen82
    Baerchen82 (34)
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    Richtig.. allerdings ist es meines wissens auch nur dann anfechtbar wenn ein gültiger Arbeitsvertrag für geringfügig Beschäftigte besiegelt wurde..
     
    #8
    Baerchen82, 14 Januar 2007
  9. User 20526
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    Na hör mal, wenn ich schon von intriganten Tussis rausgeekelt werde, will ich wenigstens nicht wegen denen auf das Geld verzichten... :wuerg:
     
    #9
    User 20526, 14 Januar 2007
  10. benediktus
    benediktus (32)
    Verbringt hier viel Zeit Themenstarter
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    nicht angegeben
    kann man als arbeitgeber im arbeitsverrag für einen 400€-job vereinbaren, dass im krankheitsfall kein geld bezahlt wird, denn theoretisch könnte sich der arbeitnehmer nach vier wochen krank melden und würde trotdem das geld bekommen.
     
    #10
    benediktus, 16 Januar 2007
  11. biker-luder
    Verbringt hier viel Zeit
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    vergeben und glücklich


    Hier mal mein Google Ergebnis:

    400 Euro-Jobs: Rechte der ArbeitnehmerMinijobber sollten auf Lohnfortzahlung, Urlaubsanspruch und einen schriftlichen Arbeitsvertrag achten.

    Lohnfortzahlung im Krankheitsfall: Im Krankheitsfall muss Jobbern – wie allen anderen Arbeitnehmern – das Arbeitsentgelt bis zu sechs Wochen lang fortgezahlt werden. Das gilt allerdings erst dann, wenn das Arbeitsverhältnis vier Wochen lang ununterbrochen besteht. Wenn ein Jobber eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung vorlegt, muss er die durch Krankheit ausgefallene Arbeitszeit weder nacharbeiten noch darf der Arbeitgeber die Überweisungen kürzen.

    Wichtig zu wissen: Die meisten Arbeitgeber von Minijobbern müssen die Umlagen „U1“ und „U2“ nach dem Lohnfortzahlungsgesetz an die neue Minijob-Zentrale abführen. Das kostet sie bei einem vollen 400-Euro-Job ganze 5,20 Euro im Monat. Aufgrund dieser Umlagen können sich private Haushalte und auch kleinere Unternehmen, die gewerbliche Arbeitnehmer beschäftigen, 70 Prozent der Lohnfortzahlungskosten wieder erstatten lassen.

    Krankengeld: Vom 43. Krankheitstag an gehen Minijobber allerdings leer aus. Von diesem Tag an braucht der Arbeitgeber nicht mehr zu zahlen. Und die Krankenkasse springt für Minijobber – anders als für andere festangestellte Beschäftigte – nicht ein. Der Hintergrund: Die Arbeitgeber führen zwar Krankenkassenbeiträge für ihre geringfügig Beschäftigten ab. Das Geld fließt auch an die Krankenkassen weiter, aber lediglich in den Risikostrukturausgleich. Krankenversichert sind die Mini-Jobber hierdurch nicht. Somit haben sie, so will es der Gesetzgeber, auch keinen Anspruch auf Krankengeld.

    Urlaub: Mini-Jobbern steht der gesetzliche Mindesturlaub nach dem Bundesurlaubsgesetz (24 Werktage) zu. Wenn es im Betrieb üblich oder per Tarifvertrag geregelt ist, besteht auch Anspruch auf längeren Urlaub, meist auf sechs Wochen. Während des Urlaubs muss der Arbeitgeber den Lohn auch ohne Arbeitsleistung fortzahlen. Der Lohn muss auch dann fließen, wenn die Arbeit wegen eines gesetzlichen Feiertags ausfällt, der Tag braucht dann auch nicht „nachgearbeitet“ werden.

    Urlaubs- und Weihnachtsgeld: Geringfügig Beschäftigte haben Anspruch auf ein anteiliges Urlaubs- und Weihnachtsgeld, falls diese Zahlungen im Betrieb üblich bzw. tarifvertraglich geregelt sind. Beispiel: Im Arbeitsvertrag eines Minijobbers ist eine wöchentliche Arbeitszeit von 9,5 Arbeitsstunden vorgesehen, das sind 25 Prozent der Wochenarbeitszeit eines Vollzeitbeschäftigten mit 38 Stunden im gleichen Betrieb. Das Urlaubsgeld des Vollzeitbeschäftigten beträgt 600 Euro, in diesem Fall kann der Minijobber das anteilige Urlaubsgeld von 150 Euro beanspruchen. Beim Weihnachtsgeld wird genauso verfahren.

    Vorsicht bei Sonderzahlungen: Wenn Minijobber auch Urlaubs- und Weihnachtsgeld erhalten, könnte die 400-Euro-Grenze überschritten werden. Die Beschäftigung wird dann versicherungs- und beitragspflichtig. Um das zu vermeiden, können Arbeitszeit und Entgelt entsprechend verringert werden, so dass sich ein Jahresarbeitsentgelt von höchstens 4800 Euro (z.B. 12 x 350 Euro plus 450 Euro Weihnachtsgeld plus 150 Euro Urlaubsgeld) ergibt.

    Sozialbeiträge: Immer wieder wird es versucht, aber es ist illegal: Arbeitgeber dürfen die von ihnen zu zahlenden pauschalen Beiträge zur Renten- und Krankenversicherung nicht auf die geringfügig Beschäftigten abwälzen. Sie dürfen diesen auch nicht die Hälfte der Beitragslast aufbürden. Denn Minijobs sind für Arbeitnehmer grundsätzlich sozialabgabenfrei. So urteilte auch, bezogen auf die bis Ende März 2003 geltende Rechtslage, das Arbeitsgericht Kassel (6 Ca 513/99).

    Quelle: http://www.internetratgeber-recht.de/Arbeitsrecht/GerinfuegigeBeschaef/gba4.htm
     
    #11
    biker-luder, 17 Januar 2007
  12. User 54458
    Verbringt hier viel Zeit
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    vergeben und glücklich
    Die U2 muss an die Minijob-Zentrale nicht mehr abgeführt werden.
    (o.k., dass ist jetzt mehr für die Arbeitgeber interessant). ;-)
     
    #12
    User 54458, 17 Januar 2007

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