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Fragen zum Wohngeld

Dieses Thema im Forum "Off-Topic-Location" wurde erstellt von QoWook, 24 Juli 2009.

  1. QoWook
    Gast
    0
    Kennt sich einer von euch mit dem Thema Wohngeld aus? Die Frau bei der Arge konnte mir heute morgen keine "genaueren" Auskünfte geben. Deshalb hatte ich eben bei Google eine Tabelle eingesehen in der folgenes steht:

    Bei einem monatlichem Gesamteinkommen von 370€ - 380€ und einer max. Miete von 450€ hat man Anspruch auf 250€ - 280€ Wohngeld. Kommt das so hin?

    Ich bekomme ja 225€ ALG2-Leistungen und 164€ Kindergeld. Rechnet man das Kindergeld zu dem Gesamteinkommen mit zu oder ist das extra? Wenn ich nur die ALG2-Leistungen als Gesamteinkommen rechne, dann habe ich einen Wohngeldanspruch auf knapp 350€ - 400€ wenn ich mich nicht verguckt habe.

    Denn die Arge sagte mir heute, wenn ich umziehe, muss ich in der neuen Stadt einen neuen Antrag auf Leistungen stellen und auch Wohngeld und BaföG geantragen. Aus dem BaföG werde ich immer noch nicht schlau, ab wann man dieses bekommen und wei hoch der Gesamtbetrag ist.

    Wenn ich nähmlich Wohngeld bekomme (laut Arge auf jeden Fall) dann bekomme ich keine ALG2-Leistungen mehr, insofern das Wohngeld nicht weniger als 225€ ist. Stimmt das so oder habe ich einen Denkfehler? Denn zahle ich das BaföG nicht wieder zurück?!

    Edit: Zählt das Kindergeld bzw. die ALG2-Leistungen beim BaföG als Einkommen?
     
    #1
    QoWook, 24 Juli 2009
  2. Koyote
    Koyote (38)
    Verbringt hier viel Zeit
    781
    113
    17
    Verheiratet
    Du bringst hier einiges durcheinander!

    Also ALG2 ist immer nachrangig, das bedeutet erst wenn durch alle anderen Gelder dein Lebensunterhalt nicht gedeckt werden kann, dann gibt es ALG2 ergänzend bzw. teilweise ersetzend.

    Also, wenn du eine Ausbildung machst, dann gibt es BAB zusätzlich zum Ausbildungsgehalt, wenn du ein Studium oder eine schulische Ausbildung machst, dann gibt es Bafög, wenn du arbeitest und verdienst zu wenig zum Leben aber mehr als der ALG2 Regelsatz, dann gibt es Wohngeld, wenn du nichts machst, dann gibt es ALG2.
    Auch aus dem ALG2 Bezug heraus kann dir die Arge dann wieder eine Ausbildung/Weiterbildung/Umschulung zuweisen.

    Du musst alles beantragen was in Frage kommen könnte deinen Lebensunterhalt zu decken, bevor du ALG2 bekommst.

    Vor ALG2 kommt dann natürlich ggf. auch noch Frage ob deine Eltern noch unterhaltspflichtig und leistungsfähig sind.
    Die Eltern werden auch bei Bafög und BAB ggf. vorrangig heranzuziehen sein.

    Der Bezug von ALG2 schließt den Bezug von Wohngeld, der Bezug von Bafög/BAB schließt den Bezug von Wohngeld sowie fast immer den Bezug von ALG2 aus.

    Kindergeld wird natürlich immer angerechnet wenn du staatliche Leistungen erhälst, denn staatliche Leistungen sollen ja nur eine Mindestversorgung garantieren, daher wird eben alles für den lebensunterhalt verfügbare Einkommen angerechnet, manches Einkommen (zB aus Erwerbstätigkeit) allerdings unter Berücksichtigung von Freibeträgen).

    Gruß
     
    #2
    Koyote, 24 Juli 2009
  3. QoWook
    Gast
    0
    Meine Eltern sind geschieden und mein Vater zahlt meine Mutter und Schwester 900€ im Monat. Also müsste er dann noch ca. 1300-1500€ im Monat haben. Aber er hat natürlich seine Unkosten so hoch angesetzt, dass er zum Leben für Essen etc. nur noch ca. 500-600€ hat. Er könnte viel mehr haben, doch das ist denke ich seine Taktik um sich von weiteren Zahlungen zu drücken. Denn er müsste mir in der Regel 550€ Unterhalt zahlen, doch das wird er nicht machen sagte er. Ich müsste ihn schon auf Unterhalt verklagen. Doch den eigenen Vater verklagen? :eek: Und dann stellt sich die Frage, wie man da am besten vorgeht.

    Ja, wie gesagt, ab August mache ich eine schulische Ausbildung. Somit müsste ich ja BaföG bekommen. Mein Vater hat ein geschätztes Bruttojahreseinkommen von 50.000 - 53.000€. Der BaföG-Rechner bei Google sagt mir, dass mein Vater zu viel Geld verdient und ich somit keinen Anspruch auf BaföG habe.
     
    #3
    QoWook, 24 Juli 2009
  4. Koyote
    Koyote (38)
    Verbringt hier viel Zeit
    781
    113
    17
    Verheiratet
    Tja, dann wirst du um das verklagen wohl nicht drumherum kommen!

    Was an Unkosten angemessen ist und was nicht, entscheidet nicht dein Vater sondern das Gericht was den Unterhalt festlegt.
    Solltest du es irgendwie schaffen trotzdem ALG2 zu bekommen (was ja bisher geklappt hat) dann musst du eigentlich die Unterhaltsansprüche die eigentlich du hast, an das Amt abtreten...im Normalfall klagt dann das Amt gegen deinen Vater.

    Und das finde ich auch richtig...warum soll der Steuerzahler jemanden finanzieren, nur weil der an sich zuständige Elternteil sich davor drückt?

    Da du als "dem Grunde nach Bafög-Berechtigter" keine ALG2 Leistungen mehr erhälst wenn deine Ausbildung läuft, musst du dich wohl drum kümmern.

    Es bleibt dir also nur der Weg zum Anwalt/Gericht/ ggf. hilft dir trotz Volljährigkeit auch noch das örtliche Jugendamt weiter.
    Wenn du deutlich machen kannst das dir wirklich kein Geld mehr zum leben bleibt und ggf. sogar der Verlust deiner Wohnung droht, dann kümmert sich auch die Arge darum, dann bekommst du ggf. einen Vorschuss und die Arge sorgt dann dafür das das Geld vom Vater fließt. (Diese Variante ist aber her unwahrscheinlich)

    Gruß
     
    #4
    Koyote, 24 Juli 2009

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