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  • littykitty
    littykitty (27)
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    14 Januar 2009
    #1

    Französische Sprachreise nach Kanda?!?!

    Hallo, habe noch eine Frage zum Thema Sprachereise...

    Ich möchte im Sommer gerne eine französischsprachige Sprachreise machen, jedoch kann ich mich nicht entscheiden, was besser ist...
    - Eigentlich wollte ich erst nach Paris für 2 Wochen,
    - bin jetzt aber auf Kanada/Montreal gestoßen für 4 Wochen?!?

    Das fände ich zwar irgendwie toller, aber da wird ja ein ganz anderes Französisch gesprochen (+ Englisch, was in FR garnich wäre), von daher weiß ich nicht, ob das so sinnvoll ist?!?!?!?!?

    Paris ist dagegen nämlich ziemlich teuer, in allen Bereichen. Da würde ich für Sprachreise und Unterkunft für 2 Wochen fast ! dasselbe zahlen, wie Kanada für 4 Wochen (zwar ohne Anfahrt. das wäre es mir aber wert^^) Is bisschen teuer, aber vom Verhältnis her, ist es günstiger...

    Was sagt ihr??? Was würdet ihr machen????
    Nicht nur wegen des Landes, sondern wegen der Effektivität.

    Liebe Grüße, littykitty
     
  • Balduin
    Gast
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    14 Januar 2009
    #2
    Also das kanadische Franzoesisch unterscheidet sich von dem europaeischen teilweise schon sehr stark, besonders Aussprache grammatik, und vokabeln. Du musst dir vorstellen das der strom franzoesischer Einwanderer vor ein paar hundert wegen krieg etc. einfach abgerissen ist und damit auch die `aktualisierung` der Sprache, sprich es hat sich mehr mit dem englischen und den indianersprachen vermischt, eigene grammatikalische regeln und neue worte geschaffen, und was ganz wichtig ist: In Quebec benutzen sie sehr viel slang. Ich wohne selber zwar nicht in Montreal, war aber schon mal da, und hatte bis vor kurzen auch einen arbeitskollegen der aus nem kaff in der naehe von vermont kam. Er hat mir auch bestaetigt das franzoesische Touristen, austauschschueler etc. teils grosse verstaendigungsprobleme haben, besonders durch den slang. Eine meiner kanadischen Cousinen wohnt dort seit jahren und die spricht nur ein bischen franzoesisch, also kommst du ohne gutes Englisch dort nicht weit was es fuer dich nur bedingt nuezlich macht. In Ville de Quebec oder auch quebec city genannt, ist es fuer dich sinnvoller denn dort sprechen sie nur franzoesich, dort koennen sie gar kein englisch.
    Es kommt generell darauf an fuer was du es benutzen willst, europaeisches kannst du ueberall, eben mit entsprechender umstellung, benutzen. kanadisches kannst du nur in Quebec benutzen, nicht in den anderen provinzen denn die sind alle englischsprachig obwohl alle produkte zweisprachig gekennzeichnet sind, koennen nur wenige kanadier ausserhalb quebec franzoesisch, und ob du in Montreal billiger wegkommst ist auch so eine frage denn die Millionenstaedte sind alle teuer.

    Wenn du nen sprachurlaub fuers abi oder sowas machen willst ist Paris fuer dich die bessere wahl, wuerde ich behaupten. Wenn du danach naturlich planst mal fuer ein jahr nach montreal zu ziehen liegt die sache auf der hand:zwinker:
     
  • LouisKL
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    vergeben und glücklich
    15 Januar 2009
    #3
    Was bedeutet denn "Sprachurlaub"?

    Wird es dort dann Unterricht geben? Wenn ja, dann nehme ich mal stark an, dass im Unterricht "Hochfranzösisch" gelehrt wird, und kein Ghetto-Kind dir was über Slang-Wörter erzählt :zwinker:

    Ohnehin kommt es ja ein wenig auf dein Niveau im Französischen an, und was du erreichen willst. Wenn dein Französisch noch recht banal ist, ist es aus meiner Sicht auch nicht so entscheidend, wo du die nächste Stufe machst. Unterschiedliche Vokabeln, Grammatik o.ä. betrifft ja dann oft auch eher die Ausnahmefälle.

    Entscheidend wäre eher, ob du in der Tat in eine englisch-geprägte Region in Kanada gehst, und dort dann in Versuchung kommst, stattdessen mehr Englisch zu sprechen. Das wäre natürlich kontra-produktiv :zwinker:

    Ansonsten sind 4 Wochen sicherlich besser als 2 Wochen. Für Sprache gilt eigentlich, dass man in 1-2 Wochen kaum was wirklich lernen kann.

    Vor- und Nachteile hat also beides. Es sind beides auch definitiv wunderschöne Orte und Regionen. :smile:
     
  • timtam
    timtam (30)
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    vergeben und glücklich
    16 Januar 2009
    #4
    Ich würde Kanada wählen. In einer Sprachschule wirst du schon "richtiges" Französisch lernen.
    Wie stark sich das Französisch unterscheidet, weiss ich nicht, aber mir wurde auch immer gesagt, das Englisch in Australien verstehe sowieso niemand, was überhaupt nicht stimmt!
    In 4 Wochen wirst übrigens einiges mehr profitieren als in 2 Wochen!
     
  • User 39498
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    17 Januar 2009
    #5
    Ich spreche gut bis sehr gut Französisch und war auch schon zweimal in Montréal und auch in Quebec City.

    Québécois (= kanadisches Französisch) unterscheidet sich nicht wirklich stark vom französischen Französisch. Die Grammatik ist die selbe, dass es Einheimische gerne mal abändern ist normal, die Österreicher stellen ja manche Sätze auch etwas anders als die Deutschen, obwohl die gleichen Regeln zugrunde liegen.
    Was den "Slang" betrifft, den gibt es in Frankreich ganz genauso. Mein Freund ist Franzose und wenn der mit seinen Freunden quatscht dann verstehe ich ich nur noch die Hälfte und da wäre es wurscht auf welchem französischen Dialekt er grade daherplappert.

    In der Sprachschule wird so oder so grammatikalisch korrektes Französisch unterrichtet und in Kanada hast du den Vorteil, dass du noch eine außereuropäische Kultur mitkriegst und dein Sprachwortschatz noch um ein paar Begriffe aus dem kanadischen Französisch erweitert wird. Der Unterschied ist in etwa so "gravierend" wie der zwischen American English und British English - man versteht sich auch zwischen den Ländern fast ohne Probleme, aber ab und zu werden Wörter oder Ausdrücke unterschiedlich verwendet, dann kann es zu Missverständnissen kommen.

    Ich hatte jedenfalls bisher noch keine Probleme mich in Montréal zu verständigen, obwohl ich komplett durch die Bank europäisches Französisch gelernt habe :smile:
     

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