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  • Rene07
    Rene07 (28)
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    27 Mai 2009
    #1

    @Frauen: Zwangsuntersuchung für junge Frauen

    Bekanntlich haben sich junge Männer im Rahmen der Musterung einer staatlich angeordneten Zwangsuntersuchung zu unterziehen, die (wenn wir das Assistenzpersonal einbeziehen) zum allergrößten Teil von Frauen vorgenommen wird, und zwar ungeachtet der Tatsache, dass die Untersuchung des Intimbereichs zum Standard gehört.

    Fakt ist, dass sich die Männerschaft (von Ausnahmen abgesehen) was weibliche Ärzte und weibliches Assistenzpersonal betrifft, sehr kooperativ verhält. Es sind mit Sicherheit die wenigsten, die sich weigern, vor einer Ärztin (und nicht selten auch vor den Augen der Assistentin) den Intimbereich freizumachen.

    Nun die entsprechende Frage an die Frauen. Wie würdet ihr euch verhalten, wenn ihr analog zu den Männern einen staatsnützlichen Dienst abzuleisten und euch diesbezüglich einer körperlichen Tauglichkeitsuntersuchung zu unterziehen hättet, diese von einem Mann abgenommen würde und euch ein männlicher Arztschreiber ebenfalls splitternackt zu Gesicht bekäme? Würdet ihr den Anweisungen Folge leisten oder euch verweigern? Bei Letzterem: Ab welchem Punkt würdet ihr euch verweigern?
     
  • Mr.F
    Mr.F (30)
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    vergeben und glücklich
    27 Mai 2009
    #2
    Die Untersuchung muss stattfinden, richtig.

    Bei der Musterung kann alles verweigert werden so, so dass der Arzt oder die Ärztin einen nur in Kleidung mustern darf.
    Ohne anfassen oder ähnliches...
     
  • Sonata Arctica
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    vergeben und glücklich
    27 Mai 2009
    #3
    also ich weiß ja nicht. als frau lass ich mir alle halbe jahr freiwillig von nem mann den intimbereich untersuchen, ich seh also echt nich das große problem. das ist medizinisches personal, da isses mir doch egal wer da guckt. die kennen das wohl.

    finds eher albern, wenn man sich da anstellt.
     
  • brainforce
    brainforce (35)
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    nicht angegeben
    27 Mai 2009
    #4
    du wiedersprichst dir hier doch selbst?:ratlos:

    Fakt ist die Untersuchung muss nicht stattfinden! Deshalb von "Zwangsuntersuchung" zu sprechen ist schlicht und einfach gelogen!
     
  • User 85637
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    27 Mai 2009
    #5
    Richtig.

    Ärzte muss man als geschlechtslos ansehen, da sie nun mal ÄRZTE sind und nicht primär Mann und Frau (also in ihrem Beruf :zwinker:)
     
  • User 49007
    User 49007 (30)
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    27 Mai 2009
    #6
    Also alle mit denen ich mich je darüber unterhalten habe, sagten es war ein Mann mit Assistent vor Ort und keine Frau. Wäre auch sorry unsinnig.

    Und sowieso kann man alles verweigern
     
  • User 29290
    User 29290 (38)
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    27 Mai 2009
    #7
    Ja, sehe ich genauso.
     
  • Cornflakes
    Gast
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    27 Mai 2009
    #8
    Würde ich nicht schlimm finden, ich sehe es genauso wie Sonata Arctica.
     
  • GreenEyedSoul
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    27 Mai 2009
    #9
    Off-Topic:
    Das Theater was hier regelmäßig von Seiten der Männer wegen dieser einmaligen Untersuchung gemacht wird, ist wirklich einfach nur erbärmlich. Kommt ihr euch denn dabei nicht langsam lächerlich vor?

    Denkt ihr, dass sich die untersuchenden Ärzte auch nur eine einzige Meinung bezüglich eurer Geschlechtsteile machen? :grin:


    Wenn ich da hin müsste, würde ich hingehen, ganz einfach.
     
  • brainforce
    brainforce (35)
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    27 Mai 2009
    #10
    das schlimmste an dem ganzen "Theater" ist ja das man sich gar nicht untersuchen lassen muss falls man partout nicht möchte - und dennoch wird das ganze permanent neu aufgewärmt...:ratlos:
     
  • User 32843
    User 32843 (30)
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    nicht angegeben
    27 Mai 2009
    #11
    Ich gehe mind. 1x pro Jahr für die Vorsorgeuntersuchung zu meiner Frauenärztin, also würde ich mich einer Untersuchung des Intimbereichs schlicht verweigern. Ich lasse den ja schon regelmässig untersuchen. Jeder darf verweigern wenn er will, also ist das schon gar kein "Zwang".
     
  • drusilla
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    vergeben und glücklich
    27 Mai 2009
    #12
    Nö, ich würde verweigern. Notfalls mit psychologischem Attest. Allerdings würde ich vermutlich von vornherein ausgemustert, damit hätte sich die Untersuchung wohl eh erledigt.
     
  • xoxo
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    27 Mai 2009
    #13
    Ich sehe wir verstehen uns.
     
  • CCFly
    CCFly (37)
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    27 Mai 2009
    #14
    ich kann ja nichtmal zu nem männlichen frauenarzt gehen (einmal musste ich, notfall, und das war mir sehr unangenehm), also könnte man hier ja auch verlangen, dass das ne frau macht.
     
  • Sir K.
    Sir K. (33)
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    28 Mai 2009
    #15
    Die Musterung an sich hat stattzufinden... Oder anders gesagt - hingehen muss man, wenn man die "Einladung" bekommst, wenn du nicht hingehst, dann wirst du hingegangen.

    Anders ist es bei der Untersuchung. Da musst du nicht kooperieren. Die kannst du verweigern wie du Lustig bist. Du kannst dich quasi hinsetzten und sagen "Ich verweigere jegliche Art von medizinischer Untersuchung". Dann wird/muss nach Aktenlage entschieden werden. Das Ergebnis muss aber nicht mit der Realität übereinstimmen. :tongue:


    Außerdem - diese "Zwangsuntersuchung", wie du sie nennst, dient zur Feststellung deiner Tauglichkeit. Oder willst du etwa schwere Sachen heben, obwohl deine Knie oder dein Rücken kaputt ist als Beispiel...
     
  • Koyote
    Koyote (39)
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    28 Mai 2009
    #16
    Ich finde es auch lächerlich was hier einige immer wieder wegen der Musterung abziehen.

    Vielleicht sollte man mal bedenken dass diese Musterung insbesondere dem Schutz der eigenen Gesundheit dient, niemand soll anschließend (im Wehr- bzw. Ersatzdienst) Tätigkeiten verrichten die seiner Gesundheit schaden könnten.

    In vielen Bereichen (insbesondere beim öffentlichen Dienst) ist eine Untersuchung/Beratung vom Arbeitsmediziner standard!

    Häufig werden bei der Musterung auch Erkrankungen erkannt, die bis dahin noch nicht diagnostiziert wurden, insofern ist diese Musterung auch unabhängig von der Frage des Wehr- bzw. Ersatzdienstes durchaus sinnvoll.

    Wer die Untersuchung verweigert hat also im Grunde selber schuld, ausserdem findet die Untersuchung des Intimbereichs (der eigentlich gar nicht untersucht wird, sondern es geht um den Leistenvereich) hinter einem Raumteiler statt, dabei ist nur der Arzt dabei, der Assistent bleibt dabei ausser Sichtweite.

    Hier hat sich sich also gegenüber früher einiges geändert.

    Diese ganze Aufregung um die Sache ist also völlig fehl am Platze.

    Gruß
     
  • Piratin
    Piratin (40)
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    28 Mai 2009
    #17
    Ich werde mal drüber nachdenken wenn ich in 2 Wochen mal wieder mit dem Kopf zwischen den Knien halbnackt auf nem fiesen Stuhl sitze und jemanden in meinen Innereien rumstochern lasse, weil ich sonst nicht die Pille verschrieben kriege.
     
  • Thrasymachos
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    28 Mai 2009
    #18
    Ergänzende Information: selbst wenn man sich untersuchen lassen will (z.B. weil man Zeitsoldat werden möchte), in Anwesenheit weiblicher Schreibkräfte aber Scham empfindet, kann man verlangen, dass diese den Raum für die Untersuchung verlassen. Ebenso kann man nach einem männlichen Arzt verlangen.

    Man muss nur mit den Leuten reden. Die Angestellten, Soldaten und Beamten in den Kreiswehrersatzämtern sind keine Unmenschen und Folterknechte, die die "Kundschaft" demütigen und erniedrigen sollen, sondern Erfüllungsgehilfen staatlicher Verwaltungsakte.
     
  • wellenreiten
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    28 Mai 2009
    #19
    ich mag es nicht, wenn ich zu dingen genötigt werde. ich entscheide also sehr gerne alleine, wann ich mich warum und von wem untersuchen lasse.

    aber alleine die tatsache, dass es sich dann um einen mann handelt, der mich im intimbereich untersucht... das macht mein frauenarzt auch. und sollte da noch ein arzthelfer dabei sein, ja meine güte, er wird wohl wissen, wie frauen nackt aussehen. an mir ist jetzt nichts außergewöhnliches.
     
  • MrShelby
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    28 Mai 2009
    #20
    Vor dem PC ist das natürlich alles ganz locker, und selbstverständlich können sich die Mädels die Aufregung nicht vorstellen...ihr selber würdet natürlich alles über euch ergehen lassen, und es ist ja sowieso kein Problem dabei. Jaja, schon klar.

    Nun stellen wir uns mal vor, Userin Mustermann kommt morgen von der Arbeit oder Schule nach hause, öffnet nichtsahnend den Briefkasten, und entdeckt dort die Benachrichtigung, dass sie sich in 6 Wochen im örtlichen Gesundheitsamt (oder sonstwo) einfinden muss, damit eine grundsätzliche Untersuchung stattfinden kann (auch intim), damit etwas für die Vorsorge gemacht wird, und das Gesundheitssystem langfristig entlastet wird. Eindeutig wird, dass ihr erscheinen erwartet wird (sonst drohen Konsequenzen), und man somit keinen freiwilligen Aufruf in der Hand hält.

    In Millisekunden dürfe dann das Handy gezückt werden, und der besten Freundin gegenüber geht es los "Hast du sowas auch bekommen? So eine Unverschämtheit!!!! Was bilden die sich eigentlich ein??? Denken die, dass ich hier immer Springe, wenn die was von mir wollen? Hab ich denn nix anderes zu tun, als da hinzugehen???? Außerdem habe ich ja auch Rechte, und wo kommen wir denn da hin, wenn die einfach so in mein Leben eingreifen können??" Und so weiter...die ganzen Jammerthreads, die hier aufgemacht würden, wenn sowas mal Wirklichkeit sein sollte, kann man sich wohl leicht vorstellen.

    Aber da sowas nicht kommt, kann man in aller Ruhe vor dem PC natürlich locker über "die Männer" herziehen, die so einen Brief sehr real in Händen halten. Wer nicht betroffen ist, kann immer ach so kluge Reden halten.

    Off-Topic:
    Irgendwie erinnert mich diese Diskussion immer an Mittelschichtskinder, die sehr lautstark die Meinung vertreten, dass "die Hartz IV-Empfänger" sich mal nicht so anstellen sollen. Wer gut versorgt bei Mama und Papa im Einfamilienhaus lebt, muss es ja wissen...
     

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