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Freiheit oder Sicherheit

  1. Freiheit

    32 Stimme(n)
    43,2%
  2. wenig mehr Freiheit als Sicherheit

    12 Stimme(n)
    16,2%
  3. Absolutes Gleichgewicht

    21 Stimme(n)
    28,4%
  4. Sicherheit

    7 Stimme(n)
    9,5%
  5. wenig mehr Sicherheit als Freiheit

    2 Stimme(n)
    2,7%
  • unbekannte
    unbekannte (34)
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    7 August 2008
    #1

    Freiheit vs Sicherheit

    Aufgrund immer mehr Themen im Politikforum die bezug auf das Thema nehmen start ich mal ne umfrage


    Was ist euch wichtiger

    Freiheit oder Sicherheit
     
  • simon1986
    simon1986 (32)
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    7 August 2008
    #2
    Der Starke wünscht sich Freiheit
    der Schwache wünscht sich Sicherheit.

    Ich wünsche mir eine Mischung vom Beidem. Ohne Sicherheit hab ich keine Freiheit.
     
  • User 49007
    User 49007 (30)
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    7 August 2008
    #3
    ein wenig von Beidem ist mir wichtig. In gewisserweisse bevorzuge ich die Freiheit aber auch bei der Freiheit braucht es Kontrolle, sonst herrscht Anarchie und das funktioniert NIE. Also ein wenig mehr Freiheit als Sicherheit:smile:
     
  • GreenEyedSoul
    0
    7 August 2008
    #4
    Wie bei so vielem macht's auch hier die Mischung.

    Ohne Sicherheit könnte ich die Freiheit nicht genießen. Die absolute Freiheit kann sehr gefährlich sein und deswegen ist es gut, wenn es eine Kontrolle und Gesetze gibt, die diese Regeln und ihr einen Rahmen geben.
     
  • unbekannte
    unbekannte (34)
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    7 August 2008
    #5
    wollt keine antwortmöglichkeitenwulzt haben

    man kann sich ja nen zahlenstrahl überlegen von -10 bis 10 wo minus 10 freiheit ist und +10 sicherheit

    ich tentiere auch zur freiheit weil ich die sicherheit in gewisser form fürchte

    edit: da zru zeit starkes gefälle richtung freiheit ist

    könnte das daran liegen das man das gefühl der zu großen sicherheit hat?
     
  • squarepusher
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    7 August 2008
    #6
    muss sich das wirklich ausschließen? ich glaube nicht. ich glaube, das wurde uns in den letzten paar jahren eingeredet.
     
  • GreenEyedSoul
    0
    7 August 2008
    #7
    Dann 0.

    Warum fürchtest du die Sicherheit?
     
  • simon1986
    simon1986 (32)
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    7 August 2008
    #8
    Wollte ich auch sagen!

    Vielleicht ist sogar das Gegenteil der Fall. Je mehr Sicherheit > je mehr Freiheit.

    Wo keine Sicherheit ist, gibt es auch keine Freiheit --oder nur für eine ganz kleine Minderheit.
    Freiheit heisst dann nur: sparen an den öffentlichen Aufgaben

    Ich vermute, die meisten die hier für Freiheit votieren, leben in Sicherheit....
     
  • squarepusher
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    8 August 2008
    #9
    ich glaube, dass sehr viele rechtsregierungen in den letzten jahren ihre programme umsetzen konnten, in der ganzen westlichen welt, und dass furcht nachweislich ein zentrales element in rechter agitation ist.
     
  • unbekannte
    unbekannte (34)
    Verbringt hier viel Zeit Themenstarter
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    8 August 2008
    #10
    wer hat keine angst vorm bösen mann?

    schäuble lässt grüßen mit epass und neuem ausweis und datenwut

    dies sind masnahmen der sicherheit die die freiheit einschränken mit anderen worten hab ich angst durch die sicherheit meine freiheit zu verlieren

    @simon das ist ja die frage

    wenn wir alle in sicherheit leben fordern wir deswegen freiheit bzw müssen wir sie nicht fordern weil die sicherheit überhand gewinnt?
     
  • User 44981
    User 44981 (30)
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    8 August 2008
    #11
    Ich finde die Umfrage ziemlich sinnlos! (Trotzdem habe ich mal für Freiheit gestimmt)

    Die Beschränkung unserer Freiheiten und Grundrechte bringt uns allerhöchstens kurzfristig einen minimalen Sicherheitsgewinn. Langfristig sind es aber gerade diese Maßnahmen, die unsere Sicherheit gefährden und uns in ein unwürdiges Leben führen.

    Das heißt natürlich nicht, dass man keine Regeln und Gesetze bräuchte! - Denn die Freiheit eines Menschen hört da auf, wo er die Freiheit eines anderen Menschen beeinträchtigt.
    Für derartige Fälle muss es natürlich feste Regeln geben.

    Ich verweise hier nur mal auf meine Signatur :zwinker:
     
  • Clocks
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    8 August 2008
    #12
    Ich hoffe dass den meisten klar ist, dass es bei den aktuellen Diskussionen nicht um Sicherheit fürs Volk geht - so viel Nächstenliebe kann man aus Berlin und Brüssel nun nicht erwarten - sondern einfach um Kontrolle, und das so schleichend und so viel wie möglich.

    Diese Wahnvorstellungen in unserer paranoiden und sterilen Gesellschaft heutzutage sind für mich unerträglich. Alles muss absolut sicher sein, man will immer die volle Kontrolle über alles haben, man will alles Böse verhindern, man will jeden Ladendieb fassen und jeden Steuerhinterzieher, jeden Filesharer, man will Überraschungseier verbieten, eine Helmpflicht für Fahrräder einführen, man macht sich Gedanken über Uran im Trinkwasser(!), man kauft antibakterielle Bettwäsche, kauft seinem Kind Handys mit Ortungsfunktion und isst keinen Joguhrt mehr, dessen Mindesthaltbarkeitsdatum gestern ablief...

    Ich versuche diese künstlich übertriebene Watte-Welt möglichst weit von mir zu halten.
    Ich hab im Zug sogar schonmal ein herrenlose Tasche gefunden und reingeguckt, es war keine Bombe drin!
    Ich habe auch nachts keine Angst auf öff. Plätzen ohne Kameras - und auch keine Bedenken mich im Bus neben den nächsten Araber zu setzen.

    Das Leben ist nunmal ein Risiko - das wird man nie ausschalten können. Auch wenn man mittlerweile glaubt Gott spielen zu können. (wobei ich trotzdem Atheist bin :smile: )
     
  • squarepusher
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    8 August 2008
    #13
    obwohl ich dir prinzipiell sehr zustimme: der gedanke ist nicht abwegig, genausowenig wie medikamente im trinkwasser. in tschernobyl ausgetretene radioaktive isotope sind noch heute in diversen speisepilzen in halb europa nachweisbar, und werden das auch noch länger bleiben.
     
  • Kiya_17
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    8 August 2008
    #14
    Freiheit... ich kann ganz gut auf mich selbst aufpassen^^
     
  • User 24257
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    8 August 2008
    #15
    meine Meinung deckt sich mit dem guten Ben Franklin:

    “Wer grundlegende Freiheiten aufgibt, um vorübergehend ein wenig Sicherheit zu gewinnen, verdient weder Freiheit noch Sicherheit.”

    Es gibt natürlich ein gewisse Maß Sicherheit, die notwenig ist, um die Freiheiten zu sichern. Aber damit darf man m.E. nicht die Freiheit nur zu einer leeren Hülle machen
     
  • xoxo
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    8 August 2008
    #16
    Aus (staatlich inszinierter) Sicherheit folgt Freiheit, wenn man Norbert Elias glauben schenken darf.
     
  • BeowulfOF
    BeowulfOF (36)
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    8 August 2008
    #17
    Das Mittelmaß muss stimmen. Nur sind wir davon leider sehr weit entfernt, weil wir bisher viele Freiheiten haben, dafür auch sehr ungeschützt sind.
     
  • BadDragon
    BadDragon (41)
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    8 August 2008
    #18

    :kopfschue :kopfschue :kopfschue :kopfschue :kopfschue :kopfschue
    Dazu fällt mir nix mehr ein ....
     
  • BeowulfOF
    BeowulfOF (36)
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    8 August 2008
    #19
    Kann ich verstehen. Mach mal ne Auflistung, wo wir geschützt sind. Und dann was für Freiheiten wir zur Zeit genießen. Letztere Überwiegen.

    Das ging auch sehr lange Zeit gut, allerdings hat sich die Mentalität geändert, Ganoven sind keine Gentleman mehr, sondern haben schlichtweg erkannt, dass sie Macht haben, da es keine Gegenwehr gibt. Somit reicht der Notwehrparagraph einfach nicht mehr aus um ein annäherndes Gleichgewicht zu halten.

    Jeder in Deutschland denkt, die Polizei ist zum Schutze der Bürger da, also muss der Bürger sich nicht um seinen Schutz selbst kümmern. Zeitgleich soll die Polizei aber bitte stets möglichst weit weg sein, ausser wenn etwas passiert wofür sie zuständig ist. Der Staat hat den Wünschen des Bürgers nachgegeben und einen kompromiss geschlossen, wenig Polizei, dafür den Notwehr-Paragraphen, damit Recht nicht dem Unrecht weichen muß.

    Da die Bürger aber sich nicht selbst um ihre Sicherheit kümmern wollen und können muss dieser Kompromiss über kurz oder lang rückgängig gemacht werden. Klar kostet das den Bürger etwas von seiner Mündigkeit. Nur so wie es jetzt ist, läuft es nicht gut für den ehrlichen Bürger.
     
  • BABY_TARZAN_90
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    8 August 2008
    #20
    Benjamin Franklin erfand den Blitzableiter. Der Blitzableiter gibt Sicherheit, ohne die Freiheit einzuschränken.

    Anderes Beispiel: Meine gleichaltrige Freundin hat die Freiheit, sich auch spät in der Nacht im ganzen Gebiet der Stadt zu bewegen. Kein staatliches Organ wird sie daran hindern. Warum wohl macht sie von dieser Freiheit keinen Gebrauch?

    Der Gegensatz Freiheit - Sicherheit klingt süffig. Mehr nicht... Das Menschenbild, das dahinter steht, ist das vom Mann und Oberhaupt seines Hauses, der auf Grund seiner materiellen Lage für die Seinen sorgen kann. Die Menschheit ist aber um einiges komplizierter zusammengensetzt.

    Franklin spricht übrigens von grundlegenden Freiheiten - und stellt sie ein wenig vorübergehender Sicherheit gegenüber. Er hätte auch sagen können: Wer die elementare Sicherheit aufgibt, um vorübergehend ein paar Freiheiten zu gewimmen, verdient weder Sicherheit noch Freiheit.
     

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