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Freiheit

Dieses Thema im Forum "Umfrage-Forum" wurde erstellt von ChrisK., 8 Juli 2004.

  1. ChrisK.
    ChrisK. (28)
    Verbringt hier viel Zeit
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    Single
    Ich wollte mal Fragen was "Freiheit" für euch bedeutet. Ich selber bin sehr eigensinnig. Also für mich ist Freiheit so leben zu dürfen wie man es will (aber am besten ohne das andere darunter leiden). Wenn jemand in mein Leben oder so eingreifen will, muss er sich auf eine Diskussion einstellen und mir erstmal vernünftig verdeutlichen wieso seine Methode "besser" ist. Und zwingen lass ich mich schon garnicht. Da werd ich im wahrsten Sinne des Wortes zum Tier. Das geht sogar dann soweit dass ich dann jeden als Feind ansehe, der mich zu etwas bringen will. Dementsprechend verhalte ich mich dann auch. So können bei mir sogar beste Freunde ganz schnell zu Feinden werden. Ist das bei euch auch so extrem oder nehmt ihr es eher (vielleicht zähneknirschend) hin, wenn euch jemand versucht einzugrenzen?
     
    #1
    ChrisK., 8 Juli 2004
  2. JuliaB
    JuliaB (32)
    Sehr bekannt hier
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    4
    nicht angegeben
    naja, so extrem isses bei mir nicht, dass freund egleich zu feinden werden...

    ich weiß nicht, freiheit ist.... mal meine ruhe zu haben.
    (einigermaßen) mache zu können, wonach mir ist, was ich will
    in meiner meinung nicht eingeschränkt zu werden.

    aber, wenn jemand ne sache anders sieht als cih oder mir rein reden will, is er kein feind, ich hör auch nicht auf ihn, sondern diskutiere erst n bisschen (manchmal lernt man ja doch was von anderen) und dann sag ich demjenigen, dass wir da wohl unterschiedliche meinungen haben und uns nicht einigen können, also soll er mich mit dem thema zufrieden lassen.

    das klappt eigentlich immer so.
     
    #2
    JuliaB, 8 Juli 2004
  3. Thomaxx
    Gast
    0
    Freiheit ist immer die Freiheit des Andersdenkenden
     
    #3
    Thomaxx, 8 Juli 2004
  4. User 631
    Verbringt hier viel Zeit
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    nicht angegeben
    Absolute Freiheit ist, wenn man nichts zu verlieren hat.

    Das kommt darauf an. Einige Grenzen sollte jeder Mensch haben, in denen er sich frei bewegen darf. Freunde werden da nicht soo schnell zu Feinden :zwinker:, aber meine Freunde schreiben mir auch nicht mein Leben vor.
     
    #4
    User 631, 8 Juli 2004
  5. columbus
    columbus (36)
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    Single
    Seeeehr gute Fráge!!!!

    Also mein Senf:

    ein wirklich Definition habe ich dafür nicht, der begriff ist rel schwammig. ABER:
    Für mich existiert die Freiheit nie allein, die hat ein zweiten Teil, und zwar die VERANTWORTUNG.

    Freiheit=Verantwortung, Mündigkeit UND Umgekehrt. Jemand der nicht Verantwprtung trägt und mündig ist kann nie frei sein und umgekehrt.Ganz wichtig zu wissen finde ich. Ohne Verantwortung keine freiheit.

    Weiters gaaanz wichtig ist dass die freiheit für mich für den Menschen irgendetwas wie ein äusseres organ ist. Er hat es zwar nicht in seinem Körper, braucht es aber zum Leben, ohne Freiheit geht nichts.

    Denn einen menschen kann man in Wahrheit nie zu iorgendwas zwingen. Oberflächlich vielleicht und kurzfristig. Aber willst Du Dich auf einen Menschen auf Dauer verlassen können, geht ohne dessen freiheit Null.
    Ein Mensch macht nur wirklich gute und brauchbare Taten, wenn er sie 100%freiwillig macht. Ich pers. möchte nie jemanden je zu was zwingen. Denn ich weiß dass er es dann nicht 100% perfekt macht. Und da mach ichs lieber selber.

    Aber nicht vergessen punkt1:VERANTWORTUNG. Das vergessen viele bei der Freiheit.

    und näher kanns ichs auch nicht definieren.
     
    #5
    columbus, 9 Juli 2004
  6. Rudi_
    Gast
    0
    Freiheit ist die Freiheit des Andersdenkenden hat Rosa Luxemburg mal gesagt. Da wären wir also einmal auf der politischen Ebene. Und ich persönlich sehe mich da eingeschränkt. Als Gegner der EU und als Vertreter eines Europas der Vaterländer, wird man heutzutage in die Ecke der Extremisten geworfen, da man sich eine Systemreform wünscht. Als Nationalist wird man leider immer wieder in einen Topf mit Nationalsozialisten geworfen, welche einem Regime dienten das gemordet hat. Und ich verurteile jedes einzelne Verbrechen aus dieser Zeit, aber wer diese Blutzeugen ausnutzt um eine Politik voranzutreiben, bei der das Volk außen vor bleibt, wenn es um die Mitgestaltung dieser Politik geht, dann sehe ich mich in meiner Freiheit, meine Meinung zu haben, sie zu äußern und mich dafür einzusetzen stark eingeschränkt. Ob es nun die 68er-Lehrer sind, die mir in meiner Schulzeit das Leben schwer gemacht haben, oder ob es diese ganzen Hetzkampagnen in den Medien sind: Nationalisten, egal ob sie diesen Skinheadkult, Gewalt, Krieg, Diktaturen, irrationalen Antisemitismus ablehnen, sie werden alle in einen Topf geworfen, mit dem Bild eines saufenden, ewiggestrigen, Skinheads, oder mit einem Horst Mahler, oder mit einem Udo Voigt. Als Beispiel dafür nehmen wir einfach mal den Euro oder die Osterweiterung. Sicher wurden wir gefragt. Wir hätten eine Partei wählen können, die dieses ablehnt. Aber was wären das für Parteien? Eine NPD die ihre Demos mit Skins füllt, und deren Führungsschicht mit 1/7 enttarnten V-Männern gedeckt ist, die von Gebieten träumt, die längst nicht mehr zu Deutschland gehören?
    Ein weiteres Beispiel ist der Fall Hohmann/Günzel, wo ein Mensch klar und deutlich daraufhingewiesen hat, daß es auf Grund der Taten Einzelner keine Kollektivschuld geben darf. Er hat klar und deutlich formuliert, daß Sippensühne und Erbschuld, Unrecht sind. Aber was kam bei raus? Was hat das alles gebracht? Plötzlich war er der Schuldige. Er hat unter einer Erbschuld leiden müssen, die ihn (Hohmann) politisch mundtot machte, und ihm so wie Günzels Existenz zu nichte machte.
    Und dies in einem Rechtsstaat dessen Herrschenden sich Demokraten nennen. Dies ist jedoch leider nur die Brut der 68er-Generation, die nun das Sagen hat und anstatt auf historische Tatsachen zu achten, wird sich alles so zurechtgelegt wie man es braucht.

    Das zeigt also, daß das Recht auf Meinungsäußerung nur dann gewährleistet ist, wenn man nicht von der gewünschten Meinung abweicht. Eine wundervolle Vorstellung von Freiheit...

    Man darf die Verbrechen des 3. Reiches nicht relativieren, aber wenn Menschen in diesem Land, als Menschen 2.Klasse behandelt werden, dann ist dies auch ein Widerspruch zu unserem GG. Es ist richtig und die Pflicht eines jeden gesunden Menschen den Opfern des 3. Reiches zu denken (ich wiederhole mich gern), aber wo war der Gedenkmarsch, und wo waren die Lichterketten, als sich letztes Jahr am 17. Juni der Tag der Revolte zum 50. Mal wiederholte? Jeder weiß, daß wir 2 Diktaturen im letzten Jahrhundert hatten, und beide blutige Pfoten haben. Wieso gehen nur 100 Leute zum Gedenken an den letzten Mauertoten, der als Synonym für alle Mauermorde steht? Wieso gedenkt niemand den Menschen die dem Einzug der Roten Armee zum Opfer fielen? Wieso leugnet man deren Verbrechen und lässt einen Reemtsma eine ganze Generation als Verbrecher diffarmieren?
    Mein Opa fiel diesen Verbrechern auch zum Opfer, als sie ihn in seiner Wehrmachtsuniform entdeckten. Er musste weil er Reifen geklaut hatte 5 Jahre ins umfunktionierte KZ Sachsenhausen. Wurde eigentlich zu 15 Jahren verurteilt, aber er wurde krank. Wieso gedenkt man nicht den Opfern des alliierten Bombenterrors auf deutsche Städte? 300.000 Tote an einem Tag in Dresden.

    Wieso wirft man Leute die an diese Verbrechen erinnern vor, sie seien 'Nazis' oder wollen den Holocaust relativieren? So hat es Frau Roth nämlich letzte Woche im Bundestag formuliert, als ein Unions-Sprecher an diese Taten erinnern wollte. Ich persönlich will nichts relativieren, jedoch möchte ich erinnern. Ich möchte dass auch diese Menschen und Opfer ihre Ehre bekommen, die sie verdient haben.

    Und da hört in diesem Rechtsstaat die Freiheit auf. Wenn man auf solche Gedenkveranstaltungen geht, oder wenn man einen Kranz an Gedenkstätten für diese Opfer niederlegt, dann hat man in der Gesellschaft schon verloren. Ob dann irgendwelche selbsternannten und vom Staat bezahlten 'Antifaschisten' (wobei das Wort Anti-Deutsche, wohl eher passt, denn mit Antifaschismus hat das nichts mehr zu tun) einen als Nazi oder Ewiggestrigen beschimpfen, interessiert doch heute kaum noch einen. Niemand setzt sich wahrhaft dagegen ein, es wird von der Gesellschaft hingenommen.
    Ein Gerhard Schröder, der selbst das Foto seines Vaters in Wehrmachtsuniform auf dem Schreibtisch hat, lässt sogar das letzte Bischen Ehre fallen, und nimmt an den D-Day-Feiern teil. Legt einen Kranz auf einem britischen Friedhof nieder, und macht den Kniefall. Dass Wehrmachtssoldaten nicht allesamt Nazis und Faschisten waren, wird dabei außen vor gelassen. Dass, wenn sie nicht bis zuletzt gekämpft hätten, die DDR wohl etwas größer ausgefallen wäre, interessiert keinen Menschen mehr in diesem Land. Herr Reemtsma und Guido Knopp klären das Volk ja auf - im Eigentlichen nehmen sie dem Volk das Denken ab.

    Nochmal zur EU:

    Wieso überlässt man solche Entscheidungen nicht dem Volk, und lässt sie parteiunabhängig in einem Volksentscheid entscheiden? Hat man Angst vor irgendwas? Sicher hätte man allen Grund dazu, wenn man sich die Umfragen anschaut, aber wenn man denn genau weiß, daß die Umfragen so aussehen, wieso übergeht man dann den Willen des Volkes?
    Ich denke nämlich, wer grün wählen will, der soll das tun. Wer konservativ, sozialistisch oder rot wählen will, ebenfalls. Aber langfristige "Projekte", und Verpflichtungen haben vom Volk entschieden zu werden, gerade wenn es um einen internationalen Konsens geht. Ich persönlich, und meine Eltern ebenfalls, haben Maastricht nicht zugestimmt, aber wir müssen mit den Konsequenzen leben.

    Alles in Allem, kann man sagen, frei ist nur der, der den Sprung auf den Zug geschafft hat. Frei ist der, der sich diesem jetzigen System voll unterordnet, sich sagen lässt was er zu denken hat, und nicht gegen den Strom schwimmt. Aber ich sage mir, nur tote Fische schwimmen mit dem Strom, und auch wenn es leider viele Idioten gibt, die sich als Nationalisten bezeichnen, bleibe ich dabei, und gehe meinen eignen Weg. Ich möchte noch dazusagen, ich bin kein Feind von anderen Kulturen oder ausländerfeindlich, nicht das mir sowas vorgeworfen wird. Und mit Subkulturen wie dem Skinheadkult, oder mit Gewalt habe ich auch nichts am Hut. Hmm, fallen wem mehr Vorurteile ein?

    Und ich hoffe auch, daß man sowas hier sachlich ausdiskutieren kann, ohne Beleidigungen und Ähnlichem.

    Einen kleinen Aufhänger noch:

    Meine Ur-Oma hat die Kaiserzeit miterlebt, die Weimarer Rep. das 3. Reich, die DDR, dann ist sie in die BRD geflüchtet, bevor die Mauer stand und dann hat sie sogar die Wende noch miterlebt. Sie hat mir, als ich klein war, immer viel erzählt, wobei meine Oma ihr immer etwas geholfen hat, da sie schon etwas senil war. Sie gaben mir auf den Weg, daß ich mich niemals von irgendwas täuschen lassen soll. Jedes System war verlogen sagten sie mir und jedes wurde verlogener, seitdem der Kaiser abgedankt hat. Da hab ich zwar immer etwas gegrinst, aber man lernt sowas irgendwann zu verstehen. Man stelle sich vor, dieses System wird eines Tages erneut reformiert (den Widerstand gibt es ja momentan in Brüssel, wenn auch nicht aus Dtl.). Wird man dann später auch davon reden, daß dieses Zeit die der Freiheit war? Wird man dann nicht wieder etwas ganz anderes als Freiheit definieren?

    Am Ende stellt sich doch immer wieder heraus, dass Freiheit nur in einer wahren Demokratie funktionieren kann, in der die Meinungsäußerung ohne Angst vor Repressalien frei ausgelebt werden kann. In dem nicht eine Einheitsmeinung, sonder Pluralismus gefördert wird. Davon sind wir aber, auch wenn es manche anders sehen, noch weit entfernt in diesem Land.

    Bert Brecht: Wer kämpft kann verlieren, wer nicht kämpft hat schon verloren.

    Rudi_
     
    #6
    Rudi_, 9 Juli 2004
  7. Rudi_
    Gast
    0
    Anhang

    Kleiner Anhang noch:

    Lest mal 1984 von Orwell. Wie dort ebenfalls die Vergangenheit vertuscht wird, und wie Menschen erzogen werden, und der Einheitsmeinung zu gehorschen haben.

    Oder Huxley's 'Brave New World' ist auch zu empfehlen. Kenne das Buch nur auf Englisch, glaube hier heißt es 'Schöne Neue Welt'.

    Lest die Bücher mal und achtet mal darauf was Freiheit in diesen Büchern bedeutet. Eine Dimension tiefer gehen, und man wird feststellen, daß es Parallelitäten gibt.
     
    #7
    Rudi_, 9 Juli 2004
  8. aida
    Gast
    0
    Freiheit ist für mich ein "Moment". Etwas das man nur relativ selten im Leben hat bzw. spürt.

    Freiheit spürte ich zusammen mit einer Freundin, warmer Karibikluft trotz stürmischer See und absolute schwarze Nacht um uns herum. Nichts was an das Leben außerhalb des Urlaubs erinnert, einfach nur der Moment, frei von allen Sorgen, Ängsten und auch den guten Dingen zu Hause.
    Das war für mich Freiheit.

    Überhaupt, fernab dort wo das Leben, Zeit und andere Dinge einfach einen anderen Stellenwert haben, spürte ich dieses Gefühl von absoluter Freiheit.
    Ein Gefühl, eigentlich nicht zu beschreiben, nur zu erleben.

    Das Freiheit dauernd auf eine politische Ebene gezogen wird, kann ich wirklich nicht verstehen. Bedeutet soviel mehr.
     
    #8
    aida, 9 Juli 2004
  9. Rudi_
    Gast
    0
    @aida


    Stimmt schon, es bedeutet viel mehr. Aber es kommt ja auch drauf an was man zuerst damit verbindet. War eher spontan, daß ich hier sowas reinschreibe. Aber auch das bedeutet Freiheit. :zwinker:
     
    #9
    Rudi_, 9 Juli 2004
  10. aida
    Gast
    0
    Es sei dir gegönnt! :smile: War auch gut zu lesen.
    Denke mir mal - Freiheit ist eben so ein großer Begriff und hat für jeden Menschen eine eigene Definition und Bedeutung, darum sind unsere Antworten so grundverschiedenen und wir können trotzdem mit dem anderen zustimmen und noch dutzende Dinge dazuschreiben.
    Ein klasse Wort :smile:
     
    #10
    aida, 9 Juli 2004
  11. columbus
    columbus (36)
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    Zumindest...ich weiß was Freiheit nicht ist: dem anderen die Freiheit nehmen!
     
    #11
    columbus, 9 Juli 2004
  12. El Mariachi
    0
    :bandit:

    ich seh das wie william wallace (braveheart)

    vielleicht hab ich desshalb ein problem mich autoritäten unter zu ordnen..
     
    #12
    El Mariachi, 9 Juli 2004
  13. columbus
    columbus (36)
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    Single
    @Rudi: Warum Nationalisten nicht wirklich Freiheit verdienen? Ganz einfach:frown:und vergiß die politische gründe, das sind nur faule Ausreden):

    1.)weil im Grundnaturel des Nationalismus nur die eigene Freiheit gefordert wird-die eigene Freiheit, anderen die Freiheit zu nehmen,also die eigene Freiheit auf Kosten anderer.Das wird nicht toleriert.

    2.) trägt der Nationalismus keine Verantwortung anderen gegenüber. Und wer keine Verantwortung trägt, kann nicht frei sein.

    Ganz allgemein: Denke as was Du denken willst, aber schlag dir den Nationalismus aus dem Kopf. Europa ist zu klein und eng, dass da die Staaten nur für sich leben können.Das klaptte noch nie, klappt heute nicht, und wird nie klappen. Das schaffen nichtmal die achso starken USA.
    Der nationalismus war eine Illusion und Erfindung des 19. Jahrhunderts, richtige Nationalstaaten gabs ja davor nicht. Man glaubte dass man durch Schaffen von präziseren Nationsidentitäten (Flagge, Hauptstadt, Bundehymne) das Leben leichter machen würde. Es endete im I.WK. und das unweigerlich und unvermeidlich.
    erst jetzt kommt man wieder darauf, dass es ohne Grenzen, ergo ohne nationale Einrahmungen das Leben der menschen vieles besser klappt. Das ist nun mal so.
    Europa ist als ganzes ein Organismus. Mit Herz Leber Nieren und so. Da brauchts alles zum Leben.

    Fahr mal jenseids des Horizontes. Und du wirst staunen,wie Deine welt "Deutschland" in null kom nix im Rückspiegel verschwindet. Was dann? Dann wirst Du sehen, dass die Welt doch ganz anders ist als man zuhause je glauben würde. Egal was Dir erzählt wird von Freunden, von Medien egal wer. Die Welt ist dann doch immer ganz anders.

    Da kommt man sich als Nationalist schnell sehr albern vor.Und schwupps, da geht das auch schon über Bord.
     
    #13
    columbus, 9 Juli 2004
  14. Rudi_
    Gast
    0
    Moin Columbus,

    '1.)weil im Grundnaturel des Nationalismus nur die eigene Freiheit gefordert wird-die eigene Freiheit, anderen die Freiheit zu nehmen,also die eigene Freiheit auf Kosten anderer.Das wird nicht toleriert.'

    Das sehe ich anders. Nationalismus bezeichnet nicht mehr, als den Zustand souveräner Staaten, die jeweils aus einer kulturell homogenen Gesellschaft bestehen. Ob diese Staaten, auf der Basis des Nationalismus, einen liberalen oder einen sozialistischen Weg gehen, hängt von dem Willen des Volk ab.

    Die Verantwortung, in solchen (kulturell annähernd homogenen) Gemeinschaften, trägt diese selber. Also das Volk.

    Und Du sagst Europa sei zu klein. Verglichen mit was? Europa lebt von seiner Vielfalt, und die bleibt nur erhalten, wenn die Staaten erhalten bleiben. Ein Europa der EU-Bürger ist nicht Europa. Richtig, Europa ist ein Organismus. Mit Herz und Nieren meinetwegen. Wobei durch die Einzigartigkeit jeder Nation und jeder einzelnen Kultur auf diesem Kontinent, diese Nationen jeweils die Rolle eines Organs übernehmen. Was wir heute sehen ist jedoch eine Gleichmachung der Völker, Gleichschaltung der Interessen, und Vereinheitlichung von Kulturen.

    Das Scheinargument Nationalismus hat nur zu Kriegen geführt, bin ich langsam auch leid. Nationalismus und ein Europa der Vaterländer schließt eine internationale Solidarität zur Friedenssicherung nicht aus. Was wir heute haben geht darüber hinaus. Nicht nur daß die Wirtschaft samt Politik einem Gleichschaltungsapparat unterliegt...

    Mal ganz abgesehen, daß es auch im Internationalismus Kriege gibt, wie die imperialistischen Überfälle auf sogenannte Schurkenstaaten, möchte ich darauf hinweisen, daß die Kriege der 1. Hälfte des 20. Jahrhunderts nicht repräsentativ für Nationalismus sind. Hitler's Politik bestand von vornherein aus imperialistischen Zielen, und sein Chauvinismus gegenüber anderen Völkern war der Grund dafür. Das Gewitter was sich 1914 entlud, war durch menschliche Dummheit erzwungen worden, denn die sich bekriegenden Völker waren nie Feinde. Das beste Beispiel dafür ist der Weihnachtsfrieden 1914, wo franz. Soldaten und deutsche Soldaten zusammen Fußball spielten und danach nicht mehr aufeinander schießen mochten. Das Problem war, daß sich jeder der Herrschenden durch den andern provoziert fühlte, und dass es kein einheitliches Friedensbündnis gab, sondern nur 2 Gegeneinanderspielende, jedoch unterschieden sich auch diese Bündnisse von dem der EU. Früher haben die Menschen leider nicht erkannt, daß die Erziehung zu Pazifismus, der wahre Patriotismus ist, da Völker keine Kriege sondern Frieden brauchen. Die Schuld gebe ich den damals Herrschenden, nicht dem Nationalismus.

    Übrigens sehe ich es nicht so, dass das Leben ohne Grenzen besser klappt. Ich fühle mich beispielsweise in Parallelgesellschaften unserer Städte unwohl. Desweiteren sieh Dich in der Welt um: Überall wo Kulturen sich schneiden gibt es Krieg. Ob dies nun der Palästina-Israel-Konflikt ist, ob es Serbien war, oder ob es die Konflikte untereinander in Staaten wie dem Irak sind, wo 3 große ethnische Gruppen zusammenleben. Grenzen für Kulturen und Völker sind wichtig. Es ist auch nur so Rechtsstaatlichkeit und Demokratie möglich. Rechtssprechung ist ein Merkmal einer Kultur. Beispielsweise haben Islamisten in ihren Ländern ganz andere Wertevorstellungen, und deshalb auch andere Gesetze. Jedes Gesetz für Islamisten in Deutschland (Kopftuch als Beispiel) wäre eins gegen die eigne Kultur.

    Desweiteren war der Nationalismus keine Erfindung, sondern etwas Gewachsenes. Er ist eine Gemeinschaft gewesen gegen Knechtschaft und Ausbeutung. Der Wille war auch in Deutschland schon vor 1871 da, wurde von Fürsten und ihren Interessen jedoch kleingehalten. Wenn Du Dich mit den Befreiungskriegen beschäftigst wirst Du feststellen, daß auch da schon der Wille nach Einigkeit vorhanden war.

    Ein kleines Beispiel:

    Karl Theodor Körner 1813,

    Das Volk steht auf, der Sturm bricht los.
    Wer legt noch die Hände feig in den Schoß?
    Pfui über dich Buben hinter dem Ofen,
    Unter den Schranzen und unter den Zofen!

    Bist doch ein ehrlos erbärmlicher Wicht;
    Ein deutsches Mädchen küßt dich nicht,
    Ein deutsches Lied erfreut dich nicht,
    Und deutscher Wein erquickt dich nicht.
    Stoßt mit an,
    Mann für Mann,
    Wer den Flamberg schwingen kann!


    Nur um mal die erste Strophe zu nennen. Auch hier gab es schon das 'deutsche Bewusstsein'. Dieses wird uns heute jedoch genommen. Patriotismus und Volksgemeinschaft sind Wörter die laut Moralapostel wie Friedman und der Bonzenarmee aus der Mode sind. Deren Saat geht in Deiner Argumentation voll auf. Das Problem ist, man kann es Dir nicht übel nehmen, weil diese Argumentation von Dir auf Deiner persönlichen Wertevorstellung beruht. Wertevorstellung sind nicht in einem Forum anargumentierbar, sondern nur über einen langen Zeitraum anerziehbar. So wurde das Volk im letzten Jahrhundert mehrmals umerzogen. Heute sind Werte wie Gemeinschaft, Volk, Nation und eine gewisse Prise Stolz tabu, es sei Denn es geht um das Spiel einer Nationalmannschaft.

    Wichtig: Dass Nationalismus auch in Bündnissen möglich ist, die nationale Souveränitäten nicht groß einschränken, hat 1925-1929 die Politik Gustav Stresemann's (DVP) gezeigt, in Zusammenarbeit mit seinen franz. Kollegen Briand. Dies ist einer der wenigen bewundernswerten Politiker der Weimarer Republik. Danach gab es meiner Meinung nach nur noch Herrsch- und Machtsüchtige. Auch wenn ich mein politisches Weltbild nicht mit dem eines Rudi Dutschkes teile, so war er im gegensatz zu den antideutschen Strömungen im Land, noch ein wahrer Patriot der dies formuliert hat:

    'Was für ein gespaltenes, geschichtloses, von heute auf morgen dahinvegetierendes, finanziell reiches, geistig immer ärmer werdendes Volk der Gekrümmten! (Rudi Dutschke im Jahre 1977, in einer Rede am Grab von Ernst Bloch über die Deutschen).'

    Und Freiheit hat auch Grenzen. Bei mir wäre eine Grenze, die wo das Volk zum Suizid erzogen wird.

    Hau rein,

    Rudi
     
    #14
    Rudi_, 9 Juli 2004
  15. columbus
    columbus (36)
    Verbringt hier viel Zeit
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    Single
    Also Rudi gleich mal Respekt, scheinst so manches Buch von innen zu kennen, das kann hier interessant werden.

    gleich mal zur kulturell homogenen Gesellschaft und der staat dazu:
    Das system eigene Kultur=eigener Staat das stimmt nur in Ansätzen-vor allem in Europa. Warum?

    eigentlich seit Menschen gedenken, entstanden in Kulturen in Europa nicht wie homogene, abgeschottete INseln, die langsam wuchsen. Sondern die Kulturen europas waren in ständiger Bewegung, das war ein Kreislauf. und die Kulturen haben sich widerum ständig gegenseitig beeinflusst und geändert, fast so schnell wie die jahreszeiten. Also dieses Bauskastensystem mit abgeschlossenen Komponenten, das gab es nie. Eben im 19.Jhdt, wies mit den Monarchien steil bergab ging,der Kaiser den Staat nicht mehr darstellte(konnte), bekamen die Völker Europas eine schwere identitätskrise "Wer sind wir eigentlich?". Und erst da, begann man Nationalitäten zu schaffen. Das waren hauptsächlich Dichter und Philosophen, denen in allen bereichen des lebens der Menschen was gesucht haben was sie mit einer Nation verbinden könnte, und nationen zuammenzimerten.wann gabs die erste deutsche Flagge?Französiche? keine vor 1840, 1850. Am besten haben das die Franzosen hinbekommen, den Deutschen ist das nie richtig gelungen.
    Aber davor, da gabs keine nationle identiät. Kopernikus, was für ein Landsmann ist der ? Oder erasmus von Rotterdam, oder Leonardo da Vinci? War Karl der VI. Spanier? Er sprach kein Wort Spanisch.Oder Mozart. Salzburg war unabhängiges Fürsterzbistum.Der Österreicher? hmmmm.....

    Also: das was man im 20.Jhdt. hatte, waren Konstrukte, waren Ideen,waren Produkte, "Brands" wenn Du so willst. Die MArke "deutsch", British" Italiano".....da hatte jeder seine fixen Ideen davon. Aber da das ziemlich (nicht nur) künstliche Ideen waren, und diese wenig gebracht und oft misbraucht wurden, sind sie Auslaufmodelle.

    Ich bin Österreicher, mein Land hatte bis 1918 56,5 Millionen Einwohner 27 Völker 37 Sprachen, war größer als Frankreich. es zerbrach wegen einer Idee: dem nationalismus, dem Panslawismis und den deutschnationalen. Allein deswegen ist mir NAtionalismus die Ausgeburt des Teufels.Er ermordete das alte Österreich am 28.Juni 1914 In Sarajewo-durch einen serbischen NATIONLISTEN.

    Siehst du die Ablehnung die kommt nicht von irgendwo her.

    Aber vorsicht: NAtionalismus ist nicht gleich Patriotismus. Ich bin schwer überzeugter Patriot-ROTWEIßROT BIS IN DEN TOD-aber ich weiß genau das Österreich ohne seine Nachbarn und ohne Europa kaum chancen hätte.

    Das Argument, da wo Kulturen zusammenkommen gibt es krieg ist nicht sinnvoll. Italien hält Südtirol-gibts krieg? Im Gegenteil: Italiener und Österreicher sind sehr stolz auf Südtirol, weil es zeigt wie gut es auch gehen kann. weiteres Bsp: Spanien frankreich-da gabs den letzten Krieg 1647. Klar es kommt drauf an was man will-will man frieden gibts Frieden-will man krieg gibts Krieg. und vorsicht: das was Du meinst, wegen Nationalismus und Pazifismus, dass sind Standpunkte der HEUTIGEN Zeit. vor den WK da spuckten Nationalisten ganz andere Töne. Und es waren sehr wohl die die in den Krieg drängten, "Nationales wettrennen". Pazifisten und Kosmopoliten wurden verachtet und getreten. was eben nur wundert ist dass bei kriegsbeginn der Nationalsimus sehr weit verbreitet war. Aber man hat mit dem Nation. eben auch ordentlich daneben gehauen-womit er auf die Müllhalde der geschichte kommt.

    Und ich könnte mit den grenzen kaum mehr leben. Ich hab in Frankreich studiert, in Deutschland frankreich und england gearbeitet, fahre nach Italien und Slowenien einkaufen, muss freunde in fast allen Ländern Europas besuchen, ich scher mich einen Dreck um Grenzen, hab keine zeit für grenzkontrollen, oder lange Banküberweisungen.. wenn ich in portugal einen tollen Job finde, bin ich schon dort. Bei der Herkunft von Leuten ich sag auch nie der is zB Holländer sondern "der kommt aus den haag, weil eh jeder weiß dass das in NL liegt.


    Und dass die deutschen nicht sie selber sein können, das reden sie sich nur selber ein. sie sinds ja frei finde ich, ihr könnt machen was ihr wollt. Aber wenn deutsch sein=andere unterdrücken heißt, tja, das spielts natürlich nicht.Wenn ihr zB glaubt Österreich ist ein teil von euch, dann rieche meine Flinte. Aber sonst könnt ihr machen was ihr wollt. Tun ja alle so.ich sag nur: aus Österreicher-sicht sitzen die Deutschen genauso am drücker wie die Franzosen, engländer, Italiener.

    Das is auch imer so ein punkt der Nationalen: sie konstruieren immer Situationen, wo ihr Land angeblich soooo benachteilgt wird. und blasen glückstrunken voll zum (Gegen)angriff. Alte nummer,total durchschaubar, geht aber immer noch. nur mir ist das viel zu dämlich, weil erlogen. und für Nationalisten gilt wie für alle: was du nicht willst dass man dir tu das füg auch keinem Anderen zu. GAAAAAnz wichtig.

    Ich verstehen Deinen Standpunkt ziemlich: für Dich ist Vaterland=sicheres warmes nest, festung, Schutz. Für mich ists eher wie ein Adler horst: gut gebaut, sichere Basis, aber viel zu klein, um darinn zu Leben-ich flieg mal zum Italiener-horst, dann zum deutschen-horst, dann gleich weiter zum schweden-Horst usw. und dieses leben ist absolut geil,freunde richtig gute Freunde, die besten tw aus anderen gesellschaften zu haben.

    und irgendwie seine Nationalität zu verleumden das stimmt auch nicht. Ich kehre überall als österreicher ein, und bin auch stets willkommen. Aber ich muss nicht jedem rot-weiß-rot auf die nase malen.ich bins einfach-nichts weiter.und die Leute die österreich durch mich kennen, haben eine gute meinung davon, kommen alle auf besuch, denen gefälllts hier. Aber andere die kennen nur den Nationalisten Haider aus den Medien. der Arsch macht alles wieder kaputt, schimpft auf alle anderen Völker und so. Deswegen den verachte ich ihn. UNd der schadet, besudelt und verrät Österreich dann erst richtig. :angryfire

    Und gemeinschaft Volk NAtion, das is nie tabu. Im gegenteil, ist ganz normal, siehs locker. aber es ist bei Gott noch nicht alles. is eher ein Anfang.Die welt is gross da gibts mehr als das.Das ist der Punkt.

    Der punkt ist dass der Mensch immer der geliche Apparat ist, egal ob er in der Wüste, Am Berg am Meer oder im wald lebt. Klar es gibt Adaptionen, Unterschiede. aber das ist nicht soooo extrem frappant. man muss sich nur bewusst werden was es bedeutet dass alle Menscehn hier gemeinsam auf der Erde leben. Das muss man wirklcih erst verstehen. Und dann zerbröselt der Nationalismus zu staub.
     
    #15
    columbus, 9 Juli 2004
  16. Rudi_
    Gast
    0
    Moin Columbus altes Haus, ;-)

    Würde mich freuen wenn Du dazu die ersten paar Absätze von diesem Text hier liest: Europäischer Nationalismus

    Ich denke Nationalismus kann ohne Patriotismus nicht entstehen.

    Das ist ein Unterschied. Im Irak ist allein dadurch keine Demokratie möglich, da die 3 Hauptstämme, nicht harmonieren würden. Schiiten möchten andere Gesetze als Kurden... Genau das gleiche in Palästina.

    Zu Deinen Reisen: Gab es vor der EU außer in der DDR und den restlichen sowjetischen Trabantstaaten ein Reiseverbot? Nichts gegen Gast sein und Gäste haben, aber Gäste gehen wieder, und die Kultur bleibt unangetastet.
    Das ist noch lange kein Grund sich einen Weltstaat zu wünschen.

    Naja, und was Du hier pauschal den Nationalisten unterstellst, daß sie sich stets in der Opferrolle sehen, das glaube ich nicht. Ich propagiere hier keine Märchen wie 'Der ewige ...', aber wenn man vor bestimmten Zuständen die Augen verschließt, im Zuge solcher Polemik wie der eine Satz von Dir, über 'die Nationalen', zeigt man, daß man nicht offen für alle Seiten ist. Naja, und wo sitzen wir denn am Drücker? Und wieso mit Engländern oder Franzosen? Wieso können wir nicht an unserem eigenem 'Drücker' sitzen? Ich fühl mich nicht am 'Drücker' wenn in manchen Bereichen 90 % (im Durchschnitt mehr als 2/3) über die EU entschieden wird. Das ist ein Fakt, daß mehr Gesetze und Vorlagen von der EU kommen, als aus unserem Bundestag.

    Zu Haider:

    Entschuldigung? Der schimpft auf alles und jeden? Auf andere Völker? Nenne mir Zitate. Wenn das so ist, dann muß ich meine Meinung über Herrn Haider wohl nochmal überdenken. Auf jeden Fall bin ich froh, daß ihr Österreicher es geschafft habt, Andreas Mölzer, als einzigsten deutsch-sprachigen EU-Gegner ins Parlament zu wählen. „Ich bin der Partei kaum Rechenschaft schuldig“
    sagte er. Ich bin gespannt was er in den 5 Jahren zu Stande bringen kann. Vielleicht eine Einheitsliste für die europäische Rechte? Die grünen und Linken haben dies ja schon schaffen können. Abwarten.

    Tut mir leid, war gestern lange weg, deswegen soll dies erstmal reichen. Ich schreib nachher oder morgen noch was. Werd jetzt erstmal was essen.

    Aber der Verweis (neudeutsch: Link) oben ist echt gut, auch wenn der Text schon etwas älter ist. Darfst Du ruhig mal anklicken. Ich sage gleich, alles was da steht kann ich auch nicht unterschreiben, aber er beantwort Dir wohl ein paar Fragen, die Du davor gestellt hast. Nationen in Europa bspw..

    Übrigens, ich werde auch für 1 - 3 Jahre ins Ausland gehen. Als Gast. Und ich heiße hier auch Ausländer willkommen. Als Gäste. Wie gesagt, Gäste gehen wieder, und solange man nicht Kulturträger der Nation ist, in der man sich aufhält, ist man dort Gast. Wobei ich dies nicht auf Rassen beziehe mit der Kultur, sondern auf die Werte die der Mensch verkörpert. Kulturelle Werte. Ein Islamist wird für mich persönlich immer Gast in Deutschland bleiben. Es mag auch sein, daß er eigentlich ganz in Ordnung ist usw.. Schön und gut, aber das ändert nichts. Es geht hier um das konservieren von Werten. Auch wenn die Türken in der Geschichte schonmal vor Wien standen mit ihrer Armee... Solange, daß sie an der Gestaltung des Abendlandes mitgeholfen haben waren sie nicht in Europa. Prinz Eugen sei Dank.
     
    #16
    Rudi_, 10 Juli 2004
  17. Zur Aussage, Nationalismus toleriert keine anderen Kulturen, fällt mir spontan das Zitat von Gottfried Keller ein:
    Achte jedes Menschen Vaterland, aber das deinige liebe!
     
    #17
    Safer Sephiroth, 10 Juli 2004
  18. columbus
    columbus (36)
    Verbringt hier viel Zeit
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    Single
    Sorry rudi, aber den text les ich mir nicht durch. A)ist er total durchschaubar B) die Graphik spricht Bände: eine Allegorie auf alles, was den "ach so armen Deutschen" angeblich unterdrückt, die Freiheit raubt. Ihr seid weder unterdrückt,noch unfrei noch arm. Und wenn ihr euch wie schon erwähnt in Opferrollen setzt, um aggressif zu werden, rennnt ihr ins offene Messer, ganz klar. Aber so Vögel mit der Einstellung gibt es in jedem LAnd, ich weiß auch dass die Deutschen von dem nicht allzuviel halten.

    UNd das ist so erlogen verstehst Du? das alles soll nur Grund liefern, eine offensive, aggressive Einstellung annehmen zu können.Pfui! Und sowas verachte ich eben. Ich sehe andere Menschen als verbündete, für mich gibt es niemanden der mich bedroht, keinen feind.Ich will nicht aggressiv sein,und ich werde es niemals, denn einfältige Provokation drücke ich eiskalt ab.Leben und leben lassen verstehts Du?

    Mein Ansatz ist der es gibt keine guten und bösen Menschen. es gibt nur kluge und weniger kluge. Ich weiß dass jeder Mensch klug werden kann.

    Und diese Homepage ist die pure geistige Mondlandschaft, das Nicht verstehen wollen, das Augen verschliessen vor der Ratio. was sollich damit?und das verabscheuendste an alldem ist der pseudeowissenschaftliche Anstrich. Das ist billigster Bauernfang. Sorry aber das kann gar nichts.

    Du kannst es ja zu Deiner Religion erheben. Aber diese Einstellung wird dich genauso ausnützen und fressen,wie alle die ihr bis jetzt gefolgt sind. du wirst damit gegen die Wand fahren, wie alle. Hey Du bist 20, Du kannst Dein Leben noch so machen wie du willst. Häng Dich nicht bei anderen ein, steh geistig selber.

    Das mit dem Gast sein: siehst Du ich will in einem LAnd nie nur gast sein. Ich möchte es von innen her kennenlernen, verstehen, entdecken, teil werden. Der Schlüssel sind Sprachen. Ich habe drei Sprachen als Muttersprache, deutsch, englisch und französisch, spreche fliessend italienisch und spanisch. Damit kann ich teil einer anderen Welt werden. Österreicher bleib ich immer, klar ich bin hier gross geworden, das ist mein innerstes. Aber ich bin noch viel mehr. Zu mir gehören auch meine Freunde, die Franzosen sind, die Italiener sind, Schweden, Amerikaner, Engländer.....ohne die wärs schrecklich für mich.


    Umgekehrt will ich dass Zuwanderer auch unsere gesellschaft verstehen und akzeptieren wenn sie hier leben wollen.

    1)Deutsch lernen
    2)einbürgern.

    in österreich klappt das eigentlich super, im vergleich zu Frankreich zB. Bei uns sind die Türken Geschäftsleute, führen die besten Gemüseläden, sind freundlich, haben Top service- und sind so dankbar dass sie hier leben dürfen, und zeigen das auch, sind sehr stolz österreicher zu sein.und der der auf meinen Gemüsehändler losgeht, den halte ich davon ab. Teilweise ists den Einwanderern unangenehm nicht als österreicher gesehn zu werden. wenn sie deutsch sprechen und am Leben teil haben und wenn sie gedient haben,dann sind sie österreicher für mich, damit Mitbürger, mit vollen rechten+vollen pflichten. nicht mehr nicht weniger.Und Emigration gabs auch son immer und ist ein Bestandteil einer jeden normalen gesellschaft. Da gibts nicht zu zweifeln.





    Weiters: versuche nicht ständig alles mit geschichte zu rechtfertigen. Geschichte ist vorbei, da ist so allerhand passiert , aber das kann man NIEEEEE ändern-nicht Du nicht ich, niemand. Man kann nur eins machen: man kann es besser machen. Ich WILL es besser machen und ich WERDE es besser machen, denn heute lebe ICH. d.h. ich sitz am drücker, und ich gestalte die Zukunft so wie ICH es will, und nicht wie die unänderliche Geschichte es angeblich verlangt. Da pfeif ich drauf. Ich bin die gegenwart-und du auch und wir alle. können wirs besser als Opa? oder haben wir nichts verstanden.

    Aus der Geschichte kann man alles mögliche herausinterpretieren, keiner weiß niemals wies wirklich war, hab da auch sehr viel gelesen . is also Sackgasse.

    Und hey du bist jünger als ich, wirst also länger leben. kleb dein leben nicht an eine ideolgie die ausstirbt. sieh nicht in die Vergangenheit, das ist zu einfach. Schau in die zukunft, und definiere deine rolle die du darin spielen wirst. Mach das mal, das dauert eh lang genug. dann wirst Du in 50 Jahren am berg oben stehen und ins Tal schauen....wo der rest nie rauskam.

    Ich sag für mich-ich bin schon übder den Wolken. und je steiler es wird desto weiter rauf möchte ich, desto schöner geiler klarer wird alles.Dann steht man irgendwann drüber und findet seinen seelenfrieden.Glubst Du nicht? Ich weiss es.

    Gnoti se auton
     
    #18
    columbus, 10 Juli 2004
  19. Rudi_
    Gast
    0
    Moinsen

    Also, wem renne ich denn hinterher? Woher weißt Du was ich für Freunde habe? Die meisten meiner Freunde interessieren sich gar nicht für Politik.

    Und den Spruch mit der Selbsterkenntnis finde ich etwas abgehoben. Ich denke nicht dass ich hier einen Sozialarbeiter brauche.

    Und richtig: Geschichte ist vorbei. Und aus Fehlern der Vergangenheit kann man lernen... Hast Du das gesagt? Dann unterstreiche ich das. Denke wird sich jeder anders auslegen. Und es gibt gute und böse Menschen. Jemand der ein Land überfällt, muß nicht dumm sein. Man kann auch klug und böse zugleich sein. Das mit dem Bauernfang laß ich mal so stehen, denn die Aussage erzielt ihre Wirkung nicht, da Du es nicht gelesen hast, und nicht erörterst was Du davon als 'billig' bezeichnest. Musst Du auch nicht. Ist schon in Ordnung so.

    Wo sind Zitate von Jörg Haider? Ist es nicht eigentlich so, daß die Medien ihn schlechter machen als er ist? Daß die Regierungen etwas gegen ihn haben, ist mir klar. Er ist überzeugter Vertreter einer Reform der EU. Und dass dann auch gerne mal viel über ihn erzählt wird, ist auch klar. Hat man bei Hohmann auch gesehen. Vorher noch der geliebte Politiker, und schwupps, einen Schritt zu weit, und weg vom Fenster. Und wenn dann ein Reporter des ZDF bei Hohmann in der Wohnung einen Brief findet wo Günzel ihm seine Glückwünsche für die gute Rede offenbart, dann ist der Brief auch ganz schnell an der Öffentlichkeit und wird genutzt um einen weiteren Menschen mundtot zu machen. Der General des KSK, der davor noch geschätzt und geliebt wurde, wird von einem Minister der SPD als 'verwirrt' dargestellt und wird, anders als ein Flugschlaucher auf Kosten der Steuerzahler (Ex-Minister Scharping), ohne Zapfenstreich oder sonstiger Parade entlassen. Für freie Meinungsäußerung in einem PERSÖNLICHEN Brief. Und das gleiche hatten wir auch mit Karsli, mit Möllemann, mit Däubler-Gmelin... Wer etwas gegen die Zustände in Israel oder gegen die 'Befreier' und Weltpolizisten ( so wie Mölle, Däubler-Gmelin es in ihrer Kritik geäußert haben; jeder natürlich anders) sagt, oder wenn jemand den Juden bescheinigt, sie seien kein Tätervolk (Hohmann&Günzel), begeht er Tabubruch und es ist vorbei mit den Grundrechten des GG. So sieht es leider aus in Deutschland.
    Und wie ich schon sagte, ist daran eine bestimmte Generation schuld, die momentan die Beamtensparte füllt. Unser pazifisten-Sponti Fischer beispielsweise. Da sieht man mal wie idealistisch die Grünen wirklich sind.

    Zunächst, Emigration in dieser Masse und mit solchen Kulturkontrasten gab es nie so sehr wie heute. Diesen Satz widerlege mir erstmal. Und dann zu Deinen Fällen mit den Türken in Österreich. Das ist schön zu hören. Sie scheinen sich wohl integriert zu haben, wie man heute so schön sagt. In manchen Teilen in diesem Staat ist eine Integration aber gar nicht möglich. In Hamburg gibt es Schulen mit mehr als 90% Ausländer (das ist nicht übertrieben und nicht einfach nur so dahergesagt, sowas sieht man sogar auch oft in den Medien). Von Kreuzberg möcht ich gar nicht sprechen. Wer muss sich denn da integrieren? Wird so integration gefördert, wenn man in jeder Stadt einen Bezirk hat, der viel mehr der Separation dient, als einem Miteinander? Sowas macht ein Miteinander nicht nur unmöglich, es entstehen auch gesetzlose Ghettos. Und auch das ist nicht nur so dahergesagt. Ich weiß nicht wie es in Österreich aussieht. Aber hier ist dies echt eine Qual, vor allem in der Nacht. Und alle die SONST noch so tolerant tun, wenn sie mit mir reden (Freundinnen bspw): Wenn sie Nachts da durch müssen, dann immer mit dem Spruch vorher: 'Na hoffentlich komm ich da heil durch.'

    Sicher, ich möchte nicht jeden Einwohner Kreuzbergs diffarmieren, aber dass es diese ganzen Straßenbanden gibt, weiß nicht nur jeder Berliner, es müsste eigentlich seitdem diese Gestalten ihre Musik in die 'Charts' gebracht haben, jeder wissen. Ja, es gibt natürlich auch genügend deutsche Asi's die Stress machen. Die gehören genauso raus aus der Gesellschaft, auch wenn es nur Gefängnis ist, wenn sie durch vorherige Strafarbeiten (Sozialstunden) nicht zum Nachdenken gebracht wurden. Aber hier nicht Ursache und Wirkung vertauschen. In Ghettos wird man quasi in die Kriminalität reingeboren. Der Film 'Kanak Attack' zeigt wie so ein Türke da nicht mehr rauskommt, da er hier ganz einfach kulturfremd ist. Aber der Fakt dass die Ausländerkriminalität deutlich höher ist, auch wenn man Verstöße gegen das Ausländer- und Asylrecht rausnimmt, als die der Deutschen. Dies untermalt das ganze doch noch, dass die nicht-homogene Gesellschaft in ihren Randgruppen, die sich eben nicht 'heimisch' fühlen, oder fühlen können, also fremd fühlen und fremd sind, Kriminalität hervorruft. Oder magst Du mir erzählen das liegt am Temperament und an den Genen? Das glaube ich weniger, daß dies die Kriminalitätsrate bei diesen Gruppen erklärt. Und Passdeutsche, die zum Teil jedoch ebenso wenig integriert sind, tauchen in solchen Statistiken nicht auf. Das nur nebenbei. Auch wenn Du Dir mal die Listen von Aktenzeichen XY ansiehst, wieviele Namen dort nicht-deutschen Ursprungs sind, wirst Du mit Erstaunen feststellen wie unproportional sich dies mit den Gruppen dieser Gesellschaft verträgt. Wie gesagt, die Integrationspolitik geht eben nicht auf. Menschen fühlen sich in der kleinsten Gruppe der Gesellschaft am wohlsten. Das ist die Familie. Das steigert sich dann bis zum Volk, bevor andere Völker dazukommen. Ausnahmen bestätigen die Regel, bleiben aber Ausnahmen. Und ich kann mir nicht vorstellen, daß wir jemals in der Geschichte in unseren Großstädten so ein Problem mit der inneren Sicherheit hatten.

    Von der Einwanderung in die Sozialsysteme möchte ich hier auch gar nicht weiter sprechen.

    Übrigens wird meine Ideologie nie aussterben, denn diese Resignation deinerseits, die gab es auch in der Geschichte schonmal (jaja was berufe ich mich doch immer wieder auf die Geschichte...). Einigkeit, Recht und Freiheit würde es gar nicht geben, wenn unsere Väter und Großväter sowie Urgroßväter usw. ständig resigniert hätten. Nur leider sind diese Werte wieder am Schwinden, je näher diese Globalisten ihrem Eine-Welt-Staat kommen. Aber aussterben, wird sie nie.

    Achja, habe auch Haider-Zitate gefunden:

    '"Was wir brauchen, ist eine klare und ehrliche Rückbesinnung auf jene Werte und Tugenden, die uns im Wohlfahrts- und Wachstumstaumel der Vergangenheit ein bisschen abhanden gekommen sind. Ich meine Werte wie Fleiß, Leistungswillen, Arbeitsmoral, Disziplin und Ordnung. Ich meine Tugenden wie Bescheidenheit, Gemeinsinn, Sparsamkeit und vor allem Anständigkeit."

    „Diese ganze Entschuldigerei für die Vergangenheit führt letztlich nur dazu, dass in der Bevölkerung Emotionen aufkommen und gefragt wird, was soll das Ganze eigentlich noch nach so vielen Jahrzehnten. Irgendwann muss man auch mal aus der Vergangenheit ausbrechen können.“

    Diese Zitate werden ihm in einer Zeitung sogar angelastet. Und dass er vor SS-Veteranen gesprochen hat, laste ich ihm nicht an. Selbst ein CDU-Politker geht zum alljährlichem Veteranentreffen der Waffen-SS, was ihm nun leider wiederum angelastet wird, im Wahlkampf in Brandenburg. Obwohl man diesen (ich glaube 18) Menschen, keinerlei Verbrechen anlasten konnte. Ich sag Dir, das sind alles dümmliche Spielchen mit der Faschismuskeule, welcher Blutzeugen hat. Da ist man viel schneller Täter als man gucken kann. Diese Menschen waren Soldaten wie alle anderen auch. Und sie dienten in den letzten Kriegstagen der Verteidigung der Heimat mehr, als heute die Bundeswehr, die Deutschland komischerweise auf dem Balkan verteidigt(?)! Wobei sie dort nun tatenlos mit zusieht, wie das gleiche Spiel was davor ablief, nun mit den Serben gespielt wird. Vertreibung, Mord und Landraub. Wobei, im ORB haben sie glaube ich mal eine Reportage gezeigt, daß viele Kriegsgründe sehr zweifelhaft waren. Mangelndes Interesse bei den Menschen ließen dies wohl nicht so aufkochen wie beim jetzigen Irak-Krieg. Wer weiß was da noch rausgekommen wäre. Dass das Völkerrecht nun von Amerika zu Grabe getragen wurde, würde diese Sachen auch belanglos machen. So denken zumindest einige, die ebenfalls dieser Weltpolitik mit Resignation entgegengetreten sind.

    Nochmal zu Haider:

    Wenn er eine Rede vor verurteilten Kriegsverbrechern halten würde, dann würde ich es ihm anlasten. Aber auch NUR dann. Stauffenberg war auch in der Wehrmacht. Heinrich Boell war ebenfalls in der Wehrmacht und genoß bis zu seinem Tode (1985) hohes Ansehen. Er war fast die ganzen 6 Jahre im Krieg dabei, und am Ende Obergefreiter. Waren dies Verbrecher? Stauffenberg war vielleicht für Hitler ein Verbrecher, weil er Hitler töten wollte. Für mich bleibt er ein Held. Auch wenn er in der Wehrmacht war. Man darf halt nicht pauschalisieren.

    Deshalb verstehe ich die Kritik an Haider nicht, denn er ist alles andere als ein 'Nazi'. Man sucht sich nur gerne Sachen heraus, die zusammenhangslos in den Raum stellt und ihm versucht sowas nachzuweisen. Siehe das Beispiel mit den Kriegsveteranen.

    Was mir zu Österreich noch einfällt: War Euer Hauptstadtverein nicht mal Deutscher Meister. :zwinker: Kleiner Scherz am Rande.

    Rudi_
     
    #19
    Rudi_, 10 Juli 2004
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    Alles Klar Rudi,

    also da steckt ja wieder genug drinn:

    1.) Haider:
    Wir haben, oder hatten seine Bewegung-von partei redet kann man kaum noch sprechen-nun knappe 6 JAhre. Ein einziger Minister seiner insgesamt neun ist heute noch dabei-und der hat die Partei vor 3 jahren verlassen, weil er Wirtschaftsliberaler ist und kein ewiggestriger. (Mag. Karl-Heinz Grasser, für mich ein ganz passabler Finanzminister). Alle anderen haben bitterst versagt, einige habens kein halbes Jahr gepackt.

    Die Spitze seine Partei ist heute Frau Irgendwer, seine Schwester (Handarbeitslehrerin aus Hinterwaldhausen). UNd das wars.

    Fazit: diese PArtei ist unter der Verantwortung, die sie dem österreichischen Volke gegenüber hat, gnadenlos pulverisiert worden.

    Grund: sie hatten nie eine Idee wer sie sind, und was sie wollen. sie waren nur Anti ergo inexistent. sie hatten kein eigenes Profil, sondern waren nur der Nagativabdruck der damaligen Regierungen.Sie waren was sie heute sind: NICHTS.

    Haider ist also politsich tot, und das ist auch ganz natürlich. Und ich als Staatsbürger lege nicht das Schicksal meines Landes gerne in Versagerhände.
    Ich habe das immer so gesehen. und habe in diesem fall natürlich Recht behalten. 1+1 is nun mal gleich 2.

    Und das was er gesagt hat ich bins leid, das waren entweder allerweltsweisheiten wie

    :grin: wer will das nicht??:grin::grin:

    oder sinnlose provokationen.Alles was er von der EU oder EURO gesagt hat, alles war falsch, Lüge, Lügen nichts als Lügen. Schildläuse im Joghurt, was weiß ich, interessiert mich auch nicht.Und alles durchaschubar. Und wer solchen Schwachsinn verzapft, tja, dem glaubt keiner mehr. is ja auch ganz klar.
    Soll er Reden halten vor wem er will, ich glaube die Österreicher haben ganz andere Probleme als paar alte Veteranen. Das interessiert nur mehr ein paar gelangweilte Ewigrückblickende. und die paar hundert, das wir nicht reichen im Parlament zu bleiben.

    Das einzige was er Richtiges zu Mölzer, Strache und Stadler gesagt hat-und was ich auch sehe- "Wir brauchen keine Taliban". Er meints im Spass, für mich gibts zwischen den beiden einstellungen echt keinen Unterschied.

    Dafür fährt er zu Saddam Hussein:grin::grin::grin:! Danke Jörg! ich wollte schon immer dass ein Kärntner Landeshauptmann zu MAssenmördern fährt, und ihnen meine Grüsse ausrichtet. Für mich (Völkerrecht EK+VK) ist das Hochverrat, im besten Falle grob Fahrlässig. Aber davor hat er sich gerette, indem er sagte, er sei privat dort. Diese Schlange. :angryfire

    und klar stirbts aus. immer mehr leute fahren umdie welt,lernen Sprachen und Kluturen, erleben die Welt sie wie sie ist. da pustet der wind der Zeit solche ideologien genauso sauber weg wie den Kommunismus.Aber da musst Du auch selber drauf kommen, ich würde Dich gar nicht von was anderem überzeugen wollen, selbst wenns mir gelänge. Du mussts wisssen-sonst keiner.


    2)Militär:

    Ich bin Offiziersanwärter der Miliz, Du bist Zivi, es gibt dinge die kannst Du nicht wissen, und brauchst Du auch nicht.Aber:

    Ein Soldat hat NIE politisch aktiv zu werden, oder farbe zu bekennen denn das Spaltet die Truppe. Es gibt nur das Vaterland.Dafür leite ich meinen Dienst. Ich hab Kameraden die ticken so wie Du. Aber in Uniform könnte das nie thema werden. Und wers versucht, dem wird das so klar gemacht, das ers nie wieder versucht.
    UNd das komsiche: weil das klar ist, hab ich mit niemanden Probleme, hab ich auch da ein paar sehr gute Freunde.

    Und wenn Güntzel sich mit sowas spielt is ganz klar, dass er weg vom Fenster ist.Das gehört zu den vielen Pflichten eines Soldaten. Will er das nicht-tschüss mit Ü.egal welche Postition.


    Und suche nicht nach halbwahrheiten. Beim balkankrieg "wäre nichts herausgekommen". Wir haben im KFOR-Kurs Aufnahmen von der Bundeswehr gesehen von Häusern die Serben im Kosovo gesprengt haben. alle Albaner Häuser markiert mit weissen Kreuzen an der HAuswand.

    Das ganze Dorf in ein Haus drängen, Fenster Türen, Öfen Gasdicht-gas an 40 min-ein schuss-WUMMS. Da bleibt kein Beweis über.

    Da haben die serbischen Milizen plötzlich gewundert, wie die Stingers sie in der Nacht aus dem Schlaf gerüttelt haben.Da war plötzlich ruhe, und alle waren brav. Heute ist da kein Frieden,den müssen die da selbst schaffen, ganz klar-aber es ist Ruhe.Und mehr kann da die Welt nicht tun.

    UNd was die Bundeswehr da sucht? ihr wollt doch Weltverantwortung tragen, oder? Da muss man vorführen das man das auch kann.Deswegen-ihr sitzt sehr wohl am Drücker.

    Aber eben gross die köpfe rollen lassen-das gibts sicher nicht mehr.Die Deutschen müsssen tw noch daran arbeiten ihre barbarischen Triebe zu kontrollieren. Aber das habt ihr eh schon gut hingekriegt.dann seid ihr eh schwer in ordnung.

    Klar war rapid Meister. :cool1: aber sieh mal lieber unter http://www.cordoba.at.tf/ nach! und zittere vor 2008!

    zum Thema Emigratoin:

    Also Du hat auf jeden Fall recht, wenns soziale Probleme gibt, das she ich ja selber auch. Und das Problem ist dass die die in ihren eigenen gesellschatfen aussenseiter sind,es auch bei uns bleiben. Ich kenne Türken, da kämst Du nie drau dass der aus der Türkei kommt. Die habns ordentlich drauf, und sind total in Ordnung, da gibts nie streit.

    Und sozialsystem: dein Argument is aufgelegt. Ohne emigranten, die das selbstverständlich mitfinanzieren, wär das schon längst alles zusammengebrochen. Jeder zuwanderer der Werte schaffft, und steuern zahlt her mit dem!irgendwer muss ja meine Rente finanzieren!

    Und noch mal die einheits ur kultur gabs nie und gibts nicht. Das was du heute als deutsch erlebst, is ein gemisch aus tausenden Einflüssen aus dem Ausland. Von deiner Sprache (latein. einfluss) bis zur Schrift (griechisch) dann deine rechte sind römisch, das ist es eben was europäisch ist.

    Sowie ein VW Touareg. Aussen steht deutsch drauf, is ein deutscher Wagen. Aber gebaut wirde er in Preßburg, die Telie kommen was weiß ich woher. Weils einfach die realität ist. Alles andere ist Wunschdenken. Sorry.
     
    #20
    columbus, 11 Juli 2004

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