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Freitagabend

Dieses Thema im Forum "Geschichten, Gedichte und Nachdenkliches" wurde erstellt von Olafmal, 27 August 2006.

  1. Olafmal
    Olafmal (32)
    Verbringt hier viel Zeit
    16
    86
    0
    vergeben und glücklich
    Es hat zwar sehr lange gedauert, doch jetzt kommt eine
    neue Geschichte aus aktuellem Anlass :drool:
    Ich habe es ja versprochen ([thread="122400)"][/thread], dass ich irgendwann eine neue Geschichte schreibe.

    Wenn also Bedarf besteht, schreibe ich sie gerne zu Ende.

    Es begann an einem Freitagabend, an dem ich mal wieder überhaupt keine Lust hatte, irgendwo hin zu gehen. Es gibt Wochenenden, da bin ich selbst voller Tatendrang aber meine Freunde zu nichts zu gebrauchen. An diesem Freitag war es umgekehrt. Es war 20.00 Uhr als ich noch zu Hause war und ständig zwischen Fernseher und Computer pendelte. Das Programm war miserabel. Ich hatte schon immer das Gefühl, dass sich die Sender mit dem Programm am Freitagabend keine Mühe geben, da sowieso nur die Stubenhocker oder Familien zu diesem Zeitpunkt der Woche vor dem Flimmerkasten sitzen. Also begnügte ich mich mit den langweiligen Filmen und unwitzigen Comedysendungen um mich später am Computer mit einem netten Filmchen für Erwachsene für die Nachtruhe bereit zu machen.
    Ein Kumpel rief mich allerdings an, als ich gerade dabei war, bewegte Bilder am Computer zu betrachten und für Entspannung zu sorgen. Er wollte mit mir und einer Bekannten noch losziehen und die Clubs der Stadt unsicher machen. Von dieser Idee war ich natürlich überhaupt nicht begeistert und ich teilte ihm mit, dass ich überhaupt nicht in Form sei und lieber früh schlafen gehen würde, um am nächsten Tag topfit zu sein. Doch Ausreden hatten mal wieder keinen Sinn, denn er stand bereits nach fünf Minuten vor meiner Tür und klingelte.
    „Das Taxi ist da!“, schrie er von unten. Ich verzog mein Gesicht, zog mich so schnell es ging wieder an und ging extrem schlecht gelaunt nach unten und machte ihm auf. Dann die obligatorische Gastfreundschaft meinerseits.
    „Komm rein, willst du was trinken?“, und dabei ein freundliches Lächeln mit kräftigem Händeschütteln und mein Freund war mal wieder total geblendet und glaubte fest daran, dass ich ihn nur verarscht hatte.
    „Also, wir fahren gleich weiter, ich bin der Fahrer, kannst also mal wieder trinken was du willst“.
    Das ließ ich mir nicht zwei Mal sagen, denn ein paar Gläser Alkohol haben mich schon immer aus meiner größten Unlust geholt und für einen fröhlichen Abend gesorgt.
    „Immerhin besser als hier zu sitzen“, erwiderte ich und ging ins Bad. „Muss nur noch schnell duschen, dann können wir los.“
    Nach einer erfrischenden Dusche hörte ich, wie Nico (der Name meines Kumpels), mit irgendwem telefonierte. Nachdem ich das Badezimmer verließ um mir passende Klamotten für den Abend anzuziehen, klingelte es an der Tür. Nico machte auf und ließ jemanden herein.
    Ich hörte nur lautes „Klocken“ auf meinem Laminat und wusste, dass Nico mal wieder die Frau zu mir eingeladen hat. Ich zog mich also an, besprühte mich mit Parfum und machte meine Haare, während Nico mit dem Mädchen plauderte. Ich konnte die Stimme von ihr nicht identifizieren, von daher kannte ich sie nicht. Der Abend sollte wohl doch noch etwas spannender werden, dachte ich in diesem Moment. Ich ging also voller großer Erwartungen nach unten und machte Bekanntschaft mit dem Mädchen. Sie hieß Bettina und wohnt gleich nebenan, doch ich hatte sie noch nie gesehen, denn sie brannte sich sofort in mein Hirn. Ich brachte plötzlich überhaupt keine lockeren Worte mehr über die Lippen. Bettina war etwas mehr als einen halben Kopf kleiner als
    ich, wenn sie ihre hohen Schuhe nicht an hatte. Sie hatte lange, braune Haare, die bis zu ihren Schulterblättern ragten. Sie saß auf meinem Sofa, während Nico drei Gläser in der Hand hielt, als ich sie zum ersten Mal sah. Ich konnte mir kaum vorstellen, wie anders mein Wohnzimmer wirkte, wenn ein bildhübsches Mädchen dort saß. Bettina hatte sich dem Abend entsprechend angezogen.
    Sie trug ein hautenges, rotes Top und dazu einen schwarzen Minirock. Das Top zeigte verdammt viel Bauch und der Rock verdammt viel Bein. Ich hatte das Gefühl zu zittern, als Nico mich ihr vorstellte, ob es tatsächlich so gewesen war, kann ich absolut nicht beurteilen, da ich komplett von der Rolle war.
    Ich musste mich erst mal wieder beruhigen, und holte etwas zu trinken. Bei solchen Gelegenheiten war ich immer froh, eine ausreichende Auswahl an Spirituosen in der Wohnung zu haben. Da ich aber nicht wusste, was Bettina gerne trinkt, nahm ich Sekt, Rum, Cola und Wasser mit. Sekt ist bei Damen meist ein annehmbares Getränk. Ich kam allerdings zuerst mit den beiden Sektgläsern um sie zu fragen, ob das in Ordnung sei.
    „Ich trinke das, was du gerne trinkst“, antwortete sie mir.
    „Normalerweise trinke ich Cola mit Rum. Das ist einfach, schmeckt einigermaßen und sorgt nebenbei schnell für gute Laune“ Dazu ein Lächeln von mir und sie konnte gar nicht anders, als mir zuzustimmen.
    „Okay, dann mal her mit dem Zeug, aber Sekt vorweg ist auch nicht verkehrt“.
    Alles begann total locker. Wir unterhielten uns ein bisschen, während wir das erste Glas Sekt tranken. Nico blieb bei Wasser. Ich erfuhr, dass Nico und Bettina sich schon länger kannten. Die Eltern sind miteinander befreundet, doch sie wohnten bis vor kurzem etwa 50km entfernt in einem anderen Ort, in dem ich zuvor noch nie gewesen war. Sie sehen sich etwa drei Mal im Jahr und das bereits seit zehn Jahren und haben von daher eine normale Freundschaft aufgebaut. Da Bettina seit etwa einer Woche mit ihren Eltern zwei Straßen weiter wohnte, schlug Nico ihr vor, dass sie sich bei mir treffen könnten und dass wir zu dritt dann etwas unternehmen könnten. Die Idee war mehr als gut.
    Wir kamen dann nach kurzer Zeit schon beim zweiten Glas Rum an. Langsam fing ich an zu spüren, mit den beiden bald losziehen zu müssen. Bettina merkte schon sehr die Wirkung des Alkohols an, denn sie wurde immer offener und das Gespräch mit ihr bereitete uns beiden Freude.
    Ich spürte, sicherlich dank des Alkohols keine versperrte Zunge mehr und konnte total locker mit Bettina reden.
    „Nico und ich, wir kennen uns schon so lange, wir können echt über alles reden“, sagte sie grinsend, schaute zu Nico, dann zu mir und lächelte mich an. Ich schaute tief in ihre blauen Augen, die durch ihre dezente Schminke perfekt hervorgehoben wurden. Dann versteinerte ich. Sie war wirklich bildhübsch. Ich wusste sofort, dass sie eines dieser Mädchen ist, in die man sich verliebt.
    Der Alkohol war allerdings noch nicht so weit, meine Sinne beträchtlich zu beeinflussen, es war einfach so ein Moment, in dem es mir klar wurde. So ein niedliches Mädchen hatte ich schon lange nicht mehr gesehen und vor allem habe ich mich schon lange nicht mehr so gut mit einem unterhalten. Ich musste auf andere Gedanken kommen. Ich war ihr sympathisch, soviel stand fest, doch wie sie mich wirklich fand, konnte ich zu dem Zeitpunkt noch nicht herausfinden.
    „Wollen wir los? Wo soll es denn hingehen?“, fragte ich und schaute zu Nico rüber.
    „Bettina will ins Pussycat“.
    Dann wollte ich Bettina aufklären. „Im Pussycat gibt es, sagen wir mal so, Frauen, die auf solchen Runden Dingern stehen, auch Tische genannt. Dazu bewegen sie sich. Achja, Kleidung haben sie auch nicht an. Es ist also ein erotischer Tanz auf Tischen, auch Tabledance geschimpft. Pfui!“
    Wir mussten alle lachen.
    „Ja und das will ich sehen. Ich kann mit Nico über alles reden. Wir können überall hingehen und wir können uns überall amüsieren“. Ich sagte nicht Nein, da ich selbst noch nie im Pussycat war. Nico übrigens auch nicht. Wir tranken noch ein Glas Sekt, gingen zum Auto und fuhren los. Die Stimmung war atemberaubend.
     
    #1
    Olafmal, 27 August 2006
  2. User 53227
    User 53227 (28)
    Verbringt hier viel Zeit
    629
    103
    12
    nicht angegeben
    Weiterweiterweiter :grin:
     
    #2
    User 53227, 27 August 2006
  3. User 46728
    Beiträge füllen Bücher
    5.180
    248
    677
    vergeben und glücklich
    ichw arte auf die fortsetzung du kannst echt gut schreiben!!!
    lass uns nciht zu lange warten!
    mal wiede rn thema fürs abo^^
     
    #3
    User 46728, 27 August 2006
  4. miezmiez
    miezmiez (30)
    Verbringt hier viel Zeit
    480
    101
    0
    vergeben und glücklich
    yeeeeeah :smile: die fortsetzung :smile:
     
    #4
    miezmiez, 27 August 2006
  5. Olafmal
    Olafmal (32)
    Verbringt hier viel Zeit Themenstarter
    16
    86
    0
    vergeben und glücklich
    Ich hab mal weitergeschrieben...

    Da ich mich mit Bettina nicht einigen konnte, wer vorne sitzt, habe ich mich einfach zu ihr nach hinten gesetzt, was sonst nicht meine Art ist. Sie saß hinter Nico und ich selbstverständlich hinter dem Beifahrersitz, von wo ich sie genau betrachten konnte. Sie war echt eine Augenweide. Ich musterte ihr Gesicht, während sie mich anlächelte und schaute langsam an ihr herab. Ihre langen, braunen Haare lagen auf ihrer Schulter, darunter der Sicherheitsgurt, der ihre Brüste leicht zusammenpresste und sie noch attraktiver machte. Ich dachte mir, dass diese Frau gar nicht unattraktiv aussehen kann. Sie hätte sich einen weiten Pyjama anziehen können und man würde trotzdem feststellen, dass sie eine umwerfende Figur hat.
    Wir redeten über das Pussycat und über das, was uns dort wohl erwarten würde. Da wir alle noch nicht dort gewesen waren, sind wir entsprechend neugierig gewesen und konnten die Ankunft kaum erwarten. Auf der Landstraße konnte ich meinen Blick kaum noch von ihr lassen, es war mir durch den Alkohol inzwischen auch egal, ob sie meine sehnsüchtigen Blicke bemerkte oder nicht, aber da sie auch unter Alkoholeinfluß stand, merkte sie es nicht wirklich. Der Mond schien sie von der Seite an und ließ sie immer schöner aussehen und wie die perfekte Frau im perfekten Moment erscheinen. Vorbeifahrende Autos ließen durch die Scheinwerfer kurzzeitig einen Blick auf ihren sündhaften Körper zu, der mich geradezu verrückt machte. Ich stellte mir immer wieder die Frage, wie ich dieses Mädchen nur erobern könnte.
    Nach etwa zwanzig Minuten waren wir angekommen. Nico parkte das Auto am Straßenrand, da kein anderer Parkplatz zu finden war. Ich stieg also aus und Bettina folgte mir, da auf ihrer Seite dichter Verkehr war und Nico ebenfalls nicht raus konnte. Ich hielt Bettina die Tür auf, während sie sich in einem sehr gemütlichen Tempo aus dem Auto bewegte. Nico blickte genervt in den linken Außenspiegel, doch ich konnte einen Blick auf Bettinas Beine erhaschen, da ihr überdimensional kurzer Rock praktisch nichts verdeckte. Bettina stand auf, nahm dabei ihre kleine Handtasche und stützte sich etwas auf meiner Brust ab. „Ups“, sagte sie leise und war kurz davor zu stolpern. Ich hielt sie kurz an der Hüfte, was eigentlich gar nicht nötig war, da sie sich an der Tür festhielt.
    „Danke“, brachte sie etwas verlegen raus und strich mit der Hand weiter über meine Brust.
    Ein kribbeln durchströmte mein Inneres. Wir beide lächelten uns an und warteten auf Nico, der dann nach ungefähr einer Minute auch endlich raus konnte, da wohl eine andere Ampel auf Rot schaltete und gerade kein Auto kam.
    Nachdem wir an den Türstehern vorbei waren, mussten wir uns erstmal in dem Laden ein wenig umschauen. Es gab eine kleine Bühne, auf der eine Frau tanzte und etwa 15 Tische, die alle besetzt waren. Der Laden war sehr gut besucht, so dass wir erst einmal gezwungen waren, uns an die Bar zu stellen, was natürlich auch nicht verkehrt war. Ich bestellte für Bettina und mich zwei Gläser Sekt und Nico trank natürlich Wasser. Die tanzenden Damen interessierten mich nicht besonders, ich schenkte nämlich Bettina meine ungeteilte Aufmerksamkeit.
    Wir unterhielten uns prächtig und auch Nico hatte trotz fehlenden Alkohols kein Spaßdefizit.
    Wir scherzten und tranken. Mehrere Sektgläser wanderten über den Tresen und ich merkte, dass Bettina langsam zu viel hatte. Der Laden beeindruckte uns hingegen nicht, wir amüsierten uns ohne das Ambiente. Wir hätten auch auf einer Parkbank sitzen können und den gleichen Spaß gehabt.
    „Komm Nico, wir holen uns einen Tisch, dann tanzt eine für uns!“, lallte sie und lachte.
    Nico schaute nur verdutzt und musste mich angrinsen.
    „Ich glaube wir sollten bald gehen, es ist schon spät“, schlug ich Bettina vor, doch sie hatte natürlich ihre Einwände.
    „Nein! Ich geh jetzt da rüber und verscheuch die Typen, dann haben wir unseren Tisch!“, dabei musste sie sich an mir festhalten, um nicht vom Hocker zu kippen.
    „Ok, wir gehen da jetzt hin“, sagte Nico zu mir und machte dabei eine Kopfbewegung in Richtung Tür.
    „Nagut, ich helfe dir“, antwortete ich und hielt dabei Bettina fest. Sie merkte nicht, dass wir zum Ausgang wollten. Wir mussten sie beide abstützen, damit sie es bis zum Auto schaffte.
    „Da will ich nicht hin! Wir legen doch gerade erst richtig los! Zurück, zurück!“, schrie sie, als wir sie ins Auto zerrten. Wir mussten lachen. Diesmal saß ich hinterm Fahrersitz und Bettina auf der anderen Seite. Dann schlief sie ein. Als wir bei ihr zu Hause angekommen waren, trug Nico sie auf den Armen aus dem Auto, denn sie war einfach nicht wach zu kriegen.
    „Ihre Schlüssel müssen irgendwo in der Tasche sein“, sagte Nico und forderte mich auf, die Tasche zu holen. Doch die war nicht da. Also mussten wir den ganzen Weg zurück fahren, da wir nicht klingeln wollten. Es stellte sich heraus, dass sie ihre Tasche auf dem Tresen hat stehen lassen und dass die Bardame dies zum Glück sofort bemerkt hatte und die Tasche sicher verwahrte.
    Als wir dann endlich bei Bettina waren, ist sie sogar aufgewacht und war ein kleines bisschen klarer im Kopf als vorher, da sie fast eine Stunde geschlafen hatte.
    Sie sagte kein Wort und verzog nur das Gesicht und presste ihre Hand gegen den Kopf. Offensichtlich war sie bereits von Kopfschmerzen geplagt. Wir begleiteten sie nach oben und warteten, bis sie sich ins Bett gelegt hatte.
    „Die muss erst mal wieder nüchtern werden“, lachte Nico und ging nach unten.
    „Gute Nacht!“, flüsterte ich und folgte ihm.
    „Trinkt sie immer so viel?“, fragte ich Nico und schaute dabei bestimmt mehr als verdutzt.
    „Normalerweise nicht. Jedenfalls kenne ich das nicht von ihr und sie hat auch noch nie darüber berichtet, sie hat heute wohl eine Ausnahme gemacht oder einfach nicht gemerkt, wie viel sie trinkt.
    Willst du ihre Handynummer? Dann kannst du sie selbst fragen.“
    „Ich ruf sie aber erst Montag an, denn morgen hat das sowieso keinen Sinn!“
     
    #5
    Olafmal, 28 August 2006
  6. Schnuckelsau
    Verbringt hier viel Zeit
    45
    91
    0
    Single
    weeeeeeeiiiiter!!!!!!!!!!1
     
    #6
    Schnuckelsau, 28 August 2006
  7. faust06
    Verbringt hier viel Zeit
    107
    101
    0
    nicht angegeben
    Ja weiter!

    Beste Grüße
    faust
     
    #7
    faust06, 29 August 2006
  8. lucky-baby
    lucky-baby (24)
    Verbringt hier viel Zeit
    204
    103
    3
    vergeben und glücklich
    weiter schreiben...biiiiiiitte....
    du kannst uns doch nicht einfach so mitten in der story hängen lassen^^
     
    #8
    lucky-baby, 29 August 2006
  9. Dollwitsch
    Gast
    0
    weida! ^^
     
    #9
    Dollwitsch, 29 August 2006
  10. Olafmal
    Olafmal (32)
    Verbringt hier viel Zeit Themenstarter
    16
    86
    0
    vergeben und glücklich
    Auch das Schreiben braucht so seine Zeit :zwinker:

    Wir mussten lachen und stiegen ins Auto.
    Nachdem Nico mich zu Hause abgesetzt hatte, bedankte ich mich selbstverständlich und ging erst mal in die Küche. Ich kippte mir noch fast einen halben Liter Wasser rein, um den Flüssigkeitsverlust, ausgelöst durch Alkohol, einigermaßen auszugleichen um am nächsten Tag nicht total kaputt zu sein. Als ich im Bett angekommen war, erinnerte ich mich daran, wie der ganze Abend angefangen hatte, und das ich doch recht froh war, nicht am PC gegammelt zu haben.
    Allerdings ging mir Bettina nicht aus dem Kopf und auch der Alkohol hatte sich dort festgesetzt, weshalb ich mich noch unzählige Male im Bett herumdrehte und vielleicht erst nach zwei Stunden eingeschlafen war. Am nächsten Tag hatte ich bis zum Mittagessen die üblichen Kreislaufprobleme, welche durch absolute Appetitlosigkeit und mangelnde Nahrungsaufnahme nicht gebessert wurden. Kopfschmerzen hatte ich von Alkohol allerdings selten bekommen, was mir manchmal aber echt lieber gewesen wäre. Ich blieb also bis etwa 14 Uhr im Bett liegen, bis ich mich auch wieder ans Steuer traute, um zu Burger King zu fahren, da ich keine Lust hatte, mir etwas zu Essen zu machen. Dort angekommen, überlegte ich, ob ich den Drive-In fahren oder drinnen essen sollte, doch mein Aufzug ließ praktisch nichts anderes zu als das Essen mit nach Hause zu nehmen. Ein Zombie mit kleinen Augen und hängendem Gesicht ist einfach schlecht für das Ansehen und das Geschäft. So durfte mich also auf keinen Fall jemand sehen. Ich wollte an diesem Tag vorerst niemandem begegnen, erst recht nicht Bettina.
    Auf dem Rückweg kam ich automatisch an ihrem Haus vorbei. Ich verlangsamte das Tempo und sah Bettina draußen auf einem Stein sitzen. Sie hatte mich sofort gesehen und gewunken.
    Daraufhin wendete ich und parkte vor ihrem Haus. Plötzlich wurde ich tierisch nervös, ich hatte Schwierigkeiten, den Wagen möglichst lässig abzustellen und mit bedachten Bewegungen den Wagen zu verlassen, ohne dabei peinlich, aufdringlich, nervös oder überhaupt irgendwie zu wirken. Meine Anstrengung, ganz neutral auszusteigen und dabei nicht nervös auszusehen, machten mich praktisch noch nervöser und verrückter. Doch irgendwie hatte ich es dann sogar ohne Hinfallen geschafft und kam auf Bettina zu.
    „Na, wie geht es dir?“, was hätte ich auch Anderes sagen sollen.
    „Ich hab es da drin nicht mehr ausgehalten. Meine Eltern lachen mich dauernd aus, weil ich total fertig bin und ich hab auch keine Lust mit denen heute zu reden. Außerdem brauche ich frische Luft, sonst kotze ich wieder alles voll“.
    Ihre Offenheit überraschte mich.
    „Ach, sag bloß, hast du etwa?“
    „Naja, so ein bisschen, willst du mal sehen?“
    Ihr Humor überraschte mich ebenfalls.
    Bettina saß links vor mir auf einem etwa 30cm hohen, flachen, großen Stein. Sie trug lediglich eine dunkelblaue Sporthose und ein Unterhemd, mehr nicht. Sie hatte nicht mal Socken oder Schuhe an. Ihre Beine hatte sie leicht angewinkelt, da sie ihre Füße auf dem Stein abstützte und ihre Knöchel mit beiden Händen festhielt um nicht abzurutschen. Sie hatte wunderschöne Füße. Alles an ihr war wunderschön. Sie war mindestens genauso schön wie am Abend vorher, obwohl ihre Haare nicht so ordentlich waren, sie keine Schminke, keinen BH und überhaupt keine ordentlichen Sachen trug.
    Bettina forderte mich auf, mit nach oben zu kommen. Ich war zuerst recht skeptisch wegen ihrer Eltern und weil ich etwas zu Essen geholt hatte, doch sie versicherte, dass Besuch stets willkommen sei, und dass ich auch bei ihr im Zimmer essen könne. Ich holte also mein Essen, während Bettina aufstand und die Tür aufschloss und auf mich wartete. Als ich vom Auto zurück kam, konnte ich mir das Lächeln bei ihrem Anblick nicht mehr verkneifen. Ich fühlte mich mal wieder bestätigt. Dieses Mädchen konnte selbst in der unpassendsten Situation und in der schlechtesten Kleidung nicht schlecht aussehen. Sie sah sogar noch interessanter aus, als am Tag vorher, da ich sie gewissermaßen im Alltag und unter normalen Bedingungen und nicht rausgeputzt wie am vorherigen Abend betrachten konnte, was auch seinen Reiz hatte. Als ich fast an der Treppe zur Haustür angekommen war, warf sie ihr Haar zur Seite, und ihre strammen Brüste wackelten ein wenig unter ihrem Unterhemd. Die Tatsache, dass sie keinen BH trug und ihre Brüste trotzdem perfekt saßen, und dass ich tief in ihren Ausschnitt und durch das Unterhemd ihre Brustwarzen sehen konnte, ließ meine vorerst leicht gestiegene Anspannung auf ein Maximum explodieren. Mein Herz schlug wie ein Presslufthammer und als mich ihr Vater im Eingang begrüßte, wäre ich fast umgefallen.
    „Na, und du bist?“
    „Das ist Olaf, wir kennen uns von Nico“
    „Achso. Na, hast du mir was zu Essen mitgebracht?“, er lachte und ließ mich passieren. Die Mutter erschien kurz im vorbeigehen am anderen Ende des Flures und verschwand nach einem hereingeworfenen „Hallo“ auch wieder sofort.
    Ihre Eltern schienen also pflegeleicht zu sein, was für mich ein weiterer Pluspunkt war. Ich lachte ein bisschen mit dem Vater über seinen Witz und folgte Bettina nach oben.
    Mit jedem Schritt zeichnete sich ihr Hintern tiefer in der Sporthose ab und ich konnte zwei Stufen hinter ihr jede Bewegung ihrer Pomuskulatur mitverfolgen. Ihr Hintern wackelte einladend hin und her und ich schwörte mir, für dieses Mädchen alles opfern zu wollen.
    „Kannst dich da auf das Sofa setzen, schieb einfach Alles beiseite. Hatte irgendwie noch nicht den Elan, das alles ordentlich zu machen.“
    Wir beide lachten und ich schob ihre Sachen, die sie am Abend vorher an hatte, etwas zur Seite. Ich erblickte außer dem bereits bekannten Outfit einen schwarzen Tanga, den sie wohl getragen hatte. Es war eines dieser Exemplare, die hinten nur ein paar Millimeter breit waren. Der passende BH dazu lag auf dem Boden. Bettina setzte sich im Schneidersitz auf ihr Bett und erzählte, wir ihre Nacht ablief, während ich meine zwei Whopper aß.
    Geschlafen hätte sie angeblich kaum und gegessen hätte sie auch nichts. Ich wollte ihr nichts voressen und machte den Vorschlag, auch mit ihr zu Burger King zu fahren, oder das Essen ganz zu lassen, doch da sie keinen Hunger hatte, beschwörte sie, dass alles bestens sei. Sie erzählte mir, dass sie viel zu viel nachdenken musste, doch was sie denken musste, hatte sie mir nicht verraten.
    Sie hätte sich direkt nach dem Aufstehen übergeben, wir mussten beide lachen, als wir feststellten, dass ich ja noch beim Essen war, doch ich habe, im Gegensatz zu anderen Leute, kein Problem, wenn man beim Essen über unappetitliche Dinge redet. Dann wollte sie plötzlich duschen gehen, obwohl ich felsenfest der Überzeugung war, dass sie bereits geduscht hatte, denn sie hatte einigermaßen gekämmte Haare, die nach irgendwas fruchtigem dufteten. Sie ging also schnurstracks in Richtung Badezimmer und verschloss die Tür. Als ich das Rauschen der Dusche hörte und die Tür schloss, überlegte ich, wie ich mir die Zeit vertreiben sollte. Ich aß erstmal mein Essen auf und ruhte mich kurz auf dem Sofa aus, bis mein Blick in Richtung Tanga wanderte.
    Ich sagte zu mir selbst, dass ich bloß nicht auf dumme Ideen kommen sollte. Ich fühlte mich selbst lächerlich, als ich mich selbst dabei ertappte, als ich etwas tat, was man eigentlich nur in mittelprächtigen Komödien speziell am Freitagabend im Fernsehen sieht. Ich überlegte mindestens eine Minute ob ich mich auf dieses Niveau herablassen sollte und alle Klischees über Männer bestätigen sollte, als ich mit meiner rechten Hand den Tanga ergriff und ihn zu meiner Nase führte.
    Der Gedanke, dass ich von diesem Zeitpunkt an der untersten Schublade der Männerwelt zugeordnet werden konnte, ließ mich nochmal kurz überlegen, ob ich es wirklich tun sollte. Doch ich wollte die Erfahrung machen und ich wollte wissen, ob es stimmt, was man so darüber hört.
    Schließlich würde es ja niemand erfahren und somit wäre ich weiterhin der Selbe, wenn ich niemandem Etwas erzählen und mir nichts anmerken lassen würde. Ich fühlte mich wie ein Schwerverbrecher, doch ich atmete trotzdem tief durch die Nase ein und roch den reizenden Duft ihres Intimbereiches. Ich legte den Tanga wieder beiseite und stellte fest, das ich eigentlich fast gar nichts gerochen hatte und das diese Aktion eigentlich kaum etwas bei mir ausgelöst hatte.
    Ich versuchte den undefinierbaren Geruch zu identifizieren und dachte über das Geschehene nach. Ich schaute mich ein bisschen im Raum um, bis ich merkte, dass meine Hose verdammt spannte und sich jemand meldete, der schon sehr lange keine Zuneigung mehr bekommen hatte. Mein Schwanz war wieder zu neuem Leben erwacht, weshalb ich mich schnell wieder auf andere Gedanken brachte.
    Kurz darauf kam Bettina, bekleidet mit einem weißen Bademantel, in den Raum.
     
    #10
    Olafmal, 29 August 2006
  11. Ineffect
    Ineffect (27)
    Verbringt hier viel Zeit
    23
    86
    0
    nicht angegeben
    boah ich finde das du echt gute geschichten schreiben kannst :smile:

    bin schon gespann wie es weiter geht:drool:
     
    #11
    Ineffect, 29 August 2006
  12. Tansul
    Tansul (36)
    Verbringt hier viel Zeit
    305
    101
    0
    nicht angegeben
    Yeah, du kleiner Tangasniffer, gib mir mehr von deiner Story ;-)
    Mal im Ernst, ließt sich echt sehr nett, schöner Schreibstil!
     
    #12
    Tansul, 29 August 2006
  13. Dollwitsch
    Gast
    0
    Wird es heute schon die vortsetzung geben? bidde..:cry: :tongue:
     
    #13
    Dollwitsch, 30 August 2006
  14. milian
    milian (28)
    Verbringt hier viel Zeit
    4
    86
    0
    vergeben und glücklich
    Ich finde die geschichte echt gut allerdings die erste ist immer noch ein tick besser, zumindest bisjetzt! :smile:
     
    #14
    milian, 30 August 2006
  15. Olafmal
    Olafmal (32)
    Verbringt hier viel Zeit Themenstarter
    16
    86
    0
    vergeben und glücklich
    Danke für das Feedback :smile:
    Kann heute leider nicht weiter schreiben, hab mich den ganzen Tag ums Auto gekümmert und bin jetzt irgendwie müde :sleep:
    Werde wohl morgen weiter schreiben.
     
    #15
    Olafmal, 30 August 2006
  16. flip1977
    Verbringt hier viel Zeit
    1.422
    123
    3
    Single
    Ich habe mir das Thema mal Abonniert, beim überfliegen interessant, habe nur keine ruhe sie jetzt zu lesen, aber es wirkt spannend :zwinker: !!!
     
    #16
    flip1977, 31 August 2006
  17. Olafmal
    Olafmal (32)
    Verbringt hier viel Zeit Themenstarter
    16
    86
    0
    vergeben und glücklich
    Bettina musterte mich, während ich sie musterte. Sie hatte den Gürtel des Bademantels sehr fest gezurrt, so dass sich die Konturen ihres Körpers perfekt abzeichneten. Ihre nassen Haare tropften etwas, während sie mit dem Handtuch an ihrem Kopf rubbelte. Dabei ließ sie ihren Blick nicht von mir ab. Sie schaute dabei ab und zu auf das Sofa, was ich mir zuerst nicht erklären konnte.
    Mir war zuerst nicht bewusst, dass ich einen Fehler gemacht hatte.
    Bettina öffnete ihren Kleiderschrank und suchte ihren schwarzen Tanga. Offenbar hatte sie vergessen, dass sie ihn am Tag vorher getragen hatte. Sie wühlte leicht gebückt in ihrem Kleiderschrank, was ein sehr amüsanter Anblick war. Zugegebenermaßen genoss ich, wie sie sich abrackerte und ich mich dabei über ihren schönen Körper erfreuen konnte. Ich beschloss vorerst nichts zu sagen um sie ein bisschen suchen zu lassen. Ich versprach mir davon, noch mehr von ihrem Körper sehen zu können. Sie ging im Zimmer auf und ab und bückte sich in jede Ecke, als wenn ich nicht da gewesen wäre. Dabei konnte ich jedes Mal ihren wundervollen Hintern begutachten und den Moment genießen. Plötzlich schaute sie mich an und mir wurde klar, was für einen Fehler ich eigentlich gemacht hatte.
    „Warum liegt der denn da?“, fragte sie mich verwundert.
    Ich schaute nach rechts und mir fiel ein, dass der Tanga vorher die ganze Zeit links von mir lag.
    „Ich hatte ihn doch vorher beiseite geschoben, als ich mich auf das Sofa gesetzt hatte“
    „Ach ja, stimmt. Ich bin heute vielleicht fertig“, sie schaute mich etwas skeptisch, aber dennoch freundlich an. Ich war mir im Nachhinein nicht sicher, ob sie es bemerkt hatte, dass der Tanga vorher links von mir lag. Sie wunderte sich jedenfalls, dass er überhaupt dort lag. Ich sagte ihr, dass sie den sowieso am Tag vorher angehabt hätte, was ich ja eigentlich gar nicht hätte wissen können.
    Wenn ein Fehler passiert, ist der zweite meist nicht weit. Da ich sie als kluge Person einschätzte, bin ich zu dem Schluss gekommen, dass sie Eins und Eins zusammengezählt hatte und somit wusste, dass ich mich an ihrem Tanga vergriffen hatte.
    Dass sie den Tanga bereits getragen hatte, war ihr aber irgendwie egal. Sie nahm ein Bein unter ihrem Bademantel hoch und streifte sich den Tanga über. Dann hob sie das zweite Bein hoch und zog den Tanga direkt vor meinen Augen unter ihrem Bademantel nach ganz oben. Ich schaute zwar hin, konnte aber nichts erkennen. Sie schien wohl nicht allzu große Hemmungen zu haben sich vor mir anzuziehen. Da sie mir auch nichts zeigte war auch nichts Wildes dabei. Beim Überstreifen ihres Tangas konnte ich lediglich hören, wie die Reibung zwischen dem Tanga und ihrer Haut ein Gänsehaut verursachendes Geräusch erzeugte, so dass ich fast zusammengezuckt wäre. Vielleicht löste auch der Gedanke, dass der Tanga, der im einen Moment an meiner Nase war und dann im nächsten Moment fest in ihrem Intimbereich steckte, dieses Kribbeln aus.
    Bettina ging erneut zum Schrank, welcher sich direkt links neben mir befand und stellte sich so hinter die offene Schranktür, dass ich sie kaum sehen konnte. Sie schaute an der Schranktür vorbei und grinste mich an, danach verschwand sie wieder da hinter. Ich konnte mich zum Gucken sowieso nicht nach vorne beugen, da das erneute Ziehen in meiner Hose mich größtenteils unbeweglich machte. Ihre Schranktür bestand allerdings aus Milchglas, weshalb ich Bettina etwas dadurch betrachten konnte, da sie relativ dicht dran stand. Sie legte ihren Bademantel ab und ich konnte durch das Milchglas die Konturen ihrer vollen Brüste erkennen. Sie bückte sich und wühlte in ihrem Schrank herum. Da es etwas dauerte, teilte sie mir mit, dass sie ihren BH suchte, den sie am Abend vorher getragen hatte, doch sie hatte wohl nicht bedacht, dass dieser etwa zwei Meter hinter ihr auf dem Boden lag. „Wer tut schon getragene Sachen zurück in den Schrank?“, fragte ich mich, aber sie war an dem Tag wohl nicht ganz auf der Höhe oder durch meine Anwesenheit doch etwas hektischer als zuerst angenommen. Bettina stand auf, drehte sich um und sah wohl den BH auf dem Boden liegen. Sie musste lachen und zog ihren Bademantel wieder an um den BH zu holen. Ich hätte dies auch gerne für sie erledigt, aber das wäre wohl unangebracht gewesen, vor allem mit meinem steifen Penis.
    Als sie hinter der Schranktür ihren BH angezogen hatte, kam sie wieder hervor und setzte sich wieder im Schneidersitz auf das Bett, als wenn nichts dabei gewesen wäre. Es war schon etwas komisch, schließlich setzt sich nicht jeden Tag einfach so ein Mädchen, welches ich erst einen Tag kannte, vor mir auf ein Bett und redet ganz normal mit mir. So etwas ist mir eigentlich noch nie passiert.
    „Jetzt sag bloß, dass du die alle aufgegessen hast! Siehst eigentlich gar nicht so aus, als wenn du so viel Essen könntest.“
    Ich war leicht verwundert. Ich bin zwar nicht dick, aber sie hatte wohl recht. Dabei hatte ich lediglich zwei Whopper gegessen, die es durch eine Gutscheinaktion zu einem verlockenden Preis gab. Da ich an dem Tag noch nichts gegessen hatte, war das für mich vollkommen normal. Aber für ein Mädchen ist das natürlich etwas anderes, wobei ich schon Frauen gesehen hatte, die viel mehr Essen konnten, obwohl sie gar nicht danach aussahen.
    „Ich hab mal einen Typen gesehen, der hat fünf von den Teilen gegessen“, teilte sie mir anschließend mit und musste lachen.
    „Das würde ich auch schaffen, wenn ich so richtig Hunger habe“, antwortete ich frech und hob meinen Zeigefinger wie ein Schüler der ersten Klasse.
    „Wetten nicht?“
    „Wetten doch?“
    Dass wir wetten wollten, stand wohl von Anfang an fest. Es ging nur noch darum, worum wir wetten würden. Mir fiel nicht ein, was ich opfern könnte, vor allem nicht, als Bettina den Vorschlag machte, dass sie ihre Unterwäsche fünf Tage lang tragen würde. Ich sagte ihr, dass doch nichts dabei wäre, seine Unterwäsche fünf Tage lang tragen zu müssen, doch sie bestand darauf, dies als Wetteinsatz zu nehmen, weil ich es ja kurze Zeit vorher bemerkt hatte, dass sie den Tanga bereits getragen hatte. Ich überlegte mir also einen ähnlichen, geringen Wetteinsatz, doch mir fiel keiner ein. Sie machte auch keinen brauchbaren Vorschlag, weshalb wir es vorerst bei ihrem Wetteinsatz beließen. Schließlich war ich auch der Dumme, der die ganzen Burger essen durfte.
    Plötzlich klopfte Bettinas Mutter an die Tür. Sie kam nicht rein, sondern sagte nur durch die Tür hindurch, dass sie zum Essen fahren würden, und dass sich Bettina beeilen solle, da sie mitkommen wollte. Es war für mich also Zeit zu gehen. Da sich meine Erregung trotz des Anblicks wieder gelegt hatte, war es kein Problem für mich, aufzustehen. Bettina gab mir einen freundschaftlichen Kuss auf die Wange und ich ging nach unten zu meinem Auto.
    Am nächsten Tag rief mich Nico an.
    „Steig in dein Auto und hol Bettina. Wir treffen uns bei Burger King.“
    Sie hatte es ihm also bereits erzählt. Ich hatte total versäumt ihr meine Nummer zu geben, weshalb sie wohl Nico die Sache klären ließ. Nachdem ich mit Nico alles geklärt hatte, fuhr ich zu Bettina. Als ich vor der Tür stand, war sie allerdings noch nicht draußen. Ich rief sie also auf ihrem Handy an, doch da kam sie plötzlich raus. Ihr Aussehen war wie immer umwerfend. Sie trug eine Hüfthose aus Jeans mit einem weißen Gürtel. Dazu trug sie weiße Pumps und ein weißes Oberteil mit sehr kurzen Ärmeln. Diesmal zeigte sie nicht viel Bauch, dafür war das Oberteil aber extrem hauteng. Ich wurde verrückt bei diesem Anblick und musste etwas dazu sagen. Ein Kompliment oder irgendetwas Ähnliches hätte es sein müssen.
    Ich öffnete vom Fahrersitz aus ihre Tür und lächelte sie an.
    „Hallo, gut siehst...“ da blieb mir das Wort im Hals stecken. Sie setzte sich nämlich gerade ins Auto und machte die Tür zu, als ich es sagen wollte. Da wanderte mein obligatorischer Prüfblick auf ihren Hintern. Ich sah diesmal zwar nicht den selben Tanga wie letztes Mal, doch dieses Exemplar machte mich extrem rasend. Ich bin zwar kein Tangafetischist, aber wenn schöne, gut gebaute Frauen einen Tanga tragen, den man hinten leicht sehen kann, wenn sie sich bücken, könnte ich zum Tier werden. Zum Glück hatte ich mich, bis auf meinen kleinen Sprachaussetzer, bestens unter Kontrolle. Der Tanga hatte schwarze Träger, welche sehr dünn waren und direkt über der Pospalte ein kleines, rosa Dreieck, welches halb durchsichtig war. Ich betrachtete ihn kurz und schaute dann an ihren langen, leicht gewellten, braunen Haaren hoch, welche dunkelblonde Strähnen hatten, die mir erst in diesem Moment aufgefallen waren.
    „Gut siehst du aus“, sagte ich dann trotzdem sehr verblüfft. Sie küsste mir zur Begrüßung wieder freundschaftlich auf die Wange und bedankte sich verlegen. Ich wollte nicht, dass es bei einem freundschaftlichen Kuss bleibt. Vielleicht sah sie uns schon als gute Freunde an und ich hätte bereits verloren. Aber ich wäre lieber mit Bettina befreundet, als sie gar nicht zu kennen. Ich wollte mehr als reine Freundschaft, nichts wollte ich zu dieser Zeit mehr als alles andere, doch ich wusste nicht genau, wie ich es ihr klarmachen sollte. Vor allem weil sie zu den aufregendsten Mädchen zählte, die ich gesehen oder kennen gelernt hatte. Während der Fahrt zu Burger King war uns wiederum kein Wetteinsatz für mich eingefallen, weshalb wir beschlossen, Nico zu befragen. Der war allerdings noch nicht da, als wir ankamen. Wir beschlossen, rein zu gehen und die fünf Whopper zu bestellen, da die sowieso lange brauchen würden, um sie zuzubereiten. Bettina wollte nichts essen, mit der Begründung, dass sie auf ihre Linie achten müsse. Dabei hatte sie es als letzte nötig gehabt, auf ihre Figur achten zu müssen. Wobei es natürlich auch falsch gewesen wäre, diese schöne Figur mit fetttriefenden Burgern zunichte zu machen. Ich respektierte natürlich ihre Entscheidung. Uns wurde mitgeteilt, dass wir auf unsere Burger warten müssten, und dass ein Mitarbeiter sie uns bringen würde. Ich suchte mir mit Bettina einen Platz aus und bemerkte die Blicke der Leute. Endlich durfte auch ich mal den Moment genießen, neidische Blicke von anderen Männern zu ernten. Auch die Frauen schauten, aber wohl eher um die Figur von Bettina zu bewundern.
    Wenn die gewusst hätten, dass ich gar nicht ihr Freund war, hätten sie nicht so intensiv gegafft. Es war wirklich so, als wenn ein Star das Lokal betreten hätte. Ich versetzte mich in die Lage der Leute hinein, und grinste einige von ihren Verständnisvoll an, denn schließlich gehöre ich selbst zu den größten Gaffern, wenn eine attraktive Frau an mir vorbei läuft. Mich kann man eigentlich nur toppen, wenn man dazu noch sabbern würde, aber da dies keiner der Leute tat, war ich mit ihnen auf der selben Stufe. Ich sagte mir, dass ich vielleicht sogar eine Stufe tiefer wäre, obwohl ich zwar nicht sabberte, dafür aber an Tangas schnüffelte. Doch diese Tatsache zeigte, dass ich den Leuten andererseits einen Schritt voraus war, denn die hatten bestimmt noch nicht Bettinas Intimgeruch schnuppern können.
    Ich musste über meine eigenen Gedanken grinsen, als plötzlich Nico in den Raum trat und mit großen Schritten zu uns kam. Er setzte sich auf meine Seite, wahrscheinlich weil auch er Bettinas Anblick genießen wollte. Wir versuchten uns auf einen Wetteinsatz zu einigen, doch keiner hatte eine vernünftige Idee, bis Nico scherzte.
    „Also wenn du fünf Tage lang die selbe Unterwäsche trägst, dann muss Olaf irgendetwas Ähnliches machen. Wie wäre es, wenn er sich fünf Tage lang keinen runterholt?“, lachte er und wir ebenfalls.
    „Aber das ist ja noch harmloser, als wenn ich fünf Tage lang die selbe Unterwäsche trage.“
    „Wenn du wüsstest! Das ist für einen Kerl manchmal echt hart, also ich finde das fair“, antwortete Nico und schaute zu mir.
    „Das ist nicht euer Ernst... nagut, ich bin dabei“, sagte ich und schaute die beiden an. Sie waren wohl doch etwas verblüfft darüber, dass ich den Vorschlag ernst nahm.
    „Und wie wollen wir das kontrollieren?“, fragte Bettina. Doch als ich ihr sagte, dass wir sie ebenfalls nicht kontrollieren könnten, stimmte sie zu. Es war also eine Wette ohne Wetteinsatz.
    Den Preis für die Whopper teilte ich mir mit Nico, da ich am Ende nur etwa zwei und einen halben essen konnte. Nico aß die anderen beiden. Ich hatte die Wette also verloren.
    Alles deutete darauf hin, dass wir drei eine gute Freundschaft zusammen aufbauten, da ich mich mit Bettina super verstand und wir beide sowieso gute Freunde von Nico waren. Ich wusste nicht, wie ich Bettina meine Gefühle hätte offenbaren können, die ich für sie empfand, vor allem weil ich damit alles aufs Spiel gesetzt hätte. Sowohl die Freundschaft zu ihr, als auch die Freundschaft zu Nico. Ich konnte allerdings keine Minute der folgenden Tage finden, in der ich nicht an sie Gedacht hatte.
    Ich malte mir damals alle möglichen Situationen mit ihr aus, doch ich konnte mir niemals denken, dass sie die gleichen Gefühle für mich hatte, wie ich für sie. Außerdem wusste ich nicht, ob sie mit Nico bereits etwas gehabt hatte, doch ich glaube, das hätte er mir erzählt, noch bevor ich sie kennen gelernt hatte, da Nico und ich uns eigentlich immer alles erzählt hatten.
    Die Tage vergingen, und ich wurde mit der wachsenden Freundschaft zu Bettina nicht glücklicher, sondern eher unglücklicher, da sich mit einer wachsenden, normalen Freundschaft eine mögliche Liebe immer weiter entfernte. Ich hätte es nicht mal mehr als genug empfunden, wenn ich, trotz ihres überwältigenden Körpers, freundschaftlichen Sex mit ihr gehabt hätte. Sex aus Freundschaft und mit echten Gefühlen wären wie Tag und Nacht, das habe ich gewusst, obwohl ich noch nie Sex aus Freundschaft gehabt hatte.
    Es vergingen zwei Monate, die bereits viel zu lang waren. Ich hatte das Gefühl, dass Bettina und ich uns schon eine Ewigkeit kennen würden, was für mich ein schlechtes Zeichen war. Es war ein Freitagabend, als Bettina mich zu Hause abholen wollte, um mit mir einen Überraschungsbesuch bei Nico zu machen. Es war eine heiße Nacht im Juli. Bettina saß wieder auf meinem Sofa. Bei diesem Mal war sie komplett in weiß gekleidet. Der Überraschungsbesuch bei Nico war ein Vorschlag von ihr, ich hatte nichts dagegen, obwohl es mir etwas merkwürdig vorkam, da sie sonst nie so etwas vorschlägt. Ich betrachtete sie diesmal etwas länger, als sie dort auf meinem Sofa saß. Wir wechselten kaum ein Wort, ich wollte sie diesmal nur anschauen. Kein anderer Mensch hätte es an diesem Abend anders getan. Sie war überaus aufwändig herausgeputzt an diesem Abend, obwohl wir eigentlich nur zu Nico wollten. Auf dem Weg zur Dusche atmete ich tief aus und hob die Augenbrauen, da dieser Anblick wieder totale Ekstase in mir auslöste. Sie war, wie gesagt, komplett in weiß gekleidet. Sie hatte einen weißen, extrem kurzen Minirock an, ihre Füße, welche im französischen Stil, genauso wie ihre fingernägel, lackiert waren, wurden durch weiße, hohe Schuhe geziert. Die rosa lackierten Nägel, mit den weißen Spitzen passten somit perfekt dazu. Ihr weißes Oberteil zeigte zwar wieder nicht so viel Bauch, dafür trug sie aber wieder keinen BH, was als Blickfang allemal genügte. Sie wusste, dass sie sich es mit ihrem Busen erlauben konnte. Es hing wirklich nichts und andere Frauen lassen sich Silikon implantieren, um auf diese perfekte Größe zu kommen. Unter der Dusche stellte ich den Lebensstil einiger Frauen in Frage. Bettina musste mindestens eine Stunde vor dem Spiegel und vor dem Kleiderschrank gestanden haben, um so auszusehen. Wenn man das lackieren der Fingernägel und das ganze drum und dran dazuzählt, ist es sicherlich mehr gewesen. Die Dusche tat wirklich gut. Da es schon sehr heiß war an diesem Tag und Bettina durch ihr wundervolles Aussehen nicht gerade für Abkühlung sorgte, duschte ich leicht frisch, aber nicht zu kalt.
    Die Tür ging auf. Bettina kam rein. Sie wollte etwas Grundlegendes an ihrem Outfit ändern, wie sie mir durch den Duschvorhang hindurch mitteilte...
     
    #17
    Olafmal, 31 August 2006
  18. Ineffect
    Ineffect (27)
    Verbringt hier viel Zeit
    23
    86
    0
    nicht angegeben
    weiterrrrrr..wie kannste in so einem moment aufhören zu schreiben :kopfschue

    kanns kaum abwarten wie es weiter geht :smile:
     
    #18
    Ineffect, 1 September 2006
  19. Dollwitsch
    Gast
    0
    weida!!!
     
    #19
    Dollwitsch, 1 September 2006
  20. Schnuckelsau
    Verbringt hier viel Zeit
    45
    91
    0
    Single
    weiter?:frown:
     
    #20
    Schnuckelsau, 2 September 2006

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