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Freund bei Bundeswehr für ca. 13 Jahre?!

Dieses Thema im Forum "Beziehung & Partnerschaft" wurde erstellt von SchwarzeMaus, 11 Oktober 2008.

  1. SchwarzeMaus
    Verbringt hier viel Zeit
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    nicht angegeben
    Hallo!
    Mein Freund hat nun vor ein paar Monaten seine Ausbildung erfolgreich abgeschlossen. Er hat dazu auch noch sein Fachabitur bekommen, studieren will er jedoch nicht. Da er schon bald 23 ist und nicht mehr in den Wehrdienst eingezogen werden kann, er jedoch gerne zum Bund gehen würde, bleiben ihm da gewisse andere Möglichkeiten offen, wobei er aber keine Art Probezeit bekommen würde. Das heißt, wenn unterschreibt, kann er nicht nach einer gewissen Zeit einfach abbrechen. Und durhc seine Ausbildung und sein Fachabi könnte er sich da wohl scheinbar super hocharbeiten (bis zu irgendeinem Offiziers-Status oder so). Nun will er aber, wenn er schon unterschreibt, für ungefähr 13 Jahre unterschreiben... und davor habe ich natürlich etwas Angst. Denn ich denke nicht, dass das gerade so gut für unsere Bezieuhng wäre. Ich will ihm da aber auch nichts einreden und nachher seine Entscheidung beeinflussen. Es ist schließlich seine Zukunft. Hat da irgendjemand schon Erfahrung mit sowas gemacht oder von solch eine3m Fall schonmal gehört? Irgendjemand, der mir darüber vielleicht war erzählen kann, also wie das in der Beziehung verlaufen ist und so?

    LG


    Nebenbei:
    Ich will in knapp 3 Jahren nach meiner Ausbildung studieren, hätte dadurch ja auch nicht gerade viel Zeit für unsere Beziehung. Aber er scheint da nicht so viele Zweifel zu haben, er hat dann eher noch (mit vollem Ernst) gemeint, dass er mir ja das Studium locker finanzieren würde, wenn wir in 3 Jahren immernoch zusammen sind und ich ihn dann heiraten würde. Ja, sofern das der Fall ist, wäre das ja gar keine mal so schlechte Idee, obwohl es da mit Sicherheit auch noch andere Möglichkeiten gäbe. Abgesehen davon, dass es nun wirklich etwas weit vorausgedacht ist.
     
    #1
    SchwarzeMaus, 11 Oktober 2008
  2. Liaison
    Gast
    0
    Mir steht genau das gleiche bevor, wie du schreibst. Manchmal kommen mir ziemliche Zweifel, ob das mit der Beziehung dann noch halten könnte. Aber das werde ich wohl erst sehen, wenn er erstmal dort ist.
     
    #2
    Liaison, 11 Oktober 2008
  3. krava
    krava (35)
    Verhütungsberaterin mit Herz & Hund
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    Verliebt
    Wo arbeitet er denn dann? Wieviele Kilometer liegen zwischen euch? Wie oft würdet ihr euch sehen?

    Davon würde ich es in erster Linie abhängig machen kann, ob es klappen kann oder nicht.
     
    #3
    krava, 11 Oktober 2008
  4. SchwarzeMaus
    Verbringt hier viel Zeit Themenstarter
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    nicht angegeben
    Wir würden uns höchstwahrscheinlich nurnoch am Wochenende sehen. Wenn er mal weiter weg muss, kann es auch sein, dass wir uns über Wochen, im schlimmsten Fall über Monate, nicht sehen. Wo er dann genau arbeiten muss, weiß ich noch nicht, aber allzu weit wird es nicht weg sein, er hat unter anderem ja auch ein Auto. Wenn du weißt, wo die Stadt Essen und wo Köln in NRW liegt (ich meine, er hat zu mir gesagt, dass er unter anderem nach Köln könnte), weißt du ja vielleicht ungefähr die Entfernung zwischen Wohnort und Arbeit.
     
    #4
    SchwarzeMaus, 11 Oktober 2008
  5. kleiner Eisbär
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    hey,
    also mein freund ist auch bei der bundeswehr! hat da erst seinen wehrdienst gemacht u sich jetzt für 12 jahre verpflichten lassen! allerdings ist die kaserne nur 20km von daheim entfernt, das heißt er kommt jeden abend heim und es ist eigentlich genau so, hätte er einen "normalen" job und wäre nicht beim bund. Er arbeitet da im Büro,ist also nicht in einer kämpfenden einheit und folglich nicht so oft auf übungen etc. Wahrscheinlich muss er auch nicht in eine einsatz, da er praktisch des vorzimmer vom chef ist.
    Unsere Beziehung hat die Bundeswehr bis jetzt überstanden, es kommt halt darauf an wie oft ihr euch dann seht, was er da genau macht etc. ist glaube ich sehr unterschiedlich!

    hoffe ich konnte dir ein wenig helfen!

    gruß
     
    #5
    kleiner Eisbär, 11 Oktober 2008
  6. angelherz88
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    Es ist kompliziert
    mein freund ist bei der bundeswehr für 12 jahre...
    ich muss sagen es ist nicht schwer für die beziehung.. wir haben 3 jahre eine fernbeziehung (dazu muss ich sagen wir haben uns kennen gelernt da war er schon beim bund und wir wohnten in unterschiedlichen bundesländern) geführt aber auch das meistert man wenn man sich wirklich über alles liebt..
    klar es ist nicht immer leicht aber es ist schaffbar..und mittlerweile wohnen wir auch zusammen.
    in den meisten fällen versetzt die bundeswehr ihre leute heimatnah dh das sie in den meisten fällen in der umgebung bleiben wo sie ihre familien haben. klar lehrgänge usw wird es mit sicherheit geben aber auch das überwindet man.
     
    #6
    angelherz88, 11 Oktober 2008
  7. SchwarzeMaus
    Verbringt hier viel Zeit Themenstarter
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    nicht angegeben
    Mein Freund ist nicht so für Büro-Kram (im Gegensatz zu mir ^^). Aber mal sehen, was er da genau später macht. Details hat er mir bisher nicht erzählt.

    Danke füreure Antworten, bin jetzt irgendwie etwas beruhigter, wenn man auch so von anderen hört, dass es nicht so schlimm ist, wie man zunächst denkt.
    Sorgen habe ich trotzdem noch, und zwar wegen möglichen Einsätzen außerhalb, aber darauf muss ich mich halt gefasst machen, denke ich... Naja, abwarten.
     
    #7
    SchwarzeMaus, 12 Oktober 2008
  8. OMS2
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    Single
    Was würdest Du machen, wenn dein Freund eine tolle Stelle bei einer Firma irgendwo bekommen würde?

    In den Einsatz geht jeder. Auch die Geschäftszimmer Soldaten und der Kompanietrupp (also die "Büroleute") gehen mit, denn der Chef braucht die, egal wo er ist.
     
    #8
    OMS2, 12 Oktober 2008
  9. angelherz88
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    Es ist kompliziert
    eben und es heßt ja nicht das er in den ersten jahren in dein einsatz muss.. meiner hat studiert bei der bundeswehr und musste seit 4 jahren nicht einmal in den einsatz und auch in der nächsten zeit scheint nix anzustehen..
     
    #9
    angelherz88, 12 Oktober 2008
  10. User 75021
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    Verheiratet
    Meine Cousine hatte damals die gleichen bedenken wie du.
    Ihr Partner wollte unbedingt zur Bundeswehr und das hieß (aufgrund der Entfernung) Wochenendbeziehung.
    Es klappte aber erstaunlich gut, die beiden sind nun seit 2 Jahren glücklich verheiratet und haben einen 1-jährigen Sohn.
    Ihr Mann konnte nach einiger Zeit in der Nähe stationiert werden und ist nun auch abends immer zu Hause. :smile:
     
    #10
    User 75021, 13 Oktober 2008
  11. Compi08
    Compi08 (34)
    Verbringt hier viel Zeit
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    Single
    Ein sehr guter Freund von mir, hat sich nach dem ABI auch für eine Laufbahn bei der Bundeswehr entschieden. Da er Studium dort an der Bundeswehr-Uni in München machen wollte, musste er sich auch für 12 Jahre verpflichten. Zuerst ist er normal zum Wehrdienst für 3 Monate und dann Unteroffizierslehrgang, glaube ich nochmal 9 oder 10 Monate. In dieser Zeit war er auch an unterschiedlichen Standorten im Großraum München. Danach dann 3 Jahre Studium an der Uni in München. Danach konnte er dann angeben, an welche Standorte er den gerne möchte. Dies wird dann auch versucht zu berücksichtigen und scheint was ich so mitbekommen habe, auch in den meisten Fällen zu klappen. Man sollte sich auch nur bewußt sein, das wenn man den Dienstposten wechseln muß, dies auch oftmals mit einer Versetzung an einen anderen Standort gebunden ist.
     
    #11
    Compi08, 13 Oktober 2008
  12. Lysanne
    Verbringt hier viel Zeit
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    Verheiratet
    Ich bin sehr froh, dass mein Freund nicht mehr bei der Bundeswehr angestellt ist.

    Für mich war die Zeit damals sehr schlimm, obwohl wir uns täglich gesehen haben. Mein Freund war mit Leib und Seele bei der Bundeswehr, manchmal glaubte ich, er wäre mit ihr verwachsen.

    Ich fand das ganze drumherum ganz fürchterlich. Das begann damit, dass ständig irgendwelche Feiern waren, wo ich mit musste. Dann wurde ich vor allen begrüßt. Die Bundeswehr wollte damals alles von MIR wissen (Geburstag, Geburtsort, Arbeitgeber etc.). Ich könnte ja ein Spitzel sein. :rolleyes: Entschuldigung, aber ich kam mir damals schon sehr vor, als wäre das eine Form einer Sekte. Man nannte das Integration der Familien. Ganz toll.

    Wäre mein Freund damals zum Auslandseinsatz gegangen, dann hätten die sich ganz toll um mich gekümmert. Wie aufmerksam... :kopfschue Genauso bekommt man jeden Geburtstag einen Strauß Blumen überreicht, von jemanden, den man nicht kennt. Sorry, aber darauf habe ich keinen Wert gelegt.

    Für mich stand leider von Anfang an fest, dass ich mir einen Auslandsaufenthalt nicht mit anschaue. Klar, es wäre seine Pflicht gewesen, aber ich hätte zuviel Angst gehabt, gerade, was auch die vielen Anschläge auf deutsche Soldaten damals anging. Jeden Tag zu bangen, dass der Partner noch lebt-nein Danke.

    Die Arbeit der Bundeswehr muss gemacht werden, dessen bin ich mir selbstverständlich bewusst, aber ich muss das nicht haben. Ich habe Respekt vor Leuten, die die Arbeit machen. Ich möchte allerdings nicht ständig Angst um meinen Partner haben müssen, wahrscheinlich wären mir Berufe wie z.B. Feuerwehrmann auch ein Dorn im Auge. ;-)

    LG
     
    #12
    Lysanne, 13 Oktober 2008
  13. SchwarzeMaus
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    nicht angegeben
    Darum geht es mir eher weniger. Er muss wissen, was er mit seiner Zukunft macht. Und egal, was er macht, ich werde hinter ihm stehen und ihn unterstützen - auch wenn mir das eine oder andere nicht so gefallen sollte.
    Ich habe gestern nochmal mit ihm darüber geredet. An Einsätzen ist er weniger interessiert, er würde dann da lieber den schriftlichen Kram erledigen. Das erste, was dann von mir daraufhin kam: "Ich dachte, du bist nicht so für den Bürokram?! Als sie dich in deiner Ausbilodung ins Büro gesetzt habem, hastdu auch nur darüber gemeckert" Die Antwort: "Ja, aber dort gab es für mich kaum was zu tun. Es war langweilig."
    Naja. Falls er das machen sollte, bin ich mal gespannt, wie das alles mit uns dann auch verläuft. Meine größte Sorge sind immernoch die 13 Jahre (!!!). Das ist so wahnsinnig viel. Er kann da nicht mal eben abhauen, wenn er keine Lust mehr hat. Und wenn die Beziehung auf einmal nicht mehr funktionieren sollte, kann er auch nicht von mir erwarten, dass ich die ganzen Jahre noch mitmache. Und das ist es eben, was mir solche Sorgen bereitet.
     
    #13
    SchwarzeMaus, 14 Oktober 2008
  14. gemini
    gemini (33)
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    in einer Beziehung
    Das ist aber üblich, das die Bundeswehr diese Informationen über die Freundin/ Lebensgefährtin/ Frau haben möchte, wozu auch immer die das brauchen :rolleyes: an meinem Geburtstag hat mich sogar der Spieß angerufen und wollte gratulieren! Sonst immer schön meinen Freund drangsaliert und dann an meinem Geburtstag da rumgesäuselt er wäre ja so froh das die Kompanie ihn hätte. Dachte ich bin im falschen Film.

    Das mit den Einsätzen kann man sich aber nicht so ganz aussuchen. Natürlich werden Freiwillige bevorzugt die ins Ausland möchten, aber wenn die Einheit dorthin beordert wird, dann kann muss man eben mit. Aus der Kaserne in der mein Freund noch bis vor kurzem stationiert war werden im nächsten Jahr viele für einen Einsatz in Afghanistan vorbereitet. Da hätte er sich auch nicht gegen wehren können. Und das muss einem auch bewußt sein, wenn man sich verpflichtet.

    Und auch wenn man dann im Ausland ist, kann ich mir nicht vorstellen das man da die Wahl hat heute auf den Einsatz draußen mitzukommen oder lieber im Büro zu bleiben.
     
    #14
    gemini, 14 Oktober 2008
  15. Süßejana
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    Single

    das merkt man ganz eindeutig, es gibt nur ne verpflichtung für maximal 12 jahre und wenn man dann wieder raus will dann kommt man in der regel auf früher raus.

    außerdem wenn er unbedingt zum bund muss kann er sich auch nur 23 monate verpflichten, aber so wie es scheint will er zeit oder berufsoldat werden.
     
    #15
    Süßejana, 14 Oktober 2008
  16. Lysanne
    Verbringt hier viel Zeit
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    Verheiratet
    Das ist der springende Punkt, was mich maßgeblich gehindert hat, diesen "Job" zu akzeptieren. Und wenn man meinen Freund nach Afghanistan eingezogen hätte, hätte er nichts machen können. Ich meinte mal zu ihm, was die machen, wenn ich schwanger wäre, das wäre laut Bundeswehr nicht deren Problem. Dankeschön!

    Man wird bei der Bundeswehr darauf getrimmt, für sein Land dazu sein. Da sitzt man nicht nur im Büro und bearbeitet Beförderungen. Ich glaub, irgendwer von euch sieht das zu einfach. Man geht auf Übungsplätze, egal ob man bei der Instandsetzung, Marine oder sonst wo angestellt ist.

    Und 13 Jahre sind doch kein Problem. Manche sind 40 Jahre in ihrem Job, das macht doch keinen Unterschied. Solltet ihr euch mal trennen, dann kann er doch seinen Job weitermachen, ich versteh nicht, was du damit zutun haben sollst. Wenn dein Freund bei z.B. Siemens angestellt ist, dann wird er da auch mehrere Jahren arbeiten, wenn sich nichts anderes ergibt. Man muss sich eben bei der Bundeswehr bewusst sein, dass man eben mehrmalig umziehen muss, wenn sich das so ergibt oder aber eben eine Fernbeziehung in Kauf nehmen muss.

    LG
     
    #16
    Lysanne, 14 Oktober 2008
  17. gemini
    gemini (33)
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    in einer Beziehung
    Ich weiß nicht wer dir das erzählt hat, aber ich habe seit letztem Jahr erlebt, dass es eben NICHT die Regel ist das man früher rauskommt. Da kann man nicht einfach wie im Sportverein sagen "ach da höre ich halt früher auf" das geht nicht, auch wenn man sich das als Nichtbundeswehrangehöriger schlecht vorstellen kann.

    Wenn uns der Beruf nicht mehr gefällt kündigen wir, aber bei der Bundeswehr geht das leider nicht! Da hast du dich für eine bestimmte Zeit verpflichtet und da kommt man nur in Ausnahmefällen raus, zB bei schwerwiegende Familienproblem. Man kann ein Dienstunfähigkeitsantrag stellen, aber der geht nur durch wenn der Soldat wirklich krank ist. Dann gibt es noch den KdV-Antrag (Kriegsdientverweigerer), da muss man aber glaubhaft begründen, warum man nicht mehr in der Lage ist eine Waffe zu führen. Und man muss befürchten bei vorzeitiger Entlassung einen Teil der Ausbildungskosten die der Bundeswehr entstanden sind zurückzuzahlen, Entlassungsgeld kann gekürzt werden, man bekommt keine Übergangshilfen....

    Ich habe das ganze Spielchen schon durch. Mein Freund war beim Psychologen, Pfarrer, Vertrauenspersonen und so weiter. Es hat ein ganzes Jahr und viele Nerven gekostet ihn frühzeitig da rauszubekommen. Das möchte ich keinem raten. Dann lieber vorher überlegen!

    Wir haben uns von vielen Leuten beraten lassen, aber dieser Weg "vorher austreten" mit der Begründung: keine Lust / Motivation mehr, ist bei der Bundeswehr nunmal nicht vorgesehen und mit vielen Schwierigkeiten verbunden.

    Ich kann deine Bedenken voll und ganz verstehen!
    Schwangere Freundinnen oder Kinder sind kein Grund nicht mit ins Ausland genommen zu werden.

    Das mit der Fernbeziehung hätte ich auch noch sehr lange mitmachen müssen oder ich hätte meinen festen Job aufgegeben und wär zu meinem Freund gezogen. Aber das wollte er nicht. Und eine Versetzung meines Freundes war unmöglich. Die Bundeswehr macht sich da keine Gedanken wo ein Soldat sein Zuhause hat, wenn er versetzt wird. Habe ich jedenfalls so erlebt. Für die Bundeswehr bedeutet heimatnah = Bundesrepublik Deutschland.
    Da fahren Soldaten aus Berlin nach München um umgekehrt. Ich habe mal scherzhaft behauptet die Bundeswehr hat ein Abkommen mit den Ölmultis. Umso mehr Soldaten auf der Straße unterwegs sind und Sprit verbraten, umso mehr verdient die Bundeswehr da mit.
     
    #17
    gemini, 14 Oktober 2008
  18. Süßejana
    Benutzer gesperrt
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    Single

    das is ja wohl ganz logisch. das sind kosten entstanden die die bundeswehr in der annahme übernommen hat das die soldat die dienstzeit ableistet wenn das der soldat nicht tut dann muss er halt die kosten zurückzahlen, ich bin mir nich sicher ob es solche verträge nicht auch bei zivilen arbeitgebern gibt.

    naja aber hier gehts ja darum das die ts angst hat um ihre beziehung wenn ihr freund beim bund ist.

    vielleicht sollte sie das ganze als chance sehen, wie will studieren, da wird sie vielleicht froh sein wenn ihr freund die woche über weg ist. das ganze ist eigentlich ne normale wochenend beziehung, klar es wird auch wochenenden geben an denen er wache hat oder halt auf ner übung ist. aber auch in normalen wochenend beziehungen gibt es gibt es wochenenden an denen man sich nich sieht.

    kann es sein das du einfach den arbeitgeber nicht akzeptieren willst. wenn er dann endgültig weis in welcher ecke deutschlands er sein wird kannst du deine uni entsprechend wählen evtel gehts ja sogar im selben ort, bzw der selben region.
     
    #18
    Süßejana, 14 Oktober 2008
  19. OMS2
    Verbringt hier viel Zeit
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    Single
    Leute, was habt ihr für Vorstellungen?

    Soldat ist nicht Beruf, sondern BERUFUNG.
    Mein Chef sagte immer, dass ein deutscher Soldat 24 Stunden am Tag im Dienst sei. Ein Unteroffizier 36 und ein Offizier 48 Stunden.

    Ich gehe nicht zur Bundeswehr, um den oder den Job zu machen, sondern weil ich Soldat sein will. Und da mache ich den Job, den der Dienstherr für mich vorsieht.
    Leider hat die Personalpolitik der Bw in den letzten Jahren verstärkt diesen Aspekt ausgeblendet. Merkt man vorallem daran, dass das Studium in den Fordergrund rückt. Die Verpflichtung ist nicht die Gegenleistung für das kostenlose Studium an echt guten Universitäten.
    Das Studium ist integraler Bestandteil der Ausbildung zum Offizier, um diesen auf bestmögliche Weise die Erfüllung seines
    Auftrages zu ermöglichen.

    Und dass man auch zum Geburtstag gratuliert, das kenne ich nicht so, aber ich weiß, dass die Truppengerichtsbarkeit das Vergehen "Einbruch in die Beziehung eines Kameraden" kennt.
    Da hat schon so manch einer den Rock für ausgezogen ( Soldatenjargon für entlassen), weil er meinte, er müsse mal grad eben die feste Freundin/ Ehefrau vom Kameraden bügeln... .
    Allgemein kann man bei der Bw eine Kameradschaft und Freundschaft erleben, wie es sie in der freien Wirtschaft so nicht mehr gibt.
    Als meine Einheit seinerzeit auf Grund Umstrukturierungen zwei Kompanien "verlor" (um sie Dank Bundeswehrlogik nach einiger Zeit wieder zu "gewinnen), da habe ich gestandene Männer mit Tränen in den Augen gesehen, weil sie wussten das die berühmte "5. Kompanie" in der Form nie mehr existieren wird.

    Netter Gedanke.
    Die Aufteilung der kasernen in Deutschland orientiert sich nicht an menschlichen und nicht an unternehmerischen Gesichtspunkten, sondern an der möglichen Hauptkampflinie im Krieg.
    Da der Laden für die Auseinandersetzung mit dem Ostblock gegründet wurde, ergeben sich gewisse Gesetzmäßigkeiten:

    Wichtige Fernmeldeeinheiten befinden sich westlich des Rheins, teilweise hart an der Grenze zu Holland und Belgien.
    Die Jadgbombergeschwader der Luftwaffe drängen sich auch in den westlichsten und südlichsten Zipfeln. Die beiden Jagdgeschwader sind schon fast verrückt aufgeteilt, aber die beiden Mittleren sektoren wurde von den Briten und US_Amerikanern abgedeckt.
    Panzer- und Panzergrenadiertruppen stehen aber eher in der Mitte der alten Bundesrepublik.
    Und wenn ich z.b. mich für die Luftlandetruppe entscheide und aus Freiburg komme, muss ich damit leben, dass diese Einheiten aus obengenannten Gründen entweder im Saarland oder bei Bremen stationiert sind.
     
    #19
    OMS2, 14 Oktober 2008
  20. gemini
    gemini (33)
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    in einer Beziehung
    Hilfe...du hörts dich an wie der ehemalige Spieß meines Freundes.
    Dieser Ansicht sind viele Vorgesetzte. Ohne diese Einstellung wären die wohl auch nicht so hoch in der Hierachie gekommen. Leider verlieren sie dabei aber auch oft die Bedürfnisse ihrer Untergebenen außer Augen, die nämlich nicht mit der Bundeswehr verheiratet sind und bei denen eben (auch) die Familie / Freundin im Vordergrund steht.

    Das haben aber viele Soldaten die ich kennengelernt habe auch anders erlebt. Da wurde dann keine Rücksicht mehr auf Kameraden genommen wenn es darum ging sich selber die Karriereleiter hinaufzuschaffen.
    Und wenn dem Vorgesetzten deine Nase nicht passt hat oder der nur mal wieder einen schlechten Tag hat, dann hat der bei der Bundeswehr einfach zu viele Möglichkeiten seinen Frust am Untergebenen auszulassen ohne das dieser sich dagegen wehren kann. Außer er nimmt in Zukunft noch mehr Schikane in Kauf.

    Ist natürlich klar, dass nicht alle Einheiten in jeder Kaserne vertreten sind und man dann nur aus den entsprechenden Kasernen wählen kann.
    Wenn es aber unmöglich ist einen Transportstuffz in eine Kaserne nahe seiner Heimat zu versetzen, in der Transporteinheiten stationiert sind, dann hört mein Verständnis auf. Da hat die Bundeswehr dem Soldaten jedenfalls trotz einer schweren Erkrankung der Mutter nicht unter die Arme gegriffen und eine Versetzung ermöglicht. Da bekam er nur zu hören: "Du musst die da schon selber in der Kaserne wo du hin möchtest jemanden suchen, der denselben Dienstgrad wie du hat und die gleiche Ausbildung und Qualifikation und der zufällig in deine jetzige Kaserne wechseln möchte. Dann könnte das vielleicht klappen" :ratlos:

    Ich weiß nicht ob es zur Motivation eines Soldaten beiträgt, wenn dieser einen Teil seines Gehaltes auf der Straße verpulvert und stundenlange Anfahrtswege zur Arbeit auf sich nehmen muss, nur weil die Bundeswehr da in meinen Augen absolut unflexibel ist den Standort - wenn denn möglich - in der Nähe seines Wohnortes zu verlegen.
     
    #20
    gemini, 15 Oktober 2008

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