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  • roter_ballon
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    vergeben und glücklich
    7 Oktober 2007
    #1

    freund und alkohol

    hallo ihr!

    ich beteilige mich hier schon einige monate als passive mitleserin und hab mich jetzt endlich dazu entschlossen, auch mal mein "leid" zu klagen.

    mal zum außenrum: ich bin mit meinem freund jetzt so knapp ein jahr zusammen, ich bin 20, er 26. ansonsten läuft in unserer beziehung eigentlich alles super, es gibt natürlich kleinigkeiten wegen denen wir uns zoffen, aber alles in allem können wir gut miteinander reden und wir raufen uns immer wieder zusammen :smile:

    nun zu dem problem..
    mein schatz hatte früher ein alkoholproblem. wir waren, bevor wir zusammen waren, schon einige jahre befreundet und deshalb hab ich das auch ein wenig mitbekommen.

    er hat halt früher täglich 3-10 bier getrunken, für ihn war das normal. irgendwann hat ers dann wohl gemerkt, dass das doch nich so richtig is, hat dann von sich aus nen entzug gemacht und danach um die 6 monate keinen tropfen mehr getrunken. nach den 6 monaten am wochenende halt mal'n bier, aber nie mehr so viel.

    seit wir zusammen sind gabs ein paar momente in denen ich dachte, er übertriebts wieder (zb war ich 2 wochen im urlaub, und er hat jeden tag richtig getrunken. einmal wars so, dass er an einem tag nen üblen kater hatte, von sich aus meinte, er trinkt jetzt nen monat nix mehr. nach ner woche (ich war an dem abend selber nicht da, komm aber am abend dann zu ihm) steht er dann aber sturzbetrunken und lallend vor mir). er hat mich dann aber immer beruhigt und meinte, er hats im griff.

    jetzt hat er grad angerufen, dass er heut doch nix machen kann weil er mitm kater im bett liegt (arbeitet in ner kneipe, und hat sich selbst 'versprochen', dass er nix trinkt, wenn er arbeitet)

    eh, ja, worauf ich hinaus will (tut mir leid wegen dem vielen gelaber :geknickt:):
    übertreibe ichs, wenn ich ihn nochmal drauf anspreche, dass ich mir sorgen mach, wegen dem alk? oder is das ganz normal und ich soll da einfach garnix sagen?

    ohman, ich will nicht voll die szene machen und übertreiben und so :/

    was sagt ihr dazu?

    viiielen dank und liebe grüße...
     
  • User 18889
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    nicht angegeben
    7 Oktober 2007
    #2
    Ich finde das ganze mehr als bedenklich. In meinen Augen hat dein Freund eindeutig ein Alkoholproblem. Die trockenen Alkoholiker, die ich so gesehen habe, sagten mir, dass sie nie wieder auf nur einen Tropfen Alk trinken wollen, weil die Rückfallgefahr viel zu groß ist. Wieso tut dein Freund es nach seinem Entzug wieder? Ich würde ihn garantiert darauf ansprechen und würde er sein Verhalten nicht stark ändern, wäre ich vermutlich weg. Ich finde sowas ganz schrecklich.
     
  • SexySellerie
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    7 Oktober 2007
    #3
    Sehe ich auch so.

    Zuerst einmal: Ich bin wahrlich kein Kind von Traurigkeit und schau auch mal zu tief ins Glas, aber alles hat Grenzen.
    Während der Arbeit trinken ist tabu (btw: Warum trinkt man bei der Arbeit überhaupt?), sich jede Tag betrinken ist unheimlich schlimm. Wenn man einen Tag etwas getrunken hat, so geht es zumindest mir, dann habe ich gewiss keine Lust mehr am nächsten Tag auch wieder etwas zu trinken.
    Ich habe in meinem Bekanntenkreis so eine Entwicklung gesehen. Er lange Zeit Drogen genommen, dann kam sie, er hat ihr versprochen, alles würde besser und nunja....Er hat seinen dritten Entzug abgebrochen, sie hockt bei ihm und hofft, dass es besser wird.
    Zieh die früh wie möglich die Notbremse und mach sein Problem zum Thema. Ansonsten wird's ne Endlosgeschichte und dann kann man auch nur dir raten, früh genug den Absprung zu schaffen, falls es dich zu sehr mitnimmt.
     
  • Arashi
    Arashi (29)
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    vergeben und glücklich
    7 Oktober 2007
    #4
    ich denke auch nicht, dass du übertreibst,wenn du ihn drauf ansprichst. Abgesehen davon , dass er scheinbar ein Alkoholproblem hat, hast du ein Problem mit seinem (Trink-)verhalten, und schon alleine deswegen solltest du ihn ansprechen.
     
  • capricorn84
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    7 Oktober 2007
    #5
    Ja, ich würde da schon mit ihm reden. Ihm vorschlagen eine Therapie zu machen, denn so kann das ja nicht weitergehen. Er hatte nach dem halben Jahr nicht mehr anfangen sollen zu trinken.
     
  • User 77157
    User 77157 (29)
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    vergeben und glücklich
    7 Oktober 2007
    #6
    ja, du solltest unbedingt mit ihm sprechen und ihm auch eine therapie nahelegen...
     

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