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  • User 92211
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    Verlobt
    22 Dezember 2009
    #1

    Freund vs. Lebensgefährte

    Hallo Forum!

    Wenn man verheiratet ist, ist es klar: Man nennt den Partner anderen gegenüber "meine Frau" oder "mein Mann".

    Wie ist es aber, wenn man nicht verheiratet ist? Bezeichnet ihr euren Partner dann eher als Freund/in oder als Lebensgefährte/-in? Ist das altersabhängig? Oder situationsabhängig?

    Ich hatte neulich Weihnachtsfeier von der Firma aus, zu der man auch seinen Partner mitbringen konnte. Eine Kollegin (in meinem Alter) entschuldigte beim Chef ihren "Lebensgefährten", der etwas später kommen würde. Diesen hielt ich deswegen unwillkürlich für 10-15 Jahre älter, einfach aufgrund des Wortes. Vielleicht doof, aber das war halt meine Assoziation. :zwinker: Dann kam er an und es stellte sich heraus, dass er auch in unserem Alter ist. Ich habe sie einfach mal aus Neugier darauf angesprochen, ob sie ihn immer ihren "Lebensgefährten" nennt, aber sie meinte dann, das hätte sie (ohne groß darüber nachzudenken) gemacht, weil es halt so "offiziell" dem Chef gegenüber war. In anderen Situationen würde sie auch immer "Freund" sagen. Aber "Lebensgefährte" würde ihr genauso normal vorkommen, weil sie auch zusammenwohnen usw.

    Ich habe auch schon mit einem Ex zusammengewohnt, wäre aber nie auf die Idee gekommen, ihn irgendwem gegenüber als meinen "Lebensgefährten" zu bezeichnen (wobei es solche Situationen wie mit dem Chef auch nie gab, vielleicht hätte ich es da spontan auch gemacht, keine Ahnung).

    Also: Hängt das für euch vom Alter ab, oder mit wem ihr sprecht, oder von anderen Faktoren wie eben zusammenwohnen?
     
  • 22 Dezember 2009
    #2
    Am besten etablierte Definitionen für sowas hernehmen, damit sowenig Missverständnise entstehen. :smile:
     
  • xoxo
    Sophisticated Sexaholic
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    Verheiratet
    22 Dezember 2009
    #3
    Ein Lebensgefährte ist für mich ein Mensch, mit dem man wirklich schon jahrelang (10+) zusammen ist, auch ohne zwingend zusammenwohnen zu müssen.
     
  • Fuchs
    Planet-Liebe-Team
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    22 Dezember 2009
    #4
    Kommt drauf an. Wenn ich in lockerer Runde sitze, ist meine Lebensgefährtin ganz gerne mal einfach nur "meine Freundin" - da weiß jeder, wie das gemeint ist. Da redet man sehr informell miteinander.

    Wenn wir uns aber bspw. nach einer Wohnung umschauen (oder in irgendeinem anderen formelleren Rahmen bewegen), werde ich meine Freundin gegenüber den Makler als meine Lebensgefährtin erwähnen, da dies in diesem Kontext eindeutiger ist (es klingt so schön ewig und endgültig, wohingegen "Freundin" irgendwie durch die Doppeldeutigkeit abgeschwächt wird).
     
  • User 10802
    Planet-Liebe Berühmtheit
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    nicht angegeben
    22 Dezember 2009
    #5
    Theoretisch wäre die Steigerung wohl: Freund -> Lebensabschnittsgefährte (wobei das für mich einen abwertenden Beigeschmack hat) -> Lebensgefährte
    Und richtet sich vermutlich nach Verbindlichkeit, Dauer und Perspektive der Beziehung. Fällt aber alles unter Partner. :grin:

    Praktisch benutze ich aber von den Genannten eigentlich immer Freundin (Standard) oder Partnerin (Förmlich) als Begriff und versteh's nicht wertend. Meine Ex war auch nach einigen Beziehungsjahren inklusive Zusammenwohnen in meinem Sprachgebrauch noch meine Freundin und Partnerin. Lebensgefährtin ist mir persönlich als Begriff zu förmlich. Lässt sich aber bei bestimmten Anlässsen sicher verwenden - auch sinnvoll, siehe Beitrag von Fuchs.
     
  • Piratin
    Piratin (40)
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    Verheiratet
    22 Dezember 2009
    #6
    Also zwei ältere Kollegen bezeichnen meinen Freund immer als meinen "Verlobten" *lach*

    Mein Freund ist mein Freund. ;-) Lebensgefährte und Partner hören sich irgendwie nach älteren Menschen an. ;-)
     
  • kaninchen
    Gast
    0
    22 Dezember 2009
    #7
    Mit "Lebensgefährte" verbinde ich eine längere Beziehung, die auch drauf ausgelegt ist noch ne Weile ohne Trauschein zu halten... Ich sag eigentlich immer "mein Freund", weil ich finde Lebensgefährte passt nach nich mal 1,5 Jahren Beziehung noch nicht... Außer bei formelleren Anlässen, wie Wohnung gucken, da haben wir da mal ne Ausnahme gemacht :smile:
     
  • Lily87
    Gast
    0
    22 Dezember 2009
    #8
    Freund. Ich mag weder das Wort "Partner" noch das Wort "Lebensgefährte" (und schon das gar nicht "Lebensabschnittsgefährte", das klingt nicht nach gemeinsamer Zukunft). "Mann" wird er aber auch manchmal genannt. ^^

    Das hat aber alles nichts mit der Beziehungslänge zu tun. Mir gefallen die Wörter einfach nicht. :zwinker:
     
  • VelvetBird
    Gast
    0
    22 Dezember 2009
    #9
    Wir sind nicht verheiratet und ich sage schon immer in den meisten Fällen "mein Partner", ansonsten auch "mein Freund".
    "Lebensgefährte" klingt für mich so... bürokratisch. Ich kann mir nicht vorstellen, ihn so zu nennen. Außer indirekt, also z.B. wenn ich gefragt werde: "Ist das Ihr Lebensgefährte?" und ich sage dann "Ja".
     
  • User 85539
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    vergeben und glücklich
    22 Dezember 2009
    #10
    bisher hab ich noch keinen meiner Freunde als Lebensgefährten bezeichnet und aufgrund der fehlenden Langzeit-Beziehung wird sich das wohl auch nicht so schnell ändern.
    meine längste Beziehung dauerte ca 6 Jahre, aber im Alter von 16-22 wäre ich niemals auf die Idee gekommen, ihn als meinen "Lebensgefährten" zu bezeichnen. :zwinker:
    wie man sieht: für mich passt das eher zu älteren Menschen, die schon lange eine Beziehung führen, aber nicht verheiratet sind...
     
  • User 75021
    User 75021 (37)
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    Verheiratet
    22 Dezember 2009
    #11
    :jaa:
    Ist bei mir ganz genauso!
    Im Freundeskreis: Freund
    Im formellen Rahmen: Lebensgefährte
     
  • MsThreepwood
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    22 Dezember 2009
    #12
    Ich bezeichne meine Dame immer anders. In letzter Zeit häufig als Frau, auch wenn wir nicht verheiratet sind. Ich hab da keine festen Regelungen nach denen ich viorgehe :smile:
     
  • Chérie
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    #13
    Mein "Freund" ist in 90% der Fälle mein "Freund". Ab und zu auch "mein Mann". Bei ihm genauso. Wenn es locker zugeht, bin ich eben seine Freundin. Beim Gespräch mit dem Vermieter war ich seine Lebensgefährtin und bei ganz unbeteiligten Leuten bin ich seine Frau.
     
  • donmartin
    Gast
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    22 Dezember 2009
    #14
    Man, ist mir schlecht.

    Es ist "meine" Freundin, basta.
    Je nach Laune auch "Lebensabschnittsfreundin".....:zwinker:, meine "Vermieterin" oder die "Frau, bei der ich wohne"... :smile:

    Sie sagt übrigens ich sei ihr "Freund und Lover" .... offen und nicht nur zu mir.
     
  • 22 Dezember 2009
    #15
    Ach eigentlich gibts doch viele Wörter, aber Regierung stimmt wohl am ehesten. B)
     
  • Nevery
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    22 Dezember 2009
    #16
    schlicht und einfach: "mein partner".
    das sagt genug aus.
     
  • User 88899
    Verbringt hier viel Zeit
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    vergeben und glücklich
    22 Dezember 2009
    #18
    Unter Lebengefährte verstehe ich immer eher jemanden, der mit einem zusammenlebt, deswegen sag ichs nicht bei meinem Freund. Weil wir nicht "zusammen leben" und nicht wirklich ein gemeinsames Leben führen im Sinne von gemeinsamer Alltag. Davon abgesehen hat das Wort für mich einen auf jeden Fall sehr ernsten Klang, klingt halt danach, dass man auf lange Sicht zusammenbleiben will. Ich mag das Wort, finde aber in meinem speziellen Fall, dass es bei anderen ein falsches BIld von unserer Lebenssituation vermitteln würde.
     
  • Amygdala
    Verbringt hier viel Zeit
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    Verheiratet
    22 Dezember 2009
    #19
    Ich nenne ihn immer "mein Freund". Auch jetzt, wo wir verlobt sind ist er immer noch mein Freund und nicht mein "Verlobter". Bewegen wir uns in formelleren Kreisen kann es durchaus mal sein, dass wir das Wort "Lebensgefährte" benutzen.

    Mein Mann bzw. Frau sagen wir wir nie, das ist Vorspiegelung falscher Tatsachen.
     
  • User 20976
    (be)sticht mit Gefühl
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    vergeben und glücklich
    22 Dezember 2009
    #20
    Das hängt weniger von meinem Alter oder dem meines Freundes ab, eher von dem Alter der Person, mit der ich spreche. Gegenüber deutlich älteren Verwandten zum Beispiel habe ich ihn meist als Lebensgefährten bezeichnet, weil das etwas ist, was sie kennen. Ich hab die Erfahrung gemacht, dass "mein Freund" für ältere Generationen nicht unbedingt so verstanden wird, wie wir es meinen (Einander lieben, zusammen leben, Beziehung führen).

    Ich habe meinen Freund auch als Lebensgefährten bezeichnet, als wir noch nicht in einer Wohnung lebten - denn unsere beiden Leben gehörten ja trotzdem zusammen.

    Ich bezeichne meinen Freund durchaus auch als "meinen Mann", ohne verheiratet zu sein. Meist erwähne ich seine "Rolle" eh nur einmal und dann den Namen, da ich permanentes "mein Freund"/"mein Mann" seltsam finde. Ich empfinde das auch nicht als Vorspiegelung falscher Tatsachen, ich spreche nicht von meinem Ehemann - für mich ist er MEIN MANN und ich freue mich, dass er mich als seine Frau ansieht (ohne "Besitzansprüche", sondern im Sinne von "Zugehörigkeit"). Er ist mein Mensch, der beste vorstellbare Gefährte überhaupt.

    Mein Freund erzählte mir mal, wie bei der Party einer Freundin ein Gast häufig von "ihrem Bekannten" sprach, der "Bekannte" fand in fast jedem dritten Satz Erwähnung. Es stellte sich dann heraus, dass der "Bekannte" der Vater ihrer Kinder ist, sie diese auch zusammen erziehen und ein ganz "normales" Familienleben führen. Nun ja, auf jeden Fall ist ihr "Bekannter" ihr gut bekannt, aber so habe ich diese Bezeichnung noch nicht erlebt...
     

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