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Freundin, die Libido und ihre Vergangenheit

Dieses Thema im Forum "Beziehung & Partnerschaft" wurde erstellt von Benutzername2009, 17 September 2009.

  1. Benutzername2009
    Sorgt für Gesprächsstoff
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    0
    nicht angegeben
    Hi,

    ich lese hier nun schon öfter mit, habe nun aber auch mal das Bedürfnis was zu schreiben. Und zwar stehe ich derzeit vor einer nicht so einfachen Situation. Ich versuche mal das Wesentliche zu schildern.

    Ich bin seit Februar mit meiner Freundin (23) zusammen. Ich bin ihr zweiter Freund. Mit dem Ersten hatte Sie maximal10 mal Sex und jedesmal nur mit Schmerzen ohne Kommunikation mit dem Partner. Unser erstes gemeinsames Mal hatten wir Anfang März. Anfangshatte sie dabei auch Schmerzen, die aber nach ca. 3 Wochen weg waren. Anfangs kam sie beim Sex auch nicht zu Orgasmus, nun kommt sie Oral durch mich eigentlich jedesmal zum Orgasmus.

    Zum Problem:
    Das Problem ist, dass meine Freundin in der Regel keine Lust auf Sex hat. Ich hingegen habe sehr häufig Lust. Für mich hat Sex den gleichen Stellenwert wie kuscheln oder küssen. Ich vermisse es einfach, wenn ich mit Ihr Unterwegs war bzw. Sie besuche (wir sehen uns fast jeden Abend), dass ich einfach mal über sie herfallen kann. Häufig muss ich damit rechnen, dass sie meine Hände beiseite drückt und damit zeigt, dass sie keine Lust hat. Dies ist für mich jedesmal eine Demütigung und eine Abweisung, da ich Sex auch mit Liebe verknüpfe.
    Ich weiß, dass sie mich sehr stark liebt und sietrennt dies eher voreinander. Nicht in dem Sinne, dass sie zu jemanden anderen geht, eher,dass Liebe auch ohne Sex geht. Ich habe öfter das Gespräch gesucht (vermutlich sogar zu oft), aber bei dem Thema bekomme ich nur ganz selten Informationen von ihr. Letztens kam nun heraus, dass sie sich häufig unwohl beim Sex fühlt. Sie verspürt nur ca. jedes 5. mal kein Unwohlsein!!! Dies ist ein echter Schlag für mich. Ich möchte natürlich mit Ihr schlafen, und wenn ich sie sehe, dann werde ich auch erregt, wenn ich dann aber nachdenke, vergeht mir derzeit die Lust. Ich möchte Sie durch den Sex ja nicht verletzten. Ich hatte schon öfter das Gefühl, dass sie häufig nur mit mirschläft um ihre „ehelichen Pflichten“ zu erfüllen (mit entsprechend wenig Spaßan der Sache), aber das es so schlimm ist, wusste ich nicht. Das unwohlsein beginnt bei ihr häufig schon dann, wenn ich nur Ihre Brüste berühre bzw. den Intimbereich, dann unterlasse ich dies natürlich, dies schließt damit letzendlich aber auch "Alternativen" zum Sex aus.
    Des Weiteren ekelt sie sich, nach eigener Aussage, häufig vor der eigenen Scheidenflüssigkeit sowie dem Sperma und auch vor Schweiß. Auch ist sie wenn es darumgeht, dass man mal was anderes ausprobieren möchte, sehr schwer für Sie bzw. sie verweigert sich komplett mit dem Hinweis, dass Sie sich Nuttig fühlt. So beginnt jeder Sex damit, dass ich sie solange Oral befriedige bis sie kommt. Danach komme halt ich. Ich habe ihr Vorgeschlagen, dass sie sich vielleicht einmalselbst befriedigt (natürlich nicht vor mir) um sich an die Scheidenflüssigkeit zu gewöhnen, dies lehnt sie aber ab (ohne Diskussion).
    Zudem gibt es noch etwas Bedeutendes aus Ihrer Vergangenheit, was Sie mir auch erzählt hat und vermutlich die Hauptursache des ganzen ist. Sie wurde als kleines Kind von einem Bekannten ihrer Mutter unsittlich im Intimbereich angefasst. Dieser ist mittlerweile verstorben, so dass eine Strafanzeige leider nicht möglich ist. Wir erzählen uns auch alles und haben keine Geheimnisse voreinander. Ich bin mir sehr sicher, nachdem sie mir dieses erzählt hat (dies weiß noch nicht einmal Ihre Mutter), dass sie diesbezüglich auch keine anderen Geheimnisse vor mir hat.
    Wenn man dies alles so ließt, dann scheint auf den ersten Blick klar sein, woher die Probleme mit dem Sex kommen, die Frage ist nun, wie kann dies gelöst werden? Ich habe meiner Freundin auch vorgeschlagen die Ereignisse aus der Vergangenheit in einer Therapie zu verarbeiten, aber dies hat sie strikt abgelehnt. Ich bin derzeit sehr deprimiert. Ich liebe meine Freundin sehr, möchte die Liebe aber auch auf sexueller Ebene auslebenkönnen.

    Ich würde mich über Tipps und Ratschläge sehr freuen!
     
    #1
    Benutzername2009, 17 September 2009
  2. xoxo
    Sophisticated Sexaholic
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    2.618
    Verheiratet
    Da deine Freundin keine Therapie möchte, kannst du einen Therapeuten anrufen und andere Beratungsstellen und Fragen, was du für deine Freundin tun kannst.

    Dir muss aber auch klar sein, dass - sollte deine Freundin bereit sein, daran zu arbeiten und z.B. darüber sprechen zu wollen - dies ein langer Prozess ist und sie vermutlich nie ganz normal mit dem Gedanken an Körperflüssigkeiten umgehen wird. Es kann besonders in der Therapie - Wieso möchte sie diese nicht ? - besser werden, aber komplett weg geht die Prägung so gut wie nie. Vorallem nicht, wenn sie nicht darüber sprechen und daran abreiten möchte. Dir muss also bewusst sein, dass du für eine ganze Weile nicht zu einem ganz 'normalen' Sexleben kommen wirst.
     
    #2
    xoxo, 17 September 2009
  3. PinkPrinces
    Sorgt für Gesprächsstoff
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    26
    0
    vergeben und glücklich
    Das du deprimiert bist, verstehe ich..aber versteh auch deine Freundin...kann mir recht gut vorstellen was bei ihr alles durch den kopf schiesst wenn es um sex geht, dass sich auch der Film vom schrecklichen von damals immer wider abspielt...und da das mit sex verbunden ist, das ganz aufzugeben ist ganz klar die einfachste lösung.
    Leider ist das ganze ein problem wenn man in einer Beziehung ist, denn mit dem Partner intim sein, ist teil davon..
    vielleicht solltest du das Thema mal für längere Zeit nicht ansprechen auch nichts körperliches versuchen, so das sie sich nicht "unter druck gesetzt" fühlt...
    nach ner zeit versuch sie dan auf die Therapie anzusprechen, wenn du dan schon mehr in erfahrung gebracht hast, was du selber machen kannst ( siehe beitrag von xoxo)
    hört sich echt danach an, als würds nicht ohne gehen...beides kann sie nicht ablehnen denn sonst kommt sie nie aus dem "teufelskreis"
     
    #3
    PinkPrinces, 18 September 2009
  4. icedealer
    icedealer (34)
    Verbringt hier viel Zeit
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    86
    0
    Single
    Tjo, das Problem ist häufig, dass Therapien abgelehnt werden. Sei es nun, weil diejenige/derjenige glaubt schuld daran zu sein, aus Scham oder dem Irrglauben zu erliegen, es schon selbst irgendwie hinbekommen zu können.
    Langfristig sehe ich aber noch mehr Probleme auf euch zukommen, sollte sie keine professionelle Hilfe in Anspruch nehmen.
    Ich kann also nur dringend dazu raten.
     
    #4
    icedealer, 18 September 2009

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