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Freundin hat plötzlich 'Angst vor Nähe'

Dieses Thema im Forum "Beziehung & Partnerschaft" wurde erstellt von MacReady, 27 April 2009.

  1. MacReady
    Sorgt für Gesprächsstoff
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    nicht angegeben
    Hallo und danke für eure Zeit.

    Ich bin 33, meine Freundin 32. Wir sind seit gut sechs Wochen liiert. Doch nach vier Wochen begann meine Freundin sich von einem Tag auf den nächsten zurückzuziehen. Der Gedanke an uns habe ihr den Hals zugeschnürt, sie habe Panik bekommen. Dann sagte sie, nachdem wir uns die folgende Woche nicht gesehen haben (in der wir nur telefonierten und chatteten (sie wurde auch noch krank)), sie habe mich nicht so vermißt, wie sie eigentlich sollte. Ich war natürlich vor den Kopf gestoßen, weil in der Zeit vorher alles ganz phantastisch lief.

    Ich muss erwähnen, dass meine Freundin sehr glücklich mit der Entwicklung unserer Beziehung war, genau wie ich. Sie wurde vorher auch oft schlecht behandelt und hat schlechte Erfahrungen gemacht. Nach ihrer letzten 'häßlichen' Beziehung (6 Monate vor unserem Kennenlernen), in der sie ihrem Partner immerzu helfen musste (Alkohol, Drogen) und einfach mies behandelt wurde, bin ich der Erste, der ihr mehr bedeutet und mit dem sie ernsthaft eine Beziehung eingehen wollte. Sie selbst nennt ihr Problem 'Angst vor Nähe' (hat auch viel darüber gelesen). Ich hatte schlußendlich die Wahl zw. Trennung oder es noch einmal langsam und behutsam anzugehen. Sie meinte, sie würde es verstehen, wenn ich ginge. Habe mich für letzteres (also einen langsamen Neustart) entschieden und Erwartungen und Bedürfnisse nach unten geschraubt, bzw bin dabei, dies zu tun.

    Ich würde gerne wissen, was ich tun kann, um unsere Beziehung, die mir sehr viel bedeutet (auch schon nach so wenigen Wochen), wieder auf Kurs zu bringen. Meine Freundin glaubt auch an uns, da sie so glücklich war und dieser Wandel buchstäblich innerhalb von einem Tag über sie herein gebrochen ist. Was ist das nur? Warum passiert so etwas einem glücklichen Paar?

    Ich ahne, dass ihre kaputten Beziehungen aus der Vergangenheit einen großen Faktor darstellen. Meine Freundin sagt auch, dass es für sie total ungewohnt ist, in einer Beziehung vorbehaltslos glücklich zu sein und sie wohl unbewußt immer kaputte Typen' gesucht habe. Das Gute ist, dass wir sehr viel reden und auch offen miteinander umgehen können.

    Über etwas Unterstützung würde ich mich freuen. Und vielleicht kommt jemandem dieses Bindungsangst-Dingens bekannt vor. Ich weiß auch nicht ob, wie eine Freundin meinte, sich rar machen etwas bringt. Ich glaube, dass auch gefährlich/kontraproduktiv sein kann, immer da zu sein, wenn sie einen braucht. Ich sage nur 'auf Abruf stehen' oder 'auf Kommando springen'. Diese Freundin meinte natürlich auch, dass dies ja wohl das unattraktivste überhaput sei. Aber um was geht es eigentlich? Was ist richtig, was falsch? Man bewegt sich eben auf sehr dünnem Eis.

    Danke für etwaige Hilfe.

    Mac
     
    #1
    MacReady, 27 April 2009
  2. Película Muda
    Meistens hier zu finden
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    vergeben und glücklich
    Im letzten Absatz hast du das wichtigste schon genannt: Reden. Ich glaube das hilft ungemein. Sei ein offenes Ohr, wenn sie reden will, aber dräng sie zu nichts.

    Ich würde ihr die Zeit geben, die sie braucht, das heißt nicht immer um sie herum sein, ihr Freiraum lassen und trotzdem konstant "da" sein, d.h. sich nach ihr erkundigen, für sie da sein, zuhören, Zeit für sie haben wenn sie das will. Ich denke so kann sie langsam, aber stetig und sicher Vertrauen aufbauen. Mich wundert es im Übrigen überhaupt nicht, dass ihr das nach den vielen schief gelaufenen Beziehungen schwer fällt. Außerdem ist sie auch noch nicht so arg lange getrennt und hat vielleicht Bedenken, jetzt gleich wieder in etwas reinzustolpern, von dem sie noch nicht mal sicher weiß was es ist. Ich denke es ist eine ganz natürliche Vorsichtsmaßnahme ihrerseits, "Nummer Sicher" sozusagen. Aber wenn du ihr zeigen kannst, dass du vertrauenswürdig bist und man dich lieben kann, so wie du auch lieben kannst, wird sich ihre Angst hoffentlich schnell legen.

    Ich würde mich auch mal erkundigen, woher diese Angst vor der Nähe direkt kommen könnte. Wie ihre ehemaligen Beziehungen ausgesehen haben, ob sie da sehr in Anspruch genommen wurde von den Partner. Gerade ein Alkohol- bzw. Drogenabhängiger Expartner klingt so, als hätte er sehr viel ihrer Zeit in Anspruch genommen. Je nachdem würde ich die Beziehung dann erstmal so aufbauen, dass sie viel Zeit für sich hat, man sich nicht alle 1-2 Tage sieht, sie sich "frei" fühlen kann, trotz Nähe.
     
    #2
    Película Muda, 27 April 2009

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