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Freundin Magersucht - mach mir nur noch Gedanken

Dieses Thema im Forum "Beziehung & Partnerschaft" wurde erstellt von Atze, 6 Juli 2006.

  1. Atze
    Atze (35)
    Verbringt hier viel Zeit
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    nicht angegeben
    Hallo,

    ich (24) bin mit meiner Freundin (22) nun knapp 2 Monate zusammen. In der Zeit hab ich sehr lieb gewonnen. Sie hat zu Beginn ihre Magersucht sehr runtergespielt aber jetzt weiss ich, dass sie extreme Probleme damit hat. Kann bei keinen Fremden mitessen, Essen gehen ist nicht möglich, fährt immer heim, sobald es bei mir was zu Essen gibt. Sie leidet seit 7 Jahren darunter und ich mach mir voll den Kopf. Einerseits ist sie ein so lieber Mensch, aber dann denk ich, was ist, wenn sie immer Krank sein wird.
    Sie war schon einmal in Therapie - aber sie ist "rückfällig" geworden. Ich habe bald Prüfungen und ich kann an kaum was anderes denken, als an ihre Krankheit (wie ein Brett vor dem Kopf). Sie hat momentan 3 Monate Frei (ABi - Studium) und ich hab ihr gesagt, dass sie nochmal in Therapie gehen soll. Die Beziehung ist am scheitern (meinerseits - weil ich mir nen Mega Kopf mache). Auf jedenfall ist eins klar - ohne Therapie keine Beziehung. Aber auch dann muss ich sagen, eine Beziehung nur, wenn du einigermaßen "normal" essen kannst. Denn sonst komme ich nicht klar. Das würde heissen, dass wir es vielleicht nach der Therapie nochmal miteinander versuchen.
    Was sagt ihr zu dem Thema - andere Ideen. Bin für alles Dankbar.

    Gruß
     
    #1
    Atze, 6 Juli 2006
  2. XxMelmausxX
    Verbringt hier viel Zeit
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    vergeben und glücklich
    ohje.. Naja.. Ob das was bringt wenn du sie vor die wahl stellst ?? Vielleicht ist sie dann eingeschüchtert und distanziert sich komplett.. Gut von dir find ich, das du sie unterstützen magst.. vielleicht mal mit ihr in ruhe darüber reden und gemeinsam zu den Terminen gehen ??? Vielleicht bracht sie einfach jemanden der nen bissl "druck" ausübt...



    Ich wünsch dir viel glück ...:zwinker:
     
    #2
    XxMelmausxX, 6 Juli 2006
  3. Sahneschnitte1985
    Verbringt hier viel Zeit
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    nicht angegeben
    Die Idee mit dem vor die Wahl stellen finde ich blöd. Du musst immer im Hinterkopf haben dass sie krank ist. Sie macht es nicht extra, vermutlich wünscht sie sich selber dass sie keine ES hat. Sie dann vor die Wahl zu stellen ist keine Unterstützung sondern ein Zwang, wo sie womöglich auf Distanz geht. Das ist nicht gerade ne Unterstützung, wo ich als Betroffene sagen würde "Jo auf den kan ich vertrauen, mit ihm kann ich reden."

    Bez wo eine ES mit ihm Spiel sind, sind nicht so einfach. Wenn du es nicht schaffst und damit nicht zurecht kommst würde ich Schluss machen.
     
    #3
    Sahneschnitte1985, 6 Juli 2006
  4. lovely
    lovely (32)
    Verbringt hier viel Zeit
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    Single
    Du hast mehr Einfluss auf sie als ein Therapheut. Nutz das, wenn Du sie liebst. Finde die Gründe heraus und hilf ihr. Die Forderung mit der Theraphie find ich daneben. Fordere lieber, dass sie mit Dir darüber spricht. Wenn sie Dir vertraut, bring sie dazu bei Dir zu essen...

    Also versuch es erstmal bevor Du Dich zurückziehst und Dir was anderes suchst.
     
    #4
    lovely, 6 Juli 2006
  5. Trudi
    Trudi (32)
    Verbringt hier viel Zeit
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    0
    vergeben und glücklich
    Die Forderung, sich einer Therapie zu unterziehen, bringt wirklich gar nichts...es verschlimmert das ganze eher.
    Du darfst in keinem Fall Druck auf sie ausüben...sie aber auch nicht verhätscheln...das das richtige Mittelmaß zu finden ist recht schwer, aber versuch es.
    Sie darf von dir weder diesen Druck noch überfürsorge bekommen, denn dann weiß sie, dass ihre Krankheit für etwas nützlich ist..nämlich ihre Umwelt damit unter Druck zu setzen; nach dem Motto:"wenn du nicht...dann ess ich halt ne Woche wieder nichts"...
    Was euch beiden am meisten hilft, ist es, dass du ihr 100%iges Vertrauen gewinnst...Denn so wird sie irgendwann zu dir kommen wenns ihr grad schlecht geht-sie wird dir erzählen, was sie fühlt und vielleicht auch warum sie nicht essen mag und diese Kontrolle über sich und ihren Körper "braucht" um "glücklich" zu sein. Und erst dann kannst du wirklich Einfluss auf sie haben-vorher wird sie abblocken und aus Trotz erst recht hungern. Sei einfach für sie da und geh nicht zu sehr auf ihr Verhalten mit dem Essen ein..versuch es zu ignorieren und warte, bis sie soweit ist, sich dir anzuvertrauen.

    Es ist ein schwerer Weg-ich hab ihn hinter mir. Aber dieser Weg schweisst verdammt zusammen.
     
    #5
    Trudi, 6 Juli 2006
  6. Bambi
    Verbringt hier viel Zeit
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    nicht angegeben
    Stell sie nicht vor die Wahl. Wenn sie wirklich magersüchtig ist, würdest du auf jeden Fall gegen die Krankheit verlieren.
     
    #6
    Bambi, 6 Juli 2006
  7. repi
    Gast
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    Ich denke Bambi hat recht.

    Magersucht ist wenn ich mich nicht übel täusche eine psychosomatische Krankheit. Das heißt, die Ursache liegt in der Psyche, aber sie KANN nicht essen, selbst wenn sie es sich noch so wünscht, weil ihre Psyche ihren Körper blockiert.

    Wenn du sie jetzt unter Druck setzt und vor die Wahl stellst. Dann machst du ihrer Psyche einen riesen Druck, mit dem Ergebnis, dass ihre Krankheit schlimmer wird!

    Ich finde du solltest ihr tatsächlich das Gefühl uneingeschränkter Unterstützung geben, du liebst sie doch und willst ihr helfen!
    Trotzdem kann es sein, dass es nützlich/nötig ist, dass sie nochmal eine Professionelle Therapie macht. Das geht aber nur MIT dir und nicht GEGEN dich.

    Und mach dir mal nicht so viele Gedanken, ob sie immer krank sein wird oder nicht. Sowas ändert sich auch und die Frage ob ihr nun heiratet oder nicht hat ja auch Zeit. Denk nicht so viel an der Zukunft rum, geniese den Moment und unterstütze sie. Die Zukunft wird ganz ohne dein Zutun eine Antwort geben.

    Der Repi
     
    #7
    repi, 6 Juli 2006
  8. Girlie23
    Girlie23 (34)
    Verbringt hier viel Zeit
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    0
    nicht angegeben
    Also ich gehe im Herbst in Therapie. Wegen einer Phobie und wegen einer Essstörung. Und glaub mir: Es bringt überhaupt gar nichts, wenn DU die Therapie willst. SIE muss sie wollen. Ne Therapie ist hart, sowohl körperlich, als auch seelisch. Wenn sie da nicht 120%ig hintersteht, dann wird sie sie sicherlich mittendrin abbrechen.

    Und noch was: Wenn du ihr die Wahl stellst, entweder du oder die Magersucht, dann MUSS sie sich für die Magersucht entscheiden. Sie kann es gar nicht anders, da sie keine Möglichkeit hat, gegen ihre Essprobleme alleine anzukommen.
    Wenn mein Freund zu mir sagen würde: entweder du springst über deinen Schatten und machst genau das, wovor du so eine Panik hast oder ich trenne mich von dir, dann würde ich ihm sagen, dass er dann wohl gehen muss. Es geht nicht. Es ist tatsächlich nicht möglich mit Liebe dagegen anzukommen. So sehr kann man gar nicht lieben.

    Du musst für dich entscheiden, ob du damit leben kannst. Kannst du es nicht, trenn dich von ihr. Möchtest du es versuchen, dann versuch es. Es ist deine Entscheidung. Aber es ist nicht deine Entscheidung, ob sie eine Therapie macht. Mal abgesehen davon, dass meine Tante seit 29Jahren in Therapie ist und sich rein gar nichts verbessert hat...
     
    #8
    Girlie23, 6 Juli 2006

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