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Freundin nach Ausbildung arbeitslos

Dieses Thema im Forum "Kummerkasten" wurde erstellt von SupaJan29, 14 Juli 2007.

  1. SupaJan29
    Gast
    0
    Hallo Ihrs,

    muss hier auch mal ein wenig Frust ablassen. Meine Freundin ist seit heute arbeitslos. Gestern hat sie ihre Prüfungsergebnisse bekommen, die ihrer Ausbilderin telefonisch mitgeteilt und dann am Telefon von ihr gesagt bekommen das sie nicht übernommen wird, das aber erst an dem Tag entschieden wurde. Der weitere Hammer war dann, das meine Freundin nach dem Zuegnis fragte, was ihr vom Betrieb zusteht, da meinte die Ausbilderin dafür ist sie nicht zuständig. Es ist echt zum kotzen was man sich gefallen lassen muss, hauptsache billige Arbeitskraft.

    Das man die Unterlagen auch schnell für das Arbeitsamt und Bewerbungen braucht interessiert keinen. Hätte man ihr das fairerweise früher mitgeteilt, hätte man sich was neues suchen können, aber ihr wurde ja zu Beginn der Ausbildung gesagt, das man ein halbes Jahr auf jeden Fall übernommen wird.

    Und an Gesetze wurde sich auch nicht gehalten, auch der Kontakt mit dem Betriebsrat hat nichts genützt.

    Und so ein Betrieb lässt sich in der Presse mit Berichten feiern das die Ausbildung ihnen wichtig ist und sie ja noch viel mehr ausbilden wollen.

    Alle anderen Azubis wurden übrigens für ein halbes Jahr übernommen (mit schlechteren Abschluss). Aber zum Teil auch halbherzig mit Teilzeitverträgen, von denen man sich auch nichts aufbauen kann.

    Achso, sie hat Bäckereifachverkäuferin gelernt.
     
    #1
    SupaJan29, 14 Juli 2007
  2. User 76250
    Planet-Liebe Berühmtheit
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    3.050
    Single
    Da hilft nur eins: Zum höchstmöglichen Tier in der Firma gehen, das gerade greifbar ist, den Anspruch deutlich machen, eine Frist setzen (max. 1 Kalenderwoche), und wenn die Frist überschritten ist, ab zum Arbeitsgericht (das kann man mit der Fristsetzung durchaus ankündigen, das Ausbildungsverhältnis ist beendet).

    Lass mich raten: Darüber gab es nichts Schriftliches?
    Dann isses blauäugig, bis zum letzten Tag zu warten, um dann herauszufinden, ob man übernommen wird oder nicht. Notfalls muss man sich da auf blauen Dunst bei der Konkurrenz bewerben. Man kann am Ende der Ausbildung immer noch sagen, dass man nicht übernommen werden will, weil man was anderes hat. Dass eine Firma einen zu übernehmen beabsichtigt, ist noch keine wirksame Vereinbarung über ein Arbeitsverhältnis (abgesehen davon, dass es da für ein Unternehmen schwierig sein dürfte, ein solches zu beweisen, wenn es auf die Übernahme pocht und keinen Arbeitsvertrag vorzuweisen hat...).

    Klingt nach Kamps. :wuerg:
     
    #2
    User 76250, 14 Juli 2007
  3. Feuerzeugpenner
    Verbringt hier viel Zeit
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    86
    0
    Verliebt
    nagel mich nich drauf fest....
    aber gibt es keine gesetzlich vorgeschriebene frist in der dem azubi mitgeteilt werden muss das er nich übernommen wird?
    wenn ich nich grade ganz viel dünnschiss erzähle glaub ich sogar das warn 3 monate

    aber wie gesagt da bin ich mir absolut nich sicher
     
    #3
    Feuerzeugpenner, 14 Juli 2007
  4. User 40590
    User 40590 (37)
    Sehr bekannt hier
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    655
    in einer Beziehung
    Nein, die Frist gibt es nicht. Das Arbeitsverhältniss endet mit der bestandenen Prüfung, sofern nichts anderes vereinbart wird. Das ist genauso wie bei allen anderen Befristungen.
    In manchen Tarifverträgen gibts da allerdings Klauseln, die eine befristete Weiterbeschäftigung zusichern.
    Finde es allerdings nur fair vom AG, sowas frühzeitig bekannt zu geben. Andererseits sollte der Azubi sich aber auch frühzeitig absichern.


    Genau das ist der richtige Weg.
     
    #4
    User 40590, 14 Juli 2007
  5. Ostwestfale
    Verbringt hier viel Zeit
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    50
    nicht angegeben
    Hey.
    Je nachdem zu welcher Handelskammer man gehört oder so gibt es diese Fristen schon.
    Mein Arbeitgeber ist z.B. verpflichtet mir mehrere Wochen vorher (ich glaube 8-12) zu sagen, dass es nichts wird und das wird auch festgehalten.
    Wenn das nicht passiert ist eine Weiterbeschäftigung Pflicht.
    Ob nur 4 Wochen oder ein Jahr liegt am Arbeitgeber.
    Aber dann muß er übernehmen.
    Tut mir trotz leid für deine Freundin.


    Gruß
     
    #5
    Ostwestfale, 14 Juli 2007
  6. SupaJan29
    Gast
    0
    Und wir sind uns auch fast sicher, dass es ne Vereinbarung zur Übernahme gibt, bzw. die dann nur mit triftigem Grund verhindert werden kann.

    Im Prinzip ist es um die Menschenführung in dem Laden eh egal, aber so hätte man sich rechtzeitig umsehen können (ich weiss hätte man so auch), aber so hat sie sich auf die Prüfung konzentriert komplett.

    Und alleine ein bis zwei Wochen früher, dann hätte man wenigstens für Arbeitsagentur alle Unterlagen beisammen.

    Und die Frist mit den Unterlagen haben wir gesetzt, aber zwei Wochen (Soviel Zeit muss man laut Arbeitsagentur geben). Danach haben die das Recht drauf dagegen gesetzlich vorzugehen.

    Achso und es ist nicht Kamps, aber auch eine Großbäckerei...
    Scheint ja in der Branche normal zu sein.
     
    #6
    SupaJan29, 14 Juli 2007
  7. User 76250
    Planet-Liebe Berühmtheit
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    3.050
    Single
    Schriftlich?

    Tarifvertrag?

    Wenn nicht, vergiss es...
     
    #7
    User 76250, 14 Juli 2007
  8. SupaJan29
    Gast
    0
    Wenns die gibt, dann im Tarifvertrag, haben leider keinen hier, aber schon bei der Gewerkschaft nachgefragt...Wenn nicht ist klar das man es vergessen kann...Sollte hier ja auch ein wenig Frustabbau nur sein über das was sich manche Arbeitgeber so rausnehmen...

    Aber trotz Gesetzen kann sich halt ein Arbeitgeber immer mehr rausnehmen als ein Arbeitnehmer, das is halt die Lobby...
     
    #8
    SupaJan29, 14 Juli 2007
  9. User 50283
    Sehr bekannt hier
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    441
    nicht angegeben
    Das ist unfair vom Arbeitgeber. Hat sie sich denn vorher nicht darum gekümmert, was Schriftliches in der Hand zu halten? Wenn nicht, ist sie ein wenig selbst daran Schuld. Sag ihr, sie soll sich fürs nächste Mal merken: Keinen mündlichen "Zusagen" trauen sondern alles so schnell wie möglich in schriftlicher Form festhalten, notfalls zweigleisig fahren und schon bei der Konkurrenz bewerben wenn der eigene Betrieb kein Papier rausrückt.
     
    #9
    User 50283, 14 Juli 2007
  10. Ostwestfale
    Verbringt hier viel Zeit
    531
    113
    50
    nicht angegeben
    Hey.
    @SuperJan
    Also nein, das ist Schwachsinn.
    Ein Arbeitgeber kann sich recht wenig rausnehmen finde ich,
    die Rechte der Azubis sind schon recht stark.
    Besonders durch die Gewerkschaften und alles.
    Nur gewisse Sachen kann er tun und vielleicht hat sie auch irgendwas ausgefressen oder verbockt das er sie nicht mehr nimmt.
    Finde ich gewagt sich über Sachen aufzuregen wo man nur eine Seite kennt.
    @ fleur
    Also bei mir wird das auch mündlich im Gespräch geklärt und der AG hält es für sich fest.
    Reicht aber meines Erachtens nach aus, denn wenn ich gut bin und der AG mir eine Übernahme garantiert dann passierts auch so.
    Zumindest bei meinem AG.
    Wenn in dem Beispiel selbst schlechtere Azubis behalten wurden denke ich, dass es einen Grund hat dass sie gehen durfte.
    Willkürlich macht man das meist nicht.
    Und zweigleisig fahren ist riskant.
    Es gibt nämlich durchaus andere Arbeitgeber die beim alten AG anrufen und sich nachfragen, wie der Azubi war.
    Und das macht dich beim aktuellen AG nicht wirklich attraktiver.
    Einige nehmen dir genau das sogar hochgradig übel....
    Das nur als Anstoß.



    Gruß
     
    #10
    Ostwestfale, 14 Juli 2007
  11. User 37284
    User 37284 (31)
    Benutzer gesperrt
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    248
    474
    vergeben und glücklich
    tja, das ist leider die Realität, ich glaube nicht, dass es eine Frist gibt, die besagt ab wann man Bescheid bekommt. Bei uns damals war es auch ziemlich knapp, einige haben wirklich erst ein paar Tage vor der Abschlussprüfung Bescheid gesagt bekommen, ob sie übernommen werden oder nicht. Ich hatte 2 Stellen und wollte diese aber nicht, anstatt die Stellen dann gleich weiterzugeben wurde da erstmal groß rumgewartet, so ein schwachsinn...

    Im Prinzip bleibt ihr jetzt nichts anderes übrig als sich eben zu bewerben und zu hoffen, dass sie bald nen platz bekommt.
     
    #11
    User 37284, 14 Juli 2007
  12. Sash_20w
    Sash_20w (29)
    Benutzer gesperrt
    40
    0
    0
    nicht angegeben
    Auch bei mir gab es diese Frist und die betrug auch genau 3 monate wo ich erfahren habe ob ich übernommen werde oder nicht. Schrifltich bekam man das aber nicht weil der Arbeitgeber ja auch noch garnicht wusste ob man die prüfung besteht. Wenn alle anderen schlechtere Ergebnisse haben ist es aber sehr wunderlich das deine Freundin nicht übernommen worden ist die anderen aber schon. Aber vielleicht liegt es auch an den Ergebnisses die sie während der Ausbildung erbracht hatte. Wenn das aber nicht der Fall sein sollte und sie dort auch besser war wie die anderen gibt es immer noch Gewerkschaften an die man sich wenden kann.
    Aber auch ich denke wenn das so stimmt das deine Freundin dann etwas ausgefressen hat, ansonsten würde ich als Arbeitgeber jaimm die besten einstellen weil es am lukrativsten für ihn ist.
     
    #12
    Sash_20w, 14 Juli 2007
  13. sternschnuppe83
    Verbringt hier viel Zeit
    1.105
    121
    0
    Verheiratet
    .....
     
    #13
    sternschnuppe83, 14 Juli 2007
  14. SupaJan29
    Gast
    0
    Okay, die anderen werden auch nur in Teilzeit übernommen, ihre Freundin zum Beispiel mit 110 Stunden im Monat, halt auch nicht das wahre. Die hatte heute auch Betriebsversammlung, dort war es wohl auch das Thema warum man den Auszubildenden es erst auf den letzten Drücker sagt, Grund sonst würden sie krank machen. Ich denke das wäre aber meiner Meinung nach erst der Fall wenn man weiss das man die Prüfung bestanden hat.

    Mag sein das ihre Ausbilderin nicht mit ihr zufrieden war, die anderen hatten auch alle andere Ausbilder. Dazu muss man auch wissen, das ihr Ausbilderin sehr wenig in der Filiale war, hat es noch nicht mal für nötig gehalten als eine Kollegin aus dem Mutterschutz wiedergekommen ist nach zwei Jahren sie mal persönlich zu begrüssen.

    Dazu ist die Ausbilderin sowieso ein Dorn im Auge, das sich in der Filiale in der meine Freundin war sich alle so gut verstehen.

    Ich denke an den Leistungen im Verkauf kann es auch nicht gelegen haben, die Kunden waren auch zufreiden. Wenn man sieht das ihre Kollegin alle Kunden duzt zum Beispiel, ob sie die kennt oder nicht, ich weiss ja nicht was besser ist...

    Aber sie findet schon was neues, vom Unternehmen her geht es auch kaum schlechter.
     
    #14
    SupaJan29, 15 Juli 2007

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