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friedensnobelpreis für obama?

Dieses Thema im Forum "Umfrage-Forum" wurde erstellt von Stinkesocke, 9 Oktober 2009.

  1. Stinkesocke
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    us-präsident obama hat für die stärkung der internationalen diplomatie den friedensnobelpreis 2009 bekommen. er habe ein neues internationales klima geschaffen.

    findet ihr die entscheidung richtig, auch mit blick auf seine bisher relativ kurze amtszeit als präsident?
     
    #1
    Stinkesocke, 9 Oktober 2009
  2. Nachtwächter
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    Eine einzige Lachnummer. Der Friedensnobelpreis ist seit Al Gore ein einziger Witz.

    Leute wie Mutter Teresa oder Anwar as-Sadat rotieren sicherlich im Grab...
     
    #2
    Nachtwächter, 9 Oktober 2009
  3. brainforce
    brainforce (33)
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    Ich finde die Endscheidung nicht richtig...

    Barack Obama hat zwar bisher dipl. ruhigere Töne angeschlagen als sein Vorgänger aber dennoch ist er erst seit kurzem im Amt und wird sicher noch einige Endscheidungen treffen müssen die sich nicht mit den "Vorgaben" des Friedensnobelpreises vereinbaren lassen!

    Der Friedensnobelpreis bringt Verantwortung mit sich. Allerdings glaube ich das das Friedensnobelpreiskomitee seinen eigenen Preis zu "ernst" nimmt im Bezug auf mögliche zukünftige Endscheidungen von Barack Obama.

    Barack Obama ist in allererster Linie Präsident der USA und kein "Weltpräsident". Es gibt weltweite massive Hoffnungen in ihm - jedoch halte ich ihn keineswegs für den "Heilsbringer" schlechthin...

    Objektiv betrachtet muss man denke ich sagen das die Verleihung in einer Art und Weise dem "Zeitgeist" geschuldet ist wie es bisher noch nicht der Fall war...

    Einen großer Anteil an der Verleihung des Friedensnobelpreises ist sicher auch George W. Bush zuzuschreiben. Erst seine "rücksichtslose, unbeliebte" Politik als Amtsvorgänger hat es möglich gemacht das sich Barack Obama als Amtsnachfolger derart profilieren konnte das ihm nun sogar der Friedensnobelpreis zuerkannt wurde...

    Einen Menschen mit einer derartigen Verantwortung wie der US-Präsident bzw. sonstigen hochrangigen Politikern kann meines Erachtens höchstens nach "abgeschlossener Karriere" so ein Preis zuerkannt werden.

    Mit der (verfrühten) Verleihung begibt sich das Komitee auf äußerst dünnes Eis - es besteht die große Gefahr das die Verleihung im Nachhinein einen bitteren Beigeschmack genießt. Ich erinnere nur an die Verleihung an Yassir Arafat...

    Menschen dieses Kalibers können sich vom Friedensnobelpreis kaum beeinflussen lassen bezüglich ihrer späteren "Arbeit bzw. Politik". Insofern nimmt sich der Friedensnobelpreis meiner Meinung nach für "zu wichtig".

    Es sollten vielmehr Menschen und Organisationen geehrt werden bei denen man sich 99,9% sicher sein kann das sie sich ausschließlich zum Wohle der Menschen bzw. selbstlos dienen - wie es bspw. bei "Mutter Teresa" oder Albert Schweitzer der Fall war oder bei Organisationen wie "Ärzte ohne Grenzen" oder "Amnesty International"... - diese haben zwar nicht solch immensen Einfluss (gehabt) stehen aber sicher idealistischer hinter der Sache als es ein Politiker von Amts Wegen jemals sein kann...
     
    #3
    brainforce, 9 Oktober 2009
    • Danke (import) Danke (import) x 3
  4. squarepusher
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    halte ich jedenfalls für gerechtfertigt.
     
    #4
    squarepusher, 9 Oktober 2009
  5. Stinkesocke
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    ich bin sehr skeptisch. ich gönne ihm das, keine frage. ich finde auch, dass er vieles deutlich anders und deutlich besser macht als sein vorgänger. es fehlt mir an vergleichen, da ich noch sehr jung bin und mich als kind nie für politik interessiert habe.

    wenn man das betrachtet, was er in seiner kurzen amtszeit als präsident (und nur darauf bezieht es sich ja, nicht um seine ämter, die er vorher hatte) erreicht hat, dann ist das sicherlich ehrenwert.

    ich bin aber auch der meinung, wenn man eine person auszeichnet (und das tut man ja, denn an seinen politischen leistungen waren ja auch viele andere maßgeblich beteiligt), dann kann man das erst tun, wenn derjenige aus dem amt ausscheidet, und nicht mittendrin. wer weiß, was noch kommt.

    vielleicht möchte man obama damit mitteilen: mach weiter so wie bisher und komme nicht auf dumme ideen. was sicherlich ein gutes signal ist. aber widerspricht sich das nicht? man zeichnet ihn ja indirekt auch dafür aus, dass er völlig neue wege geht und sich nicht beeinflussen lässt von dem, was andere machen. ich mag leute, die nicht rumeiern, sondern anpacken. und wünsche denen ein glückliches händchen. aber lassen ausgerechnet die sich dann wirklich beeinflussen von einer gewissen pflicht, die sich aus dem preis ergibt bzw. dem drama, wenn man ihm das ding wieder wegnimmt? würden sie damit ihrer linie, für die sie geehrt werden, treu bleiben?

    das bezweifel ich doch sehr und daher finde ich die entscheidung sehr mutig, aber auch sehr gefährlich mit blick auf die glaubwürdigkeit des ganzen preises.
     
    #5
    Stinkesocke, 9 Oktober 2009
  6. brainforce
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    genau bei den Punkten stimm ich dir vorbehaltlos zu - es ist allerdings "arrogant" vom Preiskomitee zu glauben das sich ein US-Präsident von diesem Preis nachhaltig beeinflussen lassen kann bzw. lässt!

    Und für die Glaubwürdigkeit ist es in der Tat sehr Gefährlich v.a. vor dem Hintergrund da es ein weltweit anerkannter Preis ist - der Wichtigste eigentlich überhaupt...

    Mich persönlich ärgert es das es einfach nur dem sympathischen, beliebten Auftritt sprich dem "Zeitgeist" zuzuschreiben ist - ähnlich der "großen Beliebtheit eines Karl-Theodor von Guttenberg der sowas hauptsächlich seinem "lockeren, gewandten" Auftreten zu verdanken hat.

    So etwas darf aber kein Maßstab sein für die Verleihung des Friedensnobelpreises - auch wenn es abgestritten wird - ich denke genau das hatte einen großen Einfluss...
     
    #6
    brainforce, 9 Oktober 2009
  7. Nachtwächter
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    Was hat er denn erreicht?
     
    #7
    Nachtwächter, 9 Oktober 2009
  8. simon1986
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    Der Friedens-Nobelpreis ist eh ein schwieriger Fall.

    Aber er steht doch eher Menschen zu, die sich aussergewöhnlich stark für den Frieden einsetzen.
    Bei gewählten Politiker würde ich die Latte höher legen als bei Menschen, die aus eigener Initiative für den Frieden tätig sind, und ihr ganzes Leben in den Dienst des Friedens stellen.

    Ein erst so kurz amtierender Präsident kommt für mich kaum in Betracht.
     
    #8
    simon1986, 9 Oktober 2009
    • Danke (import) Danke (import) x 1
  9. brainforce
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    Meiner bescheidenen Meinung nach sollten aber genau diese Menschen in allererster Linie mit dem Friedensnobelpreis geehrt werden! auch wenn sie letztlich nicht sooo berühmt sind! Auch die Verleihung an eine "kleine Initiative" oder "nicht so berühmte aber idealistische" Person kann ein Zeichen sein das gehört wird!
     
    #9
    brainforce, 9 Oktober 2009
  10. simon1986
    simon1986 (30)
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    @brainforce, da sind wir uns ja einig! :jaa:

    Off-Topic:
    Und ich habe meinen Beitrag geschrieben ohne zu wissen, dass Obama den Preis bekommen hat .....
     
    #10
    simon1986, 9 Oktober 2009
  11. Kurzstreckenfahrer
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    Und nächstes Jahr marschiert er im Iran ein. Na toll.
     
    #11
    Kurzstreckenfahrer, 9 Oktober 2009
  12. many--
    many-- (32)
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    Mit Obama zeichnet man wohl nicht einen Menschen aus, sondern eine Stimmung. Er ist ja sozusagen der personifizierte Anti-Bush, und er verkörpert die Hoffnung der Welt auf ein neues Amerika; insofern wird hier sozusagen die Tatsache honoriert, dass der durch Obama herbeigeführte Wetterumschwung in den Staaten das diplomatische Weltklima, das nach dem 11. September und den Reaktionen der Bush.Regierung doch sehr vergiftet war, wieder verbessert hat.

    Tatsächlich hat Obama natürlich noch nichts erreicht; Irak, Afghanistan, Iran, Israel, Nordkorea... alles immer noch Katastrophengebiete. Aber alleine durch die Präsenz Obamas besteht wohl für viele Menschen wieder die Hoffnung, dass sich überhaupt etwas ändern könnte.

    In den letzten Monaten hat der Mann, v.a. durch seine (notwendige) Innenpolitik, wieder einiges an Glanz verloren; vielleicht ist der Nobelpreis jetzt auch ein Versuch des intellektuellen Europas, ihrem Hoffnungsträger wieder einen kleinen Aufschwung zu geben.

    Insgesamt finde ich die Preisverleihung gut, denn ich sehe momentan keinen wirklich sich aufdrängenden anderen Kandidaten: in den großen Krisenherden der Welt laufen momentan kaum Menschen herum, die sich wundervoll für den Frieden einsetzten. - Allenfalls die Führer der versuchten Widerstandsbewegung im Iran hätten sich den internationalen Prestigegewinn eines Friedensnobelpreises wohl vielleicht verdient, aber, ehrlich, die ganze Mullah-Clique da unten wäre mir persönlich zu undurchsichtig, als dass man irgendeinem dieser Männer einen so wichtigen Preis zugestehen könnte (zumal ihr Protest ja schnell erstickt wurde).
     
    #12
    many--, 9 Oktober 2009
  13. brainforce
    brainforce (33)
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    es laufen sicherlich genug "würdige Personen" herum... - die allerdings kaum den Bekanntheitsgrad haben... in der langen Zeit der Verleihung gab es genügend Preisträger die der "großen Mehrheit" der Menschheit ziemlich unbekannt waren...
     
    #13
    brainforce, 9 Oktober 2009
  14. User 77547
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    Ich finds jetzt nicht gerade den Brüller, aber durchaus O.K. Berlusconi, der ja auch nomminiert war, wäre schlimmer gewesen ;-)
     
    #14
    User 77547, 9 Oktober 2009
  15. brainforce
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    naja das steht wohl außer Frage - auch Adolf Hitler war einst nominiert... aber ein Vorschlag hat letzlich nicht mit der Auszeichnung zu tun...
     
    #15
    brainforce, 9 Oktober 2009
  16. Nachtwächter
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    Wieso zeichnet man nicht Leute wie Susanne Hirzel mit dem Preis aus? Stattdessen kommen Typen wie Obama auf die Liste :rolleyes:
     
    #16
    Nachtwächter, 9 Oktober 2009
  17. User 77547
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    Das ist wohl ein Witz?...naja zumindest eine der üblichen Provokationen von nachtwächter. susanne Hirzel hat zwar für ihre Mithilfe bei der Flugblattverteilung der Weißen Rose meinen allerhöchsten Respekt. Das was sie aber heute absondert, ist unter aller Sau.....zumindest abgrundtief dämlich.
     
    #17
    User 77547, 9 Oktober 2009
  18. Nachtwächter
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    Wer hat noch gleich unter Einsatz seines Lebens agiert? Obamalein oder Hirzel? Was lässt sie denn heute ab? Schlimmer als Arafat wird sie wohl kaum sein, oder etwa doch?

    Mit Obama ist es ähnlich wie mit Windows 7: Sie sind nur so beliebt, weil ihre Vorgänger so scheiße waren...
     
    #18
    Nachtwächter, 9 Oktober 2009
  19. clio
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    nicht angegeben
    welch ein Witz.
    Waren auch Leute aus Afghanistan, Irak und Iran in der Jurry?
     
    #19
    clio, 9 Oktober 2009
  20. User 77547
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    Meinst Du Vertreter der Taliban, Al Quaida und Achmadinedschad?

    ---------- Beitrag hinzugefügt um 13:45 -----------

    Die “Weiße Rose” und der Counter-Jihad - Politically Incorrect

    22.02.02 / Interview: Susanne Zeller-Hirzel, Mitglied der Weien Rose, ber unbeschwerte Jahre im Dritten Reich, den Weg in den Widerstand und ihre Freundin Sophie Scholl
     
    #20
    User 77547, 9 Oktober 2009

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