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Fructoseintoleranz und Vegetarismus

Dieses Thema im Forum "Lifestyle & Sport" wurde erstellt von User 10015, 8 März 2009.

  1. User 10015
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    Hi,

    da sich bei mir der Verdacht nährt, dass ich womöglich eine Fructoseunverträglichkeit habe, wollte ich wissen, ob jemand von euch damit Erfahrung gemacht hat. Des weiteren wollt ich fragen, ob jemand dazu noch Vegetarier ist, was dem ganzen einen zusätzlichen Härtefaktor auferlegt.
    Wäre toll, wenn jemand da weiter wüsste.

    Danke und viele Grüße,
    evil
     
    #1
    User 10015, 8 März 2009
  2. Chococat
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    Hallo,

    ja, ich bin genau das, was du suchst :zwinker:

    Bin seit 12 Jahren Vegetarierin und habe seit etwa 5 Jahren eine Fructoseintoleranz. Das ist natürlich richtig sch...!! Ich habe immer so gerne Obst gegessen und konnte irgendwann nichtmal mehr eine Weintraube zu mir nehmen, ohne dass es mir schlecht ging. Was sind denn deine Symptome??

    Es wurde mit der Zeit so schlimm, dass ich vor ca. einem Jahr bei einem Arzt für Alternativmedizin war und dort eine Bioresonanztherapie gemacht habe. (Einige Familienmitglieder und Bekannte waren vorher dort wegen verschiedenster Allergien und immer sehr begeistert, nach drei Jahren Skepsis hab ich es einfach mal versucht) Diese hat mir richtig gut geholfen. Zwar muss man gegen jedes Obst einzeln behandelt werden, aber mir hat es richtig gut geholfen. Ich habe auch eine weitere Patientin mit Fructoseintoleranz kennen gelernt, die kann auch wieder alles essen!! Ich jedenfalls kann mittlerweile zwar nicht unendlich viel Fructose zu mir nehmen, aber so übliche Mengen vertrage ich wunderbar.

    Ich bereue es sehr nicht früher hingegangen zu sein, aber ich hab einfach nicht an "sowas" geglaubt. Die Naturmedizin sagt ja auch, es gibt keine Heilung für Fructoseintoleranz. Ich habe aber das Gegenteil erlebt. Zwar hat mich die ganze Therapie über 100 Euro gekostet (man muss es selbst zahlen), aber das ist es allemal wert. Ich kann dir nur empfehlen dir einfach mal einen Termin bei einem Alternativmediziner , der Bioresonanztherapie betreibt, zu holen. Probier es aus, wenn es nicht klappt, kannst du es immernoch lassen. Bei uns kostet eine Sitzung 9 Euro, pro Sitzung wurden 3 Früchte behandelt. Das Ergebnis merkt man schon nach 2-3 Tagen.

    Wenn du Fragen hast, kannst du gerne fragen :smile:
     
    #2
    Chococat, 8 März 2009
  3. User 53463
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    Bin zum Glück nicht selbst betroffen, würde jedoch bei solchen Alternativen Verfahren erstmal schauen was dahinter steckt, bevor ich da Geld reinstecken würde. Zumindest sagt Wiki folgendes dazu: "Einen Nachweis für eine Wirksamkeit der Bioresonanztherapie, die über Placeboeffekte hinausginge, gibt es nicht." Ich vermute mal wenn man danach suchen würde würde man sicher auch Studien finden, die dies belegen.

    Bezüglich der Fructoseintoleranz muss man beachten, dass es unterschiedliche Formen gibt. Je nachdem welche Variante es ist muss man sich unterschiedlich verhalten. Bei der Fructosemalabsorption kann es sogar sein, dass diese nur für einen gewissen Zeitraum besteht.

    Es wäre also eher ratsam sich mal bei einem Mediziner zu informieren, welche Störung genau vorliegt, was man meiden soll und welche Möglichkeiten man hat das Problem zu minimieren.

    Zur Grobinformation kannst du dich ja mal auf folgender Seite einlesen: http://www.ernaehrung.de/tipps/intoleranzen/intoleranz10.php
     
    #3
    User 53463, 8 März 2009
  4. User 10015
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    hi,

    danke für die antworten.
    ich werd das demnächst erst mal testen lassen, aber es deutet sch etwas darauf hin. ich hab halt permanente bauchprobleme, sowohl magen als auch darm. ich hab bisher auch nie drauf geachtet und immer alles gegessen.
    süßigkeiten gehen eigentlich gar nicht mehr, danach gehts mir immer schlecht, schokolade ist am schlimmsten, danach kommt kuchen.
    besonders ist es mir vorgestern aufgefallen, dass ich sowas haben könnte. ich bin etwas erkältet und hab ne heiße zitrone aus soner packung gefunden und die getrunken. etwa zwei stunden später hatte ich totale darmkrämpfe und durchfall. hab dann auf die packung geguckt und entdeckt, dass dort 90% fructose drin war.
    dazu hab ich nen reflux, was ja, jedenfalls laut wikipedia:geknickt:, auch nen symptom sein kann.
    na mal schauen, was da raus kommt. könnte aber schon drauf hinweisen oder?

    kommt sowas einfach so oder hat man das schon immer (bezogen auf die fructosemalabsorption)? bis bei mir recht plötzlich gekommen und immer schlimmer geworden.

    mit der bioresonanztherapie werd ich dann mal weitdergucken. erst mal würde ich nen ernährungsberater konsultieren und dann weitersehen.

    grüße, evil
    danke
     
    #4
    User 10015, 9 März 2009
  5. Chococat
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    Die Fructoseintoleranz entsteht meistens im sehr jungen Erwachsenenalter, also so 18-20 rum. Sie gilt trotzdem nicht als erworbene Störung, also "man kann nichts dafür". Man kann durch absolut konsequenten Verzicht auf Fructose über einen langen Zeitraum die Krankheit wieder los werden, muss aber nicht. Da Fructose aber in vielen Lebensmitteln enthalten ist, kommt man eh nur sehr schwer drumherum, viel schwerer als um Milchprodukte.

    Noch eins zwei Wörtchen zur Bioresonanz: Ich hab, wie gesagt, NICHT dran geglaubt. Meine Oma hat damit für immerhin 5 Jahre ihre Tierhaarallergie und eine Lebensmittelallergie wegbekommen, danach kam es aber wieder (kann passieren). Eine Bekannte ging wegen Fructoseintoleranz hin und kann wieder alles essen. Mein Freund ist seinen schlimmen Heuschnupfen los geworden, obwohl er vorher jahrelang starke Medikamente genommen und auch Eigenbluttherapien gemacht hat, alles mit wenig Erfolg. Bei Heuschnupfen frage ich mich wirklich, ob man sich das alles einbilden kann. Ich habe aber mit eigenen Augen gesehen, dass er von dem Tag seiner ersten Sitzung (27.2.2008) nicht ein einziges Mal mehr Tabletten nehmen musste, obwohl er vorher nicht ohne über das Frühjahr und den Sommer kam!!! Das war auch das schlagende Argument für mich, weswegen ich es probiert habe.
    Man kann es ja abbrechen, wenn es nicht klappt. Das merkt man sehr schnell. Ich habe nach jedem behandelten Stoff direkt danach eine Besserung gespürt. Jetzt hoffe ich, dass der Effekt dauerhaft ist.
     
    #5
    Chococat, 9 März 2009
  6. User 10015
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    Okay, danke für die Infos. Nächste Woche wird es sich dann ja aufklären. Ich bin sehr gespannt.
    Was isst du denn für Brot?

    Ich bin der Naturheilkunde nicht so abgeneigt. Ich denke, es gibt Dinge, wo sie mehr erreichen kann als die Schulmedizin.

    Tschau, evil
     
    #6
    User 10015, 10 März 2009

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