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  • solarfighter
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    nicht angegeben
    27 Februar 2005
    #1

    Fusionen von Bundesländern

    Das Scheitern der Föderalismus-Kommission hatte mal wieder gezeigt, das unser Land nahezu unregierbar geworden ist. :cry:
    Jede Reform, die von einer Bundesregierung angegangen wird, ist in der Regel zustimmungspflichtig, durch den Bundesrat. Leider haben die verschiedenen Landesregierungen ein große Interesse daran, die Reformen zu verwässern, oder den eigenen Stempel aufzudrücken. Bei Vorhaben, die nur die BL betreffen, sieht es noch katastrophaler aus. (Siehe Reaktionen auf PISA, oder Thema Elite-Universitäten.) Resultat: Deutschland gerät international immer mehr ins Hintertreffen. :grrr:

    Mein Vorschlag: Radikale Reduzierung der Anzahl der Bundesländer durch Fusionen. :smile:
    Vorteile: Weniger Verhandlungspartner am Tisch, weniger (dafür aber bedeutendere) Landtagswahlen, starke Kostenreduzierung auf Bundes und Landesebene, demokratischer ...

    Was haltet ihr von folgender Aufteilung:
    BL „Küste“:
    Schleswig-Holstein ,Hamburg, Bremen, Mecklenburg-Vorpommern , Niedersachsen
    Fläche: 87403 km^2
    Einwohner: 14,4 Mill.

    BL NRW:
    Fläche: 34070 km^2
    Einwohner: 17,69 Mill.

    BL „Brandenburg-Anhalt“:
    Berlin, Brandenburg, Sachsen-Anhalt
    Fläche: 50385 km^2
    Einwohner: 8,92 Mill.

    BL „Rheinland-Hessen“
    Saarland, Rheinland-Pfalz, Hessen
    Fläche: 43530 km^2
    Einwohner: 10,86 Mill.

    BL „Sachsen-Thüringen“

    Sachsen, Thüringen
    Fläche: 34589 km^2
    Einwohner: 7,14 Mill.

    BL Baden-Württemberg
    Fläche: 35751 km^2
    Einwohner: 10 Mill.

    BL Bayern
    Fläche: 70553 km^2
    Einwohner: 11,6 Mill.
     
  • 27 Februar 2005
    #2
    Warum Sachsen-Thüringen???
    Warum denn nicht Hessen-Thüringen? Das ist so erniedrigend immer wieder mit Sachsen gleichgestellt oder gar verwechselt werden.:angryfire
     
  • deBergerac
    deBergerac (31)
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    27 Februar 2005
    #3
    Wenn mehr Macht über mehr Fläche auf weniger Personen als jetzt schon der Fall verteilt wird, dann wird die Republik demokratischer? Ich bitte um Erläuterung.

    Eher fusioniert das Saarland mit Luxemburg.
     
  • User 12216
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    27 Februar 2005
    #4
    genau!also sachsen-thüringen muss ja wirklich nich sein!:angryfire
     
  • cat85
    Gast
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    27 Februar 2005
    #5

    BITTE?
     
  • Koyote
    Koyote (39)
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    27 Februar 2005
    #6
    Grundsätzlich eine sehr gute Idee, halte aber Dein vorgeschlagenes Bundesland "Küste" so für nicht realisierbar und regierbar. Das Gebiet wäre viel zu groß und zu unterschiedlich strukturiert. Denke daß das eher zu chaos führen würde. Eine Fusion zwischen Hamburg und Schleswig-Holstein halte ich für durchaus machbar und anzustreben, ggf noch unter Beteiligung von Mecklenburg-Vorpommern. Alles andere wäre zu groß, da würden dann nur die Probleme von der Bundesebene auf die landesebene verlagert, weil ein Landestag eines soclhen Budneslandes wäre kaum noch Beschlussfähig, aus den gleichen gründen warum Du für eine Reduzierung der Bundesländer plädierst.
    Gruß koyote
     
  • JuliaB
    JuliaB (33)
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    nicht angegeben
    27 Februar 2005
    #7
    wir können doch gleich bundesländer abschaffen und den zentralismus einführen.
    und nen diktator statt ewig wahlen und koalitionen, da kommen doch nur noch kompromisse bei raus.
    wir brauchen mal wieder einen, der das durchzieht!


    :rolleyes2


    totaler stuss!
     
  • Koyote
    Koyote (39)
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    27 Februar 2005
    #8
    Ja, finde ich auch sehr gut! Aber zum Glück ohne Niedersachsen und Bremen (gegen die ich nichts habe, mehr wegen der oben genannten gründe)
    Koyote
     
  • PassoaO
    PassoaO (37)
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    27 Februar 2005
    #9
    Ich finds auch blödsinn,das Hamburg,Bremen und Berlin eigene Bundesländer sind.Als ersten Schritt könnte man diese "Länder" in die umliegenden Bl eingliedern. Wenn Hessen schon fusionieren soll,dann mit Thüringen,die waren ja früher auch mal zusammen (glaub Ich :confused: )
    Ansonsten würden solche reformen wieder ne menge Arbeitsplätze kosten. Die Bl brauchen ja nur jeweils eine Verwaltung.Zwar mit paar mehr Leuten,aber nicht so viele wie 2 verwaltungen. Der Staat sollte eine vorbildfunktion gegenüber anderen Arbeitgebern einnehmen,und nicht Leute abbauen ohne ende. Siehe Bundeswehr... :angryfire
     
  • JuliaB
    JuliaB (33)
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    nicht angegeben
    27 Februar 2005
    #10
    NEIN, ein ganz eindeutiges nein, als direkt betroffene.

    Berlin hat zum beispiel 800 000 einwohner mehr als brandenburg, warum sollte man also berlin in brandenburg eingliedern?
    außerdem passen die bundesländer nicht wirklich zusammen...

    des weiteren hat berlin mehr einwohner als Bremen, Hamburg, Mecklemburg-Vorpommern, das Saarland, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein, Thüringen und eben Brandenburg, es gibt also einige einwohnerschwächere Bundesländer.
    nur weil Berlin nur aus einer Stadt besteht, ist das ein grund, es mit brandenburg fusionieren zu lassen... :rolleyes2

    das einzig sinnvolle wäre bremen mit den nichtmal 700 000 einwohnern einzugliedern.
     
  • *fechti*
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    27 Februar 2005
    #11
    lol

    bin dagegen. wozu soll das gut sein?
     
  • PassoaO
    PassoaO (37)
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    27 Februar 2005
    #12
    *nichtgewußthab*

    Dann soll man halt Brandenburg in Berlin eingliedern *scherz*

    Von mir aus kann alles so bleiben wie es ist.Klappt ja seit 60 Jahren *g*
     
  • Edge
    Edge (28)
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    27 Februar 2005
    #13
    Sinnvoll ist es das Bundesland Bremen einzugliedern trotzdem hat Bremen fast 800 000 Einwohner und nicht 700 000!
     
  • deBergerac
    deBergerac (31)
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    27 Februar 2005
    #14
    Spätestens bei 2 Bundesländern.
     
  • JuliaB
    JuliaB (33)
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    27 Februar 2005
    #15
    quelle


    da haben wir wohl verschiedene quellen, meine ist von 2003, da sind es nichtmal 700 000 (genau 663 129)
    dachte nicht, dass in 2 jahren nochmal gut 100 000 dazu kommen :zwinker:
    (oder es wurden verschiedene umliegende gegenden/gemeinden dazu gezählt, die bei meiner quelle nicht bei sind?)


    ändert ja aber am sachverhalt auch nix.
     
  • dirty_beast
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    27 Februar 2005
    #16
    Eine Fusion von Bundesländern ist grundsätzlich richtig und seit langem überfällig.
    Ich kann da Eric|Draven nur zustimmen.
    Nur über die Aufteilung kann man dikutieren.
    Die einzigen Bundesländer die so bleiben sollten wie jetzt sin NRW und Bayern.
    Baden-Würtemberg könnte je nach Aufteilung noch was dazubekommen.
    Mein Vorschlag:
    Niedersachsen/Hamburg/Bremen/Schleswig-Holstein
    Brandenburg/Berlin/Mecklenburg-Vorpommern und ein Teil Sachsen-Anhalts
    Sachsen/Thüringen und der südliche Teil von Sachsen-Anhalt
    Hessen/Rheinland-Pfalz/Saarland
    Baden Württemberg
    Bayern
    NRW

    Das wäre die eine Möglichkeit mit 7 grossen Ländern. Eins könnte man noch einsparen wenn man hessen zu bayern oder NRW schlägt und Rheinland-Pfalz/Saarland zu Badenwürtemberg.
    Aber es wird nie gemacht werden weil unsere politiker an ihren Fpründen hängen.
     
  • SunsetLover
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    27 Februar 2005
    #17
    Richtig... *Saarländer bin und gaaaarantiert kein Pälzer....* :grin:
     
  • mhel
    mhel (36)
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    27 Februar 2005
    #18
    Also für die obige Autteilung wäre ich nicht. Aber die Stadtstaaten irgendwo einzugliedern fände ich richtig.
     
  • solarfighter
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    27 Februar 2005
    #19
    Zwei Gründe:
    1.) Das Gleichheitsgebot. Die Stimme eines jeden Bürgers sollte gleich viel wert sein, egal aus welchem Bundesland er kommt. Ich habe ja nichts dagegen, das die Ministerpräsidenten die Bürger ihres Landes im Bundesrat vertreten, nur sollte die Gewichtung der Stimmen wenigstens ungefähr mit der Größe der BL (nach Einwohnern) übereinstimmen. Beispiel: Bremen hat im Bundesrat 3 Stimmen. Aber das, fast 26 mal so große, NRW nur 6. :geknickt:
    2.) Die Regierungspraxis der Bundesregierungen. (Spätestens seit Kohl) Alle wesentlichen Reformen werden in Kungelrunden und Vermittlungsausschüssen entschieden. Hierbei gilt ja, viele Köche verderben den Brei. Und irgendwo ist ja immer Wahlkampf. :kotz:

    Na ja, die reine Fläche wäre ja nur 1.23 mal so groß wie Bayern, hätte aber immer noch wesentlich weniger Einwohner, wie NRW. Das mit der unterschiedlichen Struktur, kann ich so nicht nachvollziehen, kannst Du mir ein Beispiel geben? (Bezogen auf die Flächenländer.) Das mit der Verlagerung von Bundes auf Länderebene kann ich ebenfalls nicht nachvollziehen. Die drei großen Bundesländer NRW,BW und Bayern haben auch stark unterschiedliche Regionen.

    Hältst Du Frankreich für eine Diktatur? :ratlos:
    Während andere Länder (zügig) richtige Reformen schaffen, kommen bei uns immer (nach Ewigkeiten ) nur Reförmchen raus. Unser Land erinnert mich immer mehr an die Weimarer Republik (oder besser 1. Berliner Republik), da wurde dann ja mal ein Herr aus Braunau gewählt... :frown:

    Da gab es doch mal einen Versuch...
    :grin:
    Meiner Erinnerung nach, ist es aber daran gescheitert, dass die Brandenburger nicht wollten. Aber wer, der bei Sinnen ist, will schon so eine Stadt, wie Berlin. Da kann man ja gleich in den Schuldenturm ziehen. :grin:

    Ich persönlich fände es nicht so gut, wenn nur Alt-BL mit Alt-BL und Neu-BL mit Neu-BL fusionieren würde.
     
  • deBergerac
    deBergerac (31)
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    28 Februar 2005
    #20
    Das Repräsentationsprinzip (ich nehme mal an das meinst du mit Gleichheitsgebot) kann man auf den Bundesrat nicht anwenden, schließlich wird er nicht direkt gewählt. Das ist schließlich ein Gremium der Exekutiven der Länder und nicht von deren Legislativen.

    Und was würde eine Verringerung der Anzahlen von Ländern dort abändern? Die Gefahr das in Bundestag und Bundesrat verschiedene Mehrheiten sitzen ist permanent gegeben.

    Und das System so anzupassen, dass bestimmte Ergebnisse rauskommen ist ein bisschen als ob der Schwanz mit dem Hund wedelt.
     

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