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Gedanken: (unglückliche) Liebe = Droge

Dieses Thema im Forum "Beziehung & Partnerschaft" wurde erstellt von Mr.Schnabel, 12 Mai 2007.

  1. Mr.Schnabel
    0
    Hallo
    Ich denke oft über das Thema Liebe nach, weil ich seit 2,5 Jahren in ein Mädchen verliebt bin, das meine Gefühle nicht erwiedert. Sie mag mich jedoch nur freundschaftlich.

    Ich hab noch nie Drogen genommen oder war von irgendetwas anderem süchtig, aber Liebe/Sie kommt meiner Vorstellung davon sehr nahe.
    Wenn ich nicht mit ihr rede oder irgendetwas mit ihr mache, bin ich unglücklich und wenn ich mit ihr zusammen bin, ist da ein temporärer Zustand von etwas, das Glück schon sehr ähnlich ist. Das Unglück, wenn ich von ihr getrennt bin, vor allem, wenn ich mich mal eine Weile nicht so viel mit ihr zu tun habe, würde ich dann in meinem Liebe=Drogen-Modell mit Entzugserscheinungen gleichsetzen.
    Auch von ihr los zu kommen ist sehr schwer, gerade wegen dieser Entzugserscheinungen und weil diese "Glücksmomente" ab und zu mal bestehen.
    Außerdem ist alles andere nicht so wichtig, wie sie, was bei Drogen doch auch so ist.

    Das sind doch ganz deutliche Parallelen: Liebe ist auch nur eine Droge und kann einen ebenso zerstören.
     
    #1
    Mr.Schnabel, 12 Mai 2007
  2. NeosOne
    NeosOne (29)
    Verbringt hier viel Zeit
    163
    101
    0
    vergeben und glücklich
    Einem Drogensüchtigen, der seine Sucht eingesehen hat, und dem es so schlecht geht, würde ich allerdings dringenst raten, eine Therapie zu machen, um von seinen Drogen loszukommen. Nur so kann er sich wieder auf das Wichtigere im Leben konzentrieren und die Drogen können ihn nicht noch weiter zerstören, wo er doch gerade in seinen besten Jahren ist...
     
    #2
    NeosOne, 12 Mai 2007
  3. Decadence
    Verbringt hier viel Zeit
    1.891
    121
    0
    nicht angegeben
    naja aber liebe und deren zugehörigkeiten kann man niemandem wegtherapiern denke ich.

    übrigens sehr intressante these des TS..es gibt in der tat parallelen :smile:
     
    #3
    Decadence, 12 Mai 2007
  4. Destiny78
    Destiny78 (38)
    Verbringt hier viel Zeit
    51
    91
    0
    Single
    Mr. Schnabel, deine Gedanken sind auch meine. Mir gehts genauso wie dir. Ich denke, wir müßten uns von der Droge radikal lösen, und hoffen, daß wir aus der Depression irgendwann wieder rauskommen.
     
    #4
    Destiny78, 12 Mai 2007
  5. Mewkew
    Mewkew (30)
    kurz vor Sperre
    464
    0
    0
    Single
    Liebe kann einen kaputt machen ... jungs sowas weiß glaube ich jeder der sie schonmal erlebt hat. Gähn.

    Und wenn du schon beim projezieren bist. Wie bei den drogen entscheidest du allein ob du dein leben davon bestimmen lässt oder nicht. Denk mal mehr darüber nach und hör auch rum zu heulen, sich in dem Alter wegen sowas derart fertig zu machen ist ziemlich sinnlos.
     
    #5
    Mewkew, 12 Mai 2007
  6. Mr.Schnabel
    0
    danke :smile:

    Weil wir bald mit der Schule fertig sind und sich unsere Wege dann sowieso trennen, werde ich wohl einen "Zwangsentzug" durchmachen müssen. Wird wohl etwas schmerzhaft, aber wenigstens hab ich Ablenkung und weiß dann, wie sich ein Drogensüchtiger so fühlt :zwinker:

    Freut mich auch, dass es leute geht, die auch so ähnlich denken.
     
    #6
    Mr.Schnabel, 12 Mai 2007
  7. olotherofl
    olotherofl (27)
    Verbringt hier viel Zeit
    24
    86
    0
    Single
    Ich weiß genau was du meinst..wobei die Droge Liebe mich zu unerwarteten Dingen und Taten bringt.
    Wenn ich verliebt bin geh ich raus, ich fahr Fahrrad, ich bastel Dinge, die ich ihr vielleicht irgendeinmal schenken werde, ich dichte, man könnte sagen, ich beginne kreativ zu werden und ich beginne wirklich zu Leben und ich genieße das.
    Allerdings hänge ich meinen Verliebtheiten nicht 2,5 jahren hinterher...wenn ich merke, dass ich enttäuscht werde (was bisher immer passiert ist >.<) dann wende ich mich langsam ab und falle auch oft in das von dir beschriebene Loch. Aber dann kommt bald das nächste Mädchen, das mich wieder zu ungeahnten Dingen und Fähigkeiten führt.
    Es gibt also sicher Parallelen, nur, dass man sagen muss, dass Liebe von grundauf eher produktiv und nicht, wie eine Droge, destruktiv einzuschätzen ist...so seh ich das jedenfalls.
    Ich versuche einfach die positiven Eigenschaften dieser "Droge" auszuschöpfen und die negativen im Rahmen zu halten, was sicherlich nicht immer gelingen kann!
     
    #7
    olotherofl, 13 Mai 2007

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