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Gedanken

Dieses Thema im Forum "Geschichten, Gedichte und Nachdenkliches" wurde erstellt von Lez, 23 Januar 2006.

  1. Lez
    Lez (31)
    Verbringt hier viel Zeit
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    Single
    Ich habe meine Gedanken aufgeschrieben und nun möchte sie einfach mit jemandem teilen, der sie versteht und nachvollziehen kann und ich bin mir sicher, dass auch jemand mich verstehen wird.

    :smile:


    ----------------------------------------------------------------

    Es ist an der Zeit meine Gedanken auf Papier festzuhalten, quasi Sie zusammenzufassen. Momentan überrumpeln mich so viele dieser Gedanken dass es mir schwer fällt, ohne sie aufzuschreiben, auch nur einen bis zum Ende zu verfolgen ohne das ein nächster ihn überschneidet und so komme ich zu keinem Ergebnis, zu keiner Entscheidung…. Zu keinem AUSWEG.

    Ohne jetzt noch mal alles aufzuwühlen halte ich erstmal fest, dass das letzte halbe bis ganze Jahr einfach sehr kompliziert war und in eine Richtung geführt hat aus der ich nicht mehr rauskomme.

    Ich habe mich entschieden diese Beziehung zu beenden. Diese Entscheidung steht schon sehr lange fest, aber so richtig bewusst geworden ist mir das erst vor kurzem.
    Ich habe gemerkt, dass ich es, obwohl ich sehr gute Ratschläge bekomme und auch eigene Gedankengänge in diese Richtung leite, nicht mehr in Ordnung bringen will.
    Soviel Zeit habe ich damit verbracht einen Ausweg zu finden und bei so vielen Menschen meines Vertrauens unzählige Zeit in Anspruch genommen um es herauszufinden und jede Idee ist Gold wert, aber wenn ich so weit bin merke ich, dass nicht mal ein Wort über meine Lippen kommt.
    Auch dafür habe ich eine Erklärung. Ich bin ein Mensch der einfach keiner Fliege was zu Leide tun kann. Ich möchte niemanden verletzen und jedem verletztem helfen, da kann man doch verstehen, dass diese Tatsache unausweichlich auf jemanden zutrifft dem mein Herz seit so langer Zeit gehört.
    Jemandem sehr emotionalem, klammerndem Menschen. Jede Träne dieser Person liegt mir so nahe, dass sie wie ein schwerer Stein auf meinem Herzen lastet. Jede einzelne Träne, jeder Hauch von Trauer in der Sonne meines Lebens lastet mein Herz bis zum erbrechen aus und es bleibt nur noch Kraft sich auf Knien zu halten und zu versuchen weitere Last zu verhindern.
    Und so kämpfe ich Tag für Tag für die Sonne in ihrem Herzen und das Strahlen in ihren Augen.
    Alles was mich ausmacht, was mich vervollständigt, war es nicht Wert beizubehalten. Freundschaft, Freude, Glück und das Gefühl der Wärme und des wohlbehüteten Seelenfriedens, vernachlässigt mit der Kraft des Gefühls einen Menschen in ein Paradies zu hüllen.
    Die Gestalt zu verändern. Sich selbst zu vergessen. Sein eigenes Leben zu verlieren im Treibsand der Probleme, welche drohen das Paradies zu zerreißen.
    Probleme die von Außenstehender Betrachtung nicht einmal einen Funken von Beachtung finden und gegen welche ein Groll gesprochen wird sich dieser Titulierung zu bedienen.

    Probleme deren Aufmerksamkeit mit der Zeit als selbstverständlich angesehen wird.

    Ich bin zu der Person geworden die sie sich wünschte und sie wurde glücklich. Ihr Glück war mein kostbarster Lohn. Doch die Person die ich verstecke, die Person die ich bin, versucht auszubrechen, was sich in tiefstem Schmerz und Orientierungslosigkeit widerspiegelt.

    Eine Waage hatte sich gebildet.
    Zwei verschiedene Gewichte, ein und derselbe Schmerz.
    Es besteht die Möglichkeit die Waagschale zu füllen, mit der sich selbst aufgetragenen Entscheidung einem Menschen ein Leben zu bieten welches man sich selbst wünsche, oder sich dieses Leben zu schenken von dem man immer geträumt hatte.
    Der Ausbruch aus sich selbst kann für ewig und immer vereitelt werden und dennoch wird er einem auf der Seele lasten, einen Menschen zu verlassen der jemanden liebt, den es nicht gibt ist vergänglich.
    Der zu sein der man ist bedeutet ihr den zu nehmen den sie liebt, für immer diese Person zu sein bedeutet sich selbst zu zerstören.
    Akzeptanz für die Person die ich bin, für alles was mich ausmacht wird nicht im Geringsten toleriert und wird verdeckt von einem unbegreiflichem Egoismus.
    Die Liebe basiert quasi auf einem Vertrag welcher besagt, dass sie nur einem zusteht.
    Sie steht nicht mir zu.
    Für mich ist diese Liebe unerreichbar.
    Ihr Unterbewusstsein manifestiert die Regel auf all ihre unerfüllten Wünsche mit einer emotionalen Reaktion entgegen zu wirken, weil das Ergebnis sich durch meine Güte, Verständnis und die Tatsachen Menschen glücklich zu machen bewertet hat.
    Diese Reaktion findet sich auch wieder in Situationen in denen ich mir vornehme etwas mit Freunden zu unternehmen oder eine Tätigkeit in der sie nicht vorkommt.
    Ich mache ihr keinen Vorwurf. Dies geschieht unterbewusst und dennoch ist es nicht aufzuhalten. Es ist mir aber nicht möglich all dies für immer, so die Zeit wie ich sie mit ihr gesehen habe, zu füllen.

    Ich bin ein Sklave meines Mitgefühls und meines Altruismus.

    Ein Kreis welcher mich langsam zerstört. Die immensen Schmerzen meiner Gedanken, meiner Seele und meines Herzens sind nicht annähernd vergleichbar mit den banalen körperlichen Kontrahenten.
    Ich weis welchen Weg ich gehen muss um aus dem Dunkel zu entfliehen und dennoch wage ich nicht ihn zu beschreiten.


    „Ein Vogel in einem offen stehendem Käfig, welcher nicht den Mut besitzt seine Flügel zu spannen und davon zu fliegen in die Welt die ihm gebührt, um zu Fliegen wie es ihm bestimmt.“


    Sag mir, wieso fliegst du nicht??
     
    #1
    Lez, 23 Januar 2006
  2. Aurian
    Gast
    0
    Darf ich dir ne Frage stellen?

    Ganz ehrlich: Liebst du sie? Jetzt in diesem Moment?
     
    #2
    Aurian, 23 Januar 2006
  3. Lez
    Lez (31)
    Verbringt hier viel Zeit Themenstarter
    420
    103
    3
    Single
    Ich denke mal das hängt ganz davon ab wie du Liebe definierst ... das macht ja jeder Mensch anders ... auch wenns paralellen gibt ..
     
    #3
    Lez, 24 Januar 2006
  4. Aurian
    Gast
    0
    :smile: ...das ist richtig.
    Hm... wie definierst DU denn Liebe?
     
    #4
    Aurian, 24 Januar 2006

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