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Gedankenwelt

Dieses Thema im Forum "Geschichten, Gedichte und Nachdenkliches" wurde erstellt von Dr. Jakyll, 18 November 2007.

  1. Dr. Jakyll
    Dr. Jakyll (28)
    Verbringt hier viel Zeit
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    86
    0
    nicht angegeben
    Bitte um Kritik, gerne auch negative.

    Die Blume

    Der Morgentau tropft sanft vom Blatt
    Die Sonne strahlt, der Tag erwacht
    Der Sonnenstrahl gar fröhlich lacht
    Die Blüten öffnen sich der Welt
    Und seh’n dass ihnen nichts gefällt


    85

    Deine Augen starren mich an
    der fragende Blick
    “Wann fängt das Leben an?”

    Ich erwisch mich ab und an
    dass ich mit dir zusammen
    doch viel besser Lachen kann

    Deine Augen verraten mir das Geheimnis des Lebens
    es ist Freude, Energie, Kraft und Trauer
    mit der Gewalt eines Erdbebens


    5

    Fünf Minuten.
    Fünf Minuten, die einem den Atem rauben.
    Fünf Minuten, die einen wieder durch alle Welten schießen.
    Fünf Minuten, die Logik und Verstand ausschalten.
    Fünf Minuten, die eigentlich nichtig sind.
    Fünf Minuten.


    Tief

    Leere Räume, kalte Wände.
    Sie starren mich an, penetrant und permanent.
    Ich frag mich, nimmt das gar kein Ende?
    Irgendwie bin ich gehemmt.

    Es ist die Angst, tief in mir.
    Doch wovor fürchte ich mich?
    Man wird so doch nicht zum Tier,
    nur ans Ziel komm ich auch nicht.

    Es ist nicht fern,
    eigentlich recht nah.
    Es strahlt nicht nur,
    es leuchtet gar.

    Das Problem was jetzt noch bleibt
    ist die verdammte Unerreichbarkeit.
    Das Podest steht, das Problem auch,
    Frust und Schmerz in meinem Herz.


    Das reicht für's erste..
     
    #1
    Dr. Jakyll, 18 November 2007
  2. 0rN4n4
    Gast
    0
    Die Form der fünf Minuten gefällt mir, den Inhalt finde ich auch gut, aber für mich hat es zu wenig "roten faden" ausser brainstorming zu "fünf minuten".

    Die Wendung im letzten Satz der "Blume" gefällt mir auch, es hat für mich einen "Witz" darin, dass den traurigen Inhalt wieder etwas aufhebt. Das finde ich wohltuend selbstironisch und anders statt das alles -wie bei vielen gedichten- wieder in trauer versinkt. Vielleicht ist es auch falsch interpretiert. Aber bei Gedichten darf ja falsch interpretiert werden :c)

    Bezieht sich das Podest in "Tief" auf das Tier? Wenn nicht, worauf dann? Der erste Vers gefällt mir gut, auch weil das "irgendwie bin ich gehemmt" unerwartet kommt, vermutlich da Du mit einer "objektiven Beschreibung" anfängst. - Zumindest wirkt es objektiv, auch wenn es das nicht ist.

    Liebe Grüsse
     
    #2
    0rN4n4, 21 November 2007
  3. Dr. Jakyll
    Dr. Jakyll (28)
    Verbringt hier viel Zeit Themenstarter
    14
    86
    0
    nicht angegeben
    Du hast dir jetzt schon mehr Gedanken gemacht, als ich je zuvor.
    Ich schreib's meist einfach frei von der Seele, ohne groß darüber nachzudenken.

    Fünf Minuten, gute Frage, warum ich das geschrieben hab.
    Ich glaub es ging um fünf Minuten, die ich mit einem besonderen Menschen verbracht hab und die Erkenntnis, dass diese fünf Minuten nichtig sind, denn der tollste Mensch der Welt ist im Endeffekt auch nur ein Mensch.

    Das mit der Blume war schon okay :zwinker:.

    Und zum Podest: Das Ziel steht auf einem so hohen Podest, dass es für das lyrische Ich (oder einfach: mich) nicht erreichbar ist.
    Das Tier sitzt in jedem von uns, die persönliche Wandlung von dem eigenen ich (Dr. Jakyll) zur Bestie (Mr. Hyde).
     
    #3
    Dr. Jakyll, 21 November 2007
  4. 0rN4n4
    Gast
    0
    Okay... ich dachte du müsstest das Tier zähmen.. und wenn es auf dem Podest steht ist es gezähmt...



    Naja... Interpretieren heisst bei vielen Gedichten "zu viel denken"... Die kunst ist aber dabei doch noch einen zusammenhang zum geschriebenen zu entdecken, der irgendwie glaubwürdig ist :smile:
     
    #4
    0rN4n4, 22 November 2007

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