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"Gehirndoping"?

Dieses Thema im Forum "Umfrage-Forum" wurde erstellt von User 77547, 25 Januar 2010.

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Schon mal mit "richtigen Medikamenten" Gehirndoping betrieben?

  1. ja, und es hat gut gewirkt

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    0,0%
  2. ja, und es hat nicht gewirkt

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  3. nein, aber ich könnte mir vorstellen, das mal zu versuchen

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  4. nein, sowas kommt für mich nicht in Frage

    18 Stimme(n)
    69,2%
  1. User 77547
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    In den USA und inzwischen auch bei uns (insbesondere unter Studierenden), soll es durchaus verbreitet sein, dass man sich zur kognitiven Leistungssteigerung (Konzentrationsfähigkeit, Informationsverarbeitungsgeschwindigkeit, Gedächtnis etc.) ein paar Tabletten einschmeißt. Damit meine ich jetzt nicht, irgendwelche Nahrungsergänzungsmittelchen, sondern "richtige Medikamente": Ritalin beispielweise.

    Hier ein Spiegel-Artikel dazu:
    Psychologie: "Wow, was für ein Gefühl!" - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wissenschaft

    Mich würde mal interessieren, wer sowas schonmal gemacht hat oder sich zumindest vorstellen könnte, sein Gehrin zu "dopen". Was haltet ihr davon?
     
    #1
    User 77547, 25 Januar 2010
  2. wellenreiten
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    nicht angegeben
    in manchen situationen würde ich das durchaus als sehr praktisch empfinden, weil ich seit jahren immer unkonzentriert, müde, etc. bin. da wäre "pillchen schlucken - alles super" natürlich verlockend. davon abhalten würden mich dann aber letztlich wohl die neben- und evtl. wechselwirkungen.

    wobei wir natürlich genug dinge tun bzw. dingen ausgesetzt sind, die uns potentiell schaden können... und genug leute pushen sich mit coffein, sind jedes wochenende besoffen, rauchen,... frauen schlucken täglich hormone, obwohl sie nicht krank sind... da macht sowas für mich auch keinen nennenswerten unterschied.
     
    #2
    wellenreiten, 25 Januar 2010
  3. Subway
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    Für mich wären zwei Fragen vorher zu klären:

    1. Abhängigkeit
    2. Langzeitfolgen

    Wenn ich das ganze unbeschadet nehmen kann wenn ich es brauche, ohne dass ich mich nach dem Abklingen der Wirkung scheiße fühle oder mir in 20 Jahren ein 3. Ohr wächst, dann sehe ich da kein Problem. Das scheint bei den aktuellen Medikamenten allerdings eher zweifelhaft zu sein, dass man das ganze über einen längeren Zeitraum unbeschadet nehmen kann. Schade...
     
    #3
    Subway, 25 Januar 2010
  4. Chérie
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    Also ich habe jetzt fast 5 Jahre Studium hinter mir und habe noch nicht mal ansatzweise darüber nach gedacht.
     
    #4
    Chérie, 25 Januar 2010
  5. Subway
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    #5
    Subway, 25 Januar 2010
  6. Zwergenfrau
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    nicht angegeben
    Ich dope mich morgen mit ner Tasse Kaffee. Dazu eine vernünftige Ernährung, bisschen Sport und ausreichend Schlaf. Zählt das auch?
    Würde nicht im Traum auf die Idee kommen, irgendwelche Pillen zu schlucken, etwas zu schnüffeln oder zu spritzen. Bei einem erfolglosen Studium würde ich zu einem Wechsel der Lernmethode/Studienfachs oder gar Abbruch raten, aber das war's auch. Mir ist meine Gesundheit zu wichtig, als dass ich sie mit einer eventuellen Sucht oder Langzeitfolgen auf's Spiel setzen würde.
     
    #6
    Zwergenfrau, 25 Januar 2010
  7. User 77547
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    nein. Es geht um verschreibungspflichtige Medikamente
     
    #7
    User 77547, 25 Januar 2010
  8. User 29290
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    Als ich in den USA studiert habe, gab es in der Einfuehrungswoche fuer jeden Koffeintabletten. Die habe ich aber nicht genommen und verschreibungspflichtige Sachen wuerde ich schon gar nicht nehmen. Ich habe auch keine "kognitive Leistungssteigerung" noetig.
     
    #8
    User 29290, 25 Januar 2010
  9. User 32843
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    nicht angegeben
    Würde ich nicht nehmen. Ich trinke noch nicht einmal Kaffee...

    Ich habe mittlerweile 3.5 Jahre naturwissenschaftliches Studium hinter mir, ich glaube nicht dass ich einmal auf Drogen zurückgreifen muss...
     
    #9
    User 32843, 25 Januar 2010
  10. Starla
    Gast
    0
    Nein, sowas käme überhaupt nicht in Frage. Lieber fange ich frühzeitig mit dem Lernen an, schlafe ausreichend und kümmere mich um eine gute Ernährung.
     
    #10
    Starla, 25 Januar 2010
  11. many--
    many-- (32)
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    Medikamente nehmen, um die Leistungsfähigkeit zu verbessern? Nein, niemals. Ich bin leistungsfähig genug. Wenn meine natürlichen Reserven nicht ausreichen, habe ich den falschen Job.
     
    #11
    many--, 25 Januar 2010
  12. Miss_Marple
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    nicht angegeben
    Nein. Ich hatte noch nie Probleme in Prüfungssituationen und wenn mir meine Arbeit über den Kopf zu wachsen droht und es mir deshalb schlecht geht, dann ist das ein klares Zeichen kürzer zu treten.
    Klar, wir leben in einer Leistungsgesellschaft und das lässt sich nicht einfach mal eben so boykottieren. Aber es kann nicht Sinn der Sache sein, die körperlichen oder geistigen Grenzen mit Medikamenten zu erweitern, nur um noch schneller/besser/konzentrierter zu sein.

    Ich seh für mich keinen wirkliche Unterschied zum Doping im Sport. Auch da sind die Grenzen fließend und ich persönlich setze sie sehr niedrig an. Und ich hab ein großes moralisches Problem damit, das ist mit Ritalin und Co folglich nicht anders.
     
    #12
    Miss_Marple, 25 Januar 2010
  13. Zwergenfrau
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    nicht angegeben
    Wäre ja auch zu einfach gewesen.
    Bei mir im Studiengang nehmen einige Koffeintabletten. Schlaf ist aber wichtig zum Lernen, deshalb würde ich auf diese Idee niemals kommen.
     
    #13
    Zwergenfrau, 25 Januar 2010
  14. Subway
    Planet-Liebe Berühmtheit
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    Modafinil scheint auch dieses Problem zu lösen. In dem Artikel von mir steht was von 32h hellwach und voll konzentriert.
    Persönlich wäre mir dann allerdings (ein harmloses) Ritalin lieber, so lange möchte ich nicht wach sein, denn das kann auf Dauer nicht gesund sein.
     
    #14
    Subway, 25 Januar 2010
  15. VelvetBird
    Gast
    0
    Ich finde das schon verlockend. Aus Angst vor langfristigen Schäden und Abhängigkeit lasse ich aber die Finger davon. Ich kann aber verstehen, wenn für Manche die Verlockung größer wird als die Angst.
     
    #15
    VelvetBird, 25 Januar 2010
  16. Aily
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    Nur weil das in USA so gemacht wird, muss man es hier noch lange nicht auch tun...
     
    #16
    Aily, 25 Januar 2010
  17. User 12900
    where logic cannot intervene
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    nicht angegeben
    Bisher hatte ich noch keinen Bedarf, aber ich kann mir schon vorstellen, dass in Zeiten von Staatsexamen o.ä. die Verlockung sehr groß ist.
     
    #17
    User 12900, 25 Januar 2010
  18. MrShelby
    Sehr bekannt hier
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    Single
    Das sich hier niemand "outen" wird, ist doch klar. Warum sollte jemand das auch tun? Es ist doch jetzt schon klar, welche Sätze er/sie zu hören bekommt:

    "Du spinnst doch, kennst du nicht die Gefahren (Abhängigkeit etc.)?"

    "Das ist doch unfair, wenn du so besser abschneidest, als deine "cleanen" Kommilitonen."

    "Ist dir das nicht peinlich? Also ich würde mich ja schämen, wenn ich nur so etwas bestehen würde..."

    Natürlich wird es gemacht. Heimlich. Es passt ja auch prima in den Zeitgeist: Schaut man sich manche Artikel in Studi-Magazinen an, wird ja suggeriert, dass jeder ohne 1-Komma-Abschluss, mehrere Jahre Auslandserfahrung, prestigeträchtige Praktika, ehrenamtlichen Tätigkeiten locker "nebenbei" und dem fetten Job bei der Unternehmensberatung in Zukunft irgendwas total falsch gemacht hat. Schafft man es nicht so, wird nachgeholfen, damit man nicht als Verlierer darsteht.

    Nicht wenige, die z. B. BWL studieren, scheinen das Fach nicht als akademisches Studium zu sehen, sondern nur als lästige Notwendigkeit, um Kohle zu machen. Gerade solche Leute lachen sich doch eins ab, wenn andere sagen, dass sie im Studium auch "reifen" wollen, sich mit Problemen beschäftigen wollen, deren Lösung man nicht direkt in Euro und Cent ausdrücken kann etc. Leistung um der Leistung willen mit nicht wenig Verachtung den "Idealisten" gegenüber ist doch heutzutage sehr chic geworden. Aber bitte nicht hinterfragen...sonst ist man gleicher wieder so ein "linker Weltverbesserer".
     
    #18
    MrShelby, 25 Januar 2010
    • Danke (import) Danke (import) x 1
  19. drusilla
    Verbringt hier viel Zeit
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    vergeben und glücklich
    Kommt nicht in Frage. Bisang ging's auch so immer sehr gut. Sollte ich allerdings plötzlich einen fatale Leistungsabfall bei mir beobachten, wäre es schon verlockend. Aber dann wär's vielleicht klüger, einen Arzt aufzusuchen, um die Gründe für die extreme Verschlechterung herauszufinden.

    Außerdem bin ich quasi nierenkrank und die meisten Medikamente nierenwirksam. Sowas schluck ich nur, wenn ich muss.
     
    #19
    drusilla, 25 Januar 2010

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