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Gemeinsames Sorgerecht? --> welchen Nachnamen für das Baby?

Dieses Thema im Forum "Schwangerschaft, Geburt & Erziehung" wurde erstellt von *Kathrin*, 14 Februar 2007.

  1. *Kathrin*
    *Kathrin* (36)
    Verbringt hier viel Zeit
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    nicht angegeben
    Hallo,

    habe mal eine Frage an die, die in einer Partnerschaft leben, aber nicht verheiratet sind:

    Wie macht Ihr das mit dem Sorgerecht?
    Behaltet Ihr als Mami das alleinige Sorgerecht, oder teilt Ihr Euch das Sorgerecht mit Eurem Partner?

    Welchen Nachnamen bekommt Euer Baby?
    Euren oder den Nachnamen von Euren Partner?


    Ich bin ja noch verheiratet, aber mein (noch-) Mann ist nicht der Erzeuger meines Babys.
    Mein Freund möchte ein gemeinsames Sorgerecht und möchte, dass unser Zwerg seinen Nachnamen bekommt.
    (Bei Pro Familia und bei meiner Anwältin wurde mir zu beiden abgeraten.)

    Wie seht Ihr das???


    Liebe Grüße,

    Kathrin und Zwerg, 28+2
     
    #1
    *Kathrin*, 14 Februar 2007
  2. User 37900
    User 37900 (32)
    Teammitglied im Ruhestand
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    vergeben und glücklich
    Du weißt schon, dass dein Nochehemann laut Gesetz der Vater deines Kindes ist?

    Bevor ihr euch entscheidet, ob ihr das Sorgerecht gemeinsam ausübt und welchen Namen das Kind bekommt, muss entweder dein Ehemann oder der Erzeuger ein Verfahren auf (negative) Feststellung der Vaterschaft anstreben. Das kann sehr langwierig werden, von daher habt ihr da ja noch eine Menge Zeit dafür.

    Zum Thema: Je nachdem, wie es in deiner Beziehung läuft, würde ich dir auch raten, dass du erstmal das Sorgerecht für dich behältst und dein Kind deinen Nachnamen behält, sofern ihr nicht vorhabt demnächst zu heiraten.
     
    #2
    User 37900, 14 Februar 2007
  3. Numina
    Numina (29)
    ...!
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    Verheiratet
    Das wär kein Problem, wenn er die Vaterschaft anerkennen möchte und der Ehemann nicht.

    Hast du die Scheidung bereits eingereicht?
     
    #3
    Numina, 14 Februar 2007
  4. *Kathrin*
    *Kathrin* (36)
    Verbringt hier viel Zeit Themenstarter
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    nicht angegeben


    Hallo,

    ich könnte sowieso platzen... bei Pro Familia sagte man mir, wir sollen zu dritt zum Jugendamt und die Vaterschaftsanerkennung vorher regeln, falls mir unter der Geburt was passiert, damit mein Freund Entscheidungen treffen darf.

    Nun waren wir erst mal zu zweit beim Jugendamt und die meinten, die Vaterschaftsanerkennung wird erst gemacht, wenn eine Scheidung durch ist, oder zumindest ein Aktenzeichen für die Scheidung vom Gericht bekannt gegeben wurde....
    Das bekommt man aber auch erst, wenn man mindestens ein Jahr getrennt vom Ehepartner lebt...
    Hoffe, dass meine Anwältin das noch vor der Geburt hinbekommt :geknickt:
    Also so viel Zeit habe ich dann nicht mehr.

    Der letzte Ausweg wäre, die Vaterschaftsanerkennung nach der Geburt klären zu lassen... was mein Freund aber nicht unbedingt will.

    Bei Pro Familia und bei meiner Anwältin heute wurde gemeint,
    dass es günstiger ist, wenn Mama und Kind den gleichen Nachnamen haben,
    falls die Beziehung zum Kindsvater auseinander geht, so würde das Kind nicht immer in Erklärungsnot kommen, warum die Mama anders heißt als das Kind.

    Wegen dem gemeinsamen Sorgerecht:
    Du mußt wegen jedem "Pups" die Einverständniserklärung vom Papa holen.
    Ob es Schulische Entscheidungen sind, geplante Op´s, ne Zahnspange, einen Kinderreisepaß... überall brauchst du die Unterschrift vom Papa.
    Ist, wenn man zusammen ist, wohl kein Problem, aber was hält schon ewig?!? (Laut meiner Anwältin und Pro Familia...)


    Wie würdet Ihr das machen?

    Liebe Grüße

    Kathrin und Zwerg, 28+2
     
    #4
    *Kathrin*, 14 Februar 2007
  5. SottoVoce
    SottoVoce (34)
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    Ich kann erzählen, wie ich es gemacht HABE und nie wieder tun WERDE.

    Mein damaliger Freund wollte auch das gemeinsame Sorgerecht und auch, dass unser Kind seinen Nachnamen bekommt. Ich habe bei beidem nachgegeben, obwohl ich skeptisch war.

    Tja, es kam, wie es kommen musste, wir haben uns mit ziemlich viel Krach getrennt, als das Kind 10 Monate alt war, es hat also keinerlei Bezug zum Vater. Jetzt ist mein Sohn 6 Jahre alt, kennt seinen Vater aber nicht einmal - trägt aber seinen Namen. :rolleyes: Der Kleine will jetzt meinen Namen haben und ich werde demnächst zum Standesamt gehen und nachforschen, welche Voraussetzungen erfüllt sein müssen, dass der Kleine meinen Namen annehmen kann. Soweit ich weiß, ist eine Umbenennung aber auch nicht kostenlos, müssen ja lauter neue Geburtsurkunden erstellt werden usw... :rolleyes_alt: Hätte ich ihm doch gleich meinen Namen gegeben... Den Fehler mach ich nicht mehr.

    Noch viel schlimmer war es beim Sorgerecht. Wir hatten das gemeinsame. Der Kindsvater hätte bei ALLEM unterschreiben müssen, ihm war jedoch die Verantwortung für ein Kind zuviel und er zog sich elegant aus der Affäre, indem er einfach von der Bildfläche verschwand (Umzug, stand nicht mehr im Telefonbuch). Der Kindergarten war noch so kulant, dass ich dort alleine mein Kind anmelden konnte, allerdings als es dann vor knapp 2 Jahren zu einer OP kam (die auch noch relativ wichtig war, weil es um die Sauerstoffversorgung ging!), durfte ich nicht mehr alleine unterschreiben.

    Also musste per Polizei erstmal die Adresse des Kindsvaters herausgefunden werden.
    Dann musste ich den Kindsvater informieren, der aber gar nicht informiert werden wollte (legte am Telefon einfach auf).
    Dann musste ich hinfahren und erstmal die Unterlagen für die OP vorbeibringen - er unterschrieb mit fadenscheinigen Begründungen nicht.
    Dann musste ich zum Jugendamt, die mir rieten, vor Gericht zu gehen.
    Dann bin ich vors Gericht und per Eilverfahren wurde die Sache sofort am nächsten Tag verhandelt, mein Ex wurde mit Einschreiben vor den Richter zitiert.

    Letztendlich habe ich nach vielem Heckmeck Recht bekommen und mein Sohn wurde operiert - allerdings fast 2 Wochen nach dem ursprünglichen Termin. :rolleyes_alt: Und das nur, weil der Kindsvater Machtspielchen spielte.

    Als alles ausgestanden war, bin ich zu einem Anwalt und hab mir das alleinige Sorgerecht erkämpft. Jetzt bin ich alleine zuständig. Das hätte ich gleich von Anfang an so machen sollen!!!

    Übrigens, ehe jetzt jemand schreit, das hätte man absehen können, dass der Kindsvater so werden würde: Nein, das konnte ich nicht absehen. Der hat sogar gesagt, er freue sich auf das Kind (auch wenn es ungeplant war) und er WOLLTE ja auch die Verantwortung übernehmen, er war NIE so ein Idiot, als wir zusammen waren, sondern nett und rücksichtsvoll und zwar verwöhnt, aber eigentlich ein lieber Kerl. Ich weiß wirklich nicht, was in den gefahren ist, dass er sich so zum negativen verändert hat...

    Ich werde diese Fehler jedenfalls nie wieder begehen. Väter können auch ohne Sorgerecht mitsprechen und ich würde jedem Dad das Recht zusprechen ,dass er sich um sein Kind kümmern darf und dass er auch mitreden darf, wenn es um Entscheidungen geht. Aber ich behalte mir vor, dass ich das letzte Wort habe und notfalls eine Entscheidung auch alleine fällen kann!
     
    #5
    SottoVoce, 14 Februar 2007
  6. User 35546
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    #6
    Zuletzt bearbeitet: 2 Januar 2015
    User 35546, 14 Februar 2007
  7. User 69081
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    Ich glaube, an deiner Stelle würde ich es machen, wie SottoVoce es dir geraten hat: Behalte du das Sorgerecht und gib dem Kind deinen Nachnamen.

    Schon alleine damit du entscheiden kannst, wenn mal was ist und der Vater zB unterwegs ist.

    Mein Freund ist beruflich sehr viel unterwegs, aber naja, wir werden noch vor der Geburt heiraten, damit ist die Namens- und Sorgerechtsfrage eh geklärt.

    Aber da bei dir alles noch ungeklärt ist, bzw die Scheidung noch läuft, behalte erstmal das alleinige Sorgerecht. Teilen könnt ihr es später immernoch, das geht recht einfach aber wenn es doch mal auseinander gehen sollte, ist es nciht so einfach ein gemeinsames Sorgerecht in dein alleiniges umzuwandeln. (das geht nur via Gericht, oder irre ich?)

    Sprich mal mit dem Kindsvater darüber, was wäre wenn... er mal unterwegs ist und euer Zwerg plötzlich die Mandeln raushaben muss oder so.
     
    #7
    User 69081, 14 Februar 2007
  8. SottoVoce
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    Nein, Du irrst nicht. Und wenn der Vater sagt "Nö, ich gebs nicht her", kann man da praktisch gar nichts machen. Er muss erst dem Wohl des Kindes schaden (!!!), bevor ein Richter ihm das Sorgerecht wieder absprechen würde. Und beispielsweise die Unterschrift für eine Schule zu verweigern, weil er eine andere besser fände, wäre nicht entgegen dem Wohl des Kindes... Kann aber mächtig Probleme im Alltag bringen!

    Das ist generell kein Problem. Wenn sie garantieren kann, dass sie mit ihrer Unterschrift auch die Meinung des Vaters ausdrückt (wovon man in einer funktionierenden Beziehung ausgeht!), darf sie auch bei gemeinsamem Sorgerecht alleine unterschreiben.

    Wirklich problematisch ist sowas wirklich erst nach einer Trennung. Aber die kann halt immer mal sein, warum auch immer.
     
    #8
    SottoVoce, 14 Februar 2007
  9. Beastie
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    sotto, ich weiß nich wie ich es dir sagen soll.. aber du hättest dich mal früher drum kümmern sollen.. denn bis der keks 5 jahre alt geworden is, wäre es total unbürokratisch über die bühne gegangen
     
    #9
    Beastie, 14 Februar 2007
  10. SottoVoce
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    Nein, eben nicht, weil da noch geteiltes Sorgerecht war und dann hätte der Vater mitreden können / dürfen / müssen. Wurde mir zumindest so gesagt. Und dann hieß es, besser warten, bis er 6 ist, dann darf er selbst auch sagen, was ER will. :ratlos:
     
    #10
    SottoVoce, 14 Februar 2007
  11. Beastie
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    also bei meiner schwägrin war esnich so...

    da haben die beim standesamt (?) auch extra noch dazu gesagt, dass es schwierig wird, wenn das kind schon sechs is (irgendwie gibbet da ein gesetz oder eine vorschrift), weil das kind dann den nachnamen schon so lange hat und dran gewöhnt is

    (ich weiß ja auch, dass es egal is, ob er nun 5 oder 6 is, aber irgendwo werden ja immer die grenzen gezogen und die liegt eben beim 5. geburtstag)
     
    #11
    Beastie, 14 Februar 2007
  12. SottoVoce
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    Ja, aber wie gesagt, wenn er 6 ist, wird er wohl auch selbst gefragt, was er möchte, und er will ganz klar meinen Namen. Ich hab ihm nicht versprochen, dass es klappt, aber ich hab immerhin versprochen, dass ichs für ihn versuchen werd. ;-)

    Und es ging halt nicht, solang er noch klein war, weil da ja mein Ex noch mitreden durfte und der hätte zustimmen müssen. Weiß ja nicht, ob das bei Deiner Schwägerin auch ein Kriterium war? Man kann bei gemeinsamem Sorgerecht meines Wissens nach den Nachnamen des Kindes nur mit Zustimmung BEIDER Sorgeberechtigter ändern, und mein Ex hätte NIEMALS zugestimmt (er hat ja nicht einmal für eine OP unterschreiben wollen... :rolleyes_alt:smile:. Von daher wäre es eh nicht so arg viel früher gegangen...
     
    #12
    SottoVoce, 14 Februar 2007
  13. Beastie
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    naja, jetz is eh zu spät...
    hoffentlich müsst ihr euch nich durch einen behördendschungel kämpfen

    good luck:smile:
     
    #13
    Beastie, 14 Februar 2007
  14. Patrima
    Gast
    0
    den namen kann man immer und zu jeder zeit ändern lassen
     
    #14
    Patrima, 15 Februar 2007
  15. Beastie
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    richtig.. allerdings mit mehr oder weniger aufwand.. in sottos fall jetzt mit mehr aufwand :smile:
     
    #15
    Beastie, 15 Februar 2007
  16. Apfeltasche
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    vergeben und glücklich
    @ Sotto:

    bzgl. der Namenssache kann ich auch was sagen.
    Meine Eltern sind 25 Jahre zusammen,aber erst 8 Jahre verheiratet.
    Demnach war ich 10 Jahre alt,als meine Eltern heirateten. Bei uns gabs damals keinerlei Probleme wegen meiner Namensänderung. Denn bei meiner Geburt habe ich den Nachnamen von meiner Mutter bekommen und sie bekam das alleinige Sorgerecht.
    Als meine Eltern dann heirateten bekam ich den Nachnamen von meinem Vater und beide bekamen das gemeinsame Sorgerecht.
    Es war zwar eine große Umstellung aufeinmal einen anderen Nachnamen zu haben,aber daran hat man sich schnell gewöhnt(auch wenn ich meinen alten Nachnamen besser fand:flennen: ).
    Soweit ich weiß,kannst du ohne weiteres den Namen ändern lassen,war bei meiner Schwester und ihren zwei Kindern auch der Fall.

    Lg Apfeltasche
     
    #16
    Apfeltasche, 15 Februar 2007
  17. goto
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    ich finde es besser wen das kind dann deinen Namen traegt und du das alleinige sorgerecht hast
    egal wie gut jetzt deine beziehung zu deinem freund ist es kann immer was passieren

    btw:
    gibt es da eigentlich komplikationen das du Noch-verheiratet bist ?
    aber einen neuen freund hast und auch schwanger von ihm ?

    wann wirst du den geschieden sein ?
     
    #17
    goto, 18 Februar 2007
  18. User 69081
    User 69081 (31)
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    Ein Bekannter hat eine Blitzscheidung durchbekommen, weil seine Frau ihm nachweislich fremdgegangen ist. (Er sterilisiert, sie schwanger) Das soll jetzt nicht zum negativen der TS ausgelegt werden, aber vielleicht besteht für sie die Hoffnung, dass sie auch eher da raus kommt. Das denke ich mir zumindest, ist vermutlich in ihrem Interesse.
     
    #18
    User 69081, 18 Februar 2007
  19. User 50283
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    nicht angegeben
    Ich kann dir nicht wirklich helfen, aber meine Eltern (nicht verheiratet) haben es so gelöst, dass ich den Namen meiner Mama angenommen habe.
    Später haben sie sich getrennt, ich wohne bei meinem Vaddan und trage immer noch den Namen meiner Mutter. War mir recht so, auch, wenn ich öfters erklären musste wo der Name herkommt.
    Wie auch immer ihr es macht: Es ist doch nur ein Name (...).
     
    #19
    User 50283, 18 Februar 2007
  20. CassieBurns
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    Verheiratet
    Wenn ihr Mann nicht Boris Becker heißt, ist die Chance etwa so gut wie ein Lottogewinn. Nee, im Ernst, fremdgehen während der Ehe ist zwar ein kleiner Baustein für ne Scheidung, aber 99% Prozent der Richter hätten für ne zerrüttete Ehe schon gerne mehr auf dem Tisch. Wir haben schließlich nicht mehr 1974 oder wann dieser Fremdgehparagraph aus dem Scheidungsrecht rausgeflogen ist.
     
    #20
    CassieBurns, 18 Februar 2007

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