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  • ProxySurfer
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    5 September 2007
    #1

    Geringste Lebenserwartung: Musiker

    Kürzlich sah ich einen TV-Beitrag, in dem gesagt wurde, dass Musiker (Rock, Punk, Heavy Metal, HipHop usw.) die geringste Lebenserwartung aller Berufe haben. Sie belegten das mit den vielen früh gestorbenen Stars von Elvis Presley über Jimi Hendrix, Janis Joplin, Jim Morrison bis Kurt Cobain. Grund sind vor allem Tour-Stress, Drogen, Alkohol, Rauchen u.ä.

    Angenommen, du hättest das Talent, ein prominenter Musiker zu werden. Würdest du auf Grund dessen lieber doch einen seriösen Beruf ergreifen, in dem man alt wird?
     
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  • User 18889
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    5 September 2007
    #2
    Naja, ich hoffe doch stark, dass ich im Falle einer Berühmtheit nicht automatisch zu Alkohol und Drogen greifen würde. Also wäre der Job okay.
     
  • simon1986
    simon1986 (32)
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    Verheiratet
    5 September 2007
    #3
    Es gibt Musiker und Musiker

    Pianisten (klassische) werden meistens URALT:ichstehi_alt:
     
  • Kölscher
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    5 September 2007
    #4
    Naja es gibt auch durchaus prominente Musiker, die alt werden. Ein Beispiel sind die Stones, die mit Sicherheit keinen zurückhaltenden Lebenswandel im Laufe der Jahrzehnte hatten und die mitlerweile über 60 sind.

    Aber abgesehen von der eventuellen Lebenserwartung hätte ich keine Lust darauf ein berühmter Musiker oder irgendein anderer Promi zu werden. Letztendlich hat man ja null Privatleben mehr. Allein der Gedanke beim morgendlichen Brötchenholen nach einem Autogramm angesprochen zu werden erfüllt mich mit grauen.
     
  • Spongebob'sGirl
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    vergeben und glücklich
    5 September 2007
    #5
    Nein. Lieber ein kurzes exzessives Musikerleben mit Drogen und Alkohol als ein langes langweiliges Leben!
     
  • LiLaLotta
    LiLaLotta (32)
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    vergeben und glücklich
    5 September 2007
    #6
    Nö, wieso? Nur, weil einige andere Musiker sich kaputt machen, muss ich das doch nicht auch tun :hmm:
     
  • IamINSANE
    IamINSANE (30)
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    5 September 2007
    #7
    In Anbetracht dessen, dass die meisten Musiker wohl kaum Stars sind sondern in einem Orchester oder so was in der Art spielen, glaub ich kaum, dass die eher sterben als die meisten anderen. Wär auch Scheiße weil mein Dad ist auch einer.
     
  • Totenmond
    Totenmond (31)
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    5 September 2007
    #8
    Ich glaube wenn man diese Passion schon in sich trägt, ist es bereits zu spät um sich umentscheiden zu können oder zu wollen.
     
  • User 16687
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    6 September 2007
    #9
    Also wenn ich die Wahl eines Musikerlebens hätte, dann würde ich so oder so jemand werden wollen wie Dean Martin oder Frank Sinatra...alles andere hat einfach nicht so viel Stil.

    Und die beiden sind auch trotz Rauchens und Alkohl über 80 geworden...von daher seh ich da nicht so das Problem :smile:
     
  • cheVelle
    cheVelle (31)
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    6 September 2007
    #10
    Nein, es wär für mich glaub ich das größte wenn ich mal mit Musik mein Geld verdienen können würde. Das würde ich jedem "seriösen" Beruf vorziehen wollen.^^
     
  • der gute König
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    6 September 2007
    #11
    Was man bei so 'nem Leben mehr erlebt, wiegt die paar Jahre weniger Lebenszeit locker auf, glaube ich. Es will zwar keiner wirklich sterben, wenn er erstmal dran ist - aber ich glaube, ich würde ein paar Jahre weniger dafür in Kauf nehmen.

    Übrigens halte ich es für ziemlich unwahrscheinlich, dass man es bei wirklich exzessivem Alkohol- und Drogenkonsum sehr weit bringt oder sehr lange oben auf bleibt. Trotz aller romantischen Träume ist das nämlich harte Arbeit und erfordert 'ne Menge Disziplin. Und dass Lemmy von Motörhead auch in der Tourpause Sonntags Nachmittags zu Hause auf dem Sofa nur Whiskey-Cola trinkt, muss mir erstmal jemand beweisen.
     
  • User 18889
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    6 September 2007
    #12

    Also findest du es cool, wenn man durch Drogen und Alk zu seinem Spaß kommt oder wie? :ratlos:

    Ich bin eher froh, wenn ich mein Leben ohne etwas davon gut gestalten kann.
     
  • der gute König
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    6 September 2007
    #13
    Ist das nicht herrlich? So viele unterschiedliche Lebensentwürfe, und für jeden ist etwas dabei.
     
  • KillPhil78
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    6 September 2007
    #14
    genau :jaa:
     
  • SexySellerie
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    6 September 2007
    #15
    Das Musikleben bringt leider turbulente After-Show-Parties mit sich. Selbst erlebt :schuechte

    Wenn ich die Möglichkeit hätte, im großen Stil Musik zu machen, wäre mir die Statistik egal. Ich bin mir eigentlich ziemlich sicher,nicht zu Drogen zu greifen, aber ich hab schon nach dem einen oder anderen Auftritt noch ordentlich mitgefeiert und gebechert. Das ist eben das Adrenalin, die Endorphine, die Freude über den gelungenen Abend.

    Naja...und das,wo ich doch so "gesittete" Musik wie Soul und Jazz mache :grin:

    Trotzdem: Sofern man ein paar eigene feste Prinzipien hat, rutscht man nicht so schnell rein.
     
  • User 18889
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    6 September 2007
    #16
    Wobei es Dinge gibt, wo man meiner Meinung nach nicht diskutieren braucht. Alkohol- und Drogensucht ist in jedem Fall scheiße!
     
  • der gute König
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    6 September 2007
    #17
    Dir ist schon klar, dass es 90% der heutigen Rockmusik und etwa die Hälfte aller Romane der Welt ohne Alkohol- und Drogensucht nicht gegeben hätte...?
     
  • User 18889
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    6 September 2007
    #18
    Vielleicht hätte es eher noch viel mehr gegeben, weil die ganzen Stars nicht so früh gestorben wären.
     
  • simon1986
    simon1986 (32)
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    6 September 2007
    #19
    und die Hälfte des TV-Programmes ohne Krieg, Mord und Totschlag auch nicht.
    Als Kultur-"Konsument" muss ich Drogen akzeptieren -- Andere konsumieren sie für mich. Meine Lieblingssinfonie beschreibt einen schlechten Drogen-Trip. eigentlich schon unerträglich
     
  • der gute König
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    6 September 2007
    #20
    Kannst du dir ernsthaft die Sechziger und Siebziger Jahre ohne Drogen vorstellen? Glaubst du, auch nur ein Bruchteil der Ideen von damals, die noch heute jede Band mit elektrischen Gitarren beeinflussen, wären ohne Gras, LSD und Speed zustande gekommen? Hat Stephen King seine besten Bücher nicht in seiner Alkoholiker-Phase geschrieben?

    Und überhaupt - wie viele von den Zigtausend einflussreichen Musikern der oben genannten Jahrzehnte kannst du aufzählen, die tatsächlich an ihrem Drogenkonsum gestorben sind?

    Ich will hier sicher keine Drogen verherrlichen, nicht, dass ich da falsch verstanden werde. Aber erstens ist mir übertriebene Hysterie immer irgendwie verdächtig, und zweitens finde ich diese pauschale Ablehnung schon ein bisschen seltsam angesichts der Tatsache, dass gerade in der Kunst Drogen nunmal IMMER eine nicht unerhebliche Rolle gespielt haben.

    Und zuguterletzt möchte ich nochmal zu bedenken geben, dass jemand, der glaubt, Drogen konsumieren zu müssen, dir damit nicht weh tut und deine Freiheit auch nicht merklich einschränkt.
     

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