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gesellschaft egal oder nicht?

Dieses Thema im Forum "Umfrage-Forum" wurde erstellt von büschel, 1 April 2006.

  1. büschel
    Gast
    0
    ist euch die gesellschaft in der ihr lebt egel oder nicht?

    was verbindet euch mit "anonym?
    wann seid ihr gleichgültig wann nicht?
    wieso?
     
    #1
    büschel, 1 April 2006
  2. User 49007
    User 49007 (29)
    Sehr bekannt hier
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    168
    299
    Verheiratet
    aso mir ist egal was di gsesellshaft von mir denkt wen du das meinst und wenn niht na dan n weiss ich au ch nicht :zwinker:
     
    #2
    User 49007, 2 April 2006
  3. User 37284
    User 37284 (31)
    Benutzer gesperrt
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    474
    vergeben und glücklich
    Also mir war die Gesellschaft eigentlich nie egal, allerdings musste ich schon desöfteren feststellen, dass es den meisten egal ist... so ist man den meisten Leuten einfach gleichgültig und niemand schert sich darum was man macht oder fragt nach, wieso es einem nicht gut geht... Sicherlich ist man gerade in Großstädten anonym aber auf dem Land oder in Kleinstädten kennt einen jeder, dennoch mache ich das, was ich will, ohne Rücksicht darauf was andere von mir denken!! Wieso sollte ich darauf achten? Mir ist es eigentlich auch egal, was andere Leute machen (mal abgesehen von Freunden etc.)

    Die Gesellschaft ist sowieso irgendwie keine Gemeinschaft mehr, sondern jeder lebt für sich selbst, wieso sollte ich das dann nicht auch tun??
     
    #3
    User 37284, 2 April 2006
  4. büschel
    Gast
    0
    also man muss sich zwar nicht direkt für jeden voll verantwortlich fühlen.. aber wer seine gesellschaft nicht pflegt verdient ihre unterstützung nicht..

    ich persönlich findes es traurig und falsch der gesellschaft gleicgültig gegenüber zu sein..

    warum sie nicht so umformen.. dass das individuum sich dort sicher und wohl fühlen kann..
    die gesellschaft für das individuum; das individuum für die gesellschaft..

    verantwortung abzulehnen.. gleichgültigkeit kultivieren.. macht die gesellschaft nicht nur schwach sondern wenig lebenswert und damit traurig schwach.. dann sind gesetze nur noch zwänge, satt sinnvolle abmachungen..

    soll man die gesellschaft im stich lassen nur weil sie nicht immer der gleichen meinung ist wie einer selbst?
    nein; leiber seinen teil beitragen dass sie so wird dass die menschen darin gut und freundschaftlich miteinander können und am gleichen strang ziehen..

    es ist doch ne alte weisheit.. dass das individuum mehr von einer funktionierenden gesellschaft hat.. und seine kinder usw.. mit gleichgültigkeit ist man nicht nur assozial sondern steht sich selbst im wege..
     
    #4
    büschel, 2 April 2006
  5. sarkasmus
    Gast
    0
    **************
     
    #5
    sarkasmus, 2 April 2006
  6. User 37284
    User 37284 (31)
    Benutzer gesperrt
    12.774
    248
    474
    vergeben und glücklich
    @ büschel: Ich sagte nicht, dass ich nichts für die Gesellschaft tue und mir sie total egal ist! Ich habe nur die Erfahrung gemacht, dass die Gesellschaft für mich nichts tut. Ich bekomme keine Unterstützung, egal in welcher Hinsicht! Ich selbst allerdings gebe sehr wohl Unterstützung. Ich möchte damit ausdrücken, dass ich nicht mehr so gut über unsere Gesellschaft denke wie früher, dennoch lebe ich für sie und unterstütze sie auch, obwohl mir klar ist, dass eben nichts zurückkommt -leider-...
     
    #6
    User 37284, 2 April 2006
  7. büschel
    Gast
    0
    oh, sorry.. ja, der text klang irgendwie vorwurfsvoll gegen dich.. dabei wars nicht so gemeint.. hätte besser schreiben sollen..

    das zeugs war eher allgemein gemeint.. nicht gegen dich oder so..
    und asozial bist ja nun wirklich nicht :smile:

    kam doof rüber, sorry
     
    #7
    büschel, 2 April 2006
  8. Gravity
    Verbringt hier viel Zeit
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    0
    nicht angegeben
    ist euch die gesellschaft in der ihr lebt egel oder nicht?
    Nette frage für einen Fast-Ex-Sozialphobiker... Mir ist sie nicht egal. Sie drängt mit viel zu häufig ungefragt ihre vorurteil-belastete Meinung auf. Generell hab ich die Gesellschaft als kalt und abweisend erlebt. Sowie Du nicht "normal" warst, warst Du drausen und das Gespöt vom Dienst.
    Nein, sie ist mir nicht egal. Während ich früher versucht habe, es "ihr" recht zu machen, betrachte ich sie jetzt nur noch als soziales Konstrukt. Ein Ding, was aus vielen namenlosen Individuen besteht. Für mich ist es eine psychische Brücke geworden, sie so zu behandeln, als sprechen sie eine Fremdsprache und leben eine andere Kultur.

    was verbindet euch mit "anonym?
    Anonym sind die Anderen. Mitglieder im großen Club "Gesellschaft". Aber Anonym bin auch ich. In der Gesellschaft hab ich keinen Namen. Anonym ist auch mein Schutz gegen die Gesellschaft. Wenn sie mich nicht kennt und mich nicht sieht, möchte sie mir auch nichts tun.

    wann seid ihr gleichgültig wann nicht?
    wieso?

    Immer dann, wenn ich nichts mit der Gesellschaft zu tun habe, ist sie mir egal. Haustür zu und ich hab wieder frieden. Egal ist sie mir dann nicht, wenn ich was von der Gesellschaft will sei es Arbeit, Hilfe oder andere Dinge. Wieso? Wenn man etwas von einem anderen möchte, dann gibt man ihm auch etwas dafür, was er haben möchte. Und ich zeige ihm auch das, was er von mir erwartet, solange es zu meinem Vorteil ist. Nach meine meinem Empfinden ist es alles Täuschung und Manipulation.
    Deswegen muss sie mir auch in den eigenen vier Wänden egal sein, damit ich mich vom Stress der Verhandlungen mit der Gesellschaft erholen kann.
     
    #8
    Gravity, 2 April 2006
  9. büschel
    Gast
    0
    hm..

    klingt weniger euphorisch...

    ich meine klar.. eine "gesellschaft" in dem sinne von ner masse von leuten die dich jeden morgen begrüssen.."Tach herr soundso.. gut gefrühstückt?".. gibt es so seltenst..

    aber schau: so ne gesellschaft profitiert von ihren individuen und hat deren wohl zum ziel.. einschränkungen ergeben sich aus strategien der gerechtigkeit und/oder der nachhaltigkeit.. so zumidet das ideal..

    klar glänzt es nicht überall, aber zu resignieren macht sie doch erst zu dem was man an ihr nicht mag.. kalt.. vielleicht ist der erste schritt da raus.. "offen" zu sein.. also sich einfach nicht zu verschliessen.. freunde zu finden geht so viel leichter; man muss nicht suchen.. nur dort ja sagen, wo man sich wohl fühlt.. dann wirds nach und nach besser.. und alles macht mehr sinn.. dann hat man lust auf mehr verantwortung hat ne rolle usw.. bist man das gute mass gefinden hat.. und alles ist leichter und heiterer dann.. es geht
     
    #9
    büschel, 2 April 2006
  10. Bakunin
    Verbringt hier viel Zeit
    726
    101
    2
    nicht angegeben
    Mich interessiert nicht, was du weißt
    Sondern nur, woran du glaubst
    Mich interessiert nicht, was du hast
    Sondern nur, was du brauchst


    (But Alive)
     
    #10
    Bakunin, 2 April 2006
  11. Gravity
    Verbringt hier viel Zeit
    641
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    0
    nicht angegeben
    Es hat sicherlich alles Vor- und Nachteile. Und eine Gesellschaft hat auch ihre Vorteile. Ich bin ja auch Nutznießer von diversen Annehmlichkeiten wie Infrastruktur und sozialen Absicherungen. Allerdings hab ich dann auch wieder die Gesellschaft von ihrer unangenehmen Seite kennengelernt. Die Seite, die noch lange nicht so tolerant ist, wie sie immer von sich behauptet. Oder eine Seite, die ihrere Vorurteile pflegt und... nennen wir es "umsetzt".
    Dadurch hab ich mich eher an die anonyme Seite der Gesellschaft gehalten und gehe heute nur noch unter Leute, als wenn ich über ein Minenfeld laufe.
    Kontakte knüpfe ich nicht sehr schnell, ich schließe sie auch mit Individuen und nicht mit der Gesellschaft. Das ist das, was ich mit "psychischer Brücke" meinte. Das Individuum tritt aus der Gesellschaft heraus und ist kein Teil mehr von ihr - zumindest in meinem Kopf. Es hat einen Namen, ein Gesicht und einen Charakter. Und "es" wird ein "er" oder eine "sie".
    Aber selbst unter Freunden bin ich vorsichtig. Mein Vertrauen hat Grenzen, Grenzen die ich nicht austeste, wenn es nicht sein muss. Okay, manchmal schon, wenn ich laune bin - das nenne ich dann "Provozieren". Das ist aber insgesamt wieder ein anderes Thema.
    Die Gesellschaft ist für mich nicht positiv besetzt, sondern ein Ort voller Gefahren für mich selbst. Ich zeige mich nur, wenn es sein muss, also wenn ich mir davon ein Gewinn erhoffe. Das mag auch alles durchaus ein überbleibsel meiner sozialen Phobie sein, also sowas wie ein erlerntes Verhalten. Das Verhalten mag ich auch nicht aufgeben, weil ich mir davon keinen Gewinn verspreche.

    So hat sich dann bei mir auch ein Verhalten entwickelt, was ich "eigene Kultur" nenne. Ich mache die Dinge so, wie ich sie für richtig halte, hab andere Werte und andere Anschauungen. Von außen merkt man davon nichts, vermutlich auch, weil ich sie nach Außen hin nicht zeige. Es ist auch kein großer Unterschied.

    Und was das Wohlfühlen angeht. Wohl fühle ich mich, wenn ich allein bin. Wenn ich an einem geschützteren Ort bin, wie meine Wohnung. Wenn andere dabei sind, hab ich wieder Arbeit.
    Und das wäre ein Punkt, wo es dann wieder stört. Unter Freunden sollte man so sein können wie man wirklich ist. Sie sollten einen auch so kennen. Aber da kann ich mein Verhalten nicht sofort abschalten, es ist so antrainiert, dass ich es völlig unbewusst mache. Es kostet dann wieder Arbeit, mich so zu geben, wie ich wirklich bin, einfach ich selbst zu sein. Arbeit von der ich dann wieder Erholung brauche - allein in meiner Wohnung. Wohlgemerkt "allein" nicht "einsam".
     
    #11
    Gravity, 2 April 2006
  12. Thomaxx
    Gast
    0
    hm, die Gesellschaft existiert doch nur unserer eigenen Schwächen wegen, denn wären wir ohne Schwächen, bräuchten wir keine Gesellschaft.....mMn nach ist das Problem der Gesellschaft die Induvidualität des Menschen, jeder hat andere Stärken und Schwächen und versucht die Schwächen des anderen zu seinen Gunsten auszunutzen und es wird niemals die "gute" Gesellschaft geben, dafür hasst der Mensch zu sehr den Menschen.
     
    #12
    Thomaxx, 2 April 2006
  13. Bakunin
    Verbringt hier viel Zeit
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    2
    nicht angegeben
    Zuviel Hobbes gelesen? :grin:
     
    #13
    Bakunin, 2 April 2006
  14. Dreamerin
    Gast
    0
    Nein mir ist die Gesellschaft nicht egal. Ich wohn aufm Land und mir ist eigentlich schon wichtig, dass ich irgendwas zwischen neutral und bliebt bin. Dass man mich akzeptiert.
     
    #14
    Dreamerin, 3 April 2006

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