Willkommen auf Planet-Liebe

diskutiere über Liebe, Sex und Leidenschaft und werde Teil einer spannenden Community! :)

jetzt registrieren

gesellschaftl.Umgang mit Homosexualität

Dieses Thema im Forum "Liebe & Sex Umfragen" wurde erstellt von secretman, 24 August 2003.

  1. secretman
    Gast
    0
    Nachdem shabba hier eine Umfrage und Diskussion gestartet hat, ob Homosexualität Normalität darstellt , nun die Frage an euch: wie denkt ihr sollte mit dem Thema Homosexualität in der Gesellschaft umgegangen werden? Dazu ist sicherlich erst einmal die Grundsatzfrage über die eigene Einstellung dazu zu klären. Dies ist in en verschiedenen Themenkomplexen passiert.

    Doch was konkret sollte in Gesellschaft, Politik, Erziehung, Schule und andere Lebensbereiche aus eurer Sicht erfolgen und mit welchem Ziel? Ist dafür die Frage nach der Normalität oder Unnormalität mitentscheidend? Wie soll es in der Zukunft aussehen und was muss dafür getan werden?
     
    #1
    secretman, 24 August 2003
  2. Mondmann
    Mondmann (31)
    <b>V</b>ery <b>I</b>mportant <b>P</b>enis
    703
    101
    0
    Single
    #2
    Mondmann, 24 August 2003
  3. secretman
    Gast
    0
    etliche statments zur Frage ob Homosexualität normal ist aber bisher keinen darüber welche ideen ihr bezüglich des umgangs mit dem thema habt? Wie kommts?
     
    #3
    secretman, 25 August 2003
  4. kaninchen
    Gast
    0
    Ich weiß ehrlich gesagt nich so wirklich was ich darauf schreiben soll... Das Homosexuelle heiraten dürfen is ja z.B. schon mal n Fortschritt... Bin mir nich sicher wie das mit Adoptionen is - aber wenn das genauso geregelt wär wie bei Heteros wär das auch schön... Sonst sind Schwule und Lesben doch genauso Menschen wie alle die auf's andere Geschlecht stehen, wenn sie jetz noch gleich behandelt werden würden - dann gäb's solche Diskussionen gar nich :zwinker:
     
    #4
    kaninchen, 25 August 2003
  5. Pueppi
    Verbringt hier viel Zeit
    797
    101
    0
    nicht angegeben
    Eben!
    Ganz normal halt!
    Warum??? Sind Homosexuelle etwas "anderes" als Heterosexuelle?
    Ich denke, dass man sich nicht so viel Gedanken machen sollte.
    Man wird in unserer Gesellschaft oft genötigt einen Unterschied zu machen, den ich noch nie gesehen habe.
    Ich persönlich habe ein paar homosexuelle Bekannte und gehe halt ganz normal mit ihnen um.
    Meiner Meinung nach sollten schwule und lesbische Paare ebenfalls alle Vorzüge "heterosexueller Rechte" genießen dürfen.
    Wirklich traurig, dass wir das schon voneinander abheben müssen.


    :engel:
     
    #5
    Pueppi, 25 August 2003
  6. secretman
    Gast
    0
    Doch ich denke schon dass man sich darüber gedanken machen sollte. Denn es ist unsere aufgabe zu gucken wie ich gleichwertige lebensbedingungen schaffe für andere lebensweisen.Arbeitet jemand zum beispiel in einem jugendheim als pädagoge sollte er sich klar mit dem thema auseinandergesetzt haben um bei berührungen mit diesem thema vernünftig und richtig zu handeln. Zudem drängt sich die frage auf welche angebotsstrukturen jugendliche die zum ersten mal merken, dass sie "anderes"sind zurückgreifen können. Schwule Jugendliche bzw lesbische Mädchen brauchen Vorbilder und das Gefühl nicht alleine zu sein. Hilfsprojekte wie das schwulennetzwerk "Lambda" ist eine solche Organisation.Hier treffen sich gleichaltrige Jugendliche zum Plaudern, Diskutieren, über probleme sprechen, freizeitaktivitäten ja und sogar große Ferienfahrten.Ich finde solche projekte klasse, es geht hier nicht nur um sex sondern diese schewulen und lesbischen jugendlichen gewinnen eine identität,merken sie sind nicht alleine, müssen sich nicht orientieren an das klischeebild der alten schwulen die nach jungs lächzen usw. Hier erleben sie ein stück normalität und sie tauschen sich aus und lernen voneinander.Erst durch so eine möglichkeit wird für die jungen menschen ihere sexualität zur sogenannten Normalität.

    Jetzt kommen sicher einige und wettern hier, dies sei eine form der Ghettoisierung usw. Dasist blödsinn. Hier treffen gleichaltrige zusammmen die ähnlich denken fühlen und ersteinmal einsam sind. Sie sollen ja nicht den kontakt zur heterowelt verlieren aber in ihren jungen jahren sind sie ausschliessslich bisher darin eingebetet und für ihr selbstwertgefühl und ihre entwicklung ist es wichtig, Gleichgesinnte zu treffen und mit ihnen was zu erleben. Es ist eine tatsache das diese vom staat geförtderten einrichtungen massiv dazu beigetragen haben, dass junge menschen ein selbstbewusstsein entwickeln nicht nur hinsichtlich der heterosexualisiert ausgerichteten welt sondern auch bezüglich iherer eigenen vorurteile und möglichkeiten sich z.b gegenüber aufdringlichen alten schwulen zu wehren.

    Esreicht nicht meiner meinung nach Homosexualität als normal abzutun (wases nsatürlich ist) und nichts weiter zu tun. Aber gesellschaftlich ist es noch lange nicht normal und solange dies nicht der fall ist sind wir angewiesen auf ein vernünftig funktioniertenders netzwerk was ein stückchen mehr normalität schafft. Denn je selbstbewusster schwule und lesben ihre sexualität leben, desto normaler wird es auch für die gesellschaft insgesamt.

    Meine Idee also:entsprechende Netzwerke und organisationen speziell für jugendliche in der coming out phase die sich erstaml völlig hilflos und allein fühlen schaffen, verstärkt auch auf dem Land.Denn gerade auf dem land gibt es keinerlei Vorbilder und parallel dazu auch kaum solcher netzwerke
     
    #6
    secretman, 26 August 2003
  7. Pueppi
    Verbringt hier viel Zeit
    797
    101
    0
    nicht angegeben
    Ich verstehe sehr gut was du meinst, doch weiß ich nicht genau, ob das immer der richtige Weg ist.
    Ich habe schon oft gemerkt, dass sich die "Homoszene" abspaltet.
    Ich finde das ein wenig übertrieben.
    Es mag ja sein, dass unsere Gesellschaft noch nicht so weit ist, aber wenn alle Menschen so denken würden wie ich, dann hätte nunmal kein Homosexueller das Problem sein comming out zu haben.
    Jugendliche die gleichgeschlechtliche Gedanken haben, würden sich nicht allein, oder ausgegrenzt fühlen.
    Der Ansatz ist meiner Meinung nach, der falsche.
    Indem sich Homosexuelle vom Rest der Welt abkapseln (was meine Bekannte überhaupt nicht machen, aber was diese und ich persönlich trotzdem beobachtet haben) verwährt man der Gesellschaft damit richtig umzugehen.
    Das heißt nicht, dass es keine Anlaufstellen geben sollte.
    Das heißt auch nicht, dass es keine Demos...mehr geben sollte, denn solange z.B. homosexuelle Paare nicht die gleichen Rechte wie alle anderen haben, ist das notwendig.
    Ich will mich nunmal nicht weiter damit auseinandersetzen müssen, da ich es nunmal als völlig natürliche und normale Sache sehe.


    :engel:
     
    #7
    Pueppi, 26 August 2003
  8. Balulist68at
    0
    Bis dahin ist es noch ein sehr langer Weg.
    Und auch dann werden sich Homosexuelle treffen, so wie sich andere Gleichgesinnte treffen. (Briefmarkensammler, Schachspieler, Eltern, alleinerziehende Eltern, Plattler)
    Und wer spaltet wen ab?
    Beim Standardsatz "Ich habe nichts gegen *, [aber, nur, solange, nur] ...." sind die meistgenannten Aussagen:
    - ich finde es eklig wenn sie sich küssen.
    - müssen sie allen zeigen, daß sie schwul sind?
    - solange sie mich nicht anmachen.
    Um so etwas zu ertragen muß man sehr sein, seine Identität finden, selbstbewusst sein. Manche können das von alleine, denen ist die Umgebung egal. Für einige ist es hilfreich eine Zeit lang unter sich zu sein, um ohne blöde Bemerkungen von aussen, oder zumindest nur mit blöden Bemerkungen gegen die gesamte Gruppe leben zu können.

    Der Ansatz ist richtig. Sie leben ja nicht 24/7/365 in dieser Gruppe.

    Coming Out, out of the closet. (engl. Kleiderschrank)
    Aber dazu braucht man viel Kraft. Manche haben diese leider nicht, nicht jeder hat sie im selben Maße. Manche schaffen es nur in der Abgeschiedenheit und wenn man sie dann auf offener Strasse trifft sind sie peinlich berührt.
    Damit dies möglichst nicht passiert, dazu sind die Veranstaltungen und Gruppen gerade für die Jugend da. Dort kann man eine Zeit lang ohne Angst leben um dann hoffentlich auch ausserhalb besser damit umgehen zu können.

    Ich hoffe Du vertrittst diese Ansicht auch selbstbewusst nach aussen und hilfst somit den Minderheiten. Das ist schon sehr viel Hilfe.
    Aber wenn geht bitte nicht mit folgendem Spruch im ersten Absatz: "Ich bin ja nicht homosexuell...". Das merken die Anderen meist früh genug.

    lg Franz
     
    #8
    Balulist68at, 26 August 2003
  9. Liza
    Liza (32)
    im Ruhestand
    2.206
    133
    47
    nicht angegeben
    So, zum "normal" - "unnormal" - Thema beziehe ich jetzt keine stellung mehr, denn davon habe ich die Schnauze voll, vor allem, weil ich interessanterweise auf die Seite der "Homohasser" gestellt wurde, obwohl ich zu keinem Zeitpunkt eine Aussage gemacht habe, die ich in irgendeiner Form abwertend oder feindlich gemeint habe. Wen meine Meinung interessiert, der möge im anderen Thread nachlesen, vor allem in meinem letzten Beitrag.

    Ich persönlich finde nicht, dass Homosexuelle durch Jugendnetzwerke für Schwule und Lesben oder vielleicht auch einfach Plaudergruppen abgeschottet werden, denn diese sollen ja genau das Gegenteil erreichen - dass die Jugendlichen selbstbewusster werden und sich trauen, auch in der Alltagswelt zu ihrer Homosexualität zu stehen. Natürlich gibt es kein Netzwerk speziell für Heterosexuelle, aber die haben das in der augenblicklichen Zeit auch nicht nötig - wer hat schon Probleme mit seiner Heterosexualität? Vielen Leuten, die Probleme mit ihrer Situation haben, hilft es, mit Gleichgesinnten zusammenzutreffen, Tipps und Tricks auszutauschen und einfach festzustellen, dass sie nicht allein sind.

    Wie man in der Gesellschaft mit Homosexualität umgehen sollte? Meiner Ansicht nach sollte man als allererstes alle Schulbücher, die die Themen Sexualität und Familie beinhalten, umschreiben. Meine Mutter ist Grundschullehrerin; ich hab letztens ein Sachkundebuch der zweiten Klasse gelesen, und dort geht es um Familien. Dieses Buch ist schon relativ modern, da es alleinerziehende Eltern und deren Kinder nahtlos in das Familienkapitel mit einbindet, einfach verschiedene Familientypen beschreibt, hübsch mit Fotos von kinderlosen Paaren, der "deutschen Standardfamilie" :zwinker:, einer alleinerziehenden Mutter mit ihrem Sohn, einem Kinderdorf... alles sehr hübsch gemacht. Es fehlt nur eine homosexuelle Familie. Und diese sollte genauso nahtlos in das Familienkapitel eingebunden werden wie die anderen Familienformen, die früher von der Gesellschaft totgeschwiegen bzw. nicht akzeptiert wurden und die heutzutage einfach als ein Teil von ihr gesehen werden. So werden Kinder auf eine sehr selbstverständliche Art und Weise auch mit dieser Art von Familien und sexueller Orientierung bekanntgemacht. Dies sollte natürlich nicht nur in den Sachkundebüchern der zweiten Klasse, sondern auch in allen anderen Büchern, die ähnliche Themen behandeln, durchgesetzt werden - so zum Beispiel in Biobüchern, die ein Aufklärungskapitel beinhalten. Damit meine ich übrigens nicht, eine Extraüberschrift "Homosexualität" einzuführen (gibt's wahrscheinlich in manchen fortschrittlichen Biobüchern schon), sondern Homosexualität an den Stellen einfließen zu lassen, wo es angebracht ist (in der Pubertät bekommt nicht jeder Jugendliche Interesse am "anderen" Geschlecht! Und Beischlaf vollzieht sich eben nicht nur zwischen Mann und Frau!).
    Ein Problem sind sicherlich konservative Eltern, die sich solchen Maßnahmen in den Weg stellen könnten. Aber wenn wirklich konsequent das gesamte Unterrichtskonzept zum Thema "Ehe und Familie" und "Aufklärung" (und noch ein paar andere Bereiche) geändert wird, ist die Grundlage dafür geschaffen, dass in der nächsten Generation nicht mehr darüber gezetert wird. Intoleranten Menschen von heute kann man leider nicht den Mund und die Meinung verbieten; man kann nur bestmöglich dafür sorgen, die Menschen von morgen zu Toleranz und Weltoffenheit zu erziehen.

    In der Politik muss selbstverständlich eine Gleichstellung von Homo- und Heterosexuellen vor dem Recht erfolgen. Homosexuelle Paare müssen offiziell und standesamtlich heiraten können, nicht nur eine "der Ehe ähnliche Lebensgemeinschaft" eingehen. Was die Kirche da macht, ist leider Gottes ihre Sache - die neuesten Aufforderungen des Vatikans an alle katholischen Politiker zur Diskriminierung Homosexueller hat in hohem Maße gezeigt, dass die Kirche nicht bereit ist, sich der modernen Welt anzupassen und obendrein Intoleranz in hohem Maße übt - Maßnahmen, wegen denen ich nicht mehr lange dieser Glaubensgemeinschaft angehören werde. Wenn die Kirche bei der Gleichberechtigung mitziehen würde, wäre das natürlich ideal - aber ich wage zu bezweifeln, dass das in den nächsten hundert Jahren geschieht. Aus diesem Grund sollte der Staat sich in diesem Punkt nicht von der Kirche beeinflussen lassen - Staatsreligionen sind sowieso die Wurzel allen Übels :zwinker:.
    Ich bin ebenfalls der Ansicht, dass homosexuelle Paare Kinder adoptieren dürfen sollten, allerdings müsste da noch über eine angemessene Vorgehensweise entschieden werden, weil hier so ein bisschen ein Teufelskreis vorherrscht: Zum einen würde die Möglichkeit derartiger Adoptionen höchstwahrscheinlich zu einer toleranteren Gesellschaft führen, zum anderen muss man aber auch überlegen, ob die Zeit für eine derartige Maßnahme schon reif ist, wenn man an die Kinder selbst denkt - ich schätze, bei den derzeitigen Umständen würden sie noch auf eine geballte Ladung Intoleranz stoßen. Hier muss man wohl sehr vorsichtig vorgehen; wie, weiß ich jetzt ehrlich gesagt konkret auch nicht. Aber es gibt sicherlich Leute, die da innovativer sind als ich.

    Außerdem liegt es natürlich an jedem Einzelnen, etwas an der Situation zu verändern. Wenn jemand auf Homosexuellen rumwettert, sage ich demjenigen meine Meinung. Wenn in einem Gespräch über Homosexualität abgelästert wird, weigere ich mich, weiterhin an diesem Gespräch teilzunehmen. Wenn ich mit jemandem diskutiere und merke, dass er Homosexuellen gegenüber nicht direkt feindlich eingestellt ist, ihm die ganze Sache aber irgendwie unheimlich oder unnatürlich erscheint, versuche ich, demjenigen meine Meinung freundlich und bestmöglich zu übermitteln und vielleicht noch ein bisschen Aufklärungsarbeit zu leisten, wenn derjenige von erwiesenermaßen falschen Annahmen ausgeht. Und erst heute in der Schule habe ich mich unbeliebt gemacht, indem ich jemanden gebeten habe, sein sinnloses Gelaber á la "Ich hab nichts gegen 'Schwuletten' (dieser Ausdruck schon!), aber die müssen sich immer so präsentieren!" zu unterlassen.
    Zum Verständnis, damit man mir auch bloß vorwerfen kann, das wäre nichts wert, weil ich ja eh nichts zu verlieren hätte :zwinker:: Bei den Leuten, die mich daraufhin böse angeguckt haben, weil ich so ein "Späßchen" ja so ernst nehme, bin ich eh nicht sonderlich beliebt und das interessiert mich nicht die Bohne.
    Engagement des Einzelnen ist in erster Linie gefragt; und ich fürchte, gerade daran hapert es.

    Am besten wäre es, letztendlich eine Gesellschaft zu kreieren, in der keine Jugendnetzwerke oder Diskussionsgruppen für Homosexuelle mehr von Nöten sind, weil diese mit ihrer sexuellen Orientierung nicht mehr auf mehr Probleme stoßen als Heterosexuelle. Das wäre ein Traum; aber ich glaube, der Weg in diese Gesellschaft führt unter anderem über ebendiese Diskussionsgruppen.
     
    #9
    Liza, 26 August 2003
  10. secretman
    Gast
    0
    danke Liza für diesen wertvollen Beitrag der unheimlich viel interessante Inhalte hat. Und das mit der dikussion Normal-unnormal nimm dier mal nicht so zu herzen, ich denke, die meisten haben dich verstanden::cool:
     
    #10
    secretman, 26 August 2003
  11. secretman
    Gast
    0
    Pueppi: Es mag ja sein, dass unsere Gesellschaft noch nicht so weit ist, aber wenn alle Menschen so denken würden wie ich, dann hätte nunmal kein Homosexueller das Problem sein comming out zu haben


    Leider denkt aber nun mal nicht jeder so wie du pueppi, homosexualität ist in vielen lebensbereichen ja noch nicht selbstvewrständlich. Und ohne dir zu nahe treten zu wollen: auch du so offen und normal du mit dem thema umgehen kannst, scheinst Klischeebilder im kopf zu haben wenn du denkst das schwule sich vom rest der welt abkapseln. Das ist doch einfach blödsiinn und meine berschriebenen Projekte verfolgen docch gerade dasZiel, kompetent una angemessen mit der heterosexuellen lebenswelt umzugehen. Irgendwie find ich es schon witzig wenn mir ein hetero sagt, schwule kapseln sich ab, als ob das in einer so gegebenen gesellschaftsform die geprägt ist von heterosexuellem denken (Medien, Werbung, Religion usw) auch nur ansatzweise möglich wäre. Man kann sich dem nicht entziehen und das ist auch gut so und gerade dass ist ja das ziel der staatl geförderten projekte. Dass Jugendlichle lernen, zu ihrer Sexualität selbstbewusst zu stehen. Dazu aber brauchen sie Gleichgesinnte um zu spüren nicht alleine zu sein. Undtut mir leid aber mit keinem hetero kann ich mich so auistauschen über meine sexualität wie mit einem gleichgesinnten bezüglich meiner gefühle, ängste aber auch glücksmomente. Dasist ja auch normal weil er eben nicht betroffen ist. Also keine angst vor Abkapselung, das passiert in solchen Projekten bestimmt nicht, es hat den jugendlichen vielmehr massiv geholfen selbstbewusst und klar durchs leben zu gehen.Im Gegenteil wer dies nie gelernt hat, der neigt zu Abkapselung und Hingabe in der Homoszene, also sollen gerade diese projekte dem vorbeugen.
     
    #11
    secretman, 26 August 2003
  12. Pueppi
    Verbringt hier viel Zeit
    797
    101
    0
    nicht angegeben
    Klischeebilder in meinem Kopf?
    Meine zwei lesbischen Bekannten sehen das aber ähnlich!
    Hmm, ich denke, da kann man lange drüber diskutieren und kommt doch auf keinen grünen Zweig.
    Ich gehe öfter mal in Kneipen, in denen nur Schwule und Lesben verkehren und habe dort noch nie irgendwie gemerkt, dass man sich über rein homosexuelle Probleme austauscht! :grin:
    Naja, bleibt halt mir überlassen wie ich darüber denke, aber Schubladendenken gehört eigentlich nicht dazu und es erstaunt mich, dass das wohl so rüber kommt. :ratlos:
    Wie gesagt alle Organisationen die es da so gibt, sind heutzutage leider notwendig, das hab ich ja schon geschrieben.
    Außerdem bin ich mir doch auch nicht 100%ig sicher, ob ich wirklich so lupenrein hetero bin.
    Bis jetzt hab ich mich zwar noch in keine Frau so richtig verliebt, aber außschließen würde ich das z.B. nicht.
    Rein sexuell ziehen mich Frauen jedenfalls genauso an wie Männer.
    Da ich aber schon ziemlich lange einen festen Freund habe, werde ich das wohl nicht so schnell herausfinden.


    :engel:
     
    #12
    Pueppi, 26 August 2003
  13. secretman
    Gast
    0
    nicht dass du mich missverstehst Pueppi, ich denke nicht dass du ein Problem damit hast oder so, ich denke du bist da ganz super tolerant aber es istz definitiv nicht richtig dass Jugendhilfeprojekte wie das von "Lambda" zur Abkapselung beitragen sondern das gegenteil ist der fall. Die Szene die du meinst (Kneipen usw) sind reine treffpunkte für Schwule und Lesben, aber auch sie schadfen nicht, Schwule und Lesben wollen einfach nur mal unter sich sein,u.a. auch deswegen ganz schlicht um einen Partner eher zu finden.
     
    #13
    secretman, 26 August 2003

jetzt kostenlos registrieren und hier antworten
Die Seite wird geladen...

Ähnliche Fragen - gesellschaftl Umgang Homosexualität
Ostwestfale
Liebe & Sex Umfragen Forum
23 Januar 2016
63 Antworten
Lotusknospe
Liebe & Sex Umfragen Forum
30 Oktober 2015
68 Antworten