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  • ProxySurfer
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    2 September 2008
    #1

    Gesundheitssystem - schlechte Erfahrungen

    Habt ihr schon mal schlechte Erfahrungen im Gesundheitssystem gemacht, etwa so etwas:
    - Arzt stellte eine falsche Diagnose (dadurch falsche Behandlung)
    - Arzt verschrieb nicht die richtigen Medikamente (oder zu billige)
    - Du musstest eine Behandlung extra bezahlen, obwohl du krankenversichert bist
    - Du warst nach der Behandlung mehr krank als zuvor
    - Du hast ewig auf eine Behandlung bzw. einen Termin gewartet
    - Du hattest wegen Bürokratismus viele unnötige Wege
    usw.?
     
  • User 32843
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    2 September 2008
    #2
    Ich hatte eine verpfuschte Fuss-op. Das war eigentlich meine einzige schlechte Erfahrung.
     
  • wellenreiten
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    2 September 2008
    #3
    falsche oder unzureichende diagnosen sind bei mir der regelfall. die meisten arztbesuche daher wenig gewinnbringend. kostet nur nerven, wenn ich dann meinen mund nicht halten kann :grin:

    aber ansich genieße ich immer die luxusausstattung, da privatpatient (nicht mehr lange).
     
  • User 7157
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    2 September 2008
    #4
    bei mir war eigentlich nichts schlimmes... Allerdings finde ich die unzureichende Wurzelbehandlung, wegen der ich jetzt eine Wurzelsektion vor mir habe, schon ziemlich ätzend.

    bei meinem Dad:
    - falsche Diagnose bei Krebs vom Facharzt. Wurde daher erst 4 Monate später erkennt
    - sehr sehr nachlässige Krebs-Nachkontrolle
    - teils schlechte Betreuung im KH, was beinahe sehr schlimme Folgen nach sich gezogen hätte

    Off-Topic:

    Aber ich möchte betonen: Im Großen und Ganzen habe ich viele tolle Ärzte kennengelernt, die ihren Job hervorragend machen!
     
  • drusilla
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    3 September 2008
    #5
    Ja. Meine Eltern tingeln mit einem totkranken Baby durch sämtliche Kliniken und Notaufnahmen. Sämtliche Herren Doktoren sagten: "Erkältung. Da schreien Säuglinge eben." Die Schwestern meinten: "Wenn ich mir die Gesichtsfarbe ansehe, sind das die Nieren. Finden Sie unbedingt einen Arzt!"
    Der letzte war wiederum zu bequem, etwas zu untersuchen, bis mein Vater sich gezwungen war, mit einem Anwalt zu drohen, sollte seine Tochter nicht untersucht werden. Der Herr Doktor maß widerwillig Fieber und rannte dann plötzlich im Eiltempo davon ein fiebersenkendes Mittel zu holen, da die Temperatur deutlich zu hoch und sehr gefährlich war.
    Kurze Zeit später wurde Baby dann operiert. Wenn es aber nach der Fachmeinung der Ärzte gegangen wäre, läge die kleine drusilla jetzt in einem niedlichen kleinen Kindersarg auf dem Friedhof. :kopfschue
     
  • flottebiene2312
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    3 September 2008
    #6
    Vor einigen Jahren bin ich mit extrem starken Schmerzen unter der rechten Achsel ziemlich nah der Brust zum Frauenarzt gegangen. Wusste nicht was es ist, konnte meinen Arm fast gar nicht mehr bewegen, geschweige denn am Körper anlegen. Da es nah der Brust oder an der Brust war, das konnte ich nicht genau definieren, bin ich zum Frauenarzt.
    Ihm alles genau erklärt, oben rum frei gemacht, er hat micht untersucht, konnte nichts von aussen erkennen. Hat mich abgetastet und ich habe vor schmerzen fast geweint. Das einzigste was er meinte, da sind sie wohl gegen den Bettpfosten geknallt!! :eek: Ich wusste nicht ob er das wirklich ernst meinte, hab dann einige male gesagt ich wüsste ja wohl wenn ich gegen den Bettpfosten geknallt wäre, dann hätte ich doch wenigstens einen Blauenfleck. Aber nichts, er ließ sich von seiner Meinung nicht abbringen und schickte mich wieder nach Hause.
    Bin dann zum Hausarzt, das gleiche noch mal, alles erklärt, oben rum frei gemacht, abgetastet und ich musste nicht lange auf eine Diagnose warten "Knochenentzündung" hab dann gegen die starken Schmerzen eine Spritze und Tabletten bekommen.
    Bin nach dieser Sache nie wieder bei dem Frauenarzt gewesen, selbst wenn er diese Diagnose nicht hätte stellen können (weil es nicht sein Fachgebiet war) fand ich es unmöglich wie er mit mir geredet hat und die ganze Sache so abgetan hat, als würde ich mir die Schmerzen nur einbilden.
     
  • Cassis
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    3 September 2008
    #7
    Ja, da kenn ich mich aus :smile:

    Ich habe hier eine sehr kompetente Lungenfachärztin kennengelernt. Zum GLück ist die gute Frau mittlerweile in Rente...

    Ich wurde da vom Hausarzt hin überwiesen, weil ich über eine sehr lange Zeit, einen extremen Husten hatte. Hausarzt hat es weder mit Medikamenten gegen Husten, noch mit Astmaspray noch mit sonst was in den Griff gekriegt. Und auch diverse Dinge wie Allergien und Keuchhusten ausgeschlossen.

    Also wurde ich dort hinüberwiesen.
    Ich durfte dann sämtliche Untersuchungen wie den Allergietest, Blutabnahme etc. pp nochmal machen, weil die gute Frau dem Allgemeinarzt nix geglaubt hat.
    Nachdem sie dann auch mit Belastungstest und diversen anderen Untersuchungen nix gefunden hat (außer das ich Husten kann wie ein Weltmeister) habe ich dann den freundlichen Hinweis gekriegt, dass ich psychisch instabil bin und deshalb huste.

    Ergebnis war, dass mein Hausarzt sich aufgeregt hat ohne Ende, ich in die Uniklinik kam und mich aus diesem Verein dann gleich wieder verabschiedet habe, weil dort die Assistenzärztin mal wieder Blut abnehmen und Allergietest machen wollte. Und nachdem ich die Ergebnisse ja schon zum Schweinefüttern habe, mach ich da nicht mehr mit :grin:
     
  • User 20526
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    3 September 2008
    #8
    Ich wurde 2x mit einer nicht erkannten Blinddarmentzündung nach Hause geschickt, bis es nach 4 Tagen fast zu spät war.
    Die Fäden wurden anschließend zu spät gezogen, so dass sich die Narbe auch gleich wieder leicht entzündet hatte. Außerdem wurde nach der OP ein billiges Pflaster verwendet, also habe ich nun neben der 10cm-Blinddarmnarbe auch gleich noch eine 5cm lange Pflasternarbe, die mich total ärgert. :geknickt:

    Ich warte regelmäßig wochenlang, dass meine Schilddrüsenbefunde vom Endokrinologen zur Hausärztin weitergeleitet werden.

    Habe ein halbes Jahr auf die Auswertung eines Langzeit-EKGs gewartet, zwischen HA und dem Kardiologen rumtelefoniert, beim HA an der Theke rumgestanden. Bis die Damen vom auswertenden Kardiologen endlich zugaben, dass sie nie etwas zur Auswertung erhalten haben (ich hatte es bereits geahnt). :angryfire Jetzt darf ich das ganze Ding nochmal machen, dabei wird da eh nix rauskommen.

    Abgesehen davon musste ich zuhause in Berlin teilweise 3 Stunden auf meinen Termin(!) warten, hier auf dem Land ist das zum Glück nicht mehr so schlimm.

    Ach, noch was: Mein früherer Zahnarzt hat mir statt mal meine Zähne ordentlich anzugucken, immer nur die Fissuren versiegelt. Folglich sind jetzt meine kompletten Backenzähne im Arsch und mussten mit Kunststoff aufgefüllt werden. Kosten bisher: 290€ - für jemanden, der nix verdient, ne ganze Menge. :frown:
     
  • User 72148
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    3 September 2008
    #9
    Das ist bei mir die Liste.
     
  • Sonata Arctica
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    3 September 2008
    #10
    ich auch,....:what:
     
  • User 44981
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    3 September 2008
    #11
    Bisher habe ich nur in einem österreichischen Krankenhaus schlechte Erfahrungen gemacht:
    Man wollte einen Knochenbruch mit einer Methode behandeln, bei der die Gefahr bestanden hätte, dass es schief, bzw. verdreht zusammenwächst.
    Zum Glück wurde ich nach kurzer Zeit nach Deutschland gebracht, wo ich operiert wurde (Metallplatte im Bein), was auch wunderbar funktioniert hat. - Bis auf eine Narbe merke ich schon seit vielen Jahren überhaupt nichts mehr davon.

    Ach ja... zu einem ansonsten wirklich fähigen Orthopäden gehe ich nicht mehr, weil ich keine Lust habe, trotz mindestens 3 Wochen vorher ausgemachtem Termin über eine Stunde im Wartezimmer zu sitzen.
    (Wenn das mal ein Einzelfall gewesen wäre, könnte ich es ja verstehen... dieser Arzt bekommt öfters mal spontane Notfälle. Aber wenn es bei allen Besuchen so war, kann das einfach nicht sein)

    Und zu meinem ehemaligen Zahnarzt gehe ich nicht mehr, weil er total unfähige Arzthelferinnen hatte, die meinten, mir jedes mal erklären zu müssen, wie man seine Zähne richtig putzt...
    (Obwohl ich meine Zähne immer noch gleich putze, werden meine Zähne vom neuen Zahnarzt übrigens nur gelobt und meine Zähne sind kerngesund)

    Aber das sind alles nur Einzelfälle, die nichts über das Gesundheitssystem, sondern nur etwas über die Unfähigkeit weniger Einzelpersonen etwas sagen...

    Ansonsten war ich mit der medizinischen Versorgung immer sehr zufrieden.
    Aber ich bin auch so gesund, dass ich bis auf den regelmäßigen Zahnarztbesuch nur alle paar Jahre mal zum Arzt muss.
     
  • kagome
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    3 September 2008
    #12
    bei meiner mutter hatte der arzt nachdem sie aus dem krankenhaus raus war, medikamente verschrieben, die völlig falsch waren und alles nur noch verschlimmert haben...
    ausserdem hat er sie nciht ein einziges mal richtig untersucht...
    hätte ihr fast das leben gekostet...mittlerweile haben wir den arzt gewechselt und ihr geht es wieder besser...
    ist in sofern komisch, weil der erste arzt eigentlich vom krankenhaus empfohlen war...
     
  • User 65313
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    3 September 2008
    #13
    Off-Topic:
    1 Stunde Wartezeit nennt ihr viel? :eek: Es gibt Ärzte da warte ich regelmäßig 3 Stunden... unter einer Stunde geht selten etwas.


    Naja, im Großen und Ganzen wars bisher ganz okay, wenn ich auch immer noch der Meinung bin, dass etwas mit meiner Schilddrüse nicht stimmt (meine ganzen Beschwerden passen einfach perfekt und keiner kann mir sagen, wo sie sonst herkommen :ratlos: ). Und einmal hat mir eine Ärztin im Krankenhaus ebenfalls durch die Blume mitgeteilt, dass ich hypochondere. Ich geb zu, ich war damals leicht panisch, andere wären damit nicht ins KH gefahren, aber ich hatte Schmerzen und es hätte durchaus auch dauerhaft sein können - und wenn das so gewesen wäre wäre mein Beruf jetzt nicht möglich. Ich verstehe, dass die Ärzte Stress haben, aber wenn da ein verheulter und aufgeregter Patient im Zimmer sitzt versucht man doch wenigstens, auf ihn einzugehen... :ratlos:

    Aber ich muss auch sagen, dass mir wirklich auch schon super nette und kompetente Leute untergekommen sind - mein alter Jugendarzt zB oder auch die Notfall-Frauenärztin im KH.
    Es liegt also nicht unbedingt an mir :engel:
     
  • xoxo
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    4 September 2008
    #14
    Der Arzt hat die falsche Diagnose gestellt und mir die falschen Medikamente geschrieben. Dadurch habe ich unnötiges Gift für meinen Körper geschluckt und die Krankheit wurde dadurch natürlich auch nicht besser, sondern hatte mehr Zeit sich in meinem Körper auszubreiten. :kopfschue
     
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    5 September 2008
    #15
    eine krankenschwester hat mir nach der geburt (also nach meiner eigenen :zwinker:) die fingernägel zu kurz geschnitten und ein nagel an einem finger wächst jetzt nicht mehr richtig.
     
  • User 44981
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    5 September 2008
    #16
    Wenn ich 3 Stunden warten müsste, wäre ich bei diesem Arzt 2 mal gewesen: Das erste und das letzte mal.
     
  • User 65313
    Toto-Champ 2008 & 2017
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    5 September 2008
    #17
    Das Problem ist, finde in einer Großstadt einen anderen guten Arzt. Ich bin zB schon bei mehreren Orthopäden gewesen - entweder er ist gut und du wartest 3 Stunden oder er ist nun mal nicht so dolle und hat kaum Ahnung, dann kommst du auch bald dran... Etwas anderes gibts es hier nicht.
     

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