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  • JuliaB
    JuliaB (34)
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    nicht angegeben
    16 Februar 2005
    #1

    Gewohnheit in der Beziehung II -> kämpfen oder akzeptieren, dran erfreuen?

    ja, also, in dem anderen thread klingt es so, als wär gewohnheit in einer beziehung nach ner weile normal.

    seht ihr das auch so?

    ich sehs so, dass ein wenig gewohnheit ja auch vertrauen und verlässlichkeit, sicherheit beinhaltet, darum ganz gut ist.
    ich kann so ein bisschen gewohnheit auch sehr genießen, einfach in seinen armen liegen, ohne dass es spannend ist, ich aufgeregt bin und überlege, was wir als nächstes machen oderso.

    ABER: sobald man mal denkt "es ist immer gleich wenn wir uns sehen, es prickelt nicht mehr, es gibt nichts neues mehr"
    ist das für mich ein signal, zu kämpfen, was zu unternehmen, damits mal wieder spannender wird.
     
  • KleeneMaus
    KleeneMaus (31)
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    16 Februar 2005
    #2
    Da bin ich ganz deiner Meinung.
     
  • BloodY_CJ
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    nicht angegeben
    16 Februar 2005
    #3
    Ein bisschen Gewohnheit ist sicher schön, gibt Sicherheit, Geborgenheit usw. aber trotzdem darf der Schwung nicht verloren gehen, ich würde mich auf jeden Fall sehr bemühen, dass es trotzdem immer noch prickelt und immer wieder neue Erfahrungen dazu kommen. ZU viel Gewohnheit mag ich nicht.
     
  • DieKatze
    DieKatze (31)
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    nicht angegeben
    16 Februar 2005
    #4
    Hallo!
    Ich sehe das ähnlich. Auf der einen Seite ist Gewohnheit sehr schön. Man fühlt sich geborgen... Auf der anderen Seite kann Gewohnheit auch ganz schön langweilig sein... Ich denke, dass es wichtig ist, dass man manchmal auch in einer langjährigen Beziehung noch etwas unternimmt wie z.B. ins Kino gehen, spazieren gehen usw. Dann kommt auch so schnell keine Langeweile auf.
    Viele Grüße
     
  • Bluesboy20
    Bluesboy20 (35)
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    16 Februar 2005
    #5
    Du hast alles gesagt :smile: Was soll hier noch diskutiert werden?
     
  • Doc Magoos
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    nicht angegeben
    16 Februar 2005
    #6
    Kann mich da nur anschließen. Glaubt ihr das die Gewohnheit in einer Fernbeziehung langsamer kommt?
     
  • olly
    olly (34)
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    16 Februar 2005
    #7
    Was würdet ihr denn unternehmen um die Beziehung mehr zu reizen?
     
  • Bluesboy20
    Bluesboy20 (35)
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    16 Februar 2005
    #8
    Eindeutig. Aus Erfahrung.
     
  • JuliaB
    JuliaB (34)
    Sehr bekannt hier Themenstarter
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    nicht angegeben
    16 Februar 2005
    #9
    schwierige frage...

    denke mal genauso schnell, weil man sich ja immer nur am wochenende sieht, und dann meist das ganz wochenende aufeinander hängt.
    (war jetzt im vergleich zu ner nicht-fernbeziehung, da geh ich mal von 2-3 mal die woche sehen aus)

    olly:
    tja...
    sowohl sexuell als auch im alltagsleben mal was anderes machen.
    also nicht immer zum gleichen zeitpunkt am gleichen ort mit dem gleichen ablauf poppen.
    sich mal ne weile nicht sehen um die sehnsucht zu steigern, dass man sich wieder richtig freut, den anderen zu sehen.

    ausflüge machen, ob ein paar stunden oder mehrere tage ist egal, einfach mal rauskommen, zusammen was neues erkunden, erleben.

    auch mal schön essen gehen oderso, nicht immer gemeinsam vor dem TV gammeln.
    so in der art eben.
     
  • Deacon Blues
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    nicht angegeben
    17 Februar 2005
    #10
    Wenn Ihr Euch in Eurer Beziehung nur 2-3 x pro Woche seht und Gewohnheit mit den eventuell negativen Auswirkungen schon ein Thema wird, habt ihr mal darüber nachgedacht, wie das werden würde, wenn ihr Euch täglich sehen würdet ( zusammen leben, etc. ?)

    Ich denke man sollte immer unterscheiden zwischen positiver Gebwohnheit (alles was mit Vertrauen und gegenseitigem Verstehen, sowie den vielen liebgewonnenen Gewohnheiten zusammenhängt) und negativer Gewohnheit (wenn man den anderen als selbstverständlich ansieht, nicht mehr zu schätzen weis und dadurch vernachlässigt).

    Das kribbeln im Bauch und die Schmetterlinge werden im Laufe der Jahre weniger, das ist vollkommen normal, muß aber durchaus nicht negativ sein. Ich entdecke an meiner Frau auch noch nach weit über 10 Jahren täglich etwas neues und kann mich noch immer immer wieder in sie verlieben.
     
  • madison
    madison (47)
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    17 Februar 2005
    #11
    es gibt Dinge wo es schön ist, wenn eine gewisse Routine und Verlässlichkeit einkehrt. Andere Aspekte sollten in einer Beziehung allerdings auch immer wieder neu und frisch sein.
     
  • JuliaB
    JuliaB (34)
    Sehr bekannt hier Themenstarter
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    17 Februar 2005
    #12
    meinst du mich?
    wo hab ich gesagt, dass bei uns gewohnheit ist?
    wir haben mehrmals gemerkt, dass es bald soweit wäre und dann was dagegen getan, ehs öde wurde.
    und einmal hatte er das gefühl, aber da spielte auch noch viel psychologisch von ihm mit rein, war denk ich nicht wirklich was wegen uns, sondern mehreres was ihn belastet hat.

    und ich denke, dass es nach 5 1/2 jahren beziehung nicht merkwürdig/ungewöhnlich WÄRE, wenn gewohnheit kommen WÜRDE.


    also hast du ja die schmetterlinge noch, oder?
    ich nach über 5 jahren auch noch. *freu*
     
  • Dreamerin
    Gast
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    17 Februar 2005
    #13
    Bin auch ziemlich deiner Meinung.

    Wobei ich schon ein Gewohnheitsmensch bin, muss ich sagen :grin:
     
  • cat85
    Gast
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    17 Februar 2005
    #14
    absolut genauso sehe ich das auch!
     
  • User 20976
    (be)sticht mit Gefühl
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    vergeben und glücklich
    2 März 2005
    #15
    man kanns gewohnheit nennen - oder auch ritual. klingt besser ;-).
    manches in meiner beziehung ist ritual und wiederholt sich - ist ja auch logisch, wenn man sich länger kennt, dass nicht immer alles neu sein kann.

    und obwohl ich ihn über sechs jahre kenne, gibts immer wieder neues an ihm und mit ihm...

    bestimmte dinge zelebrieren wir auch bewusst als ritual (zum beispiel sex am morgen, meist selbe stellung - trotzdem nicht langweilig). und es kann eben auch schön sein, so vertraut zu sein - der mensch isn gewohnheitsviech.

    solange man sich nicht wirklich miteinander langweilt oder das gefühl hat, alles schon zu kennen vom anderen und nicht mehr überrascht werden zu können...das fänd ich schlimm, kann mir aber bei uns nicht vorstellen, dass das passiert, wir sind beide etwas durchgeknallt und haben seltsame ideen. ;-) und sind recht verspielt.

    gestern habe ich mit ihm zum ersten mal so ein spiel gespielt, abalone (kennt das wer?) - das habe ich vor zehn jahren sehr oft und ausdauernd gespielt, in den letzten jahren kaum noch. das war was neues. ich kann mir auch vorstellen, dass das abalone-spielen am montagabend zu einem ritual wird.

    weiteres liebgewonnes ritual: vorlesen. vorm einschlafen lesen wir uns gegenseitig etwas vor. sind jetzt beim dritten buch, und das zweite hatte fast 600 seiten (übrigens sehr zu empfehlen: "das messingherz" von herbert rosendorfer; zuvor "my uncle oswald"/"onkel oswald und der sudan-käfer" von roald dahl, ziemlich verrückt und sexy). wir sehen uns ja nicht jeden tag, daher dauert sowas ne zeit, aber es ist sehr sehr schön mit dem vorlesen am abend.

    bestimmte dinge im alltag sind routine, aber das ist doch ganz okay, man tut das einfach ohne viel grübelei.

    derzeit schreib ich übrigens ne art ideen-notizbuch, also notier mich ideen, was wir in diesem jahr mal unternehmen können. manchmal hab ich ideen und vergesse sie - prompt ärger ich mich....und wenn ich mal das gefühl habe, dass wir zu langweilig werden, dann guck ich da rein und wir unternehmen was.

    wandern will ich dies jahr jedenfalls wieder öfter...vor zwei jahren im sommer fing es mit unserem ritual, die seen in berlin und brandenburg zu testen, übrigens an mit dem näherkommen ;-).
     
  • simimaus
    Gast
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    2 März 2005
    #16
    Ich denke mir mir, man kann nicht alle 5 Jahre den Partner wechseln, nur weil es langweilig wird.

    Man kann schon einiges tun, um die Beziehung in Schwung zu halten:

    - den anderen öfter mit Kleinigkeiten überraschen (mache für meinen Schatz jedes Jahr einen selbstgebastelten Adventskalender)
    - ein gemeinsames Hobby macht total viel Spaß zusammen (mein Mann konnte sich vor ca. 3 Jahren wirklich von mir zu einem Tanzkurs überreden lassen, es macht ihm sogar Spaß !)
    - dem anderen oft sagen, daß man ihn liebt und froh ist, daß man ihn hat
    - gemeinsame Ziele und Träume haben (Urlaubsreisen, Wohnung, Haus etc)
     
  • theSkyIsDark
    Verbringt hier viel Zeit
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    nicht angegeben
    2 März 2005
    #17
    Gewohnheit hat schon so sein Gutes. Der Kopf ist dann wieder freier für anderes. Wenn die Verliebtheit weg ist, kann ich auch wieder andere Ziele anpeilen, die außerhalb der Beziehung und der Liebe liegen. Ich kann mich überhaupt wieder auf anderes konzentrieren. Das ist ein klarer Vorteil.

    Und irgendwann ist es vielleicht aus. Aber das hat nichts mit der Gewohnheit zu tun. Das ist dann eher die Summe der einzelnen Fehler. Ich glaube jedenfalls nicht daran, dass man eine Beziehung "in Schwung" halten kann oder so. Sie hält oder sie hält nicht. Alles andere ist m.E. die Illusion derjenigen, die mit dem Risiko nicht leben wollen oder können.
     
  • User 12616
    User 12616 (29)
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    2 März 2005
    #18
    Ich denk ich seh das ähnlich wie du, Julia.

    Gewohnheit ist wichtig für mich, ich möchte mich sicher und geborgen bei meinem Partner fühlen klnnen dazu gehört auch, dass es Gewohnheit wird und ich nicht bei jedem Date nervös werde weil ich nicht weiß, was auf mich zu kommt.

    Aber es ist auch sehr wichtig, dass es immer wieder mal Abwechslungen, Überraschungen usw. gibt. Dafür MUSS man kämpfen. Ich bin auch der Meinung.. eine Beziehung ist eben nicht einfach nur da, sondern man muss immer und jeden Tag aufs Neue etwas für eine glückliche und ausgewogene Beziehung tun.


    Wie eine Zimmerpflanze, die kann man nicht einfach auf den Tisch stellen und gedeihen lassen, man muss sich um die Pflanze kümmern um sie am Leben zu halten sonst verwelkt sie ganz schnell.

    (Mag jetzt ein kitschiger Vergleich sein aber es stimmt so, finde ich)
     

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