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Glück,Können oder Zeitpunkt - Was zählt wirklich in der Liebe?

Dieses Thema im Forum "Beziehung & Partnerschaft" wurde erstellt von ITALIA, 13 Juni 2009.

  1. ITALIA
    ITALIA (33)
    Verbringt hier viel Zeit
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    vergeben und glücklich
    Einen schönen guten Abend :smile:

    Ich hatte gestern eine sehr spannende Dikussion mit Bekannten, was eigentlich dafür "mehr" verantwortlich ist, dass es mit der Liebe klappt. Ich lass jetzt mal bewusst das äußere Erscheinungsbild weg, weil wir diese Diskussionen wohl mehr wie zur Genüge hatten.
    Mich treibt eher die Frage um, was beim Kennenlernen der wichtigste Faktor ist. Klar wie so oft im Leben machts die Mischung aber wenn ich mal in meine "Beziehungsgeschichten" krame kann ich eigentlich zu allen Punkten was sagen. Wäre schön, wenn ihr dann Eure Meinung dazu sagt und vielleicht ein wenig von Euren Erfahrungen erzählt:

    Glück: Es ist ja mehr wie eine bekannte Binsenweisheit, dass Glück wie bei allem Leben dazu kommt wenn was besonders gut klappt. Gut es mag nicht wenige Menschen geben, die das verneinen oder sagen, dass Glück häufiger kommt wenn man fleißig ist und es immer probiert. Wenn wir das jetzt mal auf zwischenmenschliche Beziehungen münzen, was bedeutet dann Glück? Glück bedeutet für mich zum Beispiel, dass man genau an dem Ort, den passenden Partner sieht und der dazu auch noch Single ist. Ich selber kenne Leute, die gehen eigentlich nicht so oft weg... aber die schaffen es regelmäßig das Glück zu haben, genau da oder da jemand kennen zu lernen. Sei es in der Arbeit, grad beim Zahnarzt oder einfach weil ein Bekannter aus dem Freundeskreis den oder die zu einer Party mit mitgebracht hat. Desweiteren gibt es Menschen, die habe eine lange Beziehung, die geht dann vielleicht in die Brüche, und ohne dass sie groß suchen, zack nach 6 Monaten wie eine neuer Partner mit dem alles super harmonisch und wie "im Film" verläuft.
    Dann gibt es andere...de gehen jedes WE von Fr-So weg. Disco, Bars, Lounges... und es passiert Nichts. Sie erweitern ständig ihren Freundeskreis um mehr neue Leute kennen zu lernen, aber entweder sind diese neue Leute nicht der passende Typ, oder vergeben, oder sonst was. Ich kenn einen Bekannten...wen ich denk, was der jeden WE für einen Aufwand treibt, um möglichst breit gefächtert und ortsungebunden wegzugehen und es dann im Idealfall zu einer großen Lokialistenliste aber nicht zu einer Beziehung schafft, dann ernüchtert das einen schon. Oder Menschen die 100 € im Monate für Onlinedatingdienst ausgeben, aber gelegentlichen enttäuschenden Dates oder One-Nights nichts wirklich bindendes rauskommt.

    Können: Hierunter verstehe ich die Art und Weise jemanden "rum zu kriegen" im positiven Sinne. Aber reicht das überhaupt? Ist nicht jedes Können nutzlos, wenn der andere gerade sich unsicher ist, eine Trennung hinter sich hat, etc. Natürlich kann ein gewisses Fingerspitzengefühl gerade in der Kennenlernphase von großen Vorteil sein, aber bringen die ganzen Kurse von "flirten" und die dutzenden von Büchern wirklich Erfolg? Ich habe früher mit 16 auch mal was gelesen, aber jetzt mit 26 denk ich mir, dass man sowas eigentlich nicht braucht, da man selber seinen Stil finden muss, da kann einem das beste Buch nicht helfen.

    Zeitpunkt: Ich persönlich glaube, dass diese der wichtigste Punkt ist. Ich habe irgendwo mal dieses Zitat gelesen:

    "In der Liebe kann der Richtige falsch sein, wenn der Zeitpunkt falsch ist... Es kann aber der Falsche richtig sein, wenn der Zeitpunkt richtig ist."

    Es gibt einige, die weisen so eine These von sich, weil sie meinen, dass sich wahre Liebe immer durchsetzt, aber ist es uns nicht allen so ergangen, dass der Zeitpunkt für eine neue Beziehung falsch war. Sei es weil man selber seine Ruhe wollte, bzw. der potentielle neue Partner gerade eine Trennung durchmachte, immer noch am Ex hang oder andere Probleme hatte. Kannten wir nicht alle schon mal die Situation dass ein Bekannter sagte: "Also am Anfang war er oder sie nicht mein Typ, aber zu der Zeit war mir z.B das Äußere egal, daher..." oder auch negativ "Ach das Mädel war schon süß, aber ich komme gerade aus einer Beziehung, da bin ich momentan emotional einfach noch nicht bereit." Genauso wie verschiedene Zeitpunkte im Leben... Gab es nicht Partner wo man heute noch denkt, "würden wir uns heute sehen, würde das so gut passen, nur damals waren wir so jung/naiv/ unsicher etc..."

    Das mal ein paar Gedanken von mir. Freue mich auf Eure:smile:
     
    #1
    ITALIA, 13 Juni 2009
  2. User 81281
    Verbringt hier viel Zeit
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    nicht angegeben
    ich persönlich halte den Faktor Glück für das größte Kriterium, zumindest kann ich das aus meinem bisherigen (wenn auch nicht allzu riesigen) Erfahrungsschatz heraus sagen.

    Wenn ich im Nachhinein darüber nachdenke, wie viele glückliche Zufälle gleichzeitig zusammenkommen mussten (den Zeitpunkt sehe ich als Unterkategorie von Glück), damit meine Freundin und ich uns kennenlernten, fange ich das staunen an.
    Wir beide sind keine Diskogänger und gehen auch verhältnismäßig selten aus. Ich selbst bin auch nicht übermäßig kontaktfreudig (bin manchmal schlicht zu faul, mich zu unterhalten), aber dennoch hat es geklappt, weil in dieser einen Situatin einfach alles zusammenkam.
    Wir lernten uns auf einer Busreise kennen, und nur weil ich bei der Abreise zu spät zum Bus kam, musste ich mich zu der Gruppe meiner Freundin setzen, und es wurde eine sehr lustige Busfahrt. Wäre ich pünktlich gewesen, wäre vielleicht nie etwas draus geworden, ja wahrscheinlich wüsste ich bis heute nicht, dass sie überhaupt existiert.

    Der Punkt Können ist allerdings auch nicht unwichtig, denke ich.
    Hätte ich meine Redefaulheit nicht überwunden, wäre ich wahrscheinlich langweilig rübergekommen, und die sehr spaßige Busfahrt mit ihr wäre sehr zäh verlaufen...
     
    #2
    User 81281, 14 Juni 2009
  3. nEmO_
    Verbringt hier viel Zeit
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    Single
    denke auch dass es sehr viel mit glück zusammenhängt...
    kann mich bei mir an keine situation erinnern in der nicht der zufall die fäden in der hand gehalten hat :zwinker:
     
    #3
    nEmO_, 14 Juni 2009
  4. Grottenolmin
    Benutzer gesperrt
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    nicht angegeben
    Ich denke schon, dass im Schnitt die Wahrscheinlichkeit, dass der/die "Richtige" dabei ist, steigt, je mehr Leute man kennenlernt - auch wenn das im Einzelfall oft anders läuft und dann auch mal etwas "ungerecht" wirkt.

    Natürlich bleibt Glück ein Faktor. Wenn man mit jemandem etwas anfängt, den man schon Ewigkeiten kennt, vielleicht nicht ganz so stark, wie wenn man jemanden zufällig kennenlernt, nur weil man zur richtigen Zeit am richtigen Ort war.

    Ich bin eine von denjenigen, die immer recht schnell wieder in einer neuen (langen, glücklichen) Beziehung gelandet sind, ohne dass ich der Typ wäre, der viel weggeht, auf Partys geht oder viele Leute kennt. Ich habe noch nie so richtig aktiv und zielgerichtet was in Sachen "Partnersuche" unternommen, hatte nie irgendwelche "Dates" im klassischen Sinne, habe auch nicht mit vielen Männern was Kurzes gehabt - sondern zwar wenige, dafür aber lange Beziehungen. Letztes Jahr war ich - zum ersten Mal seit Monaten, wenn nicht gar 1-2 Jahren - auf einer Privatparty, ich hatte eigentlich gar nicht so recht Lust, hinzugehen, zumal es weiter weg war, aber dann dachte ich, es wäre vielleicht gut, mal ein bisschen unter die Leute zu kommen... ja, und dann folgte der erste Partyabsturz meines Lebens, und mit demjenigen bin ich jetzt auch schon wieder über ein halbes Jahr zusammen. Das war schon der pure Zufall, dass ich a) überhaupt auf der Party war, b) mit ihm da abgestürzt bin, ohne ihn so wirklich zu kennen und c) wir auch in nüchternem Zustand richtig gut zueinander passen.

    "Können" spielt bei der Partnersuche meiner Meinung nach nur insoweit eine Rolle, als man es schaffen muss, mit anderen in Kontakt zu kommen, da tut sich ja nicht jeder leicht. Wer offen auf andere zugeht und sich leicht tut, ein Gespräch anzufangen, wird tendentiell eher neue Bekanntschaften machen als jemand, der den Mund nicht aufbekommt und den Blick zu Boden senkt, sobald er angesprochen wird. Dass "Fähigkeiten" in Richtung PU dabei helfen, einen Partner für eine lange Beziehung zu finden, daran glaube ich nicht so recht. Denn da ist mehr Schein als Sein, und das mag zwar für ONS ganz effektiv sein, in einer richtigen Beziehung sollten ja aber eigentlich andere Dinge wichtig sein als Machtspielchen und wie man sich dem anderen präsentiert.
     
    #4
    Grottenolmin, 14 Juni 2009
  5. ITALIA
    ITALIA (33)
    Verbringt hier viel Zeit Themenstarter
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    vergeben und glücklich
    @Grottenolmin: Genau so ein "Beispiel" wie du, ist äußerst beneidenswert und ein Musterbild für Glück. Du musstest weder dich durch Singlebörsen quälen, noch bist du am WE von A nach B und C gefahren und jemnden kennen zu lernen.

    Man sieht immer mehr das Glück viel auch mit dem Zeitpunkt zusammenhängt. Denn der Freund von Grottenolmin hätte ja noch vergeben sein können oder beide nicht des anderen typ sein. Oder was wäre gewesen wenn sie gerade frisch aus ihrer letzten Beziehung raus wäre? Es mag jetzt ein wenig platt klingen, aber manche Menschen, und es sei Ihnen mehr wie vergönnt, sind einfach wie Gustav Gans, während andere sich zum Donald machen und der Erfolg sagen wir bescheiden sind.

    Und ja ein kommunikativer offener Mensch tut sich oft viel leichter. Ich werde im Bekanntenkreis oft bewundert wie offen und gut auf menschen zugehen kann und wie ich sofort ins Gespräch finde... gut, aber was bringt mir das, wenn z.B. die Frau die mich vieleicht vom Studium oder in der Arbeit interessiert, einen Partner hat... da mag ich zwar ein unverbindliches mittagessen rausschlagen oder auch hören "also wenn ich keinen freund hätte..." aber mehr springt dann auch nicht raus, wenn man nicht die ganze Beziehung von anderen kaputt machen will. Wenn aber der potentielle neue Partner gerade Single ist, sich nach Nähe sehnt sowie man der Typ des anderen ist aber kommunikativ weniger beschlagen ist, sich aber einen kleinen Ruck gibt kommt man vermutlich schneller ans Ziel.

    Aber wie oft gibt es Paare wo der eine offen sagt "na ja mein Typ war er jetzt wirklich nicht, aber mit der Zeit..." Oder man ist genau zu richtigen Zeit bei einem Menschen wo er genau eine Eigenschaften beim anderen sucht. Da kann auch der andere nicht wirklich des anderen typ sein...aber mit der Zeit kann sich vieles änderen. Gerade die Frauen können sich einen Mann einen leichter schönlieben wie ein Mann eine Frau, weil leider wir Männer teilweise doch erstmal sehr typgebunden sind. Wie gesagt, ich kann "auch falsch" sein wenn der Zeitpunkt richtig ist...
     
    #5
    ITALIA, 14 Juni 2009
  6. Kimi_ShOx
    Kimi_ShOx (28)
    Sorgt für Gesprächsstoff
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    0
    vergeben und glücklich
    Zufall und Glück spielen eine sehr große Rolle.
    Ich bin eher der Typ, der jeden WE unterwegs ist und trotzdem niemanden kennenlernt, egal, wie sehr ich mir das vornehme.
    Die Männer, die mich interessieren, hab ich alle durch große Zufälle kennengelernt und meistens auch zum falschen Zeitpunkt, wenn ich grad eine Beziehung hatte oder so. Da muss man dann sehen, für wen man sich entscheidet und mit der Entscheidung leben.
    Wer offen durchs Leben geht, hat es da meistens leicher, jemanden kennenzulernen.
     
    #6
    Kimi_ShOx, 14 Juni 2009
  7. User 67018
    User 67018 (33)
    Sehr bekannt hier
    2.916
    198
    530
    in einer Beziehung
    Ist nicht Zeitpunnkt und Glück oft dasselbe?
     
    #7
    User 67018, 14 Juni 2009
  8. User 88899
    Verbringt hier viel Zeit
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    vergeben und glücklich
    Zeitpunkt halte ich in meinem Fall für beinah irrelevant. Ich hab nie im Nachhinein gedacht, dass ich jetzt lieber mit jemandem zusammen wäre als zum damaligen Zeitpunkt. Wenn mich ein Mann beeindruckt und mir gefällt, dann kann der Zeitpunkt zwar ungünstig sein, aber es wird sicher nicht verhindern, dass es trotzdem zu einer Beziehung kommt, außer vielleicht man ist gerade vergeben. Bei mir war der Zeitpunkt auch nicht so toll, objektiv gesehen, trotzdem kam die Beziehung zustande. Bei mir passt es entweder oder nicht.

    Glück war dagegen wichtig für mich, denn ich hab nie viel getan, um einen Mann zu finden. Bin wenig weggegangen, hab nur einen kleinen Freundeskreis und dort gabs nie Männer zum kennenlernen, war auch nie sonderlich flirtfreudig. Dass ich meinen Freund getroffen habe, war ein netter Zufall, wir wären uns allein von unseren Wohnorten her wohl kaum mal im Alltag begegnet. Da hatte ich also Glück.

    Und Können? Weniger. Ich bin jemand, der entweder auf den ersten Blick schon ein gewisses Interesse hat oder gar nicht. Mein Freund gefiel mir schon, bevor wir miteinander redeten - sein Aussehen, sein Gang, Mimik und Gestik, seine Kleidung, seine Stimme und wie er mit anderen sprach, was ich beobachtete, bevor WIR redeten. Da war ich schon hin und weg und als wir redeten, hat er auch noch nicht versucht, mich "rumzukriegen" oder extra zu becircen. Er musste also gar kein Können anweden, damit ich mich verliebte.

    Den Unterschied sehe ich so: Zeitpunkt ist mehr auf die aktuelle Lebensphase bezogen. Und Glück auf die Art, wie man sich kennenlernt. Ich kann jemanden "glücklos" kennenlernen, indem ich mich sehr bemühe und alle Möglichkeiten der Partnersuche auslote, aber zu einem günstigen Zeitpunkt.
    Und umgekehrt kann ich ohne zutun auf nen tollen Mann stoßen = Glück, aber zu einem schlechten Zeitpunkt.
     
    #8
    User 88899, 14 Juni 2009
  9. Grottenolmin
    Benutzer gesperrt
    313
    0
    1
    nicht angegeben
    Na ja, genaugenommen bin ich auf eine Party 200 km entfernt gefahren, also immerhin etwas Einsatz. :tongue: Aber das war natürlich nicht mit dem Ziel, meinen (inzwischen) Freund kennenzulernen. Ich wusste zwar, dass mein guter Freund und Partyveranstalter auch männliche Mitbewohner hat, aber ich hatte nie auch nur seinen Namen oder sonst irgendwas von ihm gehört.

    Na ja, mein Singledasein währte ganze 3 Tage... :schuechte (aber das waren ungewöhnliche Umstände) Ich muss aber ehrlich sagen, wäre es nicht zu dem Partyabsturz mit ihm gekommen, sondern ich hätte ihn z.B. einfach so tagsüber als Mitbewohner ganz normal kennengelernt, ich weiß nicht, ob wir dann was miteinander angefangen oder uns verliebt hätten. Da hätte ich vermutlich viel mehr drüber nachgedacht, ob ich überhaupt schon was Neues will, mich hätten einige Dinge an ihm abgeschreckt, er hätte mich vielleicht auch gar nicht so toll gefunden... Also ja, es ist schon irgendwie Zufall und eine Frage des richtigen Zeitpunkts...

    Wobei ich schon denke, dass es gewisse Tendenzen und einen Zusammenhang zwischen einem funktionierenden Sozialleben und vielen Kontakten und den Chancen, einen Partner zu finden, gibt.
     
    #9
    Grottenolmin, 14 Juni 2009

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