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Großer Freundeskreis nötig um Beziehung zu führen?

Dieses Thema im Forum "Liebe & Sex Umfragen" wurde erstellt von AlexKK80, 13 Mai 2010.

  1. AlexKK80
    Verbringt hier viel Zeit
    80
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    0
    nicht angegeben
    Hi,

    die eigentliche Frage steht ja schon im Threadtitel, aber ich möchte hier einfach nochmal etwas genauer darauf eingehen, im wesentlichen um Erfahrungen zu beschreiben, die ich in den letzen 2 jahren gemacht habe.

    Volr 2 Jahren bin ich für einen Job in eine neue Stadt gezogen
    Ich kannte in dieser Stadt niemanden ausser meinen neuen Kollegen.
    Da ich sehr viel Zeit im Büro verbrachte und die spärliche freizeit dafür drauf ging, erstmal eine Wohnung und mich selbst zu organisieren, habe ich auch keine neuen Leute kennengelernt.
    Nach inzwischen 2 Jahren habe ich einen relativ guten freund, einen bekannten mit dem ich hin und wieder ins Kino gehe etc.

    Allerdings hatte ich in dieser Zeit 2 Affären und eine Beziehung (die leider nur 5 monate dauerte)

    Und hier kommen wir zurück auf die Ausgangsfrage:
    Alle diese Affären bzw. die Beziehung ist aus meiner sicht daran gescheitert, das ich aufgrund eines fehlenden grösseren Bekanntenkreises nicht den nötigen Background, den nötige Halt habe, um tatsächlich eine richtige Beziehung mit zukunftsperspektiven aufzubauen.
    Ich komme mir vor wie ein Einzelkämpfer!
    Ist es dann mal eben nicht so gut geloffen in den Beziehungen sind die Mädels immer zu ihren Freundinnen bzw. Familien oder eben ihren Mädels-Runden gegangen, und ich hatte niemanden wo ich hätte hingehen können.
    Besonders hart war es immer wenns ums weggehn ging.
    Man möchte sich als Paar ja auch mit anderen treffen und nicht immer nur aufeinander hocken----aber da ich eben so wenige leute kenne und keine befreundeten Paare kenne war es praktisch nicht möglich, einfach mal eben zu viert oder zu 6 schön essen zu gehen etc......

    Alle beziehungen wurden von den Mädels beendet---übrigens nie mit der begründung das sie mich nicht liebten, ganz im gegenteil.

    So ganz durchsteigen tu ich da bis heute nicht....daher hier nochmal eben die frage:

    Wieviel Freundeskreis, wieviel Familie (Eltern, Geschwister, Cousins cousinen---hab ich alles nicht bis auf eltern) ist nötig, um tatsächlich eine Funktionsfähige Beziehung aufzubauen?
     
    #1
    AlexKK80, 13 Mai 2010
  2. krava
    krava (35)
    Verhütungsberaterin mit Herz & Hund
    42.913
    898
    9.083
    Verliebt
    Mein Freundeskreis war immer schon sehr, sehr klein und ich hab seit 10 Jahren eine Beziehung. Zwar mit 2 Pausen, aber jetzt wieder seit 6 Jahren ohne Unterbrechung.:smile:
    Ich hatte nie das Gefühl, dass ein größerer Freundeskreis mir die Beziehung erleichtert hätte. Höchstens vielleicht die Zeit ohne Beziehung.:zwinker:
     
    #2
    krava, 13 Mai 2010
  3. MsThreepwood
    2.424
    Ich glaube, dass ein gewisser sozialer Rückhalt nicht nur in Punkto Beziehungen von Vorteil ist.

    Mein Freundeskreis ist auch nicht riesig (ich habe vllt 5 wirkliche Freunde, der Rest sind eher Bekannte) und meine Familie sehe ich wenns hochkommt einmal im Monat für einen Tag. Aber dadurch, dass es doch ein paar Leute sind, komme ich nicht in die Lage allein da zu stehen oder ständig auf den Partner angewiesen zu sein.

    Meine letzte Beziehung ist auch daran zerbrochen, dass sie ausser mir keine Freunde in unserer Stadt hatte. Ihre Freunde (auch nur 2 Stück an der Zahl) wohnen 300km bzw 500km weit entfernt. Dadurch war sie natürlich recht fixiert auf mich, womit ich irgendwann nicht mehr umgehen konnte.

    Ich bin kein Freund der "Bussi Bussi, wir haben uns alle lieb!"-Gesellschaft, wo jeder jeden mag und alle ja supi dupi Freunde sind. Aber ein kleiner Kreis von Freunden macht das Leben schon etwas einfacher und vor allem auch amüsanter.

    Kurzum: Jemand, der keine Freunde in seiner Nähe hätte, würde für mich als Partner ausscheiden.
     
    #3
    MsThreepwood, 13 Mai 2010
  4. User 91095
    Planet-Liebe-Team
    Moderator
    7.268
    598
    8.048
    nicht angegeben
    Mein Freund ist so einer, der keine/wenig Freunde hat und der allgemein eher ein Einzelgänger ist. Ich bin jemand, der einen fixen Freundeskreis hat und auch viel mit ihm unternimmt. Es stimmt zwar, dass mein Freund dann alleine ist, aber er wirft mir das nicht vor und hat auch keine Probleme damit. Ich persönlich hab einige Zeit lang gebraucht, um damit zurechtzukommen, dass ich quasi Party mache, während er alleine daheim hockt, aber wenn's ihn nicht stört... Menschen sind eben unterschiedlich. Die einen brauchen Freunde, die anderen weniger (auch wenn ich das nicht verstehen kann). Solange er sich nicht zu sehr auf mich fixiert, ist alles in Ordnung für mich. Und ansonsten wird er eben stückweise in meinen Freundeskreis eingegliedert :smile:
     
    #4
    User 91095, 13 Mai 2010
  5. Fluxo
    Ibiza
    829
    113
    73
    nicht angegeben
    Ein großer Freundeskreis kann (muss aber nicht!) auf entsprechende Soft-Skills was das soziale Miteinander angeht hinweisen. Natürlich lässt sich die Fähigkeit, sozial zu interagieren nicht nur auf den Freundeskreis reduzieren - dafür ist der Mensch inzwischen viel zu komplex, es lässt sich in meinen Augen aber nicht bestreiten, dass ein Zusammenhang zwischen der Freundesanzahl und der Art, wie dann eine Beziehung geführt wird besteht. Anders gesagt, je mehr unterschiedlichere Menschen du kennst, desto geübter müsste demzufolge auch deine Art und Weise sein, wie du mit ihnen umgehst - was dann wieder für deine Fähigkeit zwischenmenschliche Konflikte in einer Beziehung zu bewältigen sprechen kann/ spricht, wodurch die Dauer und Art einer Beziehung beeinflußt wird.

    Ich finde einen großen Freundes-/ Bekanntenkreis egal in welchem Bereich hilfreich!
     
    #5
    Fluxo, 13 Mai 2010
    • Danke (import) Danke (import) x 1
  6. xoxo
    Sophisticated Sexaholic
    20.750
    698
    2.618
    Verheiratet
    Meiner Meinung nach ist kein großer Freundeskreis und/oder eine gute Familienbindung notwendig um eine Beziehung zu führen. Bei mir ist es z.B. so, dass ich mit meinen Eltern nicht rede und er auch so gut wie kein Verhältnis zu seinen Eltern hat. Vielleicht verstehen wir uns deshalb noch ein bisschen besser. ;-) Na und es soll ja auch Menschen geben, die lieber 24/7 mit ihrem Partner rumhängen und ihre Freunde total vernachlässigen, sobald sie in einer Beziehung sind. Für den "normalen Menschen", der eben gerne Dinge mit seinem Partner, aber auch mal mit Freunden unternimmt, erleichtert ein Freundeskreis vllt. die Beziehung, weil man sich eben mal ablenken kann und jemand da ist, der einem zuhört, wenn es nicht so gut läuft.
     
    #6
    xoxo, 13 Mai 2010
  7. User 88899
    Verbringt hier viel Zeit
    1.810
    88
    204
    vergeben und glücklich
    Ich hab eine kleine Familie (jedenfalls die Teile, zu denen ich Kontakt habe, der Rest wont sehr weit weg) und einen übeschaubaren Freundskreis, ist für meine langjährige Beziehung gar nicht hinderlich. Eher im Gegenteil - mit mehr Freunden gäbs auch noch mehr Zeitprobleme. Ich treff mich mit meinem Freund lieber allein als zusammen mit Familienmitgliedenr oder Freunden.
     
    #7
    User 88899, 13 Mai 2010
  8. User 91095
    Planet-Liebe-Team
    Moderator
    7.268
    598
    8.048
    nicht angegeben
    Achso, nochwas: Dass ein Freundeskreis nicht wichtig für das Funktionieren einer Beziehung ist, sehe ich an meinen Eltern. Die hängen nur miteinander herum und das schon seit über 25 Jahren :zwinker:
     
    #8
    User 91095, 13 Mai 2010
  9. Lily87
    Gast
    0
    Ich habe keine richtigen Freunde, nur Bekannte, mit denen man mal was für die Uni macht oder sich auf einen Kaffee trifft/auf eine Party geht. Das ist okay für mich (habe schlechte Erfahrung mit "Freundinnen" gemacht) und eine Beziehung habe ich dennoch. :zwinker:
     
    #9
    Lily87, 13 Mai 2010
  10. Schattenflamme
    Öfters im Forum
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    73
    100
    nicht angegeben
    Erstmal muss man sagen, dass "sozialer Rückhalt" nicht das gleiche wie "großer Freundeskreis" ist!

    Es gibt durchaus Menschen, die mit drei bis vier richtig guten Freunden mehr Rückhalt haben als andere, die zwar einen riesigen Freundes- bzw. Bekanntenkreis haben, aber niemandem wirklich nahestehen.
    Ich glaube, dass es letztendlich egal ist, wie groß der Freundeskreis ist, solange man neben dem Partner noch einen oder mehrere richtig gute Freunde hat, denen man sich anvertrauen kann.

    Und zum Weggehen: Es ist natürlich manchmal schön, etwas mit befreundeten Pärchen zu machen. Aber ich glaube nicht, dass eine Beziehung scheitert, weil man das nicht tut. Man kann auch mit Freunden weggehen. Ich war z. B. schon öfter mit meinem Freund und anderen Freunden weg, wir waren dabei auch manchmal das einzige Paar, was aber nie ein Problem war.
    Ich habe eher einen kleinen Freundeskreis und meine Freundinnen sind größtenteils single. Darüber hinaus sind sie auch ganz anders als mein Freund. Ich mache nie (außer mal Geburtstagsfeier) was mit ihnen zusammen.
    Wär zwar schöner, wenn das ginge, aber es passt einfach nicht.
    Dafür geht es eben mit ihm: Er nimmt mich gern mit zu Freunden, die mögen mich auch eigentlich alle ganz gern.

    Ich finde, du solltest dich nicht selbst dafür verantwortlich machen. Ist ja nicht so, dass die Frauen keinen Bekanntenkreis haben könnten, in den sie dich mitnehmen, oder?
     
    #10
    Schattenflamme, 13 Mai 2010
  11. Shiny Flame
    Beiträge füllen Bücher
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    Verlobt
    Genau. Ohne sozialen Rückhalt laufen Beziehungen schlecht. Beim mir liegt der in einem sehr großen Bekanntenkreis mit einigen wenigen sehr engen Freunden, bei ihm sind es einige sehr enge Freunde ohne großen Bekanntenkreis.

    Aber in Krisenzeiten merken wir immer wieder, wie wichtig das ist. Auch und gerade gemeinsame Freunde, die auch mal sagen: "Hey, das ist normal, eigentlihc liebt ihr euch doch noch, oder? Komm einfach mal eine Nacht mit auf die Piste, gib ihm zum Abschied einen Kuss, und am nächsten Tag sieht es schon ganz von alleine wieder besser aus."

    Der Tipp hilft nämlich meistens - einfach mal rauskommen, und die Konflikte in der Beziehung sind auf einmal viel kleiner und weniger wichtig.

    Aber dafür braucht man halt auch Freunde, die so sind. Ich bin froh, dass wir solche Freunde haben.
     
    #11
    Shiny Flame, 13 Mai 2010
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  12. User 15156
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    vergeben und glücklich
    ich habe nur wenige richtig gut freunde und finde das auch gut so. hat sich noch nie negativ auf eine beziehung ausgewirkt.
    ganz ohne sozialen rückhalt ist es natürlich, genauso wie für andere lebensbereiche auch, natürlich eher ungünstig.
     
    #12
    User 15156, 13 Mai 2010
  13. User 44981
    User 44981 (29)
    Planet-Liebe Berühmtheit
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    Single
    Meine Eltern haben und hatten schon immer jeweils einen recht überschaubaren Freundeskreis - und trotzdem funktioniert ihre Beziehung ziemlich gut.

    Bei einem großen Freundeskreis sehe ich eigentlich nur zwei Vorteile:
    - Er kann die Zeit ohne Beziehung (und natürlich auch die Zeit in der Beziehung) bereichern und schöner machen
    - Die Chance, einen potentiellen Partner über Freunde oder Bekannte kennenzulernen erhöht sich mit der Anzahl an Freunden und Bekannten

    Ich würde von der Größe des Freundeskreises (zumindest so lange überhaupt ein solcher vorhanden ist) auch nicht auf irgendwelche Soft-Skills schließen... denn manchmal kann weniger im Sinne von wenigen, aber dafür sehr guten Freunden, auch mehr sein. Das ist eben einfach eine Typfrage.
    Manche haben zig Freunde an jedem Finger und manche haben nur wenige sehr gute Freunde...

    Aber natürlich kann es auch sein, dass es gewisse Probleme gibt, wenn zwei in dieser Hinsicht völlig unterschiedliche Menschen eine Beziehung führen wollen. z.B. wenn derjenige mit wenigen Freunden viel mehr auf den Partner fixiert ist als derjenige mit vielen Freunden.
     
    #13
    User 44981, 13 Mai 2010
    • Danke (import) Danke (import) x 1
  14. Soraya85
    Soraya85 (31)
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    vergeben und glücklich
    Ich glaube man braucht 5 gute Freunde und verstädnissvolle Eltern. Ohne Freunde fehlt die Abwechslung, und wenn die Eltern was gegen die Beziehung haben geht diese meist in die Brüche.....leider.
     
    #14
    Soraya85, 14 Mai 2010
  15. User 36171
    Beiträge füllen Bücher
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    Verheiratet
    Ich denke, dass regelmäßiger sozialer Kontakt und besser auch ein paar gute Gesprächspartner (Freunde) auf jeden Fall sinnvoll sind, um eine stabile Beziehung zu führen.
    Rückhalt, Hilfe bei Problemen, Spaß, soziale Fähigkeiten, Abwechslung, etc. - wenn man all das nicht hat, führt das mit Sicherheit zu Problemen (in allen Möglichen Lebensbereichen), welche auch die Beziehung beeinflussen können.

    Dass unbedingt ein großer Freundeskreis vonnöten ist, bezweifle ich stark.
    Hauptsache, man ist einigermaßen zufrieden und hat ein paar Kontakte.
     
    #15
    User 36171, 14 Mai 2010

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