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Großer Wunsch erfüllt sich - und ich hab Panik...

Dieses Thema im Forum "Kummerkasten" wurde erstellt von Honigbiene84, 16 Juli 2006.

  1. Honigbiene84
    Verbringt hier viel Zeit
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    nicht angegeben
    Hallo Leute,

    im Oktober zieh ich zum studieren in eine andere Stadt. Das hieß für mich bisher: raus aus der Provinz und ab in die Großstadt... Endlich mal gescheite Clubs mit gescheiter Musik und neue Leute...Horizont erweitern usw.. Mehr Möglichkeiten...

    So, im Moment spielt sich etwas ganz anderes in meinem Kopf ab... Ich habe ziemlich Schiss, dass ich dann in der anderen Stadt keine gescheiten Freunde finde und monatelang alleine zuhause hocke. Klar, man sagt ja immer, durchs Studium lernt man viele Leute kennen, aber ob man nochmal so gute Freunde findet wie die, die man jetzt hat...??
    Ich habe mir auch schon gedacht, dass ich nicht soooo weit weg von zuhause wegziehen könnte, da kann ich aber nicht das studieren, was ich will.
    Dort wohnen bleiben wo ich jetzt wohne will ich aber auch nicht, da müsste ich bei meinen Eltern bleiben und das kommt nicht in Frage...
    Ich muss die Bewerbungen abwarten... Und wenn ich dort nicht genommen werde (habe mich in jeder größeren Stadt Deutschlands beworben) muss ich in die nächste Stadt gehen (ist aber auch nicht größer als das, wo ich jetzt wohne)...

    Äh ja.... Worauf ich eigentlich hinaus wollte: Welche Erfahrungen habt ihr fernab der Heimat mit dem Kennenlernen neuer Leute gemacht und mit einem Neuanfang???? Wart ihr auch schon mal vor einer solchen Entscheidung gestanden?
    Ich habe die Wahl zwischen:
    1. Hierbleiben, weiterhin das selbe langweilige Nachtleben ertragen und in der Provinz versauern. Bei meinen Eltern müsste ich wohnen bleiben, Wohnungen sind zu teuer etc.... Dafür würde ich aber meine Freunde regelmäßig sehen.
    2. Wegziehen, aber nicht wissen, was kommt. Kann ganz spannend sein, könnte am Ende aber alleine in meiner Wohnung versauern...
     
    #1
    Honigbiene84, 16 Juli 2006
  2. Apfeltasche
    Verbringt hier viel Zeit
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    vergeben und glücklich
    also ich kann nur von meiner freundin sprechen
    sie hat letztes jahr ihr abi gemacht und lebt jetzt seit august in düsseldorf.
    is schon ne ecke von ihrem heimatort weg.
    aber bei ihr war es super,sie hat so ne 1-zimmer wohnung in sonem studentenwohnheim oder wie sich das schimpft.
    nach 3 monaten is sie mit ihrem jetztigen freund zusammen gekommen. ihr freundeskreis ist mitlerweile so groß,dass sie abends nach der arbeit immer noch unterwegs mit ihnen ist in bistro's etc.
    sie kommt auch kaum noch nachhause für wochenenden oder so,weil sie jetzt halt so viele freundschaften geschlossen hat.
    sie selbst sagt auch von sich,dass sie sich mitlerweile in düsseldorf besser auskennt,als bei uns in der stadt (die buslinien,die wege zu bestimmten gebäuden,straßen etc)
    sie is vollauf zufrieden und will auch wohl später nach der ausbildung dort studieren.
    ich hoffe ich konnte dir ein wenig helfen
     
    #2
    Apfeltasche, 16 Juli 2006
  3. User 37900
    User 37900 (32)
    Teammitglied im Ruhestand
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    148
    145
    vergeben und glücklich
    Ich würde dir raten, dass du die Herausforderung annehmen solltest! Du lernst so oder so neue Menschen kennen. Und ich denke mal, gerade als Studentin geht das am leichtesten.

    Ich bin vor vier Jahren aus meiner Heimatstadt weggezogen und wohne jetzt immer noch hier (400 km entfernt). Für mich war es das Beste, was ich je tun konnte.

    Wenn du nicht die ersten Monate allein in der Wohnung hocken willst, dann musst du auch was dafür tun. Heißt, du solltest dich auch mal trauen, dann alleine wegzugehen. Da spricht dich dann sicherlich automatisch jemand an.

    Wenn du von daheim weg willst, dann geh auch weg. Du wirst sicherlich unglücklicher, wenn du in deiner Heimatstadt bleibst und dir ständig vorhältst, dass du zu feige gewesen bist, wegzuziehen.

    Meiner Meinung nach, wird man auch durch den Weggang schneller erwachsen. Einfach weil man dann auf sich gestellt ist.

    Wie gesagt, mir hat der Wegzug hauptsächlich Positives gebracht.
     
    #3
    User 37900, 16 Juli 2006
  4. ülfchen
    Gast
    0
    jor das Problem hab ich auch, muss auch im oktober weg, entweder Studium oder BW.
     
    #4
    ülfchen, 16 Juli 2006
  5. opossum
    opossum (39)
    Ist noch neu hier
    678
    0
    1
    nicht angegeben

    Mach Dir mal keinen Kopf, tu's einfach. Wenn Du hin- und wieder weggehst, einigermaßen offen auf Leute (gerade im Studium) zugehst, wirst Du auf Dauer ganz sicher nicht alleine in der Wohnung versauern. Versprochen.

    Und wie schon geschrieben, die Erfahrung macht Dich auf jeden Fall selbstständiger - Du würdest Dich ja doch eh ärgern, wenn Du in Deinem Kaff hockenbleibst :zwinker:
     
    #5
    opossum, 16 Juli 2006
  6. Ilenia
    Ilenia (36)
    Verbringt hier viel Zeit
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    101
    0
    Verheiratet
    Ich würde es auf alle Fälle machen,
    weil wenn es absolut schief geht kannst du
    ja immer noch zurück nach Hause!!
    Oder??

    Und dem nach es so wie so passen wird
    brauchst du dir darüber keine Gedanken machen.
    Ich bin Anfangs viel nach Hause gefahren.
    Aber jetzt kommen meine Mädels mich besuchen
    weil sie das Kaff auch schon satt haben.:zwinker:
    Auf in den neuen Lebensabschnitt:!_alt:
     
    #6
    Ilenia, 16 Juli 2006
  7. Sternschnuppe_x
    Benutzer gesperrt
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    2
    Single
    Sehr, sehr viele Leute ziehen für's Studium aus, und da dann auch oft ziemlich weit weg. Ich bin zu Hause wohnen geblieben, weil eine Uni mit ziemlich gutem Ruf für mein Fach quasi direkt vor der Haustür liegt. Aber ich gehe demnächst auch für ein Auslandssemester weg und wage den "Sprung ins kalte Wasser". :zwinker: Klar hab ich auch ein bißchen Angst, zum ersten Mal so lange ganz allein, alles selbst regeln, niemanden kennen usw..., aber ich freue mich auch total darauf, mal was Neues zu sehen und zu erleben! :smile: :glueckli_alt:

    Und die meisten, die ich kenne, sind für ihr Studium umgezogen. Und deshalb ist das auch gar kein Problem, weil es ja ALLEN so geht wie dir, für ALLE ist da plötzlich ein Haufen neuer Leute und nichts Vertrautes, ALLE fangen bei Null an mit dem Kennenlernen. :zwinker: :schuechte_alt: Und das geht auch wirklich schnell an der Uni! In den Vorlesungen lernt man sich kennen, dazu gibt es Unisport und alle möglichen Vereine/Gruppen etc... für wirklich jeden Geschmack!

    Falls du Angst hast, am Ende "alleine in deiner Wohnung zu hocken", hast du schonmal an eine WG oder ein Studentenwohnheim gedacht? Da wärst du nicht ganz alleine, aber trotzdem unabhängig. :smile:

    Sternschnuppe
     
    #7
    Sternschnuppe_x, 16 Juli 2006
  8. Honigbiene84
    Verbringt hier viel Zeit Themenstarter
    112
    101
    0
    nicht angegeben
    Wahrscheinlich werde ich auch in ein Studentenwohnheim ziehen, auch wenn die Zimmer dort meistens ziemlich klein sind....

    Mein Wunsch war es eben immer in eine Großstadt zu ziehen, weil man dort anonymer ist... Derzeit macht mir diese Großstadt-Geschichte aber ziemlich Angst, weil ich denke, dass da keiner sich um einen kümmert usw.

    Würde mich mal interessieren, ob an diesem Großstadt-Mythos was dran ist... Liegt klar immer auch an einem selbst, aber man sagt ja oftmals, die Großstädter seien etwas verkniffen mit neuen Kontakten...:ratlos:
     
    #8
    Honigbiene84, 16 Juli 2006
  9. minzblatt
    minzblatt (31)
    Verbringt hier viel Zeit
    286
    101
    0
    vergeben und glücklich
    hab das auch schon durch, aus der tiefsten provinz in die hauptstadt (wien) ziehen. ich war zwar nicht ganz allein, eine freundin zog mit, aber wir waren uns nicht sehr nahe und die erste zeit war für mich sehr hart. hab sogar manchmal geweint wenn ich nach einem wochenende zuhause wieder in die stadt musste. aber ich hab mich dann langsam auf die schönen seiten davon konzentriert, eben die vorteile ausgenutzt, und mich auch einfach eingewöhnt. inzwischn fühl ich mich wohl, und verbring meine ferien freiwillig in der stadt, weils zuhause am land ja sowieso so langweilig ist ;-)

    also mit einer gewissen eingewöhnungsphase wirst du rechnen müssen. aber das ist kein hinderungsgrund. man wächst an seiner aufgabe. du schaffst das auch! und wie schon vorher geschrieben wurde, du bist ja nicht die einzige, tausende studentInnen in der stadt werden dein schicksal teilen.
     
    #9
    minzblatt, 16 Juli 2006
  10. Honigbiene84
    Verbringt hier viel Zeit Themenstarter
    112
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    0
    nicht angegeben

    ...das ist interessant, weil ich auch mal nach österreich und am liebsten nach wien ziehen wollte (flucht vor dem in deutschland gefürchteten bösen NC:schuechte )... aber gerade von wien habe ich gehört, dass die leute dort wenig aufgeschlossen sind..... merke gerade, dass ich ziemlich mit klischees um mich werfe :tongue:
     
    #10
    Honigbiene84, 16 Juli 2006
  11. rainbowgirl
    Verbringt hier viel Zeit
    347
    103
    2
    nicht angegeben
    Obwohl ich echt schüchtern bin, habe ich an der Uni quasi sofort neue Freunde gefunden.
    Es ist einfach so, dass jeder am Anfang allein ist. Wenn du keinen ansprichst, spricht dich garantiert jemand an. :smile: Mich auf jeden Fall. Und sobald du Kontakt zu einer Person hast, kennt die wieder andere Leute, die wiederum andere Leute kennen usw.
    Es ist echt kein Problem, an der Uni jemanden kennenzulernen!
     
    #11
    rainbowgirl, 16 Juli 2006
  12. Kruemml
    Kruemml (38)
    Verbringt hier viel Zeit
    659
    101
    0
    in einer Beziehung
    Wenn Du nicht völlig verklemmt durch's Studium zuckelst wird die Zeit die beste Deines Lebens.
    Du lernst ganz bestimmt neue Leute kennen, sowohl nette als auch A**********.
    Und manchmal entwickeln sich dabei Freundschaften, die ein Leben lang halten.

    Daß Du Angst vor dem Neuen hast ist ganz normal.
    Aber so geht es allen anderen auch.
    Also Bikini an und ab ins kalte Wasser!
     
    #12
    Kruemml, 17 Juli 2006
  13. Bärchen72
    Bärchen72 (44)
    Verbringt hier viel Zeit
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    113
    36
    Verheiratet
    Auf jeden Fall weggehen, auch wenn man am Anfang vielleicht mal eine Durststrecke überstehen muss. Es lohnt sich.
    Ich fand das erste Semester zwar recht hart. Man lernt zwar automatisch sehr viele neue Leute kennen, über das Studium und auch außerhalb. Normalerweise gibt es an der Uni und drumherum auch ein großes Angebot an Möglichkeiten zur Freizeitgestaltung, so dass man nicht unbedingt zuhause versauern muss.
    Bis es aber zu richtigen Freundschaften kam, und ich mich in der neuen Stadt wirklich wohl gefühlt habe, hat es etwas gedauert. Trotzdem habe ich es nie bereut, denn ich habe wirklich gute Freunde fürs Leben gefunden. Andere, die etwas offener sind als ich, hatten auch schon gleich zu Anfang einen Freundeskreis.
    Außerdem: Es sind viele in der gleichen Situation wie du, auch in deiner neuen Stadt, welche auch immer es sein wird.
     
    #13
    Bärchen72, 17 Juli 2006

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