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Großes & belastendes Problem!

Dieses Thema im Forum "Kummerkasten" wurde erstellt von HappyEnd., 11 Dezember 2009.

  1. HappyEnd.
    Gast
    0
    Hallo, ich hoffe, dass sich jemand Zeit nimmt & den Text hier lesen wird.

    Meine Mama ist jetzt gut nen Monat in einer psycho-somatischen Klinik, weil sie Depressionen hatte & das schon Jahre. Sie hat Bulimie, Angst zur Arbeit zu gehen, mit meinem Vater läuft es auch seit 10 Jahren nicht mehr so, wie es laufen sollte. Allerdings hat das Thema Bulimie & Ehe bei keinem Psychologen angesprochen und auch mit uns redet sie nicht darüber. Was meine Mama noch für Probleme hat, weiss ich nicht. Jedenfalls bekommt sie jetzt Psychopharmaka & ihr geht es gut. Mein Dad macht sich hier zu Hause total verrückt, war selbst schon beim Psychologe & möchte nun etwas ändern. Da meine Mama aber nicht großartig mit ihm redet, ihm nicht zeigen kann, ob sie ihn noch liebt, weiss er nicht voran er ist .. er redet viel mit mir darüber & ich bin auch gerne für ihn da, allerdings kann ich ihm da auch nicht helfen. Er hatte schon Selbstmord Gedanken, hat ein Testament verfasst & all solche Dinge. Er weiss einfach nicht was er tun soll. Es soll sich ja etwas ändern, aber wir nehmen an, dass es meiner Mama nur doch die Tabletten gut geht, sie aber "innerlich" nicht aufgearbeitet hat. Mein Vater hat dem Psychologen von meiner Mama angeboten, dass er für ein Partnergespräch ect. bereit ist & ihn gebeten davon aber nicht meiner Mama zu sagen - was tut er? Er hats ihr erzählt. Daher kann man auch kein Gespräch hinter dem Rücken meiner Mutter mit ihm führen. Gute Psychologen würden erkennen, dass es meiner Mutter noch lange nicht gut geht. Sie sagt bei Gesprächen mit den Psychologen jetzt immer, dass es ihr gut ginge, damit sie bald wieder nach Hause kommt - sowas müssen die doch merken! Als sie nach meinem Dad gefragt wurde, hat sie gesagt, dem ginge es gut, obwohl es ihm echt scheiße geht. Mich belastet das auch alles, aber mit iwem muss mein Dad ja auch reden. Ich möchte gerne helfen, dass sie Situation endlich besser wird & beide etwas für nen Neuanfang tun .. nur ich weiss nicht, was ich tun kann, damit endlich "alle Karten" auf den Tisch gelegt werden.

    Ich wohne nicht mehr zu Hause, bin allerdings an den Wochenenden dort. Ich habe noch zwei Brüder, 14 und 21, die noch zu Hause wohnen. Es ist alles so verzwickt hier!
     
    #1
    HappyEnd., 11 Dezember 2009
  2. Subway
    Planet-Liebe Berühmtheit
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    398
    2.212
    Verheiratet
    Ich würde mich nicht einmischen. Das ist etwas zwischen deiner Mutter und deinem Vater.
     
    #2
    Subway, 11 Dezember 2009
  3. Orgasmusmaus
    Öfters im Forum
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    36
    vergeben und glücklich
    Dein Vater und Deine Mutter brauchen beide professionelle Hilfe, da kannst Du selber nicht wirklich etwas bewirken. Voraussetzung dafür ist natürlich, dass sie das auch SELBER WOLLEN. Auch sollte der Therapeut schleunigst gewechselt werden, er hat seine Schweigepflicht verletzt, sowas könnte man anzeigen !!!
    Da Dein Vater ja ein sehr offener Mensch zu sein scheint und er darüber viel mit Dir spricht, solltest Du ihn immer wieder darin bestärken nicht aufzugeben, wobei seine Situation schon mehr als sch***** ist. Sag`ihm , dass mit einem Selbstmord ja für die Hinterbliebenen alles noch schlimmer wird und somit keine Lösung für irgendetwas ist. Außerdem hat er ja auch euch Kinder noch und steht nicht alleine da. Er sollte vielleicht auch einmal seine Beziehung zu deiner Mutter überdenken, evtl. ist eine Trennung auf beiden Seiten notwendig um wieder in die Normalität zurückzukehren ? Manchmal ist eben auch eine Trennung das Beste für alle Beteiligten.
     
    #3
    Orgasmusmaus, 11 Dezember 2009
  4. User 85905
    User 85905 (31)
    Meistens hier zu finden
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    221
    Verheiratet
    Ich kenn die Situation etwas ähnlich.

    Es war nicht so, dass ich mich eingemischt habe - meine Eltern sind zu mir gekommen, um ihr Herz auszuschütten... :hmm:

    Deshalb würde ich dir raten, mit deinem Dad darüber zu reden, wie es dich belastet, dass er bei dir sein Herz ausschüttet. Stattdessen sollte er zu einem Psychologen gehen - vielleicht wäre es besser, wenn das ein anderer wäre als der, zu dem deine Mama geht. Auch ihn belastet die Situation und er muss sich das von der Seele reden. Aber du bist die Tochter und dafür die falsche Adresse! Außerdem kann dieser deinem Dad ggf. Ratschläge geben...?

    Läd er seinen "Seelenmüll" (mir fällt grad kein anderer Begriff ein) denn nur bei dir ab oder auch bei deinen Brüdern?

    ---------- Beitrag hinzugefügt um 13:17 -----------

    Ich denke (keine Rechtsberatung :zwinker: ) nicht, dass die Schweigepflicht verletzt wurde. Der Vater ist ja nicht als Patient gekommen und somit besteht dem Vater gegenüber keine Schweigepflicht...
     
    #4
    User 85905, 11 Dezember 2009
  5. Orgasmusmaus
    Öfters im Forum
    574
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    36
    vergeben und glücklich
    Hallo MariaB85 :winkwink:

    Kein Arzt oder Therapeut darf ohne Zustimmung des Patienten irgendjemand irgendeinen Piep erzählen. Auch nicht den nächsten Familienmitgliedern. Ausser der Patient gibt eine Erlaubnis dazu. Spreche aus Erfahrung, da ich selber eine Praxis habe. Aber es sollte ja nur eine Anmerkung sein wegen dem Therapeutenwechsel :zwinker:
     
    #5
    Orgasmusmaus, 11 Dezember 2009
  6. User 27629
    User 27629 (33)
    Meistens hier zu finden
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    137
    nicht angegeben
    Viel tun kannst du nicht. Ich würde dir eigentlich vor allem empfehlen, dich weniger in die Beziehungsproblematiken deiner Eltern einbinden zu lassen. Es kann nicht deine Aufgabe als Tochter sein, deinen Vater über seine Beziehung zu deiner Mutter zu beraten und dir seinen Seelenbalast aufdrücken zu lassen. Das ist ganz schlecht für deinen Emotionshaushalt und helfen wirst du damit auch keinem. Daher, - wenn es dir damit nicht gut geht, und das kommt aus deinem Beitrag hervor - sag deinem Vater, dass du über dieses Thema nicht mehr mit ihm sprechen möchtest. Er braucht dafür andere Personen, am besten natürlich einen eigenen Therapeuten. Es gibt Selbsthilfegruppen, Beratungsstellen.. dort sind seine Probleme wirklich besser aufgehoben als bei dir! Auch wirst du deiner Mutter nicht zur Einsicht verhelfen können. Sie befindet sich ja auch noch mitten in einem therapeutischen Prozess, sie wird ganz bestimmt nicht von heute auf morgen, ihre Essstörung hinter sich lassen können, geschweige denn, ein Problembewusstsein dafür entwickeln. Auf das alles hast du aber keinen Einfluss, ich denke sogar eher, dass es kontraproduktiv sein kann, wenn du dich da zu sehr hinein ziehen lässt, denn du wirst zwangsläufig instrumentalisiert. Schau bitte genau, was dir gut tut - und wenn es bedeutet, deine Eltern eben nicht jedes Wochenende zu besuchen, dann ist es so. Lass dir vor allem nicht die Verantwortung von ihnen aufbürden, auch wenn's schwer ist und Schuldgefühle hervor ruft - aber nicht, weil es falsch ist, sondern weil sie dich (sicherlich nicht willentlich, aber faktisch doch) benutzen und du "nur" damit aufhören würdest dich benutzen zu lassen.
     
    #6
    User 27629, 11 Dezember 2009
  7. HappyEnd.
    Gast
    0
    Der Psychologe meiner Mutter sagte, dass sie jetzt schon nach Hause könne, am Anfang hieß es noch, dass sie bis zum 6ten Oktober in Behandlung bleiben soll .. doch weil es ihr ja jetzt sooooo gut ginge, könne sie auch jetzt schon nach Hause entlassen werden. Ich finde das unverantwortlich!

    Geht die Krankheit meiner Mutter mich etwa nichts an?
    Sollte ich als Tochter nicht versuchen etwas an dem Gesundheitszustand meiner Mutter zu ändern?
    Ich weiss von ihrer Bulimie, doch tue nichts dafür, dass es behandelt wird .. natürlich muss sie selbst auch wollen, aber da sie es ja selbst beim Arzt nicht anspricht & diese somit nichts davon wissen, kann ihr ja nicht geholfen werden .. vielleicht brauch sie einen Anstoß .. ich weiss es nicht. Jetzt ist sie in Behandlung & sie könnte nun alles erzählen, doch sie tut es nicht! Ändert sich jetzt nichts, wird mein Dad sie verlassen - sei es durch eine Scheidung oder durch einen Selbstmord .. & da ich von seinen Vorhaben weiss, finde ich, dass es mich nun etwas angeht, dass es mich betrifft & ich etwas tun muss, dass es soweit nicht kommt.

    Die Situation ist sch**** und ich weiss, dass ich nicht der richtige Ansprechspartner für meinen Dad bin, aber wir sind eine Familie und deswegen denke ich, dass ich für ihn da sein sollte, wo ich doch weiss, wie schlecht es ihm geht.
     
    #7
    HappyEnd., 11 Dezember 2009
  8. Orgasmusmaus
    Öfters im Forum
    574
    53
    36
    vergeben und glücklich
    :winkwink: HappyEnd

    Deinen Nicknamen wünsche ich Dir.

    Der Therapeut muß gewechselt werden oder aber Deine Mutter will einfach nicht dass ihr geholfen wird.

    Natürlich geht die Krankheit Deiner Mutter Dich etwas an, aber Du mußt Dir immer wieder sagen, Mitfühlen ja, Mitleiden, nein. Ich weiß, ist leichter gesagt als getan, aber was anderes wird Dich langfristig nich weiterbringen, was Deinen persönlichen Zustand betrifft.
    Du mußt Dir klar machen, dass Du am Zustand Deiner Mutter nichts ändern KANNST. Das muß sie selber wollen, da hast Du keine Chance :frown:, hört sich echt sch***** an, ist aber leider so.

    Ich finde schon, dass Du für Deinen Vater eine ANSPRECHPERSON sein kannst und das finde ich auch supergut dass er mit Dir über das Ganze spricht, denn wenn nicht in der eigenen Familie, wo dann ? ABER er muß für sich sein Leben neu definieren und DABEI KANNST DU IHM NICHT HELFEN und das muß er selber tun.

    Wenn Dein Vater meint, es ist besser sich von Deiner Mutter zu trennen, dann kann und muß er das für sich selber entscheiden und ich sage es nochmal: Manchmal ist eine Trennung für ALLE BETEILIGTEN das Beste, vielleicht.

    Rede mit ihm und rate ihm zu einer Therapie, denn dann kann er rausfinden was wirklich für ihn und seine Familie richtig ist. Und versuche doch auch mit Deiner Mutter zu reden. Teile ihr Deine Gefühle mit und bitte sie dazu doch auch mal eine Meinung abzugeben. Frag`sie doch einfach geradeheraus wie es aus IHRER Sicht soweit kommen konnte !
     
    #8
    Orgasmusmaus, 11 Dezember 2009

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