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Guter Sex immer Pflicht des Mannes?

Dieses Thema im Forum "Liebe & Sex Umfragen" wurde erstellt von wayneman, 14 April 2010.

  1. wayneman
    wayneman (29)
    Verbringt hier viel Zeit
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    0
    in einer Beziehung
    Hallo liebe Leute!

    Wenn es nach dem geht, was man in allerlei Medien und vom Gerede der Leute so hört, dann steht und fällt der Sex bzw. wie gut er ist mit seinen Fähigkeiten. Aber ich frage mich schon irgendwo: warum eigentlich?

    Er muss "gut im Bett" sein bzw. "es bringen", so als ließe sich das objektiv messen und wehe, wenn nicht, dann ist nämlich gleich alles, d.h. die Beziehung, verloren, der Mann als Versager abgestempelt und ab in die Tonne mit ihm, wenn ich das mal überspitzt formulieren darf.

    Aber liegts nicht irgendwo an beiden, wenns nicht so toll läuft? Kann man nicht, wenn man ein wenig kooperiert, am Sex arbeiten? Immerhin kann ja keiner riechen, worauf der andere steht, oder? Und muss der Sex immer 1A sein oder kann man die Beziehung sonst sowieso schmeißen?

    Würde mich interessieren, was ihr dazu denkt bzw. ob euch das auch so stört wie mich. Ich persönlich fühle mich durch diese Mentalität nämlich schon etwas unter Druck gesetzt und manchmal fällt es mir auch schwer, mich nach oder während dem Sex so richtig zu entspannen, weil mir dann manchmal die Frage "Bin ich ihr gut genug?" durch den Kopf spukt.
     
    #1
    wayneman, 14 April 2010
  2. VonderVenus
    Verbringt hier viel Zeit
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    Single
    Ich denke es kommt nicht allein auf den Mann an, sondern darauf dass beide Partner harmonieren (die Eine mag es sanft und würde mit einem eher harten Kerl nicht zurecht kommen und andersrum) auf der anderen Seite kommt es meiner Meinung nach schon auch auf das Einfühlungsvermögen des Mannes an, bzw. ob er Ratschläge, Wünsche etc. annimmt und spürt was die Partnerin in der jeweiligen Situation gerne möchte.
    "Schlechten" Sex würde ich von dahern (etwas plakativ) so definieren: Wenn der Mann sich nur auf seine Bedürfnisse konzentriert.
     
    #2
    VonderVenus, 14 April 2010
  3. Ashisu
    Ashisu (28)
    Sorgt für Gesprächsstoff
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    0
    in einer Beziehung
    Da ich selber ein Mann bin denk ich mir das auch. Aber wir Männer stempel Frauen auch nur auf Busen, Arsch etc ab oder? Sie fragen sich das auch; Warum? Und naja, es ist ja allerseits Bekannt, dass die Frau mehr als nur den GV braucht um zum Orgasmus zu kommen....
     
    #3
    Ashisu, 14 April 2010
  4. krava
    krava (35)
    Verhütungsberaterin mit Herz & Hund
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    Verliebt
    Doch es liegt definitiv an beiden, wenns im Bett nicht läuft.
    Oftmals ist ein Kommunikationsproblem schuld oder unterschiedliche Erwartungen.
     
    #4
    krava, 14 April 2010
  5. Aily
    Benutzer gesperrt
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    Verliebt
    Beim Sex ist es wie bei einem Duett auf dem Klavier. Beide müssen was dafür tun, damit es schön ist. Wenn nur einer ranklotzt ist es kein Duett mehr... sondern ein Solo.
     
    #5
    Aily, 14 April 2010
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  6. Nevery
    Nevery (30)
    Planet-Liebe ist Startseite
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    in einer Beziehung
    ja, der sex muss 1a sein, sonst schmeiss ich die Beziehung. aber ich definiere den mann dabei sicher nicht als gut oder schlecht, sondern als passend oder nicht passend.
    manche frauen wünschen sich vielleicht einen, der maximal einmal in der woche sex will, dabei immer lieb und zärtlich ist, niemals fordernd, immer nur auf ihr wohl bedacht... aber mich kotzt es an. deswegen ist es nicht schlecht, es ist nur "nicht zu mir passend".
     
    #6
    Nevery, 14 April 2010
  7. ViolaAnn
    ViolaAnn (26)
    Verbringt hier viel Zeit
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    67
    Verheiratet
    Ich sehe das etwas anders, klar gibt es solche die so denken doch nicht Jede Frau denkt so. Nur weil der Erste Sex net so dolle is heißt das noch lange nicht das der Mann dann glei weg vom fenster ist.

    Beim ersten Sexuellen kontakt ist doch jeder bissel aufgeregt egal wieviel erfahrung man hat, denn mit jedem anderen Partner ist es anders!

    ;- ....

    ich bin eh der Meinung, welche Frau sowas macht, und nur weil der Sex scheiße ist, hatte nie wirklich ernsthafte Interesse. Wenn es sich nach Paar Monaten bzw Jahren nicht bessern würde, wäre es was anderes aber wenn man gleich aufgibt. Dann ist man einfach nur dämlich.

    Geht man eine Beziehung ein, dann muss man an dieser auch arbeiten. Sowie Sozial und auch Sexuell.

    Genauso wie die Liebe erst mit der Zeit reift und am Anfang keine Liebe ist, sondern ein Verliebt bzw Verknallt gefühl, sich diese zur Liebe erst entwickeln muss, so müssen die Partner auch Sexuell erstmal reifen. Und sich aufeinander abstimmen.

    Umsolänger man mit jemanden zusammen ist, umso besser der Sex.

    LG ViolaAnn
     
    #7
    ViolaAnn, 14 April 2010
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  8. User 18780
    User 18780 (33)
    Meistens hier zu finden
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    Verheiratet
    es ist jedermanns eigenes ding, sich von medien beeinflussen zu lassen oder aber auch nciht.

    in einer partnerschaft schreibt keiner vor, was die internen "regeln" und erwartungen sind. Die kann sich jeder selbst ausgestalten wie er möchte. Sex haben (junge) Erwachsene. "Bei anderen ist es aber so", DAS wäre kindergarten.
     
    #8
    User 18780, 14 April 2010
  9. kickingass
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    vergeben und glücklich
    kann es sein das du etwas unerfahren bist?

    wie kann man sich so von den medien unter druck setzen lassen? das geht mir gar nicht ein, außer man ist halt noch sehr unerfahren. aber sonst dürften frauen ohne 90-60-90 maße sich auch gar nimma wohfühlen beim ausziehen.

    natürlich kommt es auf beide an und ob sie die gleiche vorstellung von gutem sex haben. wenn eine frau nur auf Analverkehr steht und der mann nicht, werden sie nicht auf einen grünen zweig kommen.
     
    #9
    kickingass, 14 April 2010
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  10. User 20579
    Planet-Liebe Berühmtheit
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    Verheiratet
    Für mich ist es eigentlich eine rein rhetorische Frage, ob es nicht an beiden liegt. Natürlich tut es das.

    Allerdings - und das ist für mich die einzige Einschränkung - muss man immer noch bedenken, dass viele Frauen auch heute noch ziemlich konservativ erzogen werden - da spielt es oft noch eine Rolle, schüchtern, bescheiden und "anständig" zu sein. Viele Männer werden da freier erzogen - und können daher mit ihrer Sexualität auch selbstverständlicher umgehen.

    Gerade beim Sex sind da Missverständnisse vorpgrogrammiert - viele Frauen trauen sich nicht, zu sagen, was sie brauchen oder wissen es gar nicht erst. Viele Frauen kennen sich nicht gut mit dem eigenen Körper aus, wissen nicht, wie sie einen Orgasmus kriegen können. Es gibt aber auch viele Männer, die nicht wissen, dass viele Frauen mehr brauchen, als reine Penetration. Wenn man dann schüchtern ist, ist es schwer, das zu verdeutlichen.

    In den Medien wird natürlich viel der ewig potente Mann dargestellt - aber eben auch oft ein "Pornobild" der Frau, die sofort kommt, wenn man 2 Minuten in ihr drin ist. Auch bei Frauen kommen dann Selbstzweifel auf und man fragt sich, wieso man selber das nicht "kann" oder ob man das alles auch leisten muss. Mich hat es zu Anfang auch sehr verunsichert, dass ich rein vaginal nicht kommen kann - und wenn dann noch ein Mann dazu kommt, der nicht weiß, was eine Klitoris ist, wird es schwierig.

    Ganz ehrlich, von manchen Männern erwarte ich dann schon etwas mehr - mehr als die Pornovorstellung auf die Freundin umzumünzen und sich dann zu wundern, dass sie keinen Bock hat. Wie oft hier Freundinnen als völlig prüde, verklemmt und sexuninteressiert dargestellt werden - und oft kommt dann von ihm, dass er "schon denkt, dass sie was davon hat" - was eigentlich immer Garantie dafür ist, dass sie beim gemeinsamen Sex gar keinen Orgasmus hat. Dann braucht man sich auch nicht wundern, dass diese Frau nicht so oft möchte - sie hat ja auch nichts davon. Sicherlich ist es auch Aufgabe der betroffenen Frau, das klarzustellen und darüber zu reden. Aber unerfahrenen oder jungen Frauen gelingt das vielleicht nicht auf Anhieb - und da würde ich vom Partner schon mehr erwarten als "Meine Freundin ist so verklemmt". Gerade WEIL viele Männer sich auf ihre Sexualität sich soviel einbilden und einen auf großen Stecher machen :zwinker:

    Wohlgemerkt ist das jetzt bewusst nicht auf alle bezogen.

    Sofern beide Partner sexuell einigermaßen erfahren sind und offen mit dem Thema umgehen, sind sie natürlich beide gleich für guten Sex verantwortlich. Ich denke nur, wenn einer damit ein Problem hat, ist der, dem es leichter fällt, auch ein bisschen dafür "verantwortlich", dem anderen ein schönes Sexleben zu ermöglichen und ihn nicht einzuschüchtern, wenn mal was nicht so gut läuft. Das kann dann jedes Geschlecht sein - ich glaube aber, dass das Problem häufiger Frauen trifft.

    Das heißt natürlich auch nicht, dass ein Partner sagen kann "Mach du mal!" - es muss schon irgendwo ein geben zu nehmen sein.
     
    #10
    User 20579, 14 April 2010
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  11. Rhea
    Gast
    0
    Na Klar ist es Pflicht der Männer! Taugt ein Mann nix im Bett, isser weg vom Fenster...

    Sowas ist Blödsinn. Meine jetzige Beziehung ist das beste Beispiel. Die ersten beiden Monate waren, ganz ehrlich, nich so. Und dann waren wir aufeinander eingestellt und haben die Bude gerockt wie nie :grin: Jetzt stimmts einfach für beide. Sowas dauert halt ein wenig. Leute die auf Medien hören und sich dann selber davon unter druck setzen lassen tun mir leid.
     
    #11
    Rhea, 14 April 2010
  12. Final_Dream
    Benutzer gesperrt
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    Single
    Leute, die auf Medien hören, sind Schafe. Sie denken nicht selbst und folgen blind.
    Verachtenswert.
     
    #12
    Final_Dream, 14 April 2010
  13. Leila
    Leila (43)
    Verbringt hier viel Zeit
    194
    103
    3
    Single
    Der Titel des Threads gefällt mir :grin:
     
    #13
    Leila, 14 April 2010
  14. xoxo
    Sophisticated Sexaholic
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    2.618
    Verheiratet
    Meiner Meinung nach stehen da Männer genau so unter Druck wie Frauen (falls sie es denn tun). Also sehe ich das nicht so wie du, mir kommt es nicht so vor, als reden medien und Öffentlichkeit nur vom Mann und bringen ihn alleine mit gutem Sex in Verbindung.
     
    #14
    xoxo, 14 April 2010
  15. simon1986
    simon1986 (30)
    Planet-Liebe Berühmtheit
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    2.016
    Verlobt
    Was in den Medien so geschrieben wird ist selber Sex, oder besser gesagt, es ist Ersatzbefriedigung. Das Thema ist süffig, angenehm unpolitisch (meint man!) und "bringt" es.

    Man darf nur nicht den Fehler machen, sich von Buchstaben auf Papier oder Pixeln auf dem Bildschirm irre machen zu lassen. Sex soll nicht unter Druck statt finden, sondern Freude machen.
     
    #15
    simon1986, 14 April 2010
  16. diskuswerfer85
    Sehr bekannt hier
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    in einer Beziehung
    Ich denke das kommt daher das das klassische rollenbild so ist das der man der aktive ist:
    -er verführt
    -er bekommt sie ins bett
    -er dringt in sie ein
    -er ist der aktive und sie liegt auf dem rücken

    In früheren zeiten wurden frauen die beim sex selbst aktiv sind oft als suspekt betrachtet. sex war etwas was der mann macht.

    Das ist nat. heute in der zeit der gleichberechtigung ein wenig obsolet, aber es schwingt immer noch ein bisschen durch.

    Nat. stimmt es, dass der mann oft der aktivere ist. wenn die frau sich nur hinlegt funktionert sex immer noch, während der man ja immer noch ne erektion kriegen muss, diese halten und nicht zu früh kommen darf(da es dann ja im gegensatz zu ihr vorbei ist). außerdem kommen männer ja meist leichter.

    rein technisch gesehen kann beim mann also schon einiges mehr schiefgehen, damit der sex nicht funktioniert.

    Aber guter sex ist nat. was anderes, da müssen schon beide zu beitragen.
     
    #16
    diskuswerfer85, 14 April 2010
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  17. Lily87
    Gast
    0
    Zum guten Sex gehören (mindestens :engel:) zwei.
     
    #17
    Lily87, 15 April 2010
  18. LiLaLotta
    LiLaLotta (31)
    Sehr bekannt hier
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    335
    vergeben und glücklich
    Wer sagt denn, dass es IMMER am Mann liegt??
    Ich sehe da nur eins: Es ist halt manchmal so, dass Männer nicht oder nur sehr kurz können und dann fällt eben der komplette Sex flach. Frauen können immer und das ist meiner Meinung nach der einzige Faktor, für den der Mann verantwortlich ist. Alles andere liegt an beiden und ich würde ansonsten auch niemals dem Mann die komplette Schuld für irgendeinen schlechten GV geben. Dazu gehören halt immer noch zwei.
     
    #18
    LiLaLotta, 15 April 2010
  19. User 48403
    User 48403 (47)
    SenfdazuGeber
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    248
    657
    nicht angegeben
    Ich höre auch immer wieder, dass der mann im Bett ein toller Hecht sein muss. Sorry, aber zum Sex gehören nun mal zwei. Wenn die Frau sich einfach nur hinlegt und erwartet "Nun mach mal" - ganz ehrlich, bei soviel Passivität könnte ich nur schwer einen hochkriegen, folglich wäre der Sex eh schon fürn Arsch, und das bezeichne ich dann auch als schlechten Sex.
    Es heisst immer, dass Frauen verwöhnt werden wollen, Zärtlichkeiten und Kuscheleinheiten braucht...aber das braucht ein Mann ebenso! Männer sind keine Maschinen, sonder Menschen mit Gefühlen.
    Auch Männer wollen verwöhnt werden und legen Wert auf ein Vorspiel (mich eingeschlossen) Nur rein-raus würde mir nicht viel bringen.
    Es ist völlig verständlich, dass man, wenn man erst kurz zusammen ist, noch nicht aufeinander eingespielt ist, und es mit dem Sex nicht so recht klappen will.
    Aber sofern sich die richtigen Partner gefunden haben, und auch BEIDE am Liebesleben arbeiten, dann kann man auch schönen Sex haben.
    Aber es heisst keinesfalls, dass nur der Mann für guten Sex verantwortlich ist. Leider gibt es aber Frauen, die tatsächlich den Wert des Sex vom Mann abhängig machen. Leider selbst schon erlebt.
     
    #19
    User 48403, 15 April 2010
  20. many--
    many-- (32)
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    Verheiratet
    diskuswerfer hat ganz recht: die Vorstellung, dass die Qualität des Geschlechtsverkehrs primär von den Fähigkeiten des Mannes abhänge, kommt von der alten Vorstellung, nach der der Mann der aktive Part beim Sex sei, die Frau hingegen immer passiv. Mann ist das Subjekt, Frau das Objekt. Mann verführt, Frau wird verführt. Man fickt, Frau wird gefickt.

    In dieser Vorstellung ist natürlich immer der aktive derjenige, der über die Qualität des Aktes bestimmt; der passive Partner ist mehr oder weniger eine Art Ressource. Natürlich spielt auch die Qualität der Ressource eine Rolle für die Güte des Sex, aber auch hier entscheidet ja der aktive Partner, der sich die Ressource ja sozusagen schon nach Güte ausgesucht hat.

    Überflüssig zu erwähnen, dass sich das Geschlechterverhältnis generell und speziell beim Sex heutzutage etwas anders gestalten sollte. Gewisse Vorstellungen sind aber schwer aus den Köpfen zu bekommen, und gerade die Medien transportieren zumeist wenigstens implizit ein total veraltetes Rollenbild. Man vergleiche nur die Fernsehwerbung: Putzmittel werben für Frauen, Baumärkte für Männer.
     
    #20
    many--, 15 April 2010

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