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  • Malin
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    25 Dezember 2008
    #1

    Gutschein abgelaufen?

    Im Juni hab ich meiner Mutter einen Massagegutschein geschenkt. Sie ist bisher aber noch nicht dazu gekommen ihn einzulösen.
    Nun hab ich mit Erschrecken festgestellt, dass da eine Gültigkeit von 6Monaten aufgedruckt ist. Das wäre also JETZT um... :angryfire

    Nun hab ich im Netz gelesen, dass Gutscheine grundsätzlich 3Jahre gültig sein müssen.
    Einfach mal anrufen und höflich nach einer Verlängerung des Gutscheins fragen ist ja grundsätzlich kein Problem, aber ich weiß nicht recht, was ich denen sagen soll, wenn die sich quer stellen???
     
  • waschbär2
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    25 Dezember 2008
    #2
    Google mal, dann wirst du das betreffende Urteil finden.
     
  • User 41772
    User 41772 (30)
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    25 Dezember 2008
    #3
    nur 3 jahre? verdammt :frown: ich hab zu weihnachten mal ne geldwertkarte fürs hallenbad gekriegt und dieses jahr wären dann die 3 jahre um. aber es sind noch so 50 euro drauf... :frown:
    hab da vorhin grad mit meiner mam drüber gesprochen, die hat gemeint, dass gutscheine und ähnliches mit geldwert nicht ablaufen dürfen... bei punktekarten wärs was andres... :hmm:
     
  • waschbär2
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    vergeben und glücklich
    25 Dezember 2008
    #4
    Deine Mutter hat Recht.
    Naja, nicht ganz. Nach 30 Jahren ist jede Schuld abgelaufen (habe ich so in Erinnerung). Aber das ist auch ne nette Zeit.
     
  • User 41772
    User 41772 (30)
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    25 Dezember 2008
    #5
    wirklich? also ist das gar nicht erlaubt, eine frist zu setzen? wie sicher bist du dir?^^
    ich weiß ja, dass man wikipedia nicht als antwort auf alles sehen soll :zwinker: aber da hab ich eben auch gelesen, dass nach 3 jahren der gutschein abgelaufen ist, sofern keine frist gesetzt wurde. also wär der gutschein im fall der TS auch futsch...

    ganz ehrlich fänd ich das ganz schön gemein. ich mein, man hat geld dafür ausgegeben und dann ist das irgendwann einfach "zum fenster rausgeschmissen", weils nicht mehr gilt... :hmm:
     
  • Malin
    Malin (30)
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    25 Dezember 2008
    #6
    ist der Gutschein in meinem Fall denn futsch oder nicht?
    Die 6 Monate waren ja nicht mit mir so vereinbart, sondern hab ich auf dem Gutschein vorgefunden, nachdem schon alles bezahlt war...
     
  • User 41772
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    25 Dezember 2008
    #7
    das hab ich ja grad gesagt :zwinker:

    bei mir steht näml nirgends ne frist drauf... aber ich glaub, dass die mir mal GESAGT haben, dass der gutschein nur zwei jahre gilt... hätte jetz geschaut, aber vom hallenbad gibts keine wirkliche webseite, wo sowas stehen könnte... werd ich wohl die nächsten tage mal anrufen und nachfragen.
     
  • User 7157
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    25 Dezember 2008
    #8
     
  • waschbär2
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    vergeben und glücklich
    25 Dezember 2008
    #9
    Oh shit, ich nehme alles zurück. Ich bin "überaltert" :schuechte

    ... Hintergrund bei der Entscheidungen war freilich der Umstand, dass bis zum 01.01.2002 die regelmäßige Verjährungsfrist 30 Jahre betrug. Somit musste man dem Händler die Möglichkeit einer Befristung einräumen, denn es liegt auf der Hand, dass es aus Gründen des Verkehrsschutzes nicht sein kann, dass ein Kinogutschein auch noch nach mehr als 20 Jahren eingelöst werden kann.

    Seit dem 01.01.2003 beträgt die regelmäßige Verjährungsfrist 3 Jahre. Es ist daher fraglich, ob das Landgericht München I und das Oberlandesgericht Hamburg ihre Entscheidungen vor diesem Hintergrund aufrecht erhalten würden. Drei Jahre dürfte ein vernünftiger Zeitraum sein, um Rechte aus einem Gutschein geltend machen zu können. Sowohl der Händler wie auch der Verbraucher werden hier gleichermaßen geschützt. Für eine kürzere Befristung besteht in den meisten Fällen wohl kein legitimes Interesse des Händlers. Man muss auch berücksichtigen, dass bei erworbenen Gutscheinen es eine unangemessene Benachteiligung des Käufers darstellen würde, die Frist für den Gutschein deutlich unter der gesetzlichen Verjährungsfrist anzusetzen. Neue gerichtliche Entscheidungen dieser Problematik sind noch nicht bekannt, weswegen derzeit nicht vorher gesagt werden kann, ob bspw. eine Befristung auf zwei Jahre zulässig ist oder nicht.


    Also doch 3 Jahre.
     
  • Gritar
    Gritar (27)
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    25 Dezember 2008
    #10
    Hm aber wenn aufgedruckt ist:"6 Monate Gültigkeit", dann hat sich der Käufer ja damit einverstanden erklärt. Wenn draufsteht wie lange es gütlig ist, dann kann man wohl nichts machen, jedenfalls ist mir kein solches Gesetz bekannt.

    Sollte nichts draufstehn, dann gelten wohl (wie oben schon gesagt) 3 Jahre.
    wobei es Geschäfte gibt, die ein lebenslange Gültigkeit versprechen.

    (hab mal jemanden so eine Einkaufskarte mit Guthaben, also auch einen Gutschein, geschenkt und mir wurde gesagt, dass das keine Ablaufzeit hat. Solange es das Geschäft gibt, kann der mit der Karte immer einkaufen gehen.)
     
  • User 38494
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    25 Dezember 2008
    #11
    naja, aber das weiß man doch seit dem gerichtsurteil gegen amazon.de. :engel:
    das ging doch in der presse rauf und runter.

    Link wurde entfernt

    nö, das sehe ich anders.
    wenn der verkäufer in seinen agbs zu stark vom gesetz abweicht (6 monate wären eindeutig eine zu starke abweichung in meinen augen), dann gilt die 3 jahresfrist.
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 31 August 2017
  • User 37284
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    25 Dezember 2008
    #12
    Du kannst den Gutschein noch einlösen, hier zählt die verjährugnsfrist von 3 Jahren und 6 Monate weichen sowieso zu stark von den gesetzlichen Regelungen ab. :zwinker:
     
  • User 38494
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    25 Dezember 2008
    #13
    aber wo wir grad bei dem thema sind ... ich hoffe der ts ist mir nicht böse, wenn ich hier noch eine frage stelle, denn ansonsten werd ich das halt editieren.

    ich hab 2007 einen gutschein für einen tandemsprung bekommen, aber aufgrund meines rückens und dem rat meiner ärztin werde ich diesen sprung wohl nicht machen.

    auf dem schein steht was von wegen das der gutschein seine gültigkeit am ende des folgenden jahres verliert ... was also der 31.12.2008 wäre.
    mir egal, ob ich noch 1 jahr länger warten könnte. :grin:

    auf nachfrage, ob man den schein zurückgeben kann und das geld bekommt, wurde mir sehr freundlich mitgeteilt, das dies selbstverständlich möglich ist, allerdings dann eine stornogebühr in höhe von 50 euro einbehalten wird.

    der gutschein hat einen wert in höhe von 165 euro. :ratlos:
    einen drittel des gutscheinwertes einzubehalten, halte ich für mehr als dreist.
    zumal deren kosten sich ja lediglich auf das ausfüllen von einem blatt papier belaufen.

    die stornogebühr habe ich unter vorbehalt vorerst akzeptiert, das ich wenigstens etwas habe, aber mich würde mal interessieren, wie da wohl die gesetzlichen regelungen sind.
    agb´s findet man weder auf dem gutschein, noch auf deren internetseite, wo man ebenfalls buchen könnte.
     

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