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  • Dirac
    Dirac (36)
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    12 August 2005
    #1

    .gz-Dateien

    Womit öffne ich Archive, die die Endung .gz (oder in meinem Fall genauer .tar.gz) aufweisen? Sollte das nicht auch mit Winzip gehen? Bei mir funktioniert das mit Winzip irgendwie nicht so recht, anstatt das zu öffnen will er daraus ein neues (.zip-)Archiv erstellen, und wenn ich das versuche zu öffnen, kommt wieder derselbe Spaß. :grrr: Sollte ich also mal Winzip neu installieren, oder ist das für das Format eh nicht geeignet? (Falls nicht: Womit geht es dann?)
     
  • Kenshin_01
    Kenshin_01 (34)
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    12 August 2005
    #2
    .gz sind Linux Archive. Damit kann Winzip nicht die Bohne anfangen. AberWinAce kommt damit klar. Was hast du denn runtergeladen, was in 'ner .gz ist? Nur so aus Neugierde, weil wenn's für Windows ist, dann war das schon ein seltener Spaßvogel der die Datei erstellt hat.
     
  • User 8944
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    nicht angegeben
    12 August 2005
    #3
    Hey Dirac,

    kannst es auch mal mit Izarc versuchen. Das ist so ein "Allround-Programm" und kann - wie man auf der Homepage sieht - recht viele Formate entpacken.

     
  • Dirac
    Dirac (36)
    Verbringt hier viel Zeit Themenstarter
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    12 August 2005
    #4
    Auch toll, wenn man erstmal was downloaden muss, um etwas downloaden zu können... :grin: Danke schön! :bier: Muss ich mir dieses WinAce mal anschauen...

    Hab's noch nicht runtergeladen, weil ich gesehen habe, dass es .gz ist und ich damit früher schon Probleme hatte. Es geht übrigens hierum (und das ist für Windows):

    http://jaxodraw.sourceforge.net/download/jrewin.html

    So, da Izarc im Gegensatz zu WinAce kostenlos ist, hab ich mir das mal runtergeladen und werde es mal austesten. Danke schön nochmal!
     
  • shabba
    Gast
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    13 August 2005
    #5
    sonderbar..mein winzip kann auch tar.gz oeffnen.
     
  • User 8944
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    nicht angegeben
    13 August 2005
    #6
    Vll. unterstützen das neuere Versionen. Ich würd' sagen: Einfach freuen :zwinker:.
     
  • Dirac
    Dirac (36)
    Verbringt hier viel Zeit Themenstarter
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    14 August 2005
    #7
    Hab's mit Izarc probiert und es hat geklappt. :gluecklic Scheint echt cool zu sein das Programm, kann echt alle möglichen Formate entpacken. :eek:
     
  • User 8944
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    nicht angegeben
    14 August 2005
    #8
    Ja, ist in der Tat sehr "Format-freudig" :zwinker:. Ich habe eine etwas ältere Version und habe damit lediglich in sehr seltenen Fällen ein Problem, nämlich bei *.rar Dateien. Das ist aber sehr selten der Fall. Ich nehme dann einfach winRAR und damit klappt es dann. Vll. das so mal als Tipp, falls du jemals Probleme mit einer *.rar Datei hast.
     
  • dark_lord
    dark_lord (31)
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    17 August 2005
    #9
    jop, winrar entpack (und packt??) auch gzip dateien! is imho unter windows sowieso der beste packer!

    nein! werden zwar hauptsächlich unter linux benutzt da das format unter GPL steht. hat aber mitm betriebssystem nicht das geringste zu tun. aber es stimmt dass unter UNIX'en und linux meinst gzip verwendet wird!


    dark_lord
     
  • Event Horizon
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    vergeben und glücklich
    17 August 2005
    #10
    Bleibt noch zu sagen: TAR ist ebenfalls ein Archiv, aber eins ohne Kompression.
    Also werden erst alle Dateien in eine einzige Datei gepackt, und anschließend wird diese Datei komprimiert.
    Warum das so ist, weiß ich nicht. Entweder konnte das ZIP-Programm anfangs nicht mehrere Dateien verwursten (was ich weniger glaube), oder aber die Kompression ist höher, weil normalerweise jede Datei einzeln gezippt wird. 1000 gleiche dateien bestehen dann bei ZIP aus 1000 gezipten Dateien. Wenns vorher geTARt wird, erkennt ZIP die 1000fache Wiederholung und kann das kleiner packen.
    Das ist ne Vermutung, aber ich kann mir nicht erklären, warum man sonst TAR und ZIP hintereinander setzen sollte.
     
  • dark_lord
    dark_lord (31)
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    vergeben und glücklich
    17 August 2005
    #11
    weil tar der datei-container ist und gzip das komprimierungsformat!

    der user kann also entscheiden womit er komprimiert bei der selben basis, nämlich dem tar kontainer!
    es gibt ja auch .tar.bz2 files, also bzip2. ist halt ein anderer (besserer) komprimier-algorithmus.
    also
    files -> Kontainer (.tar) -> komprimierung (.gz oder .bz2)
    ist halt alles schön modular!
     
  • 2000mm
    2000mm (33)
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    18 August 2005
    #12
    merke: .gz != .zip
    .gz ist ein verfahren, dass einen datenstrom komprimiert. es unterstützt keinerlei verfahren, um mehrere ströme zu trennen, geschweigedenn um dateinamen zu speichern. .tar ist wiederrum ein archivierungsformat, das mehrere dateien hintereinander in eine datei schreibt. inklusive dateinamen, sowie die datei rechte und besitzer. will man also einen ganzen verzeichnissbaum komprimieren, packt man erst alle dateien zusammen, zu einer, und komprimiert diese dann. dieses verfahren gibt es quasi seit es unix gibt. das programm 'tar' bietet heutzutage die möglichkeit, die erzeugte datei gleich zu komprimieren. früher wurd halt erst zusammen gefasst -> xy.tar und dann gepackt -> xy.tar.gz. heut geht es in einem schritt, und die dateien werden meist kurz xy.tgz genannt. ist beides das gleiche. wie oben schon erwähnt, gibt es auch weitere kompressionsverfahren, wie bzip2 -> *.bz bzw mit archiv -> *.tbz.

    das bekannte zip unter windows, vereint die vorteile mehrere dateien zusammenfassen zu können, und anschließend zu packen. es bietet auserdem die möglichkeit die dateien einzelnd zu packen (die gängige methode) aber auch, die dateien in einem 'stream' zu packen (also alles hintereinander hängen, und als ein teil packen). die letztere methode bietet meist eine leicht höhere kompression, bewirkt aber, dass das ganze archiv entpackt werden muss, auch wenn man nur eine datei daraus braucht.

    zum schluss bleibt also zu sagen:
    *.zip ist das format, das meist unter windows verwendet wird
    *.tar.gz/*.tbz wird meistens unter unix/linux verwendet
    alle gängigen formate von windows (*.zip, *.rar, *.ace) und unter linux (*.tgz, *.tbz, *.tar, ...) können auf allen aktuellen systemen erstellt und entpackt werden. man brauch halt nur das jeweilige programm. (zip unter windows kann mit den unix-formaten aber eigentlich problemlos umgehen)
     

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