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hab lange überlegt....

Dieses Thema im Forum "Kummerkasten" wurde erstellt von Potti, 4 Oktober 2004.

  1. Potti
    Potti (30)
    Verbringt hier viel Zeit
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    vergeben und glücklich
    ich weiss gar nicht was ich schreiben soll....
    ich weiss nur das es mir im moment mehr als scheisse geht, ichmitmeiner kraft am ende bin und einfach nicht mehr weiter weiss...
    man könnte es vielleicht als" beziehungsende"bezeichnen, halt nur das wir nie ne Beziehung hatten sondern nur beste freunde waren...
    nur ich kann nicht ohne sie, (im freundschaftlichen sinne... ich bin net verliebt!!)
    sie hat ziemlich viel durchgemacht in ihrem leben, ihr geht es regelmässig scheisse, hat aber auch allen grund dazu ....
    nur jedesmal zoffen wir uns wenn ich da bin.. ich kann das nicht mehr,ich bin am ende... ich würde welten bewegen für sie... dafür das es ihr besser geht...
    nur mir muss es dazu immer gut gehen, wenn es uns beiden schlecht geht, gibt es wieder ernsthaft streit!
    ich kann nicht ohne sie, ich will nicht ohne sie, ohne sie hätte ich niemanden an dem ich mich festhalten könnte, der mich aus jedem loch wieder hochzieht....
    meine verwandten bedeuten mir weniger als sie, es gib nichts was ich nicht für sie tun würde...
    wenn ihr überhaupt was schreibt dann bitte was aufbauendes und nichtswie
    -dann musst du schon mehr erzählen
    -du versinkst ja in selbstmittleid
    -ich glaub du liebst sie (ich glaubdessen bin ich mir sehr bewusst das ich sie NICHT liebe!!!


    sry an den admin da ich deinen traffic veschwende!
     
    #1
    Potti, 4 Oktober 2004
  2. purzel74
    Gast
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    Völlig verständlich, dass es Streit gibt, wenn es euch beiden schlecht geht. Bin gerade in ähnlicher Situation. Wenn es mir selbst nicht gut geht, bin ich doch schon mit dem Lösen meines eigenen Problems beschäftigt. Woher will man - je nach Größe der Probleme - dann noch die Kraft aufbringen und Lösungen für den anderen finden? Es ist nicht immer einfach die Dinge strikt zu trennen. Und zum Streit an sich: hast du schon einmal darauf geachtet, WIE ihr streitet? Macht ihr euch gegenseitig nur Vorwürfe? Oder versucht ihr konstruktiv und bei den Tatsachen zu bleiben?
     
    #2
    purzel74, 4 Oktober 2004
  3. Sternschnuppe_x
    Benutzer gesperrt
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    Single
    Na ja, ich weiß nicht, ob dir das jetzt weiterhilft, aber ich kann deine Situation glaube ich nachempfinden. Wenn eine enge Freundschaft zerbricht, tut das verdammt weh. So ging's mir auch mit meinem ehemals besten Freund. Nach der Trennung von seiner Frau (er ist ein schon ein paar Jährchen älter als ich :zwinker:) war er plötzlich nicht mehr derselbe. Hat sich um 180° gedreht, sowohl sein Aussehen als auch seinen Charakter, seine Gewohnheiten, einfach alles völlig umgekrempelt. Tat so, als würde es ihm gutgehen, obwohl's ihm in Wirklichkeit (verständlicherweise) schlechtging.

    Hat aber total abgeblockt, wenn man ihm das nicht abgenommen hat, daß er ja sooo gut drauf wäre. Er wurde plötzlich ziemlich streitsüchtig, nicht nur mir gegenüber, auch bei anderen Leuten, hat sich mit praktisch dem ganzen Verein und Freundeskreis zerstritten. Und alle drei Wochen die angeblich neue "Frau seines Lebens" :wuerg: kennengelernt. Wir waren sehr, sehr gut befreundet, haben manchmal nächtelang erzählt, ich wußte von ihm Dinge, die sonst so gut wie keiner wußte, ich war nach der Trennung für ihn da, hab mich um ihn gekümmert, ihm zugehört, so gut ich konnte...

    Bloß hab ich "Freundschaft" auch so gesehen, daß Freunde sich die Wahrheit sagen. Und er wollte nicht wahrhaben, daß er sich zum Negativen verändert hatte, er fand sein "neues Ich" absolut toll. Über dieses Thema sind wir immer wieder aneinandergeraten, dazu kamen dann noch seine Frauengeschichten... und als er eine mit Kind bei sich in sein Haus einziehen lassen wollte, die er gerade mal 10 Tage lang (!!) kannte, hab ich ihn gefragt, ob das sein Ernst ist. War es, und er war völlig eingeschnappt, daß ich von seinem "neuen Leben" nicht so begeistert war wie er... :rolleyes2

    Es gab einen riesigen Krach, in dessen Folge wir praktisch jeden Kontakt abgebrochen haben. Und das tat verdammt weh. Nicht, weil ich verliebt in ihn gewesen wäre, bestimmt nicht. Ich war da 19, er 38 oder so, und ich hatte NIE irgendwelches Interesse an ihm in der Richtung, das wäre völlig abwegig gewesen. Und trotzdem hab ich mich total mies gefühlt. Wir hatten uns so gut verstanden (auch so ungefähr ab der Zeit, als ich mit meinem Ex zusammengekommen bin, wo er sich noch total für mich gefreut hat und alles), ich hatte hunderte von emails und wußte davor einfach, es gibt jemanden, der für mich da ist, wenn's mir schlechtgeht. Als ich mit meinem Ex mal eine üble Krise hatte, hab ich ihm nachts um 2 eine email geschrieben, er hat angerufen, trotz der Uhrzeit. Ich kannte sein PC-Paßwort, das er mir, bevor er in Urlaub gefahren ist, gesagt hatte, falls ihm irgendwas passieren sollte oder so.

    Und das war's dann, NULL Kontakt mehr. Ich hätte mir so gewünscht, es wäre wieder so wie früher, daß es ihm gutgeht (und zwar WIRKLICH gut, nicht nur gespielt...), wir uns einfach verstehen und nicht dauernd wegen seiner neuen Lebenseinstellung aneinandergeraten. Aber na ja, das war vorbei. Und das "Beziehungsende ohne Beziehung", das kenn ich genau, exakt so hab ich mich da auch gefühlt. Da war etwas plötzlich und unwiderruflich vorbei, und ein Mensch, der mir davor so viel bedeutet hatte, war einfach weg, hatte sich völlig verändert... :frown:

    Ja, was bei uns dann geholfen hat, war Abstand. Über ein Jahr hat's gedauert, bis wir uns wieder halbwegs "versöhnt" haben. Mit der Zeit hab ich mich dran gewöhnt, ich kam ja schon klar ohne ihn, nur war es halt vorher schön, jemanden zu haben, der für einen da ist. Ok, ich hatte auch einen Freund, aber mit wem bespricht man Probleme, die man mit dem Freund hat? Komischerweise waren nach langer Zeit meine "Aggressionen" ihm gegenüber einfach weg, irgendwie war Gras über die Sache gewachsen, es war einfach ok. Ich bin auf ihn zugegangen, er hat die Versöhnung angenommen, und seit da ist der "Kriegszustand" beendet.

    So wie früher wird's wohl nicht mehr werden, ich bin mir unsicher, ob ich ihm jetzt noch so blind vertrauen könnte wie damals. Wenn's drauf ankäme, vielleicht schon. Im Moment bin ich da eher noch vorsichtig... wir verstehen uns wieder, ich erzähle ihm auch manches, aber so eine enge Freundschaft wird's wohl nicht wieder werden. Schon allein deshalb, weil ihm wohl nicht genug daran liegt bzw. er nicht bereit ist, allzuviel seiner Zeit zu investieren...

    Vielleicht würde euch ja auch mal ein bißchen Abstand helfen? Einfach, damit du wieder ein bißchen "Kraft tanken" kannst, dich erholen kannst... denn irgendwann kommt man an eine Grenze, wo's nicht mehr weitergeht. Vor allem bringt es nichts, wenn DU immer nur derjenige bist, der die ganze Zeit gibt. Wenn's ihr schlechtgeht und sie auch allen Grund dazu hat, solltest du als FReund natürlich für sie da sein. Nur wenn überhaupt NICHTS jemals zurückkommt, sondern du die ganze Zeit deine Kräfte investierst und hinterher selbst am Ende bist, weil's nur Streit gibt... das ist doch nicht mehr das, was man unter Freundschaft versteht! Freundschaft ist für mich ein Geben und Nehmen. Selbstaufgabe gehört meiner Meinung nach nicht dazu...

    Sternschnuppe
     
    #3
    Sternschnuppe_x, 5 Oktober 2004

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