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Haben Schüler mit Migrationshintergrund das Unterrichtsniveau negativ beeinflusst?

  1. In meiner Klasse gab es keine Schüler mit Migrationshintergrund.

    5 Stimme(n)
    14,7%
  2. Schüler mit Migrationshintergrund in meiner Klasse konnten alle perfekt Deutsch.

    12 Stimme(n)
    35,3%
  3. Es gab schon Leute mit schlechten Deutschkenntnissen, aber das hat den Unterricht nicht beeinflusst.

    3 Stimme(n)
    8,8%
  4. Das Unterrichtsniveau ist etwas gesunken wegen der vielen Migrantenschüler.

    11 Stimme(n)
    32,4%
  5. Was heißt schon Unterricht? Es gab kaum jemanden in der Klasse, der richtig Deutsch konnte.

    3 Stimme(n)
    8,8%
Status des Themas:
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  • Theresamaus
    Benutzer gesperrt
    184
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    36
    nicht angegeben
    21 Februar 2010
    #1

    Haben Schüler mit Migrationshintergrund das Unterrichtsniveau negativ beeinflusst?

    Schulklassen mit einem hohen Ausländeranteil haben generell einen schlechten Ruf. Ist dieser Ruf auch gerechtfertigt? Haben in eurer (damaligen) Schulklasse Schüler mit Migrationshintergrund das Unterrichtsniveau insgesamt negativ beeinflusst, sei es durch mangelnde Deutschkenntnisse oder Verhaltensmuster, die für deutsche Verhältnisse ungewöhnlich sind? Oder waren Ausländer genauso wie Deutsche?
     
  • User 50283
    Sehr bekannt hier
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    441
    nicht angegeben
    21 Februar 2010
    #2
    Welchen Zweck haben die Antworten, die du erhältst?
    Das alleine sagt nichts darüber aus, in welchen (evtl. außerlehrplanmäßigen) Bereichen sie den Unterricht bereichert haben.
     
  • Riot
    Gast
    0
    21 Februar 2010
    #3
    Nein, ich fühlte mich nicht beeinträchtigt. Allerdings waren alle Schüler mit "Migrationshintergrund" auch super integriert und angepasst, und konnten natürlich sehr gut deutsch.
     
  • User 72148
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    vergeben und glücklich
    21 Februar 2010
    #4
    In meinen Klassen waren jeweils mehr Deutsche als Leute mit Migrationshintergrund.
    Diese konnten aber auch alle gut Deutsch. Die meisten perfekt andere aber zumindest gut.
    In meiner Klasse auf dem Gymnasium haben die Schüler mit Migrationshintergrund das Unterrichtsniveau deutlich angehoben. Bei Grundschule und Realschule hat man es nicht bemerkt.
     
  • Theresamaus
    Benutzer gesperrt Themenstarter
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    36
    nicht angegeben
    21 Februar 2010
    #5
    Einen konkreten Zweck haben weder meine Umfragen noch die Antworten darauf :rolleyes: Aber eine wichtige Informationsquelle.
     
  • Ört
    Ört (30)
    Verbringt hier viel Zeit
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    nicht angegeben
    21 Februar 2010
    #6
    Ich hab grad mal darüber nachgedacht, ich hatte wirklich in meiner gesamten Schulzeit niemanden mit Migrationshintergrund in der Klasse.

    Ok, doch, in der Berufsschule, aber die haben das Unterrichtsniveau eigentlich gar nicht beeinflusst. War ganz normal mit denen. :hmm:
     
  • User 48246
    User 48246 (31)
    Sehr bekannt hier
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    vergeben und glücklich
    21 Februar 2010
    #7
    Ich antworte mal wieder aus der Lehrersicht und zwar an einer Schulart wo Kinder mit Migrationshintergrund weitaus häufiger vertreten sind, als in den Schulen, die die meisten hier besucht haben.

    Gerade im Grunschulbereich ist das mit der Sprache ein großes Hindernis. In diesem Alter können die Kinder oft weder die Muttersprache noch die deutsche Sprache richtig. Das hin- und herwechseln zwischen Schule und heimischen Umfeld ist auch mit einem Sprachenwechsel verbunden. Das macht das Erlernen nicht leichter!

    Natürlich haben diese Kinder andere Bedürfnisse im Unterricht, als Kinder, die zwar Probleme haben - aber zumindest der deutschen Sprache einigermaßen mächtig sind.

    Das beeinflusst aber noch lange nicht das Unterrichtsniveau. Differenzierung, Individualisierung und offener Unterricht sind die "Lösung".
    "Niveau" zeichnet sich im Unterricht dadurch aus, dass ALLE Kinder das bekommen, was für sie nötig ist um richtig zu lernen. Und das bedeutet: die Stärkeren motivieren und anspornen und die Lernschwächeren fördern.

    Außerdem gibt es auch genug Kinder mit Lernproblemen die keinen Migrationshintergrund haben.
     
  • User 53463
    Meistens hier zu finden
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    vergeben und glücklich
    21 Februar 2010
    #8
    Also bei mir hat es sich negativ eigentlich nur während der Grundschulzeit ausgewirkt. Wobei man dazu dann auch noch anmerken muss, dass Kinder aus bildunsgfernen Schichten, die ohne Migrationshintergrund waren deutlich mehr ausgemacht haben, da die eben zahlenmäßig mehr waren. Für mich ein eindeutiges Argument gegen eine sechsstufige Grundschule oder irgendwelche anderen Experimente die irgendwie in so eine Richtung geartet sind.
     
  • BrooklynBridge
    Planet-Liebe-Team
    Moderator
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    nicht angegeben
    21 Februar 2010
    #9
    Habe keine Beeinträchtigung gespürt.
     
  • Thomaxx
    Gast
    0
    21 Februar 2010
    #10
    hm, ich kann mich nur an eine nicht deutschstämmige erinnern und dies war zur Berufsschulzeit, eine Irin, und wenn überhaupt, hat sie durch ihr gutes Aussehen beeinträchtigt :-P
     
  • Theresamaus
    Benutzer gesperrt Themenstarter
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    nicht angegeben
    21 Februar 2010
    #11
    :ROFLMAO:
     
  • krava
    krava (37)
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    21 Februar 2010
    #12
    In meiner Klasse gab es keine Schüler mit Migrationshintergrund.
     
  • Strider
    Strider (39)
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    vergeben und glücklich
    21 Februar 2010
    #13
    Bin im beschaulichen Ostfriesland zur Schule gegangen. In der elften Klasse haben wir einen neuen Mitschüler bekommen, dessen Eltern aus dem Rheinland raufgezogen waren. Hat aber nicht getört, war ein symphatischer Kerl.
     
  • User 44981
    User 44981 (30)
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    21 Februar 2010
    #14
    In der Grundschule gab es sicherlich einige Schüler mit Migrationshintergrund, die das Unterrichtsniveau auf Grund schlechtre Sprachkenntnisse nicht gerade angehoben haben... aber das war sicherlich in einem völlig akzeptablen Rahmen und so mancher Schüler ohne Migrationshintergrund hat das Unterrichtsniveau deutlich stärker negativ beeinflusst.

    Auf dem Gymnasium haben die wenigen Schüler mit Mirgrationshintergrund das Unterrichtsniveau auf keinen Fall negativ beeinflusst.
    Die Meisten konnten perfekt deutsch (es war höchstens noch ein kleiner Akzent zu hören...). Nur einer meiner früheren Freunde hatte doch gewisse sprachliche Defizite und hat sich mit großer Anstrengung durchgekämpft, was das Unterrichtsniveau auch keineswegs negativ beeinflusst hat.
     
  • Fluxo
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    nicht angegeben
    22 Februar 2010
    #15
    Gab es durchaus! Allerdings auch bei den Deutschen (da aber weniger)...

    Interessant wäre hier noch die Art der Schule gewesen. Sprich Grundschule, Hauptschule, Realschule, Gymnasium. Gerade auf der Haupt- bzw. Realschule gab es bei mir schon den einen oder anderen "Störenfried". Das dürfte dann aber denk ich auch mehr mit der Intellenz zusammenhängen :zwinker:
     
  • User 34612
    User 34612 (37)
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    vergeben und glücklich
    23 Februar 2010
    #16
    In meiner Klasse gab es keine Mitschüler mit Migrationshintergrund.
    Ich kanns also nur aus der anderen Perspektive beurteilen und habe festgestellt, dass es als lehrende Person schon schwieriger wird, je mehr nicht-Deutschsprechende dabei sind, wenn es z.B. darum geht, jemanden auf den HaSa-Abschluss vorzubereiten und ein bestimmtes Ziel/Pensum zwingend erreichen zu müssen.
    Schön und spaßig sind allerdings reine Migrantenkurse zur Integration und Deutschverbesserung ;-)
     
  • User 15352
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    23 Februar 2010
    #17
    Öhm nee, ich habe das Unterrichtsniveau wenn dann nur positiv beeinflusst - vor allem in Deutsch :tongue:!
     
  • Liaison
    Gast
    0
    23 Februar 2010
    #18
    Ich war an vielen Schulen. Und ich muss sagen, dass manche Schüler mit dem sog. "Migrationshintergrund" (ein schlimmes Wort) viel besser Deutsch konnten, als die Einheimischen.
     
  • User 74294
    User 74294 (30)
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    Verheiratet
    23 Februar 2010
    #19
    In der Grundschule war niemand in meiner Klasse ein Schüler mit Migrationshintergrund, im Gymnasium auch nicht. Als ich dann auf die Realschule / FOS gewechselt bin, bestanden meine Klassen zu 50 % aus Deutschen, zu 50 % aus Schülern mit Migrationshintergrund (Türkei, Russland, USA, Italien, Indien, Spanien, England, Sri Lanka, ...). Ich muss sagen, ich hab mich einfach viel wohler gefühlt, als ich in den "gemischten" Klassen war. Ich fands toll, so viele verschiedene Menschen kennenzulernen und kann jetzt in vielen Sprachen Fluchen und "Prost" sagen ;-) Die Schüler mit Migrationshintergrund waren keineswegs schlechter als die anderen, in Deutsch oft sogar besser.
     
  • Joppi
    Gast
    0
    23 Februar 2010
    #20
    Bei mir waren es überproportional viele ausländische Kinder/Jugendliche, die den Unterricht gestört haben - von der Grundschule bis hin ins Gymnasium. Habe bereits ein paar Schulen von Innen gesehen und ich hatte überall denselben Eindruck. Ich war im Gymnasium mal in einer Klasse mit über 20 Kindern mit Migrationshintergrund. Das ging richtig richtig übel zu. Da wurden Lehrer verprügelt und richtig mies gemobbt. Weiß auch noch, dass sogar ich als kleiner Pimpf immer ein Messer dabei hatte. Das klingt jetzt zwar krass, aber das war da einfach total normal. Danach bin ich auf eine Schule gewechselt auf der kaum Kinder mit Migrationshintergrund waren und da war die Stimmung 100000x besser. Das mag jetzt alles steoreotypisch klingen, aber ich habs nunmal erlebt und so hart das jetzt klingen mag: Ich würde mein Kind sicher nicht auf die Schule schicken, auf die ich damals musste.
     

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