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  • User 22419
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    nicht angegeben
    26 Januar 2008
    #1

    Habt ihr einen "Lebensplan"?

    In den letzten Tagen hatte ich einige angeregte Gespräche und Diskussionen um die Frage, ob es Sinn macht, sich einen "Plan" zurecht zu legen, wie das eigene Leben laufen sollte, wie der aussehen könnte und wie fix dieser Plan ist.

    Ich persönlich halte es zwar bisher eher mit John Lennon - "life is what`s happening while you`re making other plans..."- aber die Gespräche haben mich ins Grübeln gebracht.

    Wie sieht das bei euch aus?

    Habt ihr feste Vorstellungen davon, wie euer Leben aussehen soll, was ihr (bis) wann erreichen wollt, wie ihr leben und wohnen wollt und wie es beruflich für euch weitergehen soll?
     
  • Ginny
    Ginny (37)
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    26 Januar 2008
    #2
    Nein. Ich hab zwar gewisse Wünsche, aber bin da flexibel. Z.B. fänd ichs schön, irgendwann mit dem Partner zusammenzuleben bzw zumindest ganz in seiner Nähe, aber das ist nicht so einfach, deswegen lasse ichs auf mich zukommen, was passiert. Ich plane zwar an sich gerne und viel, aber nicht so langfristig, nicht über Jahre hinweg. Sondern immer nur was die nächsten Monate angeht.
     
  • Linguist
    Linguist (27)
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    26 Januar 2008
    #3
    Ja. Zwar nicht aufs Jahr genau ausbaldowert, aber einen groben Plan habe ich. Mein Abi machen, studieren, einen Job finden der mir Spaß macht, eine Frau finden und eine Fußballmannschaft zeugen :tongue: Ok, 2-3 reichen mir anfangs auch :zwinker: Aber ich bin nicht so naiv und denke das das alles so funktioniert, trotzdem gebe ich mir Mühe und alles andere ist Schicksal.
     
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    26 Januar 2008
    #4
    So im groben habe ich mir schon etwas ausgemalt. Aber nix Großartiges. Einen guten Job finden, irgendwann später mal heiraten, Kinder bekommen (2-3 ) und irgendwann man um die Welt reisen :tongue:
     
  • *Cara*
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    26 Januar 2008
    #5
    Sowas HATTE ich auch.. Ich wusste immer was ich wollte. Dann kam mein Auslandaufenthalt. Dort habe ich extrem viel gelernt, vor allem über mich selber. Jetzt weiss ich aber nicht mehr was ich in meinem Leben möchte. Was ich früher als erstrebenswert empfand, scheint mir aber heute definitiv nicht mehr so wichtig..

    Im Moment plane ich also nur die nächste Zukunft, mehr Pläne gibts bei mir nicht und das ist auch gut so!
     
  • User 54961
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    vergeben und glücklich
    26 Januar 2008
    #6
    Bestimmte Pläne habe ich eigentlich nicht, nur Sachen, die ich auf jeden Fall machen will (und die eigentlich selbstverständlich für mich sind):
    eigene Wohnung mit gaanz vielen Kakteen auf den Fensterbänken, Führerschein in der vorlesungsfreier Zeit schaffen, chronische Blasenentzündungen los werden, Studium erfolgreich beenden (dauert noch 2,5 Jahre :flennen: ), heiraten (meinen Freund natürlich :link: ), gaaaanz viele Geschenke zur Hochzeit bekommen, darunter ein Thermomix :grin: , erstmal ein Kind kriegen (bessere Hälfte wünscht sich drei :confused: ), meine beste Freundin in USA besuchen und natürlich einen anständigen Job finden.
    Bescheidener geht nicht :grin:
     
  • User 29290
    User 29290 (38)
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    26 Januar 2008
    #7
    Ich hatte 10 Jahre lang einen festen Plan und war mir sehr sicher was ich im Leben erreichen will. Bis vor ein paar Monaten lief auch alles absolut planmaessig, aber dann kam die Liebe und von meinem mir perfekten erscheinenden Plan ist inzwischen nicht mehr allzu viel uebrig. Momentan ist alles offen und ich habe keine Ahnung wo ich in ein paar Monaten wohnen werde und was ich letztendlich beruflich machen werde. Das ist zwar beangstigend, aber auch irgendwie spannend.
     
  • metamorphosen
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    26 Januar 2008
    #8
    Ich hab immer wieder Teilpläne. Also einzelne Bereiche bei denen ich mir vornehme, ein bestimmtes Ziel zu erreichen. Allzu weit in die Zukunft plane ich dabei allerdings nicht, die Erfahrung zeigt, dass das verschwendete Zeit ist. :zwinker:

    Ich achte dabei aber immer darauf, offen zu bleiben und meine Pläne immer wieder zu revidieren. Wie schon Brecht sagte, wer a sagt muss nicht b sagen, er kann auch erkennen das a falsch war.
     
  • Baerchen82
    Baerchen82 (35)
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    26 Januar 2008
    #9
    Nun einen gewissen Grundsatztraum hat vermutlich jeder.. von daher hat auch jeder zumindest einen unterbewussten Plan fürs Leben.. bzw. ein Ziel vor Augen..

    Ich habe vor in die Schweiz umzusiedeln.. da meine Eltern grad gebaut haben, werd ich hier noch gebraucht, aber wenn sie damit durch sind, werde ich mich zusammen mit meiner Freundin in die Schweiz absetzen und dort mein Glück versuchen..

    Mein Lebensziel ist es vorallem mal über möglichst viele Tellerränder geblickt zu haben.. auch momentan arbeite ich an einem Ort, wo ich vor ein paar Jahren noch Urlaub gemacht hätte.. :zwinker:

    Wir Menschen sind nur Besucher (Kohlenstoffeinheiten laut Prof.Lesch *gg*) im Universum.. da sollte man sich schon seine Ziele stecken.. Doch um flexibel zu bleiben sollte man die Ziele nicht mit der Zeit verknüpfen, sondern mit realistischem Auge den richtigen Zeitpunkt erkennen.. :zwinker:
     
  • User 72148
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    vergeben und glücklich
    26 Januar 2008
    #10
    Ja hab ich.
    Bis vor zwei Jahren hatte ich einen, als der durch Krankheit umgeworfen wurde habe ich mir eben einen neuen gebastelt.
    Ich muss jetzt nicht unbedingt genau diesen Plan verwirklichen und der Plan ist auch nicht völlig starr, er hat viele variablen. Aber ich brauch doch etwas worauf ich zuarbeite. Sonst dadel ich unproduktiv durch die Gegend und erreiche gar nichts. Ich brauche ein Ziel und dafür hab ich einen Plan.
     
  • Joppi
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    26 Januar 2008
    #11
    In meinem Studium spielt genau dieses Thema eine relativ große Rolle. Da werden wir teilweise auch darin unterrichtet unsere Ziele zu erreichen. Dazu gehört zuerst einmal seine Ziele zu kennen und dieser Prozess ist so ekelhaft schwierig, dass es einen doch schnell mal in eine Identitätskrise führen kann.

    Gleich in unserer ersten Studienwoche mussten wir einen "Zielaufsatz" über mehrere Seiten verfassen, wo wir uns in 1, in 10 und in 20 Jahre sehen. Der Aufsatz wurde eingesammelt und wir haben ihn 1 Jahr später wiederbekommen. Dann konnten wir sehen, ob wir unsere Ziele des Jahres erreicht haben und was sich an unserer Weltanschauung geändert hat. Das war schon sehr aufschlussreich..

    Was ich hier über "gute Zielsetzung" lese steht im krassen Gegensatz zu dem, was wir lernen und was ich mittlerweile auch erfahren habe.

    Es ist sehr wichtig den genauen Zeitpunkt anzugeben, bis wann man eine bestimmte Sache erledigt haben will.

    Es muss den Umständen genau angegeben werden, was erreicht werden soll. "Einen guten Job" finden ist kein Ziel. Was ist ein guter Job? Wo soll der gute Job sein? Was wollen die Inhalte sein? etc pp. Wenn man das nicht weiß, kann man sich dieses Ziel nur durch Zufall erfüllen. Die Definition darf allerdings auch nicht zu genau sein, da es dann nur schwer realisierbar sein wird.

    Es muss geplant werden, wie das Ziel erreicht werden soll. Hier ebenfalls aufpassen: weder zu genau, noch zu wenig planen, um flexible zu bleiben, aber nicht orientierungslos zu sein.

    Die Ziele müssen in einer motivierenden Größenordnung sein. Große Ziele die kaum erreichbar sind demotivieren, einfache Ziele tun das ebenso.

    Ich schreibe mir am Ende jeden Jahres eine Zielliste auf. D.h. ich mache mir nur Ziele für das kommende Jahr. Mehr war bislang nicht möglich, da ich nicht genau wusste, was ich von meinem Leben erwarte. Das verdichtet sich nun zum Glück endlich etwas.

    Ein Beispiel. Für 2007 nahm ich mir u.a. vor Brustschimmen zu lernen (ja ich konnte es nicht :frown: ). Ich hab mir einen genauen Plan gemacht, wie ich es lernen will, sodass ich die Motivation nicht verliere. Ich war seit Januar '07 nun 2-3x die Woche schwimmen und kann nun schon recht gut Brustschwimmen...und das tut soooo guuuut :zwinker:
     
  • Dillinja
    Dillinja (35)
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    nicht angegeben
    26 Januar 2008
    #12
    auf die welt kommen, ein genie sein und das wär's auch schon


    ernsthaft: ich habe keinen plan, denn er würde eh nicht funktionieren
     
  • Packset
    Gast
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    26 Januar 2008
    #13
    ....
     
  • Joppi
    Gast
    0
    26 Januar 2008
    #14
    Freut mich, wünsch dir ganz viel Erfolg dabei :zwinker:
     
  • Packset
    Gast
    0
    26 Januar 2008
    #15
    ....
     
  • User 72148
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    vergeben und glücklich
    26 Januar 2008
    #16
    Also ich finde Joppis beitrag auch sehr gut.
    Und ich finde auch, dass man es merkt, ob die Leute einen Plan haben.
    Diejenigen in meinem Abijahrgan, die einen haben, sind viel motivierter, ehrgeiziger und dadurch eben einfach besser.
    Manche haben gar kein Plan und "machen einfach mal". Und das merkt man wirklich deutlich.
    Ich weiß wofür ich meine Noten erkämpfe, manch anderer kämpft lieber gar nicht, weil er nicht weiß wozu.
     
  • User 22419
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    nicht angegeben
    26 Januar 2008
    #17
    Ein gutes Abi anzustreben ist noch kein "Plan", wie ich ihn hier verstehe :zwinker:
    Klar ist der Schulabschluss die Eintrittskarte für das Berufsleben und somit natürlich sehr wichtig. Ich hatte mit 18 noch keine feste Vorstellung von meiner Berufslaufbahn, geschweige denn vom ganzen Rest und hab trotzdem ein gutes Abi gebacken bekommen.
    Aber ich glaube, ich verstehe was du meinst. Die Durchhänger, die sich zu nichts richtig motivieren können und nicht einmal kleine Nahziele (wie hier eben das Abi) haben.

    Ich hab letztes Jahr mein (fast beendetes) Studium hingeschmissen und was neues angefangen. Beruflich bin ich jetzt gut verräumt, auch wenn ich nicht weiß, wo und in welcher Funktion ich in 3, 5 oder 20 Jahren tätig sein werde.
    Mit Zwanzig hätte ich mir noch gut eine akademische, später auch eine semiprofessionelle sportliche Karriere vorstellen können, heute ist mir mein Privatleben sehr viel wichtiger als alles andere.
    Letztes Jahr noch waren Kinder nur schwer und in ferner Zukunft vorstellbar, das ändert sich jetzt zwar langsam - aber wirklich ein Ziel ist Familie auch nicht. Ich weiß nicht, ob mich das dauerhaft glücklich machen würde. Als Beamtin bin ich an mein Bundesland gebunden, das beunruhigt mich, wenn ich zu lange darüber nachdenke. Insgesamt weiß ich momentan einfach überhaupt nicht, wohin die Reise geht.
     
  • User 72148
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    vergeben und glücklich
    26 Januar 2008
    #18
    Äh nein, da hast du mich falsch verstanden :zwinker:
    Ich meinte jemand mit einem richtigen Plan fürs Leben weiß, wozu er sein Abi braucht, denn er will seinen Plan verwirklichen, dadurch ist er in allen Schritten die zum Ziel führen motivierter, ehrgeiziger und konsequenter.
     
  • xoxo
    Sophisticated Sexaholic
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    26 Januar 2008
    #19
    Ich habe keinen Plan, nur eine Menge von Ideen, die sich zeitlich betrachtet, manchmal auch überschneiden,a lso nicht alle umzusetzen sind. Da sind ein paar Dinge die ich noch erreichen will. Von Falschirmspringen und Bungee-Jumping über weiteres Buch schreiben und Green Card bekommen ist alles dabei. Ich weiß, dass ich zumindest einen großen Teil meines Lebens in den USA verbringen will, aber ob nun Großstadt oder ländlich ? Und beruflich ... tja, vllt. gehe ich zur Bundeswehr, mache eine philosophische Praxis auf, arbeite als Journalistin oder schreibe Bücher. Wer weiß ... :smile:
     
  • LiLaLotta
    LiLaLotta (32)
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    26 Januar 2008
    #20
    Ich kann irgendwie nicht weiter denken als ein paar Monate. Weiß überhaupt nicht, was ich in meinem Leben erreichen will. Kann mir mich selbst in keinem Beruf vorstellen und auch nicht in einer glücklichen Ehe als gute Mutter.
    Mein einziger Plan ist, bald mal einen Plan vom Plan zu bekommen :ratlos:
     

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