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Habt ihr schonmal darüber nachgedacht?

Dieses Thema im Forum "Kummerkasten" wurde erstellt von Hexe25, 31 Januar 2004.

  1. Hexe25
    Hexe25 (39)
    Verbringt hier viel Zeit
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    1
    in einer Beziehung
    Tod!
    In den letzten Jahren haben wir so manche Verwandte und gute Freunde verloren. Heute habe ich mir ein altes Video angeschaut, auf denen drei zu sehen waren. Natürlich musste ich an die alten Zeiten denken und konnte mir nicht vorstellen, dass sie nicht mehr da sind......

    Ich habe dann lange über den Tod nachgedacht. Ich muss sagen, dass ich richtig Angst habe......... Angst, vor dem Moment, wo meine Liebsten sterben........Angst, vor der Zeit OHNE sie.......... Angst, wenn der Moment für mich gekommen ist!
    Ich weiss nicht ob mich jemand versteht.....Oder ob das Thema zu hart ist.

    Ich musste das mal loswerde, weil ich auch ständig ein komisches Gefühl im Bauch habe. Mir ist richtig mulmig......

    Kennt jemand solche Gedanken?!
     
    #1
    Hexe25, 31 Januar 2004
  2. Speedy5530
    Verbringt hier viel Zeit
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    nicht angegeben
    ich verstehe dich sehr gut..ich habe in meinem leben schon mehrere freunde und familienmitglieder verloren..und ich kann auch dein "mulmiges" gefühl nachvollziehen...
    man kann leider nix gegen solche schicksalsschläge tun...meistens trifft es einen völlig unvorbereitet...ach, ich weiß auch..eigentlich gibt es für dieses thema keine richtigen worte :rolleyes2 ...
     
    #2
    Speedy5530, 31 Januar 2004
  3. cranberry
    cranberry (27)
    Verbringt hier viel Zeit
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    0
    nicht angegeben
    Ich habe in meinem bisherigen Leben noch keinen Menschen verloren, der mir wirklich wichtig war oder nahe stand. Und ich bin froh darüber.
    Angst vor MEINEM Tod habe ich nicht. Denn irgendwann werde auch ich sterben müssen und am liebsten würde ich das nach einem erfüllten Leben.
    Einfach einschlafen mit dem Gedanken, dass sich mein Leben wirklich gelohnt hat...
     
    #3
    cranberry, 31 Januar 2004
  4. Larkin
    Verbringt hier viel Zeit
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    2
    nicht angegeben
    Ja, ich kann das verstehen ... ich hatte diese Angst schon immer. Der Gedanke daran, jemanden den ich liebe zu verlieren, hat mich schon immer sehr beschäftigt. Und ich wurde darin bestätigt, als vor einem halben Jahr mein Partner starb. Ich dachte immer, diese Zeit könnte ich nicht überleben, ich würde mir was antun, sobald meine Angst Realität werden würde ... aber irgendwie hab ich es geschafft einigermaßen darüber hinwegzukommen. Kann nicht genau sagen wie. Aber irgendwie ging es dann doch.
    Ich weiß gar nicht, ob mich diese Erfahrung stärker (weil ich stolz darauf bin, etwas überstanden zu haben wo ich immer dahcte ich würde mich umbringen, wenn es soweit kommt) oder schwächer (weil ich jetzt noch viel mehr Angst davor habe, jemanden zu verlieren) gemacht hat. Irgendwie beides.
     
    #4
    Larkin, 31 Januar 2004
  5. Petalouda
    Gast
    0
    ich muss sagen das ich in letzter Zeit auch sehr oft über das Thema nachgedacht habe. ich habe bis jetzt Zum glück,keine Erfahrungen mit dem Tod gemacht ,ich habe keinen Bekannten oder Freund verloren .......
    ich muss immer drüber nachdenken,dass wenn plötzlich ein unfall passiert und dann jemand stirbt das man dann überhaupt keine zeit hatte sich von ihm zu verabschieden,ihm zu sagen wie sehr man ihn liebt und schätzt und alles...
    Vor ein paar Tagen hat sich ein Mädchen das früher in meiner schule umgebracht das hat mich auch sehr traurig gemacht......es muss einem schon ziemlich scheiße gehen wenn man sich umbringt,und ich finde das ist schon einen Tick schlimmer als einfach so zu sterben,den der tod an sich passiert irgendwann und ist vielleicht auch hervorbestimmt aber ein Selbstmord wird selbst herbeigeführt.
    ich hab ziemlichen Bammel mit Leuten zu reden die gerade einen wichtigen Menschen verloren haben....ich weiß nicht was ich sagen soll und fühle mich sehr unwohl...aber ich denke das ist normal....
     
    #5
    Petalouda, 31 Januar 2004
  6. Will
    Gast
    0
    @Hexe25
    Ja dieses Gefühl ist schon komisch,besonders wenn es nicht lange her ist,aber der Tod gehört auch zum leben,jeder muss mal gehn,denk einfach dass alle bald wieder vereint sind (im Jehenseits)Ich würde mir anm deiner Stelle keine weiteren gedanken mehr machen,auch wenn´s schwer ist.
     
    #6
    Will, 31 Januar 2004
  7. Hexe25
    Hexe25 (39)
    Verbringt hier viel Zeit Themenstarter
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    1
    in einer Beziehung
    Das ist schon ein sehr komplexes Thema.

    Zu dem was nach dem Tod kommt....... Was kommt danach? Siehst man sich wirklich mal wieder? Ehrlich gesagt, glaub ich nicht so recht daran.

    Aber wahrscheinlich habt ihr recht und ich sollte nicht so lange darüber nachdenken!
     
    #7
    Hexe25, 1 Februar 2004
  8. Mondkalb
    Gast
    0
    Doch, Hexe, da bin ich mir fast sicher. Ich bin der Meinung, man trifft nach dem Tod alle Leute wieder, die man verloren hat... und auch wenn es nicht so sein sollte, dann habe ich wenigstens vor dem Tod etwas, auf das ich mich freuen kann! :gluecklic
     
    #8
    Mondkalb, 1 Februar 2004
  9. Matzakane
    Verbringt hier viel Zeit
    496
    101
    0
    vergeben und glücklich
    Als ich noch ein kleiner Bub war in der 1. Klasse...hab ich irgendwie mal Gerede über den Tod aufgeschnappt und konnte die ganze Nacht nicht schlafen, weil ich auch gegrübelt hab. Am Ende musst ich heulen...

    Es kommt der Tag für jeden, genau wie jeder einmal schmerzlich erfahren muss, dass seine Liebe nicht erwidert wird :cry:
    Das ist so und wird nie anders werden, solange Menschen Gefühle haben. Man sagt ja immer das Leben sieht aus wie eine Sinuskurve mit Hochs und Tiefs.

    Achso, ich denk mal, dass du nicht alle Menschen verlieren wirst, die dir lieb sind.
    Wenn du Kinder hast, dann sind die jünger als du... und da besteht die Chance, dass sie dich verlieren, als du sie.
     
    #9
    Matzakane, 2 Februar 2004
  10. nighti
    nighti (32)
    Verbringt hier viel Zeit
    369
    101
    0
    Verheiratet
    Gestern Abend ist mein Opa gestorben....

    Wir warn im Pflegeheim und er lag halt so da, es war wirklich reichlich komisch und tat echt weh! Er war jetzt ein Jahr im Heim und ich hab ihn öfters besucht, zuletzt am Donnerstag, da war er noch recht fit, aber er hatte Krebs und keine Chance. Ich hab ihm als Kind und Jugendlicher recht nah gestanden, damals war ich jeden Tag bei ihm, in letzter Zeit war es weniger.

    Naja als wir ihn uns angeguckt haben hab ich mich nur gefragt wie es später mal werden würde bei meinem eigenen Vater oder gar meiner Partnerin, wenn es schon beim meinem Opa so verdammt weh tut, wie soll das erst später mal werden....
     
    #10
    nighti, 2 Februar 2004
  11. Matzakane
    Verbringt hier viel Zeit
    496
    101
    0
    vergeben und glücklich
    glaub mir, die Beerdigung wird noch schlimmer... ich hab, glaub ich, noch nie öffentlich geweint, aber da konnt ich einfach nicht anders...

    Bei der Partnerin *huiii* : Wenn mein Herzchen das überleben sollte, würd ich mich schwer davon erholen.
     
    #11
    Matzakane, 2 Februar 2004
  12. Uwe
    Uwe
    Verbringt hier viel Zeit
    342
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    0
    Single
    Hi Hexe,

    ich finde, man ehrt seine verstorbenen Freunde und Verwandte jedes Mal, wenn man an sie denkt. Man kann nichts daran ändern, dass sie sterben, und auch ich fürchte mich vor dem Moment, an dem ich meine Eltern zu Grabe tragen muss, so wie es mein Schwager letztes Jahr getan hat. Doch ich kann damit leben und freue mich immer wieder an sie zurückzudenken. Dann werde ich schwermütig und sehne mir sie herbei, so lange, bis ich wieder im positiven Sinne an sie zurückzudenken vermag.

    Ich habe vor einigen Tage eine hitzige Diskussion mit meiner Freundin gehabt, die den Mangel an Glauben in unserer Welt beklagte, da man so auch den positiven Glauben an das Jenseits verlor. Die Asiaten haben es einfacher, da sie an die Widergeburt glauben. Ich helfe mir, mir zu sagen, dass meine Freunde und Verwandte dadurch weiterleben, dass man an sie denkt und von Ihnen erzählt.

    Gruss Uwe
     
    #12
    Uwe, 2 Februar 2004
  13. Tusse
    Verbringt hier viel Zeit
    303
    101
    0
    nicht angegeben
    Als mein Vater starb, dachte ich, dass ich das ganz gut verkraften würde, da wir mehr als dreizehn Jahre keinen Kontakt hatten.
    Ich war aber enttäuscht, dass seine neue Familie uns nicht über den schlechten Gesundheitszustand informiert hat und habe tagelang geheult, weil er nun wirklich nicht mehr da war. Ich (und auch andere Verwandte aus der "alten" Familie) hätte gerne alle Unstimmigkeiten aus der Welt geschaffen, mich mit ihm ausgesprochen und wäre dann so gerne im Guten auseinander gegangen.
    Da dies aber nicht möglich war, sind die Tage um seinen Todestag herum immer besonders schwer für mich.
    Zur Beerdigung bin ich nicht hingegangen - ich habe mich nicht eingeladen gefühlt. Heute bereue ich das. Man hat dort gesagt, dass er es immer bereut hat, den Kontakt zu seinen Kindern abgebrochen zu haben.
    Egal was zwischen uns stand, es war mein Vater ... und wird es immer bleiben. Ich habe selber keine Fotos von meinem Vater - nur ein Bild in meiner Erinnerung, als ich ihn vor vier Jahren einmal getroffen habe.

    Dass war das Schlimmste, was mir in meinem Leben passiert ist und manchmal wünsche ich mir, die Zeit zurückdrehen zu können ...

    Seitdem habe ich mir vorgenommen, Streitigkeiten immer sofort aus der Welt zu schaffen.
     
    #13
    Tusse, 2 Februar 2004
  14. Fabian45
    Gast
    0
    Hi Hexe,

    ich denke, deine Ängste sind völlig normal.

    Mir geht es jedenfalls ähnlich. Ich habe mit 18 meinen Vater durch Unfall verloren. Meine Schwester musste vor nicht langer Zeit mehmals reanimiert werden. So war bei der der Tod immer gedanklich mit von der Partie.

    Am schlimmsten aber ist die Angst, dass meiner Liebsten oder meinen Kindern etwas passiert. Dazu kommt auch eigene Angst vor dem Tod. Das ist wohl auch verständlich, denn "Bergfest" habe ich ja wohl bereits gehabt.

    Meistens verdränge ich diese düsteren Gedanken und reden tue ich eigentlich nicht wirklich darüber. Ist wohl doch irgendwie ein Tabuthema.
     
    #14
    Fabian45, 2 Februar 2004
  15. visual
    Gast
    0
    Ich denke auch sehr viel darüber nach.
    Vor jetzt "schon" 3 1/2 Jahren ist mein bester Freund gestorben, wir standen uns sehr nah und sein Tod kam ganz plötzlich.
    Für mich brach eine Welt zusammen. Ich brauchte lange Zeit bis ich wieder lachen konnte (aus vollem Herzen).
    Da ich vorher noch nie einen Menschen verloren habe, musste ich mich überhaupt mit der "Materie" Tod auseinander setzen.
    Ich glaube ganz fest daran das die Toten noch in irgend einer Weise bei uns sind.
    Vielleicht brauchen wir den Gedanken auch einfach das wir nicht vollkommen zerbrechen würden.
    Z.b brauchte ich lange Zeit um seinen Tod zu realisieren, vielleicht ist das auch seelisch...da wenn man alles sofort glauben würde mehr kaputt gehen würde?!
    Aufjedenfall ist letzte Woche ein junger Mann mit seinem Motorrad verunglückt.
    Er war ein Freund von meiner Schwester und für mich eher ein Bekannter.
    Wir redeten immer miteinander wenn wir uns sahen, aber als Freund würde ich Ihn nicht bezeichnen.
    Auf jedenfall ist es immer sehr schwer zu akzeptieren, und ich gehe jeden Tag sehr bewusst in den Tag.
    Oft kommt es vor das Gesichter von Leuten die ich in der Stadt sehe meinen besten Freund ähneln, oder heute habe ich einen gesehen der dem jungen Motorradfahrer geähnelt hat.
    Das macht einen immer wieder nachdenklich.

    Wir sollten jeden Tag bewusst leben (was ich jetzt tue) und auch die Menschen die wir lieben/mögen nach jedem treffen sagen das wir sie gern haben oder das es schön war.

    Ich konnte meinen besten Freund nicht mehr in den Arm nehmen und verabschieden - das war das schwerste.
     
    #15
    visual, 2 Februar 2004
  16. Jan K.
    Gast
    0
    Oh ja... ich verstehe dich, leider ist unser Hund vor ein paar Wochen eingeschläfert wurden :cry:. Ich weiß wie man sich da fühlt... aber das Leben geht weiter :frown:
     
    #16
    Jan K., 3 Februar 2004
  17. Pfläumchen
    Verbringt hier viel Zeit
    2.183
    121
    0
    vergeben und glücklich
    @nighti: ich wünsche dir ganz viel Kraft für die Beerdigung... Tut mir leid!

    @threat: ja, ich denke oft über den tod nach. Jetzt wo ich alleine wohne und merke, wie einsam ich mich oft fühle, habe ich sehr oft Angst, dass ich irgednwann ganz alleine bin und auch wenn ich nach Hause fahre, niemand mehr da ist... :cry:
    Mir fällt es seht schwer, mir das alles vorzustellen...
    als ich noch in der grundschule war, sind meine großeltern ale gestorben...
    da war ich noch recht klein und habe es natürlich nicht so ganz verstanden... aber obwohl ich noch so klein war, denke ich oft an sie, stelle mir vor, wie es wäre, wenn sie noch leben würden und habe dann angst, auf diesem wege auch meine famileie und freunde zu verlieren...

    wovor ich keine angst habe, ist mein eigener Tod... manchmal würde ich ihn mir sogar wünschen... :cry:
     
    #17
    Pfläumchen, 3 Februar 2004
  18. Fabian45
    Gast
    0
    Angst würde ich das bei mir auch nicht nennen.

    Ich möchte aber nicht sterben. Ich halte das Leben trotz aller Probleme für lebenswert.

    Für dich wird auch wieder die Zeit kommen, wo du solche Worte wie oben nie in den Mund nehmen würdest. Wenn man glücklich ist, hat man IMHO auch immer etwas Angst vor dem Tod, Angst davor, dass der Glückszustand enden könnte.
     
    #18
    Fabian45, 3 Februar 2004
  19. Hexe25
    Hexe25 (39)
    Verbringt hier viel Zeit Themenstarter
    3.114
    121
    1
    in einer Beziehung
    vielen Dank für eure Mitteilungen. Also brauch ich mir nicht so viele Gedanken darüber machen, dass ich alleine bin damit.

    Und allen anderen, die ein liebes Lebewesen verloren haben, möchte ich sagen, dass es mir sehr leid tut!
     
    #19
    Hexe25, 3 Februar 2004
  20. Will
    Gast
    0
    Also ich versuche nie über den Tod und danach nachzudenken,dafür ist das Leben zu kurz!

    Wenn verwandte sterben ist das immer sehr traurig,aber daran kann man nichst ändern,der Tod gehört nun mal dazu.Alles was einen anfang hat,hat auch ein ende....
     
    #20
    Will, 3 Februar 2004

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