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Hallo, ich bin schwul... Ist das denn so wichtig?

Dieses Thema im Forum "Kummerkasten" wurde erstellt von DASANi, 13 Juli 2009.

  1. DASANi
    DASANi (30)
    Sorgt für Gesprächsstoff
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    Single
    Hallo Leute...

    Ich wollte einfach mal wissen wie das bei euch ist. Lauft ihr zu jedem hin und erzählt direkt, dass ihr homosexuell seid, oder macht ihr da ein Geheimnis draus? Ist es denn auch so wichtig es Leuten zu erzählen? Bei mir weiß es z.B. niemand. Ich fühle mich auch irgendwie nicht danach mich zu outen oder so (bei meinen Eltern würde das so oder so nicht in Frage kommen aufgrund meiner Religion)

    Ich bin nicht lange dabei und kenne die "Homo-Welt" noch nicht wirklich, aber irgendwie kommt es mir so vor, als ob es ein MUSS ist, sich zu outen... Als ob man sein ganzes Leben schwul gestalten soll - nur weil man es ist... Verstehe das nicht wirklich...

    Außerdem wird man direkt abgestempelt wenn man als Mann sagt man steht auf Männer und sowas ist Scheiße...

    Auch Heteros dürfen was dazu sagen, hehe!
     
    #1
    DASANi, 13 Juli 2009
  2. xoxo
    Sophisticated Sexaholic
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    Wenn wir einen Menschen erblicken, dann Ordnen wir ihn sofort in die Kathegorie Frau oder Mann ein. In unserer Welt gehen wir immer davon aus, dass alle Menschen heterosexuell sind (außer sie entsprechen homosexuellen Klischees, bi wird meistens ganz ausgelassen). Heteronormativität beherrscht unsere Welt.

    Wenn mein Opa mich fragt, warum ich keinen Freund habe, dann ist das für ihn die normalste Frage der Welt. Für viele andere auch. Aber ich bin Gender-sensibilisiert. Wieso gehen Menschen einfach davon aus, dass wenn ich in einer Beziehung bin, ich einen Partner und keine Partnerin habe? Wenn ich mit einem meiner schwulen Freunde und dessen Partner weggehe, dann nehmen die Menschen an, dass mein schwuler Freund und ich ein Paar sind, weil wir uns vertraut behandeln. Das er seinem Partner durch die Haare streichet und seine Wange küsst, dass wird gekonnt übersehen, weil es nicht in ihre Welt passt. Ich hasse das.

    Unter Anderem deswegen finde ich es wichtig, seine sexuelle Orientierung offen darzulegen. Damit den Menschen bewusst wird, wie viele ihrer Mitmenschen homosexuell sind. Oder bi. Oder auf Zoophilie stehen. Sieht man ja an einem anderen heutigen Thread. Kaum einer kann mit dem Thema umgehen. Es wird als absurd und abnormal empfunden. Das am Ende seines Lebens ungefähr jeder 10. Deutsche mindestens 1x im Leben sexuellen Kontakt mit einem Tier eingegangen ist, wird vollkommen verleugnet.

    Ich drücke nicht jedem Fremden gleich meinen Bi-Stempel auf und erzähle von all den Sex-Parties und SM-Clubs die ich besucht habe. Aber wenn sich ein Gespräch um Sexualität geht und spätestens wenn ich danach gefragt werde, gebe ich gerne ehrliche Auskunft. Wie oft werde ich öffentlich dafür angemacht und andere bekommen das mit. Was sie nicht wissen ist, dass hin und wieder heimlich Menschen zu mir kommen und mir sagen, wie toll sie es finden, wie ich mit (meiner) Sexualität umgehe.

    Ich habe viele queere FreundInnen. Die meisten haben sich geoutet. Dieser Schritt gab ihnen viel Selbstbewusstsein und sie fühlen sich besser, besonders wenn sie Akzeptanz erfahren.

    Ich freue mich schon auf den CSD am kommenden Wochenende.
     
    #2
    xoxo, 13 Juli 2009
  3. User 38570
    Planet-Liebe Berühmtheit
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    offene Beziehung
    Nun, niemand muss sich outen. Die Frage ist für mich aber eher: Warum sollte man es nicht?

    Du hast Recht: Schwule, die sich permanent ein Schild umhängen, haben oft ein größeres Problem mit ihrer sexuellen Identität, als diejenigen, die da eher verhalten sind. Aber andererseits gibts auch noch was dazwischen: Man ist es einfach. Dazu gehört ebenso, nicht damit hausieren zu gehen, wie sich und einen eventuellen Partner nicht zu verleugnen.

    Oft zeigt sich sowas in alltäglichen Situationen: Willst Du permanent Deine Zuneigung zu einem anderen Menschen unterdrücken? Ständig darauf achten müssen, damit bloss kein Verdacht aufkommt? Wird vermutlich auf Dauer anstrengend. Und erfahrungsgemäß macht sich erst dadurch zur Zielscheibe.

    Ich kann nur meine eigene Erfahrung spiegeln: Ich lebte schon immer offen schwul, bin aber hauptberuflich in erster Linie ein Mensch. Die Homo-Welt interessiert mich auch wenig, bzw. meinst Du da wohl speziell die Szene. Aber offen war ich immer. Wer mich gezielt fragt, bekommt eine ehrliche Antwort, wer nicht, den geht es nichts an. Wichtig finde ich aber eben auch, sich nicht zu verstecken, sondern auch zeigen zu dürfen, dass man sich wohl fühlt und glücklich ist. Ist irgendwie bequemer und schafft Normalität.

    Klar, es ist Deine Entscheidung und ich kann nicht einschätzen, welches Gewicht da eine eventuelle Religion hat. Mein einziger Rat: Offenheit und Ehrlichkeit. Dann wird man auch nicht abgestempelt. Wenn man das als Normalität vermittelt, das entsprechende Selbstbewusstsein ausstrahlt, dreht einem keiner einen Strick draus. Zur Zielscheibe wird man immer dann, wenn man gewissen Mitmenschen Raum für Gerüchte lässt.

    Wie kommts eigentlich, dass Du da sehr gereizt drauf reagierst?
     
    #3
    User 38570, 13 Juli 2009
  4. Off-Topic:
    Und genau diesen Zustand haben wir gewissen Wörtern zu verdanken, welche sich durchgesetzt haben und denoch veraltet sind.

    Für die Sexualität sind die Begriffe Hetero, Homo und Ambisexualität hinderlich und alles als positiv zu werten. :smile:



    Wer sagt, dass du nicht auch irgendwelche Anziehung zu Frauen empfindest?
    Sag, dass du auf Männer stehst, dann ist es deine Sexualität.

    Wen du sagst, dass du homosexuell bist, dann grenzt du dich damit automatisch ein und irgendwann kann dir klar werden, dass du die ganze Zeit eigentlich falsch gelegen bist.

    Und ja ich kenne solche Leute, die von ihrer "Homosexualität" überzeugt waren und sich jetzt als "Bisexuell" betiteln.
    Die Sexualität ist durchaus etwas, was sich im Laufe der Zeit verändert und öffnet und gewisse Neigungen sich verstärken oder wieder vermindern.

    Es ist deine Sexualität und die wird nie statisch sein, sondern ist hochgradig dynamisch und wird sich immer wieder bisschen ändern.

    Solange sich die Wissenschaft mit diesen fängen selbst behindert, solange wird auch in der Gesellschat immer ein gewisses Problem existieren.
     
    #4
    Chosylämmchen, 13 Juli 2009
  5. happy&sad
    happy&sad (33)
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    nicht angegeben
    Wenn ich jemanden neu kennen lerne gehe ich meistens davon aus, dass er oder sie heterosexuell ist. Nicht, weil ich das verlangen würde, sondern weil ich fast nur heterosexuelle Menschen kenne und meist damit richtig liege. Würde der Großteil meiner Umgebung homosexuell sein würde ich beim kennen lernen wohl davon ausgehen, dass er oder sie homosexuell ist. So einfach ist das bei mir. Ich gehe eben von dem aus, was ich am ehesten kenne.
    Ich gehe auch davon aus, dass jemand Fleisch ist. Aber das auch nur, weil ich hauptsächlich solche Leute kenne.

    Und bevor jetzt jemand sagt, dass Fleisch essen nicht mit Sexualität zu vergleichen ist: Es sind natürlich komplett verschiedene Dinge und nicht jeder wird es als vergleichbar empfinden, aber ich tue es. Einfach deshalb, weil die Sexualität einer anderen Person mir unwichtig ist. Ebenso wie ihr Essverhalten. Mit mir hat das nichts zu tun, also warum sollte ich mir großartig darüber Gedanken machen?
    Ich muss nicht extra ein Fass aufmachen, wenn ich erfahre, dass jemand homosexuell ist.

    Bei den Schwulen und Lesben die ich kenne habe ich recht früh erfahren, dass sie homo sind. Es hätte aber auch keinen Unterschied gemacht, wenn ich es erst später erfahren hätte, von Beginn an oder auch gar nicht (wer weiß, vielleicht kenne ich ja noch mehr und weiß es nicht :zwinker:).
    Seltsam fände ich allerdings, wenn sich mir jemand vorstellen würde mit "Hallo, ich bin XY und ich bin schwul." Ich würde mir vermutlich denken "Aha und warum sagt er mir das?". Ich erwarte ja auch nicht, dass sich jemand vorstellt mit "Hallo ich bin XY und ich bin hetero.". Das fände ich ähnlich seltsam.
    Welche Sexualität auch immer jemand hat gehört zu ihm/ihr, nicht zu mir. Er muss mir darüber keine Rechenschaft ablegen.
    Seltsam fände ich es aber auch, wenn jemand meint mir etwas vorspielen zu müssen und seinen Partner als 'einen Bekannten' vorstellt. Aber auch wenn es seltsam wäre könnte ich das durchaus verstehen. Ich kann nicht nachvollziehen wie es ist das Gefühl zu haben, sich wegen der eigenen Sexualität erklären zu müssen. Wenn er/sie es lieber geheim halten will ist das ok, ich finde es einfach nur unnötig das zu tun (zumindest wenn man weiß, dass der andere kein Problem damit hat).
     
    #5
    happy&sad, 14 Juli 2009
  6. User 38494
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    wer mit so einem spruch das erste gespräch anfangen würde, der wäre in der tat bei mir erstmal abgestempelt.

    was interessiert mich, ob jemand schwul oder lesbisch ist, oder ob jemand drauf steht sich mit marmelade zu beschmieren und schokostreusel drauf tut? :rolleyes:

    der mensch mit seinem charakter ist erstmal das wesentliche was mich interessiert.
    seine sexuelle neigung ist mir egal.
     
    #6
    User 38494, 14 Juli 2009
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  7. Subway
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    Wenn ich schwul wäre, dann würde ich mir einfach die Frage stellen, ob sich mein Gegenüber dafür interessiert, dass ich schwul bin. Eigentlich ist es ja wie bei allen anderen Dingen auch oder stellen sich andere mit: "Hallo, mein Name ist Michael, ich steh auf Bondage" vor? Wohl maximal, wenn man in einer SM-Gruppe verabredet ist. :smile:
     
    #7
    Subway, 14 Juli 2009
  8. xoxo
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    Ich habe die Vermutung, dass einigen nicht bewusst ist, dass wenn er nicht explizit klar macht, dass er homosexuell ist, die Menschen im Alltag davon ausgehen, dass er hetero ist. Unsere Welt ist heteronormativ, das bedeutet unter anderem, dass Heterosexualität alle paar Minuten in Gesprächen, durch die Medien im Alltag auftaucht. Wie würdet ihr euch fühlen, wenn eure Sexualität von der Umwelt ständig falsch aufgefasst wird?
     
    #8
    xoxo, 14 Juli 2009
  9. Subway
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    Nur was interessiert die Umwelt meine Sexualität? Wenn man jemanden kennenlernt, dann geht man wohl erstmal von dem aus, was der Durchschnitt der Bevölkerung ist, was nun mal heterosexuell ist.
    Wenn man sich nun dadurch gestört fühlt, dann spricht ja nichts dagegen es bei dieser Gelegenheit zu erwähnen, aber nicht aus heiterem Himmel heraus.

    Aber du hast recht, ich finde es gerade schwer mich da hinein zu versetzen, kann also nicht sagen, ob das für jemand homosexuellen wirklich störend ist, wenn andere immer erstmal annehmen, dass sie heterosexuell sind.
     
    #10
    Subway, 14 Juli 2009
  10. Subway
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    Und wie? Ich mein, einfach nur weil du gewusst hast, dass dein Gegenüber denkt, dass du hetero bist oder weil in Gesprächen, die das Thema irgendwie angekratzt haben, davon ausgegangen ist?
     
    #12
    Subway, 14 Juli 2009
  11. happy&sad
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    nicht angegeben
    Ich kann schlecht jedes Mal, wenn ich jemanden zu einer Party oder so einlade sagen "Übrigens deine Partnerin oder dein Partner sind herzlich willkommen".
    Wenn es jemanden stört, dass ich ihn oder sie in die Heteroschublade stecke gibt es drei Möglichkeit. Entweder er sagt mir, dass er schwul ist, oder er sagt nichts und riskiert, dass ich ihn beim nächsten Mal wieder nach seiner Freundin frage (was ich aber ohnehin nicht mache wenn ich den Partner/ die Partnerin nicht gerade kenne), oder er sagt, dass er nicht über Thema Beziehung/Liebe/Sex reden will.

    Wie gesagt gehe ich meist davon aus, dass mein Gegenüber hetero ist (es sei denn, ich weiß es besser). Wenn er es nicht ist kann er es mir sagen oder er lässt es bleiben. Wenn man mich neu kennen lernt kann ich verstehen, dass es nicht unbedingt sofort zur Sprache kommt. Man weiß halt nicht, ob das dem anderen unangenehm ist oder so. Aber jeder, der mich zumindest länger kennt als ein paar Stunden weiß, dass mir das herzlich egal ist und ich das auch nicht als Sensation ansehe.
     
    #14
    happy&sad, 14 Juli 2009
  12. wiler
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    Bei den meisten Homosexuellen die ich unterdessen kennenlerne, weis ich bereits vorher das sie homosexuell sind. Einfach aus dem Grund, dass ich diese meisten an speziellen Anlässen kennenlerne, oder aber sie gehören zum Umfeld von Freunden von mir, und dann habe ich meisten schon von ihnen gehört und weis ob sie es sind.

    Wenn ich es noch nicht weis, gehe ich im Alltag tatsächlich zuerst davon aus, dass mein Gegenüber Hetero ist. Wenn wir es dann aber von Themen haben, bei denen die sexuelle Orientierung "eine Rolle spielt" (bsp. Partner oder so) frage ich immer so, dass mein Gegnüber auch ganz einfach erwähnen kann, dass es Homosexuell ist (Beispiel: Hast du einen Partnerin bzw- Partner?). Ich versuche dies so oft wie möglich zu machen, einfach um sicher niemandem vor den Kopf zu stossen..

    Ich kenne aber übrigens auch das Gegenteil: ich verkehre oft an Anlässen, an denen es hauptsächlich Homosexuelle hat und ich als Hetero die Ausnahme bin, und dann davon ausgegangen wird, dass ich ebenfalls Homosexuell bin. Beim ersten ml wurde ich Vorgestellt mit "Dass ist Wiler, er ist der Bruder meines Freundes und er ist hetero" war ein guter Lacher und ist unterdessen zum Running Gag geworden.
     
    #15
    wiler, 14 Juli 2009
  13. Rein prozentual angesehen ist natürlich nichts verwerfliches daran, den Leuten erstmals ein Sexualverhalten anzusagen, welches sich auf das andere Geschlecht fixiert.

    Sonst würde es jeglichen Kontakt zu Menschen ziemlich kompliziert machen, wenn man keine vorgebildeten Meinungen über bestimmte Dinge haben darf, immerhin legt man auch auf andere Dinge wie gewisse moralische Werte usw wert, dass die ähnlich sind, obwohl das nicht der Fall sein muss.

    ---------- Beitrag hinzugefügt um 12:31 -----------

    Und Worte wie Homosexualität bilden die Grundlage für diese Ausgrenzung.

    In gewissen Zeiten, war es einfach die Sexualität.
    Und dieser Zustand sollte wieder erreicht werden, wenn es darum geht, die Sexualitäten auf eine gleiche Ebene zu stellen und letztlich würde alles nur aus Tendenzen bestehen, die zum gleichen oder anderem Geschlecht reichen.

    Dadurch wär schonmal ein grosser Schritt getan.


    ---

    Ich bin "bi" und habe kein Problem als "hetero" angesehen zu werden, wieso auch? Natürlich ist es ein missstand, aber ich kann akzeptieren, dass ein grossteil der Gesellschaft in der ich mich bewege nunmal "Heterosexualität" als normal ansehe, sich darüber aufzuregen bringt es nicht und ein klärender Satz, falls es aufkommt, behebt das Problem.
     
    #16
    Chosylämmchen, 14 Juli 2009
  14. squarepusher
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    die heteronormativität unserer gesellschaft wird letztlich auch dadurch befördert, dass es kein gefühl dafür gibt, wie viele menschen wirklich schwul sind oder zumindest schon homosexuelle erfahrungen gemacht haben. der kinsey-report hat gezeigt, dass es echt viele sind. aber ich bin sicher, dass wenn die menschen echt einmal ein gefühl dafür kriegen, wie viele leut da draußen schwul sind, die vorstellung, dass heterosexualität normal ist und homosexualität ein ungreifbares schattenleben führt, ganz von selber immer unhaltbarer wird.

    dass du also nach außen kommunizierst, dass du schwul bist, ist letztlich wohl so etwas wie wählen gehen: ob du als einzelperson jetzt das wählst, was du gut findest, etwas ganz anderes oder überhaupt gar nicht zur wahl gehst, wird die welt letztlich nicht großartig ändern. wenn das aber alle machen schaut die sache schon ganz anders aus. du solltest auf jeden fall überall dort, wo du mit den konsequenzen umgehen kannst, irgendwo zu verstehen geben, wie dein herz tickt. jedenfalls ist es sinnvoll.
     
    #17
    squarepusher, 14 Juli 2009
  15. Beastie
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    na und?

    wie happy&sad schon sagte, ich geh auch erst mal davon aus, dass jemand fleisch ist.
    oder kinder will
    oder einen führerschein hat
    noch beide elternteile hat

    deswegen hackt mir auch keiner den kopf ab.

    warum muss bei der sexualität, die mich ja nun eigentlich am wenigsten angeht, so ein trara gemacht werden?
     
    #18
    Beastie, 14 Juli 2009
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  16. xoxo
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    Für dich mag es na und sein. Für mich ist es Ignoranz. Da werden wir wohl auf keinen Nenner kommen. Und ich vermute Mal, dass auch wirklich ausschließlich heterosexuelle Menschen mit na und ankommen. Da wünscht man sich ja fast, sie würden eine Woche lang mal als bi- oder homosexuelle oder pan-, trans- oder intersexuell oder was auch immer leben und mit diesem Blick durch die Welt gehen (müssen). Mal schauen, ob die Na Und Haltung dann immer noch so statisch feststeht.
     
    #19
    xoxo, 14 Juli 2009
  17. Beastie
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    jaja die bösen heten...

    und wenn jemandem ein arm fehlt, dann muss ich mir auch erst mal einen abhacken, um da mitfühlen zu können.

    weißt was mich richtig nervt?
    leute wie DU machen das ganze erst zu einem problem.. und dann beschwerste dich über andere *kopfschüttel*

    ---------- Beitrag hinzugefügt um 13:14 -----------

    PS: is übrigens total interessant, dass du davon ausgehst, dass ich hetero bin.
    wieso eigentlich?
     
    #20
    Beastie, 14 Juli 2009

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