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Hat diese Beziehung eine Zukunft?

Dieses Thema im Forum "Beziehung & Partnerschaft" wurde erstellt von Andreas_85, 18 Mai 2017.

Stichworte:
  1. Andreas_85
    Andreas_85 (32)
    Ist noch neu hier
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    in einer Beziehung
    Hallo zusammen! Ich bin neu auf dieser Seite, und habe mich deshalb hier angemeldet, weil ich mit meiner Freundin offenbar ein Problem (oder leider mehr) habe. In solchen Fällen ist Rat von einem Außenstehenden Gold wert. Damit man meine Fragen besser versteht, muss ich erst einmal etwas über mich erzählen.

    Ich bin über 30 Jahre alt, und schon seit langer Zeit in der Medien-Branche selbstständig. Im wesentlichen mach ich alles selbst, habe aber natürlich gute Berater, die mir zuarbeiten. Mein Kerngeschäft ist der Handel mit Film- und TV-Lizenzen. Ich habe nicht studiert, sondern einfach nach dem Prinzip „Learning by Doing“ eins meiner Hobbys zum Beruf gemacht. Seit etwa zwei Jahren bin ich mit meiner Freundin zusammen.

    Damit man mein Anliegen besser einordnen kann, muss auch etwas näheres zu meinem Einkommen schreiben. Mein Gehalt aus meiner Selbstständigkeit beträgt monatlich rund 25.000 Euro, dazu kommen noch etwa 8.000 Euro monatlich aus einem unbefristeten Beratervertrag, den ich noch nebenbei mache. Ich bin der Meinung, dass man mir dieses Einkommen äußerlich nicht anmerkt, bzw. ich gebe damit nicht an. Fragt man mich nach meinem Job, bezeichne ich mich gerne einfach als „Unterhaltungsfuzzi“

    Meine Freundin ist Ende zwanzig und steckt noch in der Ausbildung (studiert / Jura), die wohl auch noch etwas länger dauern wird. Ihr Einkommen liegt deutlich unter 1.000 Euro, und das meiste davon kommt wohl von den Eltern. Ich habe damit absolut kein Problem, auch nicht mit Ihrer Ausbildung.

    Jetzt zu meinen Fragen:

    Neulich wollte ich mal wieder essen gehen, Sie hat das aber schon wieder mit der Begründung abgelehnt, Sie könne sich das aktuell einfach nicht leisten. Einladen möchte Sie sich aber auch nicht lassen. Urlaub, Flüge etc. ist fast ähnlich.

    Wir möchten gerne zusammenziehen. Beide wohnen wir aktuell zur Miete. Ich möchte eine Eigentumswohnung kaufen, sie möchte aber nur eine Wohnung mieten, wo sie auch die Hälfte der Miete bezahlen kann. Mein Angebot, dass sie in der Eigentumswohnung gar nichts bezahlen muss, nimmt sie nicht an. Sie möchte mir einfach nicht auf der Tasche liegen. Ich verstehe dass nicht ganz, bzw. ich teile gern mit ihr.

    Sie möchte gerne nach Abschluss Ihrer Ausbildung Kinder. Ich könnte auch gut ohne leben, kann mir aber wirklich auch mit ihr gemeinsame Kinder vorstellen. Sie möchte dann zumindest nach einer gewissen Zeit wieder arbeiten gehen, weil sie ihre Ausbildung nicht umsonst gemacht haben will. Das kann ich sehr gut verstehen. Mein Wunsch wäre aber, dass sie bei den Kindern bleibt, weil ich erstens genug Geld verdiene, und zweites auch nicht zu genau 50% bei der Kindererziehung mithelfen kann, und drittes meine Kinder nicht früh in fremde Hände abgeben will.

    Sie wäre auch mit Sicherheit eine tolle Mama, und ich habe ihr auch schon oft deutlich gemacht, dass ich mich natürlich auch um die Kinder kümmern möchte, soweit ich halt Zeit dafür habe. Und gerne nehme ich Sie auch einmal auf einer Geschäftsreise mit, damit Sie daheim nicht versauert.

    Ich habe aber das Gefühl, dass Sie damit nicht klarkommt, weil Sie absolut andere Vorstellungen davon hat, besonders zum Thema Kinder.

    Was soll ich jetzt daraus machen?
     
    #1
    Andreas_85, 18 Mai 2017
  2. wild_rose
    Sorgt für Gesprächsstoff
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    in einer Beziehung
    Gerade der Anfang hat mich extrem an Wie mit Einkommensunterschied umgehen? erinnert...

    Ihr müsst ja auch nicht 50:50 aufpassen, habt ihr mal über 70:30 oder andere Verteilungen nachgedacht?
    Du könntest ja z.B. deine Beratertätigkeit Einstellen oder mehr von zu Hause arbeiten, soweit du das als Selbstständiger steuern kannst.

    Auf jeden Fall sollte das geklärt sein, bevor ihr ernsthaft Kinder bekommen wollt.
     
    #2
    wild_rose, 18 Mai 2017
    • Zustimmung Zustimmung x 8
  3. Andreas_85
    Andreas_85 (32)
    Ist noch neu hier Themenstarter
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    5
    in einer Beziehung
    Bevor ich mit ihr zusammen gekommen bin, habe ich mir, als Ausgleich zum Stadtleben, ein Haus auf dem Land gekauft. Dies möchte ich jetzt so schnell wie es geht abbezahlen. Dafür kann ich die Beratertätigkeit gut gebrauchen.
     
    #3
    Andreas_85, 18 Mai 2017
  4. wild_rose
    Sorgt für Gesprächsstoff
    967
    43
    151
    in einer Beziehung
    Wie lange brauchst du denn noch zum abbezahlen?
    Wenn es nicht mehr so lange ist könnt ihr ja auch bis dahin warten.
    Du hast noch nicht erzählt, wie lange ihr zusammen seid?
    Edit: okay, hast du doch. Zwei Jahre ist ja jetzt nicht so viel, wenn das Haus vorher kam hat der Kredit wahrscheinlich noch ein paar Jährchen Laufzeit.
     
    #4
    Zuletzt bearbeitet: 18 Mai 2017
    wild_rose, 18 Mai 2017
  5. User 96776
    Beiträge füllen Bücher
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    248
    1.288
    Single
    Ich glaube nicht, dass die von dir angeführten Punkte so schwerwiegend sind, dass ein Weiterführen der Beziehung unmöglich erscheinen lässt.

    Ich kann verstehen, dass sie dir "nicht auf der Tasche" liegen möchte, selbst wenn du gerne für sie bezahlen möchtest. Man weiß nie, was in Zukunft passieren wird, und - auch wenn ich das in deinem Fall zwar nicht glaube - man ihr deswegen womöglich Vorwürfe machen könnte.
    Zudem wird sich dieses Problem ja mit der Zeit von selbst erledigen, sobald sie ein eigenes geregeltes Einkommen haben wird.

    Was die Kinder anbelangt... Nunja, da müsst ihr wohl einen Kompromiss schließen.
    Ich verstehe deine Sicht der Dinge, und teile sie. Nichts desto Trotz gibt es, was die Erziehung angeht, verschiedene Meinungen und es ist das gute Recht deiner Partnerin, es anders handhaben zu wollen.
    Es macht wohl keinen Sinn, sie hierbei zwangsbeglücken zu wollen. Es kann sein, dass sie in ihrer Mutterrolle, wenn das Baby erst mal da wäre, vollends aufgeht, und sich letzten Endes doch dazu entscheidet, länger zu Hause zu bleiben. Darauf würde ich mich jedoch auf gar keinen Fall verlassen.

    Dann bleibt noch die Option, dass du bei den Kindern zu Hause bleibst und eine Tätigkeit als Selbstständiger kannst du dir ja dementsprechend einteilen, da ist man ja doch flexibler, als in einem Angestelltenverhältnis.
     
    #5
    User 96776, 18 Mai 2017
  6. User 154123
    Benutzer gesperrt
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    nicht angegeben
    Mann, deine Freundin macht sich ja selbst Probleme. Bzw. eigentlich nicht nur sie, sondern die aktuelle Zwangs-Emanzipierte Gesellschaft, dessen Standards sie ja gerade erfüllen möchte. Ich mag nicht modern klingen, aber den aktuellen Druck auf eine Frau, unbedingt komplett alles selbst bezahlen zu müssen, halte ich nur zum Teil sinnvoll.

    Ok, ich kann verstehen, dass wenn sie gerade ihre Ausbildung abbricht und alles von dir bezahlen lässt, dass sie in dem Fall, dass die Beziehung irgendwann zerbricht ziemlich schlecht da stehen wird. Deswegen teile ich ihren Drang ihr Studium zu Ende zu bringen, steht hier ja auch nicht zur Diskussion.

    Aber warum um Gottes willen erlaubt sie dir nicht, sie zum Essen einzuladen? Mal ehrlich, wer oder was leidet darunter? Es ist ja nicht so, dass sie in diesem Fall "auf deiner Tasche" liegen würde- dieser Begriff impliziert ja, dass 1. Sie ihr eigenes Geld nicht verdienen kann und 2. Dir deine Ausgaben lästig sind. Das Erste trifft ja nur im Moment zu, solange sie noch studiert und das Zweite trifft überhaupt nicht zu, du machst es ja als liebender Mann, der sich das ohne Probleme leisten kann, gerne. Aber anscheinend spricht aus ihr der emanzipierte Stolz heraus, dass man als Frau ja alles selbst bezahlen MUSS. Also zwanghaft. Das werde ich nie verstehen. Ich sehe das nämlich so, dass wenn du euch ab und zu das Essen oder mal einen Urlaub bezahlst, wird es euch beiden gut tun: ihr werdet eine schöne Zeit zusammen haben, ohne dass besonders dein Geldbeutel oder ihre finanzielle Unabhängikeit daran leidet. Aber Nein, sie will ja nicht, dass man ihr vorwerfen kann, sie wäre nicht emanzipiert genug und lässt alles von ihrem Mann bezahlen. Wer profitiert davon? Genau, keiner.

    Genau das Gleiche mit der Eigentumswohnung: warum erlaubt sie sich selbst nicht, dein Angebot, dort umsonst zu wohnen, anzunehmen? Sie wird ja später ihr eigenes Geld verdienen und wird jederzeit in ihre eigene Mietwohnung ausziehen können, falls etwas schief geht. Es wird außerdem euch gut tun, wenn ihr in einer größeren Wohnung lebt, die ihr aus langfristiger Sicht einräumen könnt, als in einer 2-Zimmer-Mietwohnung, deren Hälfte sie sich gerade noch so leisten kann. Wer profitiert von dem 2. Fall? Genau, auch keiner.

    Das Einzige, was ich verstehen kann, dass sie nach ihrem Studium eine Zeitlang arbeiten möchte. Aber ihre Begründung "weil sie ihre Ausbildung nicht umsonst gemacht haben will" finde ich sinnlos. Wenn sie nur arbeiten möchte "um ihre Ausbildung nicht umonst zu haben", dann kann sie ihre Ausbildung gleich abbrechen, weil anscheinend braucht sie sie nicht wirklich in ihrem Leben. Ich könnte verstehen, wenn sie sagen würde, ich möchte eine Paar Jahre arbeiten, bevor ich Kinder kriege, damit ich schon mal Erfahrung sammle, damit ich für den Fall dass ich nach der Erziehung der Kinder wieder arbeiten möchte, einfacher in den Beruf einsteigen kann. Mit dieser Begründung könnte ich leben, halte ich auch für sinnvoll. Aber so wie es jetzt ist, scheint mir so, als ob sie zwanghaft an ihrer emanzipierten Vorstellung einer Frau zu klammern versucht, ohne den tieferen Sinn der Veränderung der Gesellschaft in den letzen Jahren zu verstehen.
     
    #6
    User 154123, 18 Mai 2017
    • Interessant Interessant x 1
  7. User 136524
    Öfters im Forum
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    offene Beziehung
    Also zum Thema, dass du sie einlädst, ihr Flüge, Urlaub und sonstiges zahlen willst, kann ich nur sagen, dass ich das auch nicht wollen würde. Man will vom Partner eben nicht so "abhängig" sein und auch nicht den Ruf haben, sich aushalten zu lassen. Sowas geht immer schnell im Bekanntenkreis. Da kannst du nicht viel machen, außer günstigeren Urlaub buchen, den sie sich auch leisten kann, oder tatsächlich ein Aufteilverhältnis finden, das für sie ok ist. Wenn sie mit dem Studium fertig ist, dürfte sich das langfristig dann wohl relativ erledigen.

    Weiter hast du geschrieben, dass du gerne hättest, dass sie bei den Kindern Zuhause bleibt. Da wäre eben mal konkreter zu klären, um welchen Zeitraum es sich nach deiner Vorstellung handeln sollte. Nicht jede Frau fühlt sich durch ein Hausfrauendasein erfüllt - das ist zum Teil vllt auch wieder das Thema der Abhängigkeit (wenn es mit euch beiden langfristig doch nicht klappt, muss sie sich ja doch wieder selbst versorgen), vllt auch Emanzipation im Sinne davon, dass sie sehr wohl auch Geld nach Hause bringen möchte und sicherlich auch der Aspekt, dass sie einfach Lust hat, zu arbeiten, nachdem sie das durchaus anspruchsvolle Studium hinter sich gebracht hat. Man erlernt Fähigkeiten, die man dann auch einsetzen will und erfolgreich sein will. Ist doch absolut verständlich. Meiner Meinung nach wäre sie dumm, wenn sie es anders machen würde.
    Klar, Kind und Beruf unter einen Hut zu bringen, ist keine leichte Aufgabe. Aber vllt gibt es die Möglichkeit, stundenweise zu arbeiten und in der Zeit Oma und andere Verwandte aufpassen zu lassen, bis das Kind in den Kindergarten oder in die Schule geht. Da muss man mit der Arbeit eben einen Mittelweg finden, aber deswegen die ganze Beziehung in Frage zu stellen, finde ich schon etwas übertrieben (von dir). Ihre Reaktion kann ich verstehen - man möchte sich eben nur ungern bevormunden lassen und so kam das von dir für mich ein bisschen rüber.
    Lasst euch einfach Zeit, behandelt die Probleme, die aktuell bestehen. Bevor Kinder im Raum stehen, möchte deine Freundin doch bestimmt auch ein paar Jahre im Beruf arbeiten und Fuß fassen oder nicht? Also warum sich jetzt schon deswegen in die Haare kriegen..
     
    #7
    User 136524, 18 Mai 2017
  8. wild_rose
    Sorgt für Gesprächsstoff
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    43
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    in einer Beziehung
    Wie kommst du darauf, dass das zwangsläufig was mit Emanzipation zu tun hat?
    Es gibt einfach Leute, die sich ungerne finanzieren lassen, egal ob vom festen Freund, von Freunden oder sonst wem.
    Das hat dann für die oft einfach was mit Stolz zu tun, und mit dem Anspruch an sich, etwas alleine zu schaffen oder es zu lassen.
     
    #8
    wild_rose, 18 Mai 2017
    • Zustimmung Zustimmung x 2
  9. Andreas_85
    Andreas_85 (32)
    Ist noch neu hier Themenstarter
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    in einer Beziehung
    Ja, der Kredit läuft noch länger.

    Das werde ich mal ansprechen. Ich glaube aber schon, dass Sie hier ihre festgefahrenen Vorstellungen hat.

    Ist mir auch klar!
    --- Beitrag wurde zusammengefügt, 18 Mai 2017 ---
    Ich kann ihr Verhalten dahingehend nicht ganz nachvollziehen. Klar, niemand möchte zu 100% vom anderen abhängig sein. Aber ich mach ihr ja keine Vorwürfe, sondern teile gerne.

    Ich kann schon jetzt absehen, dass meine Geschäftsreisen eher zunehmen werden, als abnehmen. Und damit hat sie wohl auch ein gravierendes Problem, wenn Sie dann längere Zeit zu Hause bleiben soll.
     
    #9
    Andreas_85, 18 Mai 2017
  10. User 154123
    Benutzer gesperrt
    273
    68
    103
    nicht angegeben
    Ich habe einfach das Gefühl, dass dieser "individueller Wunsch" seit der Emanzipation in den Frauen "erzogen" wird. Ich habe an sich nichts gegen diesen Wunsch. Nur ich habe oft den Eindruck, dass dieser "Wunsch" langsam zum Zwang mutiert, weil das nicht haben von diesem Wunsch als negativ ausgelegt wird, wie von icegirl19 ja gerade beschrieben wurde.

    Und nochmal: hier geht es meiner Meinung nach (zumindest im Moment) nicht darum, dass die Freundin sich weigert, sich komplett finanzieren zu lassen. Sondern dass der TE nur die Teilaspekte ihres Lebens tragen möchte, und zwar nur die, die ihn direkt betreffen: wie gemeinsames Essen/Urlaub/Wohnung. Sie kann genauso weiter ihr Geld verdienen, ihre Kleidung, Essen etc selbst kaufen und sonst ein finanziell unabhängiges Leben führen. Und für mich spricht nichts dagegen, dieses Angebot von ihm anzunehmen.
     
    #10
    Zuletzt bearbeitet: 18 Mai 2017
    User 154123, 18 Mai 2017
    • Zustimmung Zustimmung x 1
  11. Internetbekanntschaft
    Ist noch neu hier
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    11
    nicht angegeben
    Hallo Andreas,

    Thema "sich permanent einladen lassen":
    Für manche Menschen ist das schwierig, meiner Meinung nach weil es vielleicht noch an Vertrauen in der Beziehung fehlt(?). 2 Jahre ist jetzt nicht mehr sooo kurz, aber könnte das ein Punkt sein dass man sich noch nicht so sehr als teilendes Paar gefestigt hat?
    Es könnte auch sein dass Deine Freundin in der Vergangenheit schlechte Erfahrung gemacht hat mit dem "zu oft eingeladen werden", was zB ein Machtgefälle in die Beziehung bringen könnte.
    Alternativ könntet ihr ja günstige(re) Restaurants auswählen, wo Deine Freundin locker die Hälfte bezahlen könnte.

    Thema Kinder:
    Man arbeitet nicht nur um Geld zu verdienen, besonders wenn man sich bewusst einen Beruf ausgesucht hat. Das sie bei den Kindern bleibt weil Du genug verdienst ist kein Argument (im 21. Jahrhundert).
    Wieso kannst Du nicht zu 50% bei der Erziehung mithelfen? Trotzdem möchtest Du aber Deine zukünftigen Kinder nicht in fremde Hände geben.
    Und am krassesten finde ich:
    Du kümmerst Dich um Deine Kinder soweit Du halt Zeit dafür hast? Ich weiß nicht was jemand darauf antworten soll...!

    Ok, also ich sehe es so, Du verdienst doch genug um Teilzeit zu arbeiten oder sogar ganz aufzuhören die erste Zeit (Stichwort: vorher was beiseite legen), wenn Du denn wirklich Kinder haben möchtest ("ein Kind haben" ist nicht gleich "ein Kind bekommen", sondern wirklich ein Kind tagtäglich zu haben, und zwar seit es geboren wird, jeden Tag und jede Nacht, die Stunden der Fremdbetreuung ausgeschlossen, bis es selbständig ist).
    Bitte überleg Dir ganz genau ob Du für Kinder zu haben bist, und kommuniziere Deiner Freundin gegenüber offen Deine Einstellung dazu. Ich denke bei diesem Thema ist es schwieriger einen Kompromiss zu finden als beim "Einladungsthema".

    Das war mein Beitrag in Bezug zu Deinen Infos, naja, Deine Freundin beschreibt die Situation aber schon etwas anders, siehe http://www.planet-liebe.de/posts/12935059/
    Entschuldige bitte falls sie es nicht ist.
     
    #11
    Internetbekanntschaft, 18 Mai 2017
  12. Andreas_85
    Andreas_85 (32)
    Ist noch neu hier Themenstarter
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    3
    5
    in einer Beziehung
    Das ist aber sehr schade, denn ich will JETZT gerne die angesprochenen Sachen mit IHR machen!

    Zumindest bis das Kind in die Schule geht.

    Sie hätte aber gerne Kinder, möglichst bald nach Abschluss ihrer Ausbildung. Kann ich auch verstehen, ich möchte ja auch nicht mehr ewig damit warten.
    --- Beitrag wurde zusammengefügt, 18 Mai 2017 ---
    ??? Ist nicht meine! Zum Rest antworte ich morgen.
     
    #12
    Andreas_85, 18 Mai 2017
  13. User 96776
    Beiträge füllen Bücher
    3.886
    248
    1.288
    Single
    Vielleicht ist es einfach das Gefühl, dass man eben nicht zur Bittstellerin werden möchte?
    Wie gesagt, das wird ja nun kein Dauerzustand bleiben bei euch beiden, oder? :zwinker:

    Naja... Wenn ihr beide ein Kind wollt, dann trägt ihr aber alle zwei eine gewisse Verantwortung. Es macht fast den Eindruck, als würdest du die Kindererziehung auf sie abschieben wollen, die sie dann auch noch nach deinen Wünschen gestalten soll.
    Da solltest du vl. wirklich nochmal deine Meinung überdenken. Wenn es dir wirklich so wichtig ist, dass das Kind bis zum Schulalter nicht fremdbetreut wird, musst du eben schon auch deinen Teil dazu beitragen und ggf. Abstriche machen...
     
    #13
    User 96776, 18 Mai 2017
    • Zustimmung Zustimmung x 2
  14. Morgenstern
    Verbringt hier viel Zeit
    810
    118
    708
    vergeben und glücklich
    Zuerst zum Kinder-Thema:

    1. Du wünschst, dass sie bei den Kindern bleibt, weil Du erstens genug Geld verdienst. Das Argument finde ich, mit Verlaub gesagt, nicht stichhaltig. Wenn sie arbeiten gehen möchte, hat das mit der Höhe Deines Einkommens überhaupt nichts zu tun, sondern damit, dass sie arbeiten gehen möchte.

    2. Du kannst nicht zu genau 50 % bei der Kindererziehung mithelfen. 3. Du willst Deine Kinder nicht früh in fremde Hände abgeben. Tja, wenn das so ist, dann musst Du für Dich eine Lösung suchen. Entweder, Du schaffst Veränderungen in DEINER beruflichen Situation, dass Du Dich mehr um Kinder kümmern kannst. Oder, Du denkst bezüglich der fremden Hände um. Was meiner Meinung nach NICHT geht, ist, dass Du einerseits Deine Kinder nicht in fremde Hände geben willst, aber die beruflichen Abstriche von Deiner Freundin forderst. "Ich kann's nicht machen, ich will aber nicht, dass es ein dritter macht, also musst Du (Freundin) es machen, auch wenn Du nicht willst". Findest Du das wirklich gerecht?

    Zum Wohn-Thema:

    Das ist eine unangenehme Situation. Ich kenne so eine Situation von entfernten Bekannten, allerdings umgekehrt. Die Frau ist Fachärztin und verdient gut, der Mann macht irgendwas künstlerisch-freiberufliches und verdient wenig. Er wollte viele Jahre auch nur eine Wohnung, die seinen Einkommensverhältnissen entspricht. Das tat mir immer total leid für die Frau, dass sie nach einem harten Tag den Feierabend in einer kleinen, stickigen Stadtwohnung verbringen musste. (Mir ist Wohnqualität total wichtig.) Ich hab wohl verstanden, dass es bei ihm ein Thema des Stolzes ist, aber sie musste es ausbaden, und das fand ich einfach schade. (Inzwischen hat er zum Glück umgedacht, und sie wohnen schön in Klein-Machnow südlich von Berlin.)

    Vielleicht könnte man die Sache mal vom Thema "mein Geld - Dein Geld" abgelöst sehen. (Redet Ihr soviel über Geld? Du hast ja auch beim Kinder-Thema als erstes ein Geld-Argument gebracht, und das ist wirklich ein unpassendes Argument.) Es ist ja total vernünftig, sich Wohneigentum zuzulegen, wenn man kann, anstatt zur Miete zu wohnen. Und wenn sie mit Dir in einer Eigentumswohnung wohnt, muss sie Dir ja nicht auf der Tasche liegen. Sie kann sich ja am Wohngeld beteiligen. Wenn sie die Hälfte davon übernimmt, kann es zu der Summe passen, die sie anderswo für Miete ausgeben müsste.
    --- Beitrag wurde zusammengefügt, 18 Mai 2017 ---
    Es gibt Zufälle. :smile: Ich kann Dich verstehen, aber ich halte es wirklich für einen Zufall. Außerdem lese ich RiaSommer hier schon seit Jahren, Du offensichtlich nicht. Und sie lebt mit ihrem Freund zusammen.

    Also - besser keine Unterstellungen. :smile: Es gibt in vielen Beziehungen Probleme und Meinungsverschiedenheiten wegen Geld. :smile:
     
    #14
    Morgenstern, 18 Mai 2017
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  15. User 116134
    Planet-Liebe Berühmtheit
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    4.285
    nicht angegeben
    Naja, schau: Deine Freundin hat quasi ihr ganzes bisheriges Leben in eine Ausbildung investiert, die ihr vermutlich Spaß macht. Wenn sie jetzt kurz nach Ende der Ausbildung zuhause bleibt, bis das Kind in der Schule ist (also 6 Jahre oder länger) dann war es das erstmal mit ihrer Karriere. Während es bei dir so aussieht:
    Du führst deine Selbstständigkeit, die dir ja auch Spaß zu machen scheint, erfolgreich weiter, während sie nie beruflichen Erfolg hatte. Wenn die Kinder dann in der Schule sind und sie wieder arbeiten kann, hat sie eigentlich... nichts. Trotz jahrelangem stressigen Studium etc.
    Ist das nicht irgendwie klar, dass das für sie eine totale bescheidene Option ist, sie damit nicht klarkommt und "ein gravierendes Problem" damit hat?

    Ihr solltet mal alle Optionen durchgehen, die ihr habt. Vielleicht gibt es da einen Kompromiss, an den ihr noch nicht gedacht habt. 6 Jahre ohne Arbeit zuhause sind einfach eine lange Zeit, wenn man eigentlich noch Erfolg im Beruf haben will und es ist hart, wenn das ein Partner verlangt, der sehr erfolgreich ist und sich um die Kinder kümmern will, "soweit er Zeit hat". Aber es gäbe ja z. B. auch die Möglichkeit von Kindergarten, Oma/Opa, Tagesmutter etc., sodass sie früher wieder teilweise einsteigen kann.
     
    #15
    User 116134, 19 Mai 2017
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  16. User 157424
    Sorgt für Gesprächsstoff
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    37
    in einer Beziehung
    Ich kann deine Freundin gut verstehen. (Bis auf sich einladen lassen bei Essen und eventuell Urlauben, aber da hat sie wohl eine andere Grenze)

    Ich habe studiert, und habe mich da durch gekämpft. Jetzt habe ich einen geilen Job und verdiene gut. Wenn ich Kinder kriege, will ich gar nicht lange Zuhause bleiben, weil das erstens wirklich nicht gut für die Karriere ist und vor allem weil mich nichts daran reizt, das Hausmütterchen zu spielen. Ich bin eine gut ausgebildete Person, die gerne arbeitet. Mein Freund verdient mehr, aber mit dem Gehalt kann er es sich locker erlauben, Elternzeit zu nehmen. Er freut sich auf die Auszeit.

    Bei dir sehe ich aber keinen Respekt vor ihrer Arbeit. Dass du nicht schreibst "Ich verdiene sehr gut " sondern uns die Zahlen um die Ohren haust, zeugt auch davon, wie wichtig dir das Geld ist. Dabei könntest du auch von der Hälfte sehr gut leben. Das ist immer noch mehr als dir meisten verdienen. Für mich klingt das ein wenig so, als solle sich deine Freundin um die Kinder kümmern, wenn sie sie schon haben will. Da müsst ihr echt noch einen Konsens finden. Ich habe viele Frauen in meinem Umfeld, die nach 3 Monaten schon sagen, dass sie froh sind wenn sie wieder arbeiten können. Und die lieben ihren Zwerg.

    Zur Wohnung: da hätte ich auch meine Probleme. Ich will ja mit meinem Partner etwas kaufen, und am Ende soll ein Teil mir gehören. Für mich gibt es auch nur mieten oder mitfinanzieren. Das muss nicht 50:50 sein, aber wenn mein Freund sich umguckt und denkt "meins" will ich nicht daneben stehen und denken "alles seins ". Von Gefühl her ist das nicht wie mieten, sondern ein Abhängigkeitsverhältnis.

    Sie muss die Zähne zusammen beißen und akzeptieren, dass du bei vielem immer mehr beisteuern wirst. Aber du musst auch akzeptieren, dass sie ihren Teil beisteuern will, und das wahrscheinlich nicht, indem sie zur Vollzeit Mutter wird. Es gibt Konstellationen, da funktioniert es, weil beide es so wollen. Aber wenn sie es nicht will, ist es ihr gutes Recht, sich zu entwickeln. Nur weil sie weniger verdient ist das nicht weniger wert.
     
    #16
    User 157424, 19 Mai 2017
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  17. User 65998
    Meistens hier zu finden
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    278
    nicht angegeben
    Andreas_85: Das ist natürlich eine sehr festgefahrene Situation. Einen konkreten Lösungsvorschlag kann ich dir eigentlich nur im Hinblick auf deine Überlegungen, eine Eigentumswohnung zu kaufen, bieten: Wir haben die gleiche Situation, wir wohnen gemeinsam in der Eigentumswohnung meines Freunds und ich bezahle ihm einfach monatlich 'Miete', also einen angemessenen Betrag, den ihr selbst aushandeln könntet. In unserem Fall zahle ich ein Viertel dessen, was die komplette Wohnung kalt kosten würde, würden wir sie vermieten. (An den Gedanken, dass das ideell unsere 'gemeinsame' Wohnung ist, muss ich mich heute noch gewöhnen, nenne sie auch immer 'seine' Wohnung, aber ich fühle mich hier wohl, und es wird mit der Zeit besser.) Dann hättet ihr beide etwas davon, du kannst kaufen und sie muss nicht das Gefühl haben, davon zu profitieren.

    Zu den anderen Problemen: Wenn du mal in den Thread reinschaust, der hier schon zweimal genannt wurde, wirst du merken, dass es irre viele Menschen (und entsprechend viele Frauen) gibt, die gar unmittelbar erwarten (!), dass sie in einer Beziehungskonstellation wie deiner zu besagten Restaurantbesuchen, Urlauben und Ausflügen grundsätzlich von dir eingeladen würden. Und für die das Arrangement 'du arbeitest, sie bleibt dauerhaft zuhause bei den Kids' das bevorzugte Modell darstellt. Es ist daher zumindest mal grundsätzlich zu überlegen, ob es nicht im Hinblick auf deine weitere Lebensplanung klüger wäre, dir solch eine Partnerin (die es offenbar nicht gerade selten gibt) zur Familiengründung und generell Beziehungsführung auszusuchen, damit die Erwartungshaltung auf beiden Seiten auch ohne Diskussion ziemlich gut ineinander greift.

    Das ist aber natürlich relativ kühl formuliert. Du wirst dir deine Freundin ja vermutlich aus gutem Grund ausgesucht haben. Vielleicht schätzt du insgeheim ja auch ihre Ambitionen und ihre Eigenständigkeit. Das Problem ist nur: In dem Moment, wo du quasi von ihr einforderst, diese Eigenschaften zu unterdrücken und hinter deine Wünsche zurückzustellen, ist ein Ungleichgewicht und vermutlich Unglücklichsein auf mindestens einer Seite in der Beziehung vorprogrammiert.

    Im Grunde müsstet ihr also versuchen, Kompromisse zu schaffen, mit denen ihr beide glücklich sein könnt. Dazu werdet ihr allerdings um ein offenes Gespräch nicht herumkommen. Ihr müsst Situationen schaffen, in denen es möglich ist, dass ihr gemeinsam auch mal Aktivitäten unternehmt, die dir vorschweben. Gleichzeitig muss von deiner Seite der Respekt vor ihrer Situation und Finanzlage gewahrt bleiben. Ich spreche mal aus deiner Perspektive, da ich offenbar sehr ähnlich wie deine Freundin ticke (mal hineinversetzt in die Situation, wäre ich noch in der Ausbildung):

    Ich lasse mich dann gerne zum Essen einladen, wenn es an einen konkreten Anlass geknüpft ist, also quasi zur Belohnung oder wenn es was zu feiern gibt. Ich möchte nicht, dass das Einladen zur Normalität wird, zu der ich nichts beitragen kann, und damit den Charakter des Besonderen verliert. Da ich selbst ein Problem damit hätte, wenn mein Freund mich dreimal hintereinander zum Essen einlädt und ich keinmal, würde ich es super finden, wenn er sich dafür von mir immerhin mal, flapsig gesagt, auf einen Döner um die Ecke einladen ließe, den ich mir gerade noch so leisten könnte. Ohne, dass da die Bemerkung kommt: Hm, nettes Angebot, aber ich könnte dich stattdessen auch schick ausführen zu Restaurant xy. Ich fände es toll, wenn meine Einladung dann ebenso wertgeschätzt würde, wie deine vorherigen drei. :zwinker:

    Ähnlich sieht es mit Urlaub aus. Zum Geburtstag einen Wochenendtrip geschenkt bekommen: Okay, selbstverständlich würde ich mich freuen (auch wenn mich das unterbewusst massiv unter Druck setzen würde, mir ein eben ideell in einer ähnlichen Liga rangierendes Geburtstagsgeschenk zurücküberlegen zu müssen :whistle:). Wenn ich mich dafür auch mit einer selbstarrangierten Fahrradtour revanchieren könnte: Perfekt. Hier ist es natürlich noch schwieriger, irgendwie das Gleichgewicht zu wahren, aber auch da kann man sich sicher entgegen kommen, wenn teure 'Luxusreise' und günstiger Trekkingtrip emotional ähnlich positiv besetzt sind.

    Es muss dir eben klar sein, dass die Geldfrage nicht umsonst in vielen Beziehungen so ein umstrittenes Thema ist. Das ist keine Kleinigkeit. Gerade, wenn deine Freundin so auf Ausgeglichenheit bedacht ist, ist eben schnell die Tendenz da, deine 'Vorleistungen' irgendwie kompensieren zu wollen und sich da Druck aufzubauen. Bzw. sehe ich auch in meinem Umfeld, dass der Partner da bestimmte Erwartungen aufbaut. Bei einem Paar ist es z.B. so, dass er es schon gerne sieht, dass sie deutlich mehr im Haushalt macht, da er bestimmte Dinge finanziert, die sie sich nicht leisten kann. Im Job arbeiten beide trotzdem gleich viel. Sie ist damit extrem unzufrieden und fühlt sich nicht gut, macht es aber, weil sie ihren Beitrag zur Beziehung sonst als 'minderwertiger' betrachten würde. Er hat schon mal im Streit sinngemäß sowas gesagt wie: "Ach, nach Paris lässt du dich einladen, aber mal regelmäßig die Spülmaschine ausräumen, das geht nicht oder wie?" Völlig gaga, aber gerade bei Streits müsste ich persönlich sicher sein, dass da nicht doch irgendwann in den unpassendsten Situationen die fiese Finanzkeule rausgeholt wird. Und ehrlich gesagt sehe ich auch bei deinen Aussagen ein Stück weit die Botschaft: Eigentlich kann sie sich doch glücklich schätzen, dass hier ein Mann ist, der ihr die finanzielle Rundumversorgung anbietet, warum weiß sie das nicht angemessen zu schätzen? Ihr seid erst zwei Jahre zusammen, vielleicht muss da auf ihrer Seite noch das Vertrauen wachsen, dass du ihre finanziell schwächere Lage keinesfalls emotional ausnutzt.

    Ähnliche Sache bei den Kindern. Bei zwei Paaren in meinem Bekanntenkreis ist es eine Konstellation, wie sie auch bei euch wohl werden würde: Angeblich wollte vor allem sie ja die Kinder, also ist es auch klar, dass sie dafür mehr leisten muss, er macht dafür Karriere und hilft am Wochenende auch mal mit. Die Frauen sind beide damit nicht glücklich, aber Kompromisse waren da von vorn herein nicht möglich, wundern tut es mich also nicht. Irgendwie denke ich mir bei sowas immer: Augen auf bei der Partnerwahl. Solche Konstellationen zeichnen sich oft doch schon so früh ab und warum erwartet man im Nachhinein 180°-Wandlungen?

    Also ganz konkret: Ich würde mir an deiner Stelle einmal ganz genau überlegen, welche Punkte es sind, die dich aktuell und für die Zukunft stören. Dann würde ich darüber nachdenken, ob und inwieweit du dich bei diesen Punkten auf Kompromisse einlassen könntest, um ihr ein Stück entgegen zu kommen. Dann würde ich das wirklich klare Gespräch mit ihr suchen und mal grundsätzlich überlegen, wie ihr es schaffen könntet, Lösungen zu entwickeln, mit denen ihr euch beide dauerhaft gut fühlt. Vielleicht schafft ihr es, euch da aufeinander zuzubewegen. Vielleicht stellt ihr auch fest, dass ihr da doch so dermaßen unterschiedliche Vorstellungen habt, dass ihr einfach nicht zusammen kommt. In jedem Fall würde ich das aber wirklich klären wollen, bevor ich mit jemandem zusammenziehe oder gar Kinder plane. Viel Glück!
     
    #17
    Zuletzt bearbeitet: 19 Mai 2017
    User 65998, 19 Mai 2017
    • Hilfreich Hilfreich x 7
  18. Internetbekanntschaft
    Ist noch neu hier
    9
    3
    11
    nicht angegeben
    Off-Topic:
    Entschuldige, ich wollte Dir nichts unterstellen. Die Eckdaten beider Threads sind einfach zu übereinstimmend: Sie Ende 20, in der Ausbildung (Jura), von Eltern finanziert, eher wenig Einkommen, er Anfang 30, verdient sehr sehr gut, 2 Jahre zusammen, Problemthema Lebensstandard/Mitfinanzierung und zukünftige Kinderbetreuung.
    Schwierig da keinen Zusammenhang zu sehen, aber wie gesagt, ich betrachte nun beide Threads als unabhängig voneinander!
     
    #18
    Zuletzt bearbeitet: 19 Mai 2017
    Internetbekanntschaft, 19 Mai 2017
    • Interessant Interessant x 1
  19. Dubhe95
    Dubhe95 (21)
    Verbringt hier viel Zeit
    317
    113
    29
    vergeben und glücklich
    Als ich gerade 31 und Medienbranche gelesen habe, dachte ich schon ich lese hier von meinem Freund und habe schon voll den Schock bekommen.^^

    Wenn mein Freund wollen würde, dass ich aufhöre zu Arbeiten, unabhängig davon, wie viel er verdient, fände ich das ziemlich doof.
    Ich bin definitiv eine Karrierefrau und gehöre, wenn ich meinen geplanten Weg schaffe, definitiv zu den besser Verdienern.

    Das hat nicht Mal was mit Unabhängigkeit zu tun. Ich bin ein Mensch der sich sehr gerne sehr abhängig von einem Partner macht.
    Ich hätte auch kein schlechtes Gewissen sein Geld zu nehmen (ich gehe dafür aber auch davon aus, dass ich das dann irgendwann entschädige).
    Ich halte mich selbst jedoch für zu Intelligent um zu Hause "zu versauern".

    Kinder möchte ich schon ggf.
    Wie ich das dann regel weiß ich aus meinem jetzigen Standpunkt jedoch noch nicht.
    Ich bezweifle, dass ich aufhören würde zu arbeiten. Zumindest nicht für immer
     
    #19
    Zuletzt bearbeitet: 19 Mai 2017
    Dubhe95, 19 Mai 2017
  20. Andreas_85
    Andreas_85 (32)
    Ist noch neu hier Themenstarter
    18
    3
    5
    in einer Beziehung
    Danke für die ganzen Antworten. Ich lese mir diese über das Wochenende in Ruhe durch.
     
    #20
    Andreas_85, 19 Mai 2017

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