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  • Dr_TaiPinG
    Gast
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    4 April 2006
    #1

    Hatte die Emanzipation eher gute oder schlechte Auswirkungen auf die Gesellschaft?

    Hatte die Emanzipation eher gute oder eher schlechte Auswirkungen auf die Gesellschaft?
     
  • Bambi
    Verbringt hier viel Zeit
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    nicht angegeben
    4 April 2006
    #2
    Was für ne Frage, da könnte man jetzt irrsinnig lange Abhandlungen schreiben...

    Was meinst du denn mit "Gesellschaft"? Für die Frauen klar gute, für den Arbeitsmarkt eher negative, beispielsweise.
     
  • Grinsekater1968
    Chauvinist
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    nicht angegeben
    4 April 2006
    #3
    eher schlecht, würd ich sagen. Es hat viel Chaos angerichtet bis am Ende die Frauen doch eingesehen haben, dass sie das deutlich kompliziertere Geschlecht sind. Leichter wurden die Dinge mit der sogenannten Gleichberechtigung jedenfalls ganz und gar nicht, daß Frauen somit in der passiven Rolle oft besser dran sind als die Verantwortung selbst tragen zu müssen, die Erkenntnis setzt sich nach und nach auch immer weiter. Das gilt für sehr viele unterschiedliche Bereiche - ist aber letztlich alles nur Hirnwichs, denn es ist nun mal so gekommen wie´s gekommen ist, und zurückdrehen läßt sich die Zeit sowieso nicht mehr. Ich find mittlerweile kann man ganz gut damit leben, dass manche Frauen in manchen Bereichen die Führung übernommen haben - und wenn es einem nicht passt, bleibt ja immer noch der Rückzug in die Nischen der gesunden Männerwelt, wo Kerle nur unter sich sind.
     
  • xoxo
    Sophisticated Sexaholic
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    Verheiratet
    4 April 2006
    #4
    schlechte, seit wir frauen arbeiten wollen gibts für die männer weniger zu tun -> 5. mio. arbeitslose :ratlos:

    Off-Topic:
    ich werd aber später selber mal ne karriere frau :grin:
     
  • Thomaxx
    Gast
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    4 April 2006
    #5
    das ist doch Blödsinn, Frauen arbeiten ja nicht erst seit, sagen wir 1997, wo es anfing richtig bergab zu gehen.....das hat ganz andere Gründe....
     
  • Wowbagger
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    nicht angegeben
    4 April 2006
    #6
    Emanzipation, stehe ich eigentlich nicht dagegen.

    Aber welche Blüten das treibt, da kann man ja nun nen bissl nachdenklich werden. Frauenquoten z.B. Warum kriegt nicht der/die Beste den Job?
    Oder dieses Geplärre es sei wichtig, dass nun eine Frau Kanzlerin würde... ja, warum eigentlich?
    Oder "Powerfrau" oder "Karrierefrau"...wie dieses Image gepflegt wird...*graus*
    Aber mittlerweile ist die Frauenbeauftragte ja die Gleichstellungsbeauftragte... mir sind da ein paar Sachen suspekt.

    Wirklich absurd fand ich die Feministische Partei. Am besten mal googlen, ich hab mich echt schräg gelacht.
     
  • Sunny81
    Sunny81 (36)
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    Single
    4 April 2006
    #7
    Im Grunde ist das richtig, aber ich muss zustimmen: mittlerweile treibt es immer mehr komische Früchte hervor und es wird eher teilweise lächerlich, als dass es eine gute Grundlage hat.
     
  • DieDa
    DieDa (31)
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    vergeben und glücklich
    4 April 2006
    #8
    Tja, gute Frage. Kann man alles von 2 Seiten sehen. Verfechter der ROllentheorie würden Emanzipation negativ bewerten, da das Leben für das Individuum einfach ist, wenn Rollen und Verhaltensregeln fest vorgeschrieben sind.
    Ob es besser für die Gesellschaft als solche war? Ka.

    Aber ich würde nicht drauf verzichten wollen, ich hab ne anständige Schulbildung, Wahlrecht und ne ganze Menge mehr Einfluss, als wenns die Emanzipation nicht gäbe.
     
  • Gravity
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    nicht angegeben
    4 April 2006
    #9
    Ich denke, dass die Emanzipation noch lange nicht abgeschlossen ist und erst in ihren Kinderschuhen steckt. Außerdem kann man immer wieder beobachten, dass viele der Männer und Frauen mit der Emanzipation einfach nicht umgehen können und es erst lernen müssen. Solange gleicht das einem ungeschickten Eiertanz.
     
  • Kleine Wolke
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    Single
    4 April 2006
    #10
    Warum wird alles schlechte nur den Frauen angerechnet?
    Was soll denn für die Gesellschaft schadhaft sein? Das jetzt auch Frauen Flugzeuge fliegen? Oder auch Frauen in der Chefetage sitzen? Wir zahlen auch Steuern und haben unsere Abgaben und dienen somit der Gesellschaft. Vielleicht hat der Mann nur noch nicht begriffen das wir auch gute Arbeit leisten und für die Gesellschaft wertvoll sind und deswegen muss er uns schlecht machen? Jaa, bestimmt wird alles wieder gut, wenn alle Frauen brav am Herd stehen, die Kinder großziehne und den Haushalt schemissen. Das ist dieeee Lösung!! Also Mädels, laßt uns unsere Arbeit kündigen und eine Lenor (Leibeigner Neger ohne eigene Rechte) werden. Dann gehts uns allen wieder gut.
     
  • Dillinja
    Dillinja (35)
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    4 April 2006
    #11
    nun, die vergangenheit kenne ich nur aus geschichtsbüchern, aber nach dem zu urteilen, was ich aus zweiter hand erfahren habe, wurde speziell die politisch führung während der letzten paar jahrzehnte bedeutend "schlaffer"; hat an durchsetzungskraft verloren. gut, der humanitäre beitrag wurde mit frauen in führungsrollen sicherlich gesteigert. kerle haben zugegebenerweise nicht sooooooo die ader dafür. doch scheint mir persönlich alles ein bisschen ZU "soft" geworden zu sein.

    my 2 cents

    wäre ganz interessant, wenn zeitzeugen anwesend wären, die mir/uns aus ihrer sicht ein wenig zu den allgemeinen wandlungen erzählen könnten
     
  • Mr. Poldi
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    4 April 2006
    #12
    Manchmal denke ich dass es eher schlecht war/ist ... zumindest war es für unsereis vorher wohl leichter. Selbstbewusst Frauen sind nicht unbedingt einfach :geknickt:

    @Dillinja
    Aber ob das an den Frauen liegt? Siehe z.B. Margaret Thatcher ... dan kann man wohl kaum von "soft" sprechen.
     
  • Dillinja
    Dillinja (35)
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    4 April 2006
    #13
    ich hab' mich absichtlich sehr vorsichtig ausgedrückt, aber du hast schon recht. behaupten kann und will ich's nicht. meine worte sind lediglich als these zu verstehen

    guck westerwelle an. da kann man auch nicht von hart reden
     
  • Mr. Poldi
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    4 April 2006
    #14
    Westerwelle ist auch ein Weichei :zwinker:
     
  • Dillinja
    Dillinja (35)
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    4 April 2006
    #15
    einigen wir uns darauf, dass westerwelle 'ne frau ist und schieben alle schuld zu ihm/ihr. einverstanden?
     
  • sarkasmus
    Gast
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    4 April 2006
    #16
    **************
     
  • Mr. Poldi
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    #17
    Tja, die Welt ist ungerecht! Wieviel mehr als ein Durchschnittsverdiener verdient ein Kai-Uwe Ricke, Thomas Gottschalk oder Michael Schuhmacher? Wohl erheblich mehr als er mehr arbeitet (falls überhaupt).
     
  • metamorphosen
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    vergeben und glücklich
    4 April 2006
    #18
    Ich glaube nicht das man in ein paar Sätzen etwas zu dem Thema sagen kann und es pauschal bewerten kann. Die Emanzipation im Singular, als eine homogene und zeitlich begrenzte Bewegung mit ganz klaren Zielen gibt es ja wohl sowieso nicht.

    Zeitzeugen? Ich bin ja nicht mehr der jüngste, aber die Zeit um den 2. Weltkrieg herum oder gar die Zeit nach der französischen Revolution hab ich nicht miterlebt. :zwinker:

    Gruß

    m
     
  • Piratin
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    4 April 2006
    #19
    Ich danke der Emanzipation auf Knien, da ich studieren durfte (dürfen Frauen in Deutschland erst seit 1899), auch noch arbeiten darf wenn ich verheiratet bin oder wenn mein fiktiver Mann etwas gegen eine Tätigkeit meinerseits hat (bis 1973 war der Arbeitsvertrag einer Frau nur mit der bestätigenden Unterschrift ihres Mannes gültig), bei einer Scheidung nicht aus der Gesellschaft ausgestoßen werde, die Pille nehmen darf obwohl ich nicht verheiratet bin (erst seit Ende der 60er möglich auf großen Druck von Frauen hin, vorher wurde die Pille nur verheirateten Frauen mit Kindern verschrieben), wählen darf (in Deutschland seit 1918), Hosen tragen und Autofahren darf und meine eigenen Wege im Leben gehen darf.

    Dafür danke ich meinen mutigen Vorfahrinnen, die dafür unermüdlich gekämpft haben.



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    hier ist ein Foto von Helene Lange, die 1895 Gymnasialbildung auch für Mädchen durchsetzte

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  • Tinkerbellw
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    4 April 2006
    #20
    möchte in keiner gesellschaft leben in der die Hälfte der bevölkerung unmüdig ist!
    Männer die ihren frauen nicht gewachsen sind gibts aber nicht erst seit der Emanzipation:zwinker:
    Off-Topic:
    hab über die Anfänge des Frauenstudiums ne 40 seitige Hausarbeit schreiben müssen Piratin!
    das fand ich allerdings eher negativ
     

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