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Hauptschüler, Realschüler, Gymnasiasten = unterschiedliches Verhalten?!

Dieses Thema im Forum "Off-Topic-Location" wurde erstellt von User 37284, 25 September 2006.

  1. User 37284
    User 37284 (31)
    Benutzer gesperrt
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    vergeben und glücklich
    So, nach einer glorreichen Diskussion mit meinem Freund wollte ich mal wieder ein Thema eröffnen, das in die Richtung der verschiedenen Schulformen geht:

    Es geht darum, ob man verschiedene Gruppen den entsprechenden Schulformen zuordnen kann!

    Nehmen wir mal an, ihr hättet eine Gruppe von Schülern vor euch stehen, könntet ihr, ohne es zu wissen, sagen welcher Schulform sie angehören? Ich bin ja der Meinung, dass man das nicht ohne weiteres kann, denn das Verhalten von Realschülern oder Gymnasiasten muss ja nicht grundsätzlich anders sein, bloß weil sie eine andere Schule besuchen oder auf einem anderen Bildungsstand sind. Sind es denn nicht nur Vorurteile, dass Realschüler "störender" sind als Gymnasiasten?

    Ausgangsfrage war eigentlich das Lehramtsstudium, worauf eine Klassenkameradin sagte, sie wolle niemals in einer Hauptschule Lehrer sein, weil dort sowieso nur schwer erziehbare wären. Ich habe das meinem Freund erzählt, er meinte, dass er eben lieber auf nem Gymnasium unterrichten würde, da man dort nicht so oft einschreiten müsse etc. etc.

    Also was meint ihr dazu, legen die Schüler unterschiedliches Verhalten an den Tag?

    Off-Topic:
    Tut mir leid Schatz, falls ich deine Meinung falsch dargelegt habe :grin: :grin:
     
    #1
    User 37284, 25 September 2006
  2. Liza
    Liza (32)
    im Ruhestand
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    nicht angegeben
    Sicher legen die Schüler unterschiedliches Verhalten an den Tag. Dass ich bei einer Gruppe von Schülern sofort die Schulform zuordnen könnte, wage ich allerdings zu bezweifeln. Vielleicht würde es besser klappen, wenn die drei Schulen alle mitten in der Stadt oder alle auf dem Land lägen... aber da würde ich immer noch für nichts garantieren :zwinker:.

    Generell kann man aber schon sagen, dass Schüler unterschiedlicher Schulformen sich als Ganzes betrachtet unterschiedlich verhalten. Man kann das hier nicht auf jeden Einzelnen beziehen, aber allgemein ist es nunmal so, dass oft die Kinder sozial schwacher Eltern, die sich nicht wirklich um ihren Nachwuchs kümmern oder ihm, noch schlimmer, sehr übel mitspielen, auf der Hauptschule landen - kein Wunder, wenn sich nie jemand um die Schullaufbahn kümmert und man außerdem schon in frühester Jugend so einen Knacks weg hat. Wohlgemerkt, ich sage nicht, Hauptschüler sind alle so, das ist Quatsch. Ich sage nur, dass viele vernachlässigte Kinder als logische Konsequenz auf der Hauptschule landen - und das sind dann auch die verhaltensauffälligsten Kinder.
    Natürlich gibt es da immer noch einen Unterschied zwischen den einzelnen Hauptschulen... aber ich rede trotzdem aus Erfahrung, da meine Mutter Lehrerin ist. Sie hat bisher auf Grundschulen, Hauptschulen und Realschulen unterrichtet (wechselt momentan von einer Feuerwehrstelle zur nächsten, bis sie Recht auf eine Festanstellung hat). Und ehrlich gesagt: Auf der Real- und der Grundschule gab es nicht wöchentlich eine Konferenz über einen Schulausschluss. Letztens hat ihr eine Elfjährige, die von ihr ermahnt wurde, ins Gesicht gesagt, ihr Mann sei wohl sehr schlecht im Bett, dass sie so unbefriedigt sei. Das war nur ein Beispiel. Und ja, ich glaube wirklich, dass sowas auf dem Gymnasium nicht so schnell passiert - aber da haben sie auch einigermaßen anständige Berufsaussichten, die Perspektivlosigkeit greift nicht so um sich und die Eltern kümmern sich oft mehr. Dafür landen da dann aber die kaputten Kinder, die von ihren Eltern zu Höchstleistungen angetrieben werden - die richten ihre Aggressionen oft nur mehr gegen sich selbst als gegen ihre Umwelt.
    Man könnte fast sagen, die einzelnen Schulformen unterscheiden sich in erster Linie nach Häufigkeit verschiedener psychischer Störungen *ggg*.

    Meine Mutter fühlt sich allerdings recht wohl als Hauptschullehrerin... sie meint, sie weiß es zu schätzen, dass die Kinder nicht immer sofort anfangen zu heulen, wenn man mal pampig wird *g*. Aber da haben wir ja noch einen Unterschied: Gymnasiasten sind einfach verweichlichter. :zwinker:
     
    #2
    Liza, 25 September 2006
  3. TABLA
    TABLA (29)
    Verbringt hier viel Zeit
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    Single
    Hi!
    Bin auch Deiner Meinung das es nicht leicht ist die Schüler von Realschule und Gymnasium zu erkennen! Es gibt sicherlich "störende" Realos aber genauso gibt es auch "gestörte" Gymnasiasten!!
    Man erkennt aber die Gymis daran, das sie beim Blödsinn quatschen besser auf den Satzbau achten!:zwinker:
     
    #3
    TABLA, 25 September 2006
  4. physicist
    physicist (30)
    Verbringt hier viel Zeit
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    Single
    In der Tendenz gibt es da sicher Unerschiede. Ich hab das jahrelang täglich erlebt, da ich auf einer "kooperativen Gesamtschule" war. Das heißt, da sind Gymnasium, Realschule, Hauptschule und Schule für Lernhilfe auf einem Gelände unter einem Schulleiter untergebracht. Der Umgang untereinander und gegenüber Schülern anderer Schulformen ist tendenziell rauher und unfreundlicher, je niedriger das Bildungsniveau ist. So lag ich an meiner "alten" Schule meistens richtig, wenn ich abgeschätzt habe, zu welcher Schulform jemand gehört. Aber meistens heißt nicht immer und man sollte sich hüten das zu verallgemeinern. So wie es auch auf einem Gymnasium Arschlöcher gibt, gibt es auch in der Hauptschule Schüler, die zwar intellektuel wirklich nicht viel draufhaben, aber sich durchaus zu benehmen wissen.
     
    #4
    physicist, 26 September 2006
  5. Sahneschnitte1985
    Verbringt hier viel Zeit
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    nicht angegeben
    Ich würde überwiegend sagen ja, auch wenn es wie immer Ausnahmen gibt. Hinzu kommt auch, dass ich finde dass es Unterschiede zwischen hinterletzte Einöde (Land) und Stadt gibt. Auf'm Land sind viele Hauptschüler keine schwer erziehbaren Kinder, geschweige denn dumm, lernfaul oder sonstwas. Da gibts einige die sind richtig gut, nur wollen die gar nix anderes machen.

    Inna Stadt isses aber schon sehr deutlich...fängt schon bei der Sprache an.
     
    #5
    Sahneschnitte1985, 26 September 2006
  6. User 53338
    Meistens hier zu finden
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    offene Beziehung
    Hi.

    Nur am Verhalten wird man sicherlich nicht erkennen, welcher Schüler welche Schulform genossen hat oder genießt.

    Ich bin selbst auf eine Gesamtschule gegangen und fand den Umgang dort als recht normal. Schlägereien oder dergleichen gab es nicht und wenn, sehr selten so das ich sie nicht mitbekommen habe - was wiederum das Vorurteil nicht bestätigt, denn in meiner Heimatstadt ist die Gesamtschule nicht gut angesehen.

    Vorurteil Hauptschule. Jein. Ich denke nicht das an der Schulform liegt, sondern eher ob die Schule in einem sozialen Brennpunkt liegt. Meine Mutter ist Hauptschullehrerin und da bekomme ich natürlich so einiges mit und in den letzten Jahre wurde es immer schlimmer. Das schiebe ich aber nicht auf die Schulform, sondern eher darauf das ihre Schule eine Einzugsgebiet umfasst, wo es sozial gesehen sehr kritisch ist. Mein Mann ging auch auf eine Hauptschule, das ist zwar schon ein paar Jahre her, aber er konnte mir nichts negatives berichten. Es gibt also solche und solche.

    Allerdings: die Gymnasien in meiner Heimatstadt machen weitaus mehr Schlagzeilen im Bezug zum Drogenhandel als Real- oder Gesamtschulen.
     
    #6
    User 53338, 26 September 2006
  7. Ich studiere Lehramt für Gymnasium. Und ich denke, dass man (ohne alle über einen Kamm scheren zu wollen) Hauptschüler von Gymnasiasten vom Verhalten her unterscheiden kann. Realschüler stehen da wohl ziemlich in der Mitte, weswegen da wohl eine Unterscheidung schwieriger ist.

    Im Alltag ist es mir aber auch oft begegnet, dass einige Gymnasiasten viele Dinge sehr theorethisch sehen, und stellenweise etwas realitätsfremd sind. Ich selbst hab meine Wurzeln in der Realschule, und konnte (zumindest was Frauen angeht) bisher auch am besten mit denen reden, die auf einer Realschule waren.
     
    #7
    Perfect Gentleman, 26 September 2006
  8. fragment
    Verbringt hier viel Zeit
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    Single
    Ich hatte bislang nur die Gelegenheit auf einer Haupt-, Gesamt- oder Realschule zu unterrichten und würde schon sagen, dass es da Unterschiede bei den Schülern gibt. Ohne jemanden auf die Füße treten zu wollen aber die Schüler auf der Gesamt- und Hauptschule waren schlimm, wobei die Gesamtschüler etwas höflicher waren als die Hauptschüler. Bei den Realschülern herrscht noch ein gewisser Respekt vor dem jenigen, der versucht ihnen etwas beizubringen, den fand ich bei einigen Hauptschülern leider gar nicht.
     
    #8
    fragment, 26 September 2006
  9. Dreamerin
    Gast
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    Ich kenn eine bestimmte Clique... hauptsächlich Hauptschüler. Aber es sind dort auch Realschüler und Gymnasiasten dabei. Und man merkt absolut keinen Unterschied. Die saufen, rauchen, reden blöd daher, pupsen, rülpsen, hören Böhse Onkelz, Metallica, AC/DC und... wohnen im selben Ort wie ich :ratlos:

    Aber eigentlich glaub ich, dass man es in der Regel schon zuordnen kann, wer welche Schule besucht hat. Oft jedenfalls.

    Aber man macht einfach den Fehler, das Verhalten mit dem geistigen Niveau gleichzustellen.

    Ich komm z. B. sowohl mit Hauptschülern als auch mit Realschülern, Fosslern und Gymnasiasten aus. Wobei die meisten die ich kenn den selben Bildungsstand haben wie ich: Realschule und dann FOS.

    Naja. Man hat auch viele Vorurteile, denk ich mal :ratlos:
     
    #9
    Dreamerin, 26 September 2006
  10. Novalis
    Novalis (35)
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    nicht angegeben

    Off-Topic:
    Vielleicht ist die Veranlassung durch so niveauvolle Sachen wie "Böhse Onkelz hören " und "Körperausdünstungen nicht kontrollieren"
    sich anzugleichen, viel dominanter und überdeckt so die unterschiedliche Sozialisation
    :-D
     
    #10
    Novalis, 26 September 2006
  11. Dreamerin
    Gast
    0
    Ich finde die Böhsen Onkelz nicht "niveaulos", ich war immerhin selbst schon auf einem Konzert :cool1:

    Aber das Gesamtverhalten ist schon ziemlich... naja... Ich hab ganz vergessen dass diese Leute auch noch alle getunte Autos fahren und PC spielen :grin:

    Spreche hier übrigens NICHT von meinem Freundeskreis!!!
     
    #11
    Dreamerin, 26 September 2006
  12. Toffi
    Toffi (36)
    Verbringt hier viel Zeit
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    1
    vergeben und glücklich
    Ich denke nicht dass der Unterschied im Benehmen der einzelnen Schüler verschiedener Schulformen so unterschiedlich ist. Ich glaube eher dass es auf das Einzugsgebiet ankommt. So hab ich schon die Erfahrung machen dürfen, dass sich Hauptschüler die von dem Dorf kommen in dem ich lebe, besser zu benehmen wissen als Gymnasiasten aus Duisburg oder Essen. Ich denke dass es deutliche Unterschiede zwischen Groß- und Kleinstadt gibt.

    Ansonsten schließe ich mich da Liza an. Heute ist es nunmal so, dass Kinder die von ihren Familien vernachlässigt werden, auf der Hauptschule landen und sich von daher als schwierig erweisen.

    Ich selbst komme von der Realschule und habe mein Abitur im Fernstudium nachgeholt. Ich kann mich weder an Prügeleien, noch an größere Respektlosigkeiten Lehrern gegenüber erinnern. Wenn man in unserer Gegend Drogen haben wollte, musste man zum städtischen Gymnasium fahren.

    Mein Freund kommt von der Hauptschule. Er war aber nicht dort, weil er irgendwie sozial vernachlässigt wurde, sondern weil er eine leichte Lernschwäche hatte (was, wie sich später rausstellte mit seiner Epilepsie zusammenhängt). Aber er ist keineswegs dumm, ich führe mit ihm nicht schlechtere Gespräche als mit einem Gymnasiasten. Es sei denn ich lege Wert darauf mich über höhere Literatur zu unterhalten. Aber sowas interessiert mich ohnehin nicht.
     
    #12
    Toffi, 26 September 2006
  13. dummdidumm
    dummdidumm (53)
    Verbringt hier viel Zeit
    726
    101
    0
    nicht angegeben
    also....

    ich bin davon überzeugt, daß es innerhalb der Schulen so große Unterschiede gibt, daß man sicher nicht an einer Gruppe von Schülern erkennen kann, aus welcher Schule sie kommen. Es gibt also sowohl an Hauptschulen sehr wohl Kinder, die wohlerzogen und aus gesundem sozialem Umfeld kommen, als auch Gymnasiasten, die einfach nur Volldeppen sind.

    ABER für ein Gymnasium ist es eine gute Woche, wenn mal der Hausmeister gut gelaunt ist. Für eine Hauptschule ist es eine gute Woche, wenn die Polizei nur maximal einmal da war.

    Genauso Sonderschule: es gibt kaum unkompliziertere Kinder, als körperlich behinderte (Erfahrung aus der Reittherapie). Aber in den meisten Sonderschulen sind inzwischen zu großen Teilen sozial behinderte Schüler. Meine Schwester als Lehrerin an einer solchen Sonderschule will mir dafür immer Verständnis vermitteln und meint, es wäre doch alles nicht so schlimm und im letzten Monat sei auch an der Schule niemand vergewaltigt worden und es wurden auch schon seit etlichen Tagen keine Waffen mehr konfisziert...
     
    #13
    dummdidumm, 26 September 2006
  14. User 37284
    User 37284 (31)
    Benutzer gesperrt Themenstarter
    12.774
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    vergeben und glücklich
    Es kommt wohl auch immer darauf an, welche Schule man selbst besucht hat! Ich glaube ja, dass ich das ganz gut beurteilen kann, da ich schon auf dem Gymnasium war (5. und 6. Klasse) und sonst auf der Realschule und ich kann absolut nicht sagen, dass hier ständig die Polizei vorm Schulhof stand oder sonstiges. Hier war alles sehr gesittet und mir hat es vom Lernen her und der Klassengemeinschaft besser gefallen als vorher auf dem Gymnasium!

    Ich glaube nicht, dass ich da Unterschiede machen könnte und sagen, welche Klasse von welcher Schule vor mir stünde. Es gibt nunmal immer solche und solche...

    @Dreamerin: Das ist auch sowas, die Clique meines Bruder besteht aus solchen Leuten! eine wirklich buntgemischte Gruppe, bestehend aus Studenten, Realschülern, Hauptschülern und sogar 1-2 die auf der Sonderschule aufgrund einer Lernschwäche waren. Ich könnte alleine vom Verhalten her NICHT sagen, wer jetzt welcher Schulform angehört!!

    Ich kenne sehr viele Studenten und das sind meistens diejenigen, die sich immer vollsaufen und total daneben benehmen, nur mal als Beispiel :zwinker:

    Ich glaube, dass das alles auch mit Vorurteilten verbunden ist!!!

    Das ist nicht richtig! Ich habe noch nie von einer Hauptschule gehört, bei der ständig die Polizei vorm Schulhof steht!! Bei uns war das eher im Gymnasium so, wegen Drogenkkonsums- und handels..

    Aber was sollte denn der Grund dafür sein??
     
    #14
    User 37284, 26 September 2006
  15. luke.duke
    Benutzer gesperrt
    2.324
    0
    12
    nicht angegeben
    Klar, Abiturienten sind die schlausten Menschen der Welt und stehen geistig sowie optisch über allem!:zwinker:
     
    #15
    luke.duke, 26 September 2006
  16. Annii
    Annii (25)
    Verbringt hier viel Zeit
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    Single
    ich bin der meinung man merkt es wirklich!! so könnte ich sie auch nicht zuordnen aber auch zu mir steigen in bus oft hauptschüler und ich muss ganz ehrlich sagen entweder sind eingebildete arrogante ******** oder eben echt leute denen man ansieht dass sie einfach nur doof sind...tschuldigung aber is echt so...der unterschied zwischen real und gymmi find ich da schon eher geringer..gut es kommt auch sehr auf den freundeskreis an..es heisst ja auch gymmi brave engelchen real normal und die hauptschüler kannste total vergessen..is aber nicht unbedingt so...
     
    #16
    Annii, 26 September 2006
  17. dummdidumm
    dummdidumm (53)
    Verbringt hier viel Zeit
    726
    101
    0
    nicht angegeben
    Okay, das war natürlich überspitzt formuliert und es kommt sicher auch sehr auf das Umfeld an...
     
    #17
    dummdidumm, 26 September 2006
  18. D_Raven
    D_Raven (35)
    Verbringt hier viel Zeit
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    Verheiratet
    Ich bin der meinen man kann es schon sehr grob an der Schulform festmachen. Natürlich gibt es wie überall immer wieder Ausnahmen drin und es ist total müßig zu betonen dass man aber wen von der Hauptschule kennt bei dem das nicht so ist. Es wird hier von groben Einteilungen gesprochen, dass da nicht jeder einzelne Schüler in Deutschland einzeln erfasst wird sollte jedem klar sein.

    Ich für meinen Teil war auf nem Gymnasium ( ja sogar in Duisburg :eek: ). In dem Schulkomplex waren zu Beginn unser Gymnasium, eine Realschule und einen Hauptschule untergebracht. Als letztere dann nach einigen Jahren zugemacht wurde, merkte man schon sehr deutlich dass nicht mehr regelmäßig die Männchen in grün auf und ab liefen.

    Mein Schwager war zuletzt auch auf eine Hauptschule. Er fing an aufm Gymnasium und wurde bis zur Hauptschule durchgereicht und man merkte ihm immer mehr und mehr an dass seine Sätze immer unklarer wurden ("Ey Alter...") und er anscheinend auch grössere denkerische Umstände immer mehr zu scheuen schien. Das liegt sicherlich nicht nur an ihm als Person, sondern an den Umfeld in das man jeden Tag hereingezwungen wird und wenn man von 90% aller Klassenkameraden mehr Schimpfwörter und Vulgärsprache als sonstige Vokabular mitbekommt und sie öfter mit ihren Messern als mit Schulbüchern hantieren sieht, dann sackt man selbst mit der Zeit auch ab. Man passt sich ja irgendwie doch immer dem Umfeld an, ob man nun will oder nicht und wenn man über Jahre den kompletten Vormittag kein geistig fordernderes Gespräch als Bierpreisdiskussionen führen kann, fährt sich in der Rübe von selbst das System auf StandBy.
     
    #18
    D_Raven, 26 September 2006
  19. Toffi
    Toffi (36)
    Verbringt hier viel Zeit
    1.869
    123
    1
    vergeben und glücklich
    Es gibt halt die sogenannten sozialen Brennpunkte, die in einer Großstadt eben größer sind als in einer Kleinstadt. Kommt dann immer noch auf den Stadtteil an. Aber das kann man alles nicht pauschalisieren.

    Ich aber auch der Meinung dass man die Unterschiede heute eher merkt, als noch vor 10 Jahren.

    @ anniii
    Aus deinem Beitrag schließe ich mal Du kommst vom Gymnasium. Habt ihr da keine Zeichensetzung gelernt?
     
    #19
    Toffi, 26 September 2006
  20. keep0r
    Verbringt hier viel Zeit
    437
    103
    2
    nicht angegeben
    Klar kann man das!
    Habs selber erlebt in meiner Berufsschule. Das war eine Berufsschule für verschiedene technische Berufe und leider gabs an dieser Schule auch solche Leute, die ein sogenanntes "Berufsvorbereitendes Jahr" machten. Das waren dann größtenteils Hauptschüler, die sogar für die HS zu doof waren und um wenigstens irgendwie /irgendwann mal nen Beruf zu finden bekam die eben so ein Jahr.
    Und es war echt krass wie sich das auf dem Schulhof gezeigt hat:
    Diese Berufsvorbereitenden (im folgenden einfach BeV genannt) waren schon ziemlich Assi, wenn ich das mal so sagen darf.
    Rennen halt rum, hielten sich für die coolsten (so Basecap in alle Himmelsrichtungen verdreht aufgesetzt, Socken ÜBER die Hose gezogen, ein Hosenbein hochgekrempelt, das andere runter), fingen öfter untereinander grundlos Streit an, schubsten sich wahllos durch die Gegend, pöbelten uns an, suchten quasi Streit. Interessant war auch, dass diese Personen meistens Ausländer waren und sich dementsprechend auch in so einer "Kanack-Sprack" unterhielten: Alder hier und Hurrensohn da (ernsthaft, die haben das "R" echt so betont!). Man würde sagen Fäkalsprache. Beschimpfungen scheinen für die an der Tagesordnung zu sein und regelrecht zum guten Ton zu gehören. Nicht nur harmloses Zeug wie mal "Depp" oder so, nein: Richtig krasse Sachen wie das eben erwähnte Hurensohn, Motherf*** und so weiter. Und hinter jedem Satz folgte entweder ein "weisst du" oder "alder" oder auch wahlweise kombiniert "alder, weisst du".
    Naja, meine Berufsschulzeit liegt nun hinter mir und da bin ich auch froh drum, dass ich solche Leute nicht mehr jeden Tag ertragen muss...
    Also schön war das nicht kann ich euch sagen.

    Edit: Ich merk grad, dass ich mein schönes Kunstwort (Abkürzung) BeV gar nicht mehr benutzt hab, obwohl ichs angelündigt habe. Naja, auch nich schlimm... :zwinker: :tongue:
     
    #20
    keep0r, 26 September 2006

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